Am Karfreitag war es nach fast 4 Monaten soweit und Tarzan durfte in sein neues Zuhause gehen. Die Besitzer haben sich wahnsinnig gefreut dass sie ihn endlich in die Arme nehmen durften! Es war auch eine lange Zeit, denn wegen der Krankheit von Tarzans „Gspähnli“ durften sie ihn nicht mal besuchen
…
Nach seiner Kastration hat er doch noch für 3-4 Tage eine Halskrause anziehen müssen, denn er konnte es nicht lassen und hat eine Wunde immer wieder aufgeleckt. Eigentlich hat der Kragen ihn gar nicht so gestört und er konnte auch so in der Wohnung rumtoben und mit den anderen Katzen spielen. Nur hat er gemerkt, dass ich viel schneller Mitleid mit ihm hatte als Nando und hat das schamlos ausgenützt. Jedes Mal, wenn ich in der Nähe war, hat er sich unaufhörlich am Hals gekratzt und mich ganz leidend angeschaut. Auch wenn ich ihm denn Kragen dann ausgezogen habe (zum Fressen) hat er sich weiter gekratzt, um zu zeigen dass es ihn wirklich juckte.
An einem Tag an dem Nando dann zu Hause war und ich nicht, hat er sich anscheinend kein einziges Mal gekratzt… bis ich am Abend zur Tür reinkam
. Da hat er wieder angefangen sich ganz wild zu kratzen… Und schon war sein Streich aufgeflogen; dieser kleine Lausbub
! Jetzt ist die Wunde aber komplett verheilt und er konnte ohne Kragen zu seiner neuen Freundin ziehen. Diese wurde fast gleichzeitig auch sterilisiert und hat die Operation auch gut überstanden
.
Von den neuen Besitzern haben wir schon gehört, dass sich die beiden näher gekommen sind und sich gerne spielerisch durch die Wohnung jagen
.
Wir freuen uns sehr das Tarzan ein so tolles Zuhause gefunden hat!! Das macht den Abschied ein bisschen einfacher (wenn auch trotzdem schwer). Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute und ganz viele schöne Momente zusammen
!!!




. Wir haben ihn natürlich mit lautstarkem Fauchen darauf aufmerksam gemacht, dass wir das nicht mögen
!
. Den ganzen Tag kam immer wieder jemand rein um zu spielen, Ordnung zu machen, zu füttern oder einfach nur bei uns zu sein. Zur abendlichen Fütterungszeit kam unser Pflegepapi mit einem Schälchen rohem Rinderhack und hoffte, wir fressen es aus seiner Hand!? Tja ich blieb standhaft und fauchte ihn nur an, aber Baghira hat sich vorsichtig genähert und mich traf fast der Schlag, denn sie hat tatsächlich aus seiner Hand gefressen 



. Ich muss ein wenig auf mein Gewicht achten, darum erhalte ich nicht ganz so viele Läckerlies wie ich gerne hätte.
!














. Bald kam auch noch Kater Floh dazu, um zu erkunden was los war. Bei ihm war die Begegnung super erfreulich, denn gegenüber Fremden zeigt sich der Kater sonst wohl eher distanziert. Auch uns zeigte er anfangs dieses Verhalten, doch durften wir ihn sogar streicheln, was unsere Herzen höher schlagen liess.








