Die letzten Tage waren die Kleinen ordentlich durcheinander. Sie merkten wohl eine Änderung, denn gestern wurden
Benji und Rusty von ihren neuen Besitzern abgeholt und waren sehr aufgedreht.
Nach ihrem Besuch vor zwei Wochen, war Mirjam nun glücklich, ihre beiden Schützlinge für immer in die Arme schliessen zu können.
Nun kommt nächste Woche auch für Lilo und Stitch der grosse Tag, denn am Freitag werden auch die beiden auf ihre Reise gehen können… Lilo ist mit ihren 2.3 kg stattliche 300g schwerer als ihr Bruder und schwerer als meine eigenen Katzen. Die beiden werden aber wohl auch riesige Katzen und somit gleicht sich das ja auch wieder aus.
Wir beide haben ja den Schnupfen erwischt, sodass unsere Pflegemamis mehrmals täglich mit uns inhalieren mussten, damit unsere Näschen wieder frei werden. Auch haben wir die Medikamente geschluckt, welche sie uns eingegeben haben, obwohl Nouvel An das nicht nur toll fand und dafür in ein Tuch gewickelt werden musste, damit sie ihre Pfötchen bei sich behält .
Nun sieht es so aus, dass ich Noël fast wieder gesund bin, doch meine Kumpeline braucht noch ein paar weitere Tage, bis sie soweit ist wie ich. Doch das kommt gut. Manu meinte heute Morgen, dass wir nochmals zum Tierarzt gehen, damit er sich die Fortschritte anschauen kann.
Ansonsten lieben wir es zu schmusen und ich springe jedesmal auf unsere Pflegemamis zu, wenn diese ins Zimmer kommen. Auch liebe ich es mehrmals vom Futternapf wegzulaufen, um mir mein Bäuchlein streicheln zu lassen, bevor ich wieder an ihn zurück kehre um weiter zu futtern. Dann lachen die Pflegemamis jedes Mal herzlich, denn das sieht wirklich lustig aus .
Heute hat Manu ein paar Schnappschüsse von uns gemacht, wie wir mit ihr spielen. Wobei Nouvel An lieber mit den Schnüren spielte als mit der Angel. Mir soll es recht sein, so hatte ich diese ganz alleine für mich und fand es einfach toll. Es ist immer lässig, wenn Manu mit uns spielt, so können wir uns austoben und hinter den Bällchen her springen oder wie beschrieben die Angel jagen.
Vom Futter her haben wir Abwechslung pur. Wir mögen auch fast alles und sind völlig unkompliziert was das Fressen angeht. Nur manchmal stellen sie uns etwas hin, dass wir dann einfach übersehen . Dafür mögen wir auch Leckerlis und finden es lustig, wenn Manu Trockenfutter Stücke durch das Zimmer wirft und wir ihm nachspringen müssen.
Also, bald lest ihr wieder von uns. Bis dahin tolle Tage und geniesst die Adventszeit.
Die letzten Tage war ich öfters auf dem Balkon oder der Terrasse und genoss es sichtlich draussen zu sein. Ich lag stundenlang in der Hängematte oder sass in einem Stuhl auf der Terrasse wo ich vom Wetter geschützt war, aber dennoch den Wind spüren konnte. Egal ob es regnete, schneite oder kalt war, mich fand man immer draussen sofern Manu die Türen öffnete. Auch machte sie diese manchmal zu damit die Wohnung nicht auskühlte und ich hab schnell gelernt mich bemerkbar zu machen, wenn ich wieder rein wollte. So war uns beiden gedient.
Auch habe ich mich mit einigen Katzen hier angefreundet, denn ausser dem weissen Macho hier der mich manchmal echt nervt, sind alle ganz lieb. Ich habe gelernt mit meinen neuen Kumpels zu spielen und finde die Stinkie-Kissen einfach herrlich
Heute waren wir den ganzen Tag alleine, denn die Pflegemamis waren in Rothenburg an der Katzenausstellung unterwegs. So genossen wir Vierbeiner einen eher ruhigen Tag und dösten viel. Am Abend als Manu heim kam musste zuerst das Auto entladen werden, bevor sie sich um uns kümmerte. Wobei natürlich Margot sicherstellte, dass gleich nach der Ankunft unsere Näpfe gefüllt und wir super verpflegt wurden .
Endlich ist es soweit und ich darf umziehen. Tanja kam zusammen mit Manu heim und es wurden die Verträge besprochen und unterzeichnet, sodass meinem Umzug nichts mehr im Wege stand. Tanja hat sich riesig gefreut mich wiederzusehen und zeigte, wie verliebt sie in mich ist.
Nachdem alles schriftliche erledigt war und mich Manu noch einmal ganz lieb in ihre Arme genommen hatte, setzte sie mich in die Transportbox und flüsterte mir ins Ohr, dass ich ein lieber Bub sein und Tanja nur Freude bereiten soll. Das werde ich machen!
Danach startete ich in mein neues Leben bei Tanja und freue mich sehr, denn die Chemie zwischen uns stimmt perfekt. Ich bin gespannt was auf mich zukommen wird und werde Euch sicher davon berichten.
Nun sage ich Tschüss und sende ein letztes Mal ganz liebe Schnurrlers,
euer Tiger
Silvie schläft sehr viel und frisst auch immer mehr. Sie leg sich auch immer öfters in die Geburtskiste. Wir sind schon sehr gespannt, denn die Kleinen kommen bestimmt bald .
Silvie liebt es von ihrem Lieblingsplatz aus, aus dem Fenster zu schauen und sich kraulen zu lassen. Aber so lieb wie sie auch zu sein scheint, hat sie es auch faustdick hinter den Ohren. Denn als wir ein Mal abends vergassen die Badezimmertüre zu schliessen, mussten wir am Morgen die dort stehende Palme wieder neu einpflanzen . Wir konnten der Süssen jedoch nicht lange böse sein. Sie ist einfach zu niedlich.
In dieser Jahreszeit ist es doch das Schönste, sich an die warme Heizung zu kuscheln, nicht!? Damit ich nicht auf dem Boden sitzen muss, bekam ich nun eine kuschelige Decke gleich neben der Heizung. Suuper !
Vom Verein werde ich beschenkt mit verschiedenstem Futter. Ich sag’ euch, da sind echt edle Leckerbissen darunter! Diese Woche mussten wir aber feststellen, dass nicht alles meinem Magen behagt. Je natürlicher, desto besser… Von meinen vorherigen Besitzern wussten wir ja über meine empfindliche Verdauung Bescheid. Das war also nicht weiter tragisch, wir wechselten einfach das Futter und alles war wieder gut!
Soweit so gut, ich gehe jetzt wieder Altpapier bündeln… (siehe Foto)
Am Montag mussten Lilo und Stitch noch zum 2. Impfen und Chipen. Sie waren sehr brav, aber auch froh, als es vorbei war.
Noch müssen alle gegen den Schnupfen behandelt werden, aber es wird besser!
Am Samstag dürfen Benji und Rusty in ihr neues Zuhause ziehen.
Die ganze Gruppe merkt momentan das ständig wechselnde Wetter sehr stark und sie sind dementsprechend extrem aufgedreht.
Es ist echt schwer, ein gutes Foto machen zu können, da sie immer in Bewegung sind…
In der letzten Woche war im Hause Hawaiian Lions viel los. Die drei Katerchen Simba, Mogli und Tarzan sind eingezogen und haben sich bereits gut eingelebt. Wegen unserer zwei eigenen Katzen haben wir sie zuerst in einem Zimmer gelassen. Aber bereits nach einem Tag haben wir gemerkt das die drei viel zu viel Energie haben, um den ganzen Tag nur in einem Raum zu spielen. Also haben wir das Experiment gewagt und sie in der ganzen Wohnung rumflitzen lassen . Unsere zwei waren am Anfang ziemlich skeptisch und es wurde ein bisschen gefaucht, aber mittlerweile klappt das Zusammenleben schon ganz gut.
Mogli ist der mutigste der Gruppe und versucht immer wieder zu den grossen Katzen zu gehen und mit ihrem Schwanz zu spielen. Tarzan verdient sich seinen Namen, weil er auf alles klettern muss. Egal ob Absperrung zum Pult oder Türfalle; keine Hürde ist im zu hoch. Am liebsten hüpft er auf unsere Schulter und schläft dann dort. Simba ist der ruhigste der Gruppe (was bei dieser aktiven Gruppe aber nicht heisst das er eine ruhige Katze ist) und er spielt am liebsten mit seiner Stoffmaus, die er in der ganzen Wohnung rumträgt.
Alle 3 Katzen sind sehr verschmust und fangen sofort an zu schnurren wenn man den Raum betritt und wollen gestreichelt werden. Wir sind quasi die Ersatz-Mamis für sie geworden und sie versuchen auch immer wieder an unseren Fingern zu saugen, um zu schauen ob nicht doch etwas Milch rauskommt. Das mit dem Katzenklo haben sie auch sofort verstanden und benutzen es schon fleissig. Nur das mit dem Verscharren muss noch ein bisschen geübt werden. Die drei verstehen sich super und nach den spielerischen Kämpfen wird dann gerne gemeinsam auf einem Haufen geschlafen. Nur beim Fressen wird die Freundschaft kurz vergessen und wehe einer kommt beim anderen zu nahe an den Napf. Dann wird dann ganz böse geknurrt . Aber sobald der Hunger gestillt ist kann das Spiel weitergehen.
Als ich eintrat lag Chelsea auf dem Sofa und schaute mich mit grossen Augen an. Ich glaube sie versuchte mich einzuordnen und war sich nicht sicher wer da stand, doch wurde sie ganz vorsichtig. Als ich sie ansprach und sie meine Stimme erkannte, entschied die kleine Maus kurzerhand den Rückzug hinter das Sofa anzutreten …
Ich war sprachlos , kannte ich die Kleine doch als zutrauliche, aufgeschlossene und total verschmuste Lady. Und ihre Besitzerin versicherte mir, dass sie gerade noch mit Chelsea innig geschmust habe und die kleine Katzendame normalerweise direkt auf Fremde zugeht. Sie sei auch verblüfft, dass Chelsea sich bei mir so verhalte. Für mich war klar, dass die hübsche Katzendame angst davor hatte, ich könnte sie erneut mitnehmen und sich darum verkrochen hatte.
So entschieden wir der kleinen Zuckerschnute noch etwas Zeit zu geben. Wer weiss, vielleicht käme sie mit etwas Geduld doch noch hinter dem Sofa hervor.
Chantal erzählte mir die lustigsten Dinge über Chelsea. Man stelle sich vor, die Kleine liebt nichts mehr als Türrahmen hochzuklettern. Den Vorhang daneben ignoriert sie komplett oder benutzt ihn mal als Rutsche. Doch sieht man keinerlei Krallenspuren, was mich bei einem so jungen Kätzchen doch eher erstaunte. Unsere Chelsea ist halt schon eine Lady und bei Vorhängen ein Vorzeigekätzchen .
Eigentlich wurde Chelsea als Kumpelchen für Tornado geholt, der seit dem Tod seines besten Freundes Rambo ruhig geworden war und so erhoffte sich Chantal, dass die Kleine den Kater aus der Reserve lockt, denn beide haben sehr viel Temperament. Auch wünschte sie sich, dass Tornado dadurch ein wenig Ruhe von den anderen im Haushalt lebenden Katzen bekommt und diese Rechnung ging auf, denn Chelsea spielt den „Buffer“ zwischen den dreien und so ist wirklich viel mehr Harmonie in der Katzengruppe eingekehrt.
Chelsea versteht sich mit allen Samtpfoten super und hat mit jeder ein spezielles Verhältnis. Mit dem einen schläft und kuschelt sie gerne, andere toben mit ihr durch die Wohnung. Im Sommer geniessen es alle auf dem Balkon und finden es toll an der frischen Luft. Im Winter gehen sie jweils nur kurz raus.
Und dann kam doch noch der Zeitpunkt wo Chelsea sich zeigte. Zwar wollte sie sich aus dem Zimmer verdrücken, doch da die Türe zu war musste sie bleiben. Erneut schaute sie mich an und fand es besser, sich wieder hinter das Sofa zu verdrücken. Doch einige Male schaute sie ganz süss hervor und ich schwelgte im Glück . Chantal versprach mir einige Fotos zu senden, damit ich die süsse Maus im Bericht doch zeigen kann und voilà, ich habe sie bereits bekommen.
Wie ich auf den Fotos sah, kam mein Stinkie-Präsent doch noch bei der Kleinen an und sie spielte ausgiebig damit .
Uns hat es so ziemlich erwischt. Wenige Tage nach unserem Einzug kam Manu am Morgen ins Zimmer und hörte uns niesen, was ihr gar nicht gefallen hat. Sie schaute noch einen Tag zu und inhalierte bereits, damit unsere Näschen frei werden, doch half dies nichts und so fuhr sie erneut mit uns zum Tierarzt. Dieser schaute uns genau an, hörte unsere Lungen ab und entschied, dass wir Medikamente bekommen sollen, damit der Schnupfen bald wieder weg ist. Auch spritze er uns etwas, wonach wir tatsächlich wieder besser durch unsere Näschen atmen konnten.
Nun heisst es 10 Tage lang Tabletten nehmen, was Nouvel An gar nicht mag. Sie wehrt sich dagegen und so müssen unsere Pflegemamis die Tablette auflösen und ihr das Medikament mit der Spritze ins Mäulchen geben . Alle hoffen, dass wir schnell wieder gesund sind, denn es tut ihnen leid so mit meiner Kumpeline umgehen zu müssen.
Ansonsten legen wir an Gewicht zu und geniessen die Aufmerksamkeit, denn unsere Pflegemamis sind oft bei uns, damit wir nicht alleine sind.
Drückt uns die Daumen, dass wir schnell wieder gesund sind, denn krank zu sein ist nicht lustig .
Nun war ich zwei Mal beim Tierarzt, der mich genau anschaute und fand, dass ich immer besser laufe, was ihm auch durch mein Pflegemami bestätigt wurde. Der Abszess ist komplett verheilt und meine Haare wachsen wunderbar nach. Auch sind meine Kletterkünste besser geworden und ich kann auch wieder gut laufen oder springen. Zwar sieht man noch ein wenig, dass nicht alles so ist wie es sein sollte, doch die Zeit wird mir helfen und bald wird man wohl nichts mehr feststellen können.
Nach dem genauen Untersuch wurde ich auch das zweite Mal geimpft und bin für den Auszug bereit.
Am letzten Freitag hatte ich Besuch von einer ganz lieben Frau namens Tanja. Sie hat sich in die Fotos von mir verliebt, denn mein runder Kopf und mein süsses Aussehen gefielen ihr so gut, dass sie mich unbedingt kennenlernen wollte. So vereinbarte sie mit Manu ein Treffen und stand mehr als pünktlich auf der Matte. Sie hatte wohl angst, dass sonst ein anderer mich ihr wegschnappen könnte .
Sie verbrachte ein paar Stunden bei uns und liess mich auf sie wirken. Ich glaube mit jeder Minute verliebte sie sich mehr in mich, denn sie spielte und schmuste mit mir, als wäre es unser letzter Tag. Sie war sowas von lieb, dass auch ich mich in sie verguckt habe . Am Ende war klar, dass ich ein neues Daheim gefunden habe und sie einen neuen Mitbewohner bekommt!
Allerdings gab es auch ein nicht so schönes Thema das Manu mit ihr besprechen musste, denn ich bin auch hier unsauber geworden und meine Geschäftchen landen des Öfteren vor dem Klo statt darin. Doch ist sich Manu sicher, dass dies mit ihren Katzen zu tun hat, denn ich wurde leider von einem ihrer Kater gejagt und musste mich ganz schnell verstecken. Das hat mich wieder unsicher werden lassen und daher zeige ich wieder mein Problemchen. Schlimm ist es nicht, denn Manu legte einen Plastik vors Klo den sie ganz leicht putzen kann und ich bin so brav und mache darauf.
Tanja meinte nur dass sich das sicher ändern wird, wenn ich wieder nach draussen darf und sie genug Geduld habe diese Zeit mit mir durchzustehen .
Ihr seht ich hab einen Glückstreffer gelandet und darf in zwei Wochen in mein neues Zuhause ziehen, worauf ich mich sehr freue.
Geniesst die Adventstage wie ich und bald lesen wir uns wieder,
euer Tiger