Das Auge von Da Vinci hat sich mittlerweile merklich verbessert, was er auch in seiner Energie und seinem Vertrauen zu Menschen zeigt. Er fühlt sich prächtig, tobt mit seinen Geschwistern durch die Wohnung und lässt sich problemlos auf den Arm nehmen und herumtragen. Er liebt es mit PET-Flaschen zu spielen und platziert seine „Beute“ gerne als Geschenk auf unserem Bett . Sobald diese platziert ist, kuschelt er sich zu einem auf die Decke und schnurrt was das Zeug hält. Einem so kleinen Kater würde man einen solchen Schnurrmotor definitiv nicht zutrauen. Er bringt einem sein Spielzeug, damit man es wirft und er dem fliegenden Ball hinterherjagen darf, worauf er es wieder zurückbringt
. Das ist ein beinahe endloser Zyklus, denn der Kleine scheint niemals müde zu werden.




Donatello scheint zu spüren, dass er bald ausziehen darf. Er ist noch verschmuster als sonst, er liebt es sich an das Gesicht seines Menschen zu kuscheln und setzt sich am liebsten direkt vor seine Augen
. Er ist auch mit seinen Geschwistern verschmuster als bisher, betreibt Fellpflege und beruhigt die Truppe, nachdem sie eine Weile gespielt haben. Man darf aber nicht vergessen, dass er der zentrale „Schiri“ ist, wenn die drei zusammen toben – sollte es genug sein, macht er das auch allen klar.

Seit dem Tod von Mozart ist Artemisia etwas ruhiger geworden und kuschelt sich in sein altes Bett. Wir denken, dass es sie am meisten trifft, da sie am besten mit ihm ausgekommen ist (sie war die einzige, die direkt neben ihm sitzen durfte, ohne angefaucht zu werden). Wir trösten sie wo wir können, ebenso ihre Geschwister
.




Mittlerweile hat sie angefangen, mit ihrem Trockenfutter zu spielen und es in der halben Wohnung zu verteilen, zum Glück sind ihre Brüder meist gleich zur Stelle, um hinter ihr herzuräumen. Anstatt zu versuchen, die Vögel vor unserem Fenster zu fangen, scheint sie einfach neben ihnen sitzen zu wollen und die Aussicht gemeinsam mit ihnen zu geniessen
Liebe Tagebuchleser
Nun bin ich schon seit einigen Tagen alleine in der Pflegestelle. Meine Mama und Daisy durften die Reise in ihr neues Zuhause antreten. Sie haben sich beide super gut eingelebt und wir bekommen manchmal Fotos von ihnen
. Leider verliess mich auch Goldy. Sie musste, weil sie sehr krank war, bereits den Regenbogen überqueren
.

Ich komme aber super zurecht. Denn ganz allein bin ich nicht. Ich ärgere sehr gerne meine Katzenkumpels. Mir fällt immer wieder irgendetwas ein und ich bin voller Energie.Auch ärgere ich immer wieder gerne die beiden anderen Kitten bei uns, doch die wollen nicht wirklich mit mir spielen
.
Am liebsten würde ich den ganzen Tag Fangen spielen, irgendwo raufklettern oder einem meiner Spielsachen nachjagen.
Wenn ich gerade mal nicht am herum turnen bin, schmuse ich sehr gerne mit den grossen Katzen oder meiner Pflegemama.

Bis bald
Euer Jasper
Hallo Zusammen,
Ich mache jeden Tag neue Fortschritte!
Ich darf seit einer Woche im ganzen Zimmer herumtoben, da ich mich nun streicheln lasse
. Wenn ich in meiner Katzenbaumhöhle sitze fauche ich zwar noch, aber das sind nur noch die letzten Überbleibsel aus meinem Leben davor
.
Den Tag durch schlafe ich meistens und komme eigentlich nur zum Fressen hervor. Besonders die kleinen Leckerlis locken mich da gerne raus.

Am Abend und in der Nacht tobe ich gerne durch das Zimmer, jage den Bällchen und den Stoffmäusen hinterher und transportiere letztere in mein sicheres Lager.
Ich habe nun auch beide Entwurmungen hinter mir. Da habe ich mich durch die Leckerlis austricksen lassen. Manchmal hebt mich meine Pflegemami während dem Essen am Napf oder zum Katzenbaum hoch. Das hat mir am Anfang nicht gepasst, doch so langsam gewöhne ich mich daran
.
Ach ja… letztens getraute ich mich auf ihren Schoss.

Grüsse von Taco-Cat, Rocky
Liebe Tagebuchleser,
diese Woche war ganz dem Lernen gewidmet. Mama findet, dass wir in Zukunft durch eine kleine Tür an der Tür zu unserem WC gehen müssen. Mama nennt es eine Katzentüre.
Ich weiss nicht genau wieso, denn es wäre doch so einfach wenn diese Türe einfach offen bleiben würde. Aber, wenn es kalt wird, zieht es ganz doll in die Wohnung meint Mama…
Dieses Ding finden Kenoah und ich ganz komisch, wir sitzen alle drei auf einer Seite und Mama mit Futter auf der anderen.


Bei Kiano funktioniert es hervorragend, wenn er Futter sieht vergisst er alles und will nur noch zu seinem Fressen, Kenoah und ich ziehen jeweils wie die wilden an diesem Ding und verstehen die Welt nicht mehr. Warum klappt es nicht?!
Futter kriegen wir jeweils trotzdem…
Mama sagt, dass sie mit uns beiden noch weiter üben muss, bis auch wir begreifen was sie von uns will…
Ich halte euch auf dem Laufenden und Grüsse herzlich
Euer Kaleo
Am 21.9. zogen die „Kleinen Helden“ bei uns ein. Kleine, knapp 4,5 Wochen alte Katzenbabies. Klein, hungrig und ohne Mami, aber alles andere als schüchtern, dafür mit Gemiaue und Gequietsche. Ich glaube aber, dass sie einfach nur Hunger hatten… Sie kamen zu siebt zu mir, aber nur 4 konnten schon alleine essen. Die anderen 3 zogen daher bei der Pflegestelle „Sweet Home“ ein, wo sie ihre regelmässige Flaschenmilch bekommen. Es geht allen hervorragend. 




Den 4 Kleinen gab ich erst mal eine Portion zu essen. Später, als alle versorgt waren holten wir (ich und die Mami von „Sweet Home“) noch Ersatzmilch und alles was die Kleinen sonst noch brauchen. Denn ganz ohne Milch geht es auch bei meinen noch nicht.



Später am Abend stellte ich die Kleinen auch noch dem Pflegepapi vor. Den bekam ich kaum noch aus dem Zimmer. Sie sind halt schon ganz süss so klein…


Am nächsten Tag hiess es früh auf stehen. Von den kleinsten bis zu den grössten hatten alle Hunger und auch wir Pflegeeltern hatten Hunger… es war aber so früh, dass wir uns dann selbst noch mal ins Bett legten
… später machten wir uns auf den Weg um einkaufen zu gehen. Im Katzenzimmer musste der Raum kleiner gemacht werden, damit es nicht überall Bremsspuren am Boden gibt 
Wieder zuhause angekommen wurden wir schon begrüsst von sehr hungrigen Babies. Ich fütterte und putzte alle, in der Zeit bastelte der Pflegepapi einen „Laufstall“. Jetzt haben sie 1.8 m x 1.8 m Platz um zu toben. Wenn sie grösser sind dürfen sie natürlich auch den Rest des Zimmers brauchen. Aber eins nach dem anderen.


Der Mittwoch war ein stressiger Tag. Erst mal ein riesiges Dankeschön an meine Kollegin, die uns herumfuhr. Kurz nach dem Mittag packten wir die Kleinen ein, fuhren zur Pflegestelle „Sweet Home“, nahmen...
Aragon und Snowfox waren ja schon die ganze Zeit über bei den grossen Katzen. Und wir haben wieder Zuwachs bekommen. (Mehr über diesen Zuwachs findet ihr dann bei der Gruppe „Kleine Helden“). Das heisst, die Schneeprinzen leben bis zu ihrem Auszug bei den grossen Katzen. Natürlich waren alle aufgeregt und verstanden nicht mehr, was da gerade passierte.
Es wurde alles raus geräumt und von oben bis unten gereinigt… und vom Nachmittag an hörte man nur noch kleine Stimmchen, die nach Essen schrien. Natürlich sassen alle vor der Tür und versuchten zu sehen, was da drinnen so abgeht.

Am nächsten Tag half Aragon fleissig mit, etwas für den Nachwuchs zu bauen
, Snowfox lag währenddessen in seiner Höhle und verschlief alles. Aragon meinte es mit dem helfen ein bisschen zu gut
… und natürlich wollten wieder alle schauen gehen was nun da in dem Zimmer so vorgeht. Aber sie dürfen da noch immer nicht rein, was der Herrschaft natürlich gar nicht gefallen hat… da wurde Mami mal wieder angeschrien…


Sonntag, als es dann langsam ruhiger wurde, machten wir einen gemütlichen Kuscheltag und genossen noch die Stunden bevor Mami wieder arbeiten musste. Alle schliefen zusammen mit ihr auf dem Sofa ein und weckten sie erst wieder unsanft als sie Hunger bekamen.





Am Mittwoch waren die zwei einige Stunden alleine, weil ich mit den grossen 3 zum Tierarzt musste. Ich weiss nicht, was sie alles angestellt haben, aber als ich zurückkam lag der Wäscheständer am Boden und die Wäsche war überall verteilt… Freude herrschte… Ein Tag Arbeit für die Katz… im wahrsten Sinne des Wortes. 
Am Tag zuvor wurden noch die Transportboxen ausgetestet von Aragon und Snowfox. Sie wollten wissen, ob sie denn auch ja bequem genug sind für die Grossen.

Die restliche Zeit haben die zwei wieder faul an der Sonne herum gelegen. Sie geniessen die letzten paar Tage bevor sie ausziehen… lange geht es nicht mehr…

Sein Tod trifft uns mitten ins Herz.
Mozart war schon ein paar Monate bei uns in der Pflegestelle und wir hatten insgeheim gehofft, dass er noch eine ganze Weile bei uns bleiben würde. Er war ein wesentlicher Teil unseres zu Hause und war bei Besuch der Star, den alle liebten und schätzten.

Worte können nicht beschreiben, wie sehr wir seine gemütliche und eigenständige Art vermissen. Seine unmöglichen Schlafpositionen, sein kratziges Miauen, sein fordernder Blick wenn er vor seinem Futternapf sass.

Mozart schien anfangs ein zwar freundlicher, aber nicht sonderlich geselliger Kater zu sein, der lieber seine Ruhe hatte und ab und zu mal vorbeischaute, um sich sein Futter zu gönnen. Mit der Zeit änderte sich das jedoch und er wurde zu einem verschmusten und liebevollen Kater, der mich niemals alleine einschlafen lassen wollte. Auch wenn das bedeutete, dass er das ganze Bett für sich beanspruchte, war ich doch froh ihn bei mir zu haben. Sein Schnurren hatte eine unglaublich beruhigende Wirkung und als er verstarb, schien es plötzlich so leise um mich rum zu sein.

Wir und auch die Kitten, die ihn kennenlernen durften, vermissen ihn sehr. Wir alle werden ihn immer in Erinnerung behalten und haben in der Pflegestelle eine kleine „Mozart-Ecke“ mit Fotos von ihm und seinem Lieblingsspielzeug eingerichtet.
Mozart, du wirst immer ein Teil von uns bleiben.
Liebe Tagebuchleser,
Still ist es um mich geworden. Nicht weil ich selber still bin, sondern weil meine Pflegemami gerade sehr selten dazu kommt am PC zu sitzen. Neben all dem Trubel ging mein Tagebuch leider unter, doch ich wurde immer wie der Prinz behandelt, der ich bin.
Der letzte Eintrag kam während der Übergabe, sodass ich mir nun gerne die Zeit nehme meine Tage bis dato nieder zu tippen.
Fangen wir also ganz am Anfang an: Ich kam ganz verstört in mein neues Zuhause. Hatte man mich doch von meinem gewohnten Umfeld und meinen Geschwisterchen und Mutter getrennt.
Ich wollte es zuerst nicht wahrhaben, dass man mir hier nun eine gute Zukunft in die Wiege legen möchte. Wie habe ich mich in der ersten Zeit gegen jede Zärtlichkeit und Zuneigung der Menschenhand gewehrt. Ich hatte auch keine Ahnung was Spielsachen waren. 
Ich hatte leider auch ein tränendes Auge, sodass man mir Augentropfen geben musste. Zum Glück hatte sich dies nach einer Woche gelegt. 
Sobald meine Pflegemami das Katzenzimmer betrat versuchte ich mich immer zu verstecken. Leider nahm sie dann irgendwann mein Häuschen weg und so lernte ich, dass man mir ja gar nichts Böses wollte. Im Gegenteil! Ich bekam Leckereien zu fressen. Nur die Menschenhand wollte ich am Anfang nicht in meiner Nähe haben.
Meine Pflegemami war jedoch immer sehr geduldig mit mir. Irgendwann fing ich an, vor ihr mein Essen zu geniessen. Während dieser Zeit gewöhnte ich mich auch an die Hand, welche mich streichelte.

Dann eines Tages kam mein Wandel und ich fing sogar an zu schnurren! Und die Spielsachen, welche ich am Anfang verschmähte und mied, begann ich zu lieben. 

Ich mache jeden Tag neue Fortschritte. Ganz gut werde ich von Babybrei mit Kalbspüree angelockt. Dieser hat mich super an die Menschenhand gewöhnt, sodass ich nicht mehr davon wegrenne, auch wenn ich ab und zu noch fauche, wenn ich erschreckt werde.

Vielleicht stellt sich nun einer noch die Frage warum ich im Käfig bin. Zum einen findet das Sozialisieren einfacher statt, zum anderen hatte ich am Anfang Durchfall, der sich erst noch bessern musste. Glücklicherweise hat sich dieser nun gelegt. Da ich nun nicht mehr alles dreckig mache
, habe ich ein super Kuschelbett erhalten, in dem ich mich praktisch den ganzen Tag aufhalte, wenn ich nicht am Herumtoben bin.
Ebenso ist tagsüber die Gittertür offen, sodass ich im Katzenzimmer herumspazieren kann. Eines Abends, als mich meine Pflegemami fütterte, sagte ich noch dem Hamster hallo, den ich sonst gerne von meiner Höhle aus beobachte.

Heute sind es auf den Tag genau zwei Wochen her, dass ich bei Laure-Anne auf dem Pflegeplatz ‚Löwenherz‘ meine kleine Lilly abholen durfte!
Aus dem scheuen und schreckhaften Kätzli ist bereits in dieser kurzen Zeit eine selbstbewusste, sehr anhängliche und verschmuste Katzenlady geworden. Das neue Daheim hat sie im Sturm erobert und erkundet nach wie vor jeden Schrank auf’s Genaueste oder steht ‚staunend‘ vor dem offenen Kühlschrank
. Was ich für einen sehr grossen Vertrauensbeweis von Seiten Lilly mir gegenüber empfinde ist, dass sie bereits von der ersten Nacht an bei mir im Bett pfüselet und das am Liebsten auf meinem Bauch
. Herrlich!
In den ersten Tagen wollte sie aber kaum fressen und Wasser trinken mag sie wohl auch nicht besonders – doch nach Rücksprache mit Laure-Anne habe ich sie mit den entsprechenden Leckerlis genügend gluschtig auf Nassfutter gemacht – Siam sind ja bekannt für ihr äusserst anspruchsvolles Fressverhalten – nun ist sie auf dem bestem Weg mit Fressen, da ich ihre Vorlieben langsam durchschaut habe.
Kleine Anekdote: Als gewissenhafte Katzenfrau habe ich natürlich Katzengras bereit gestellt – DEN fragenden Blick aus Lilly’s blauen Augen werde ich nie vergessen, im Sinne von: ‚Ich bin doch keine Kuh, was ist das???` (Gemäss Info von Laure-Anne bewahrheitete es sich – Lilly hat keine Idee davon, dass man Gras kauen könnte 

.
Spielen, Fressen und Schmusen… Wir geniessen das Zusammensein jeden Moment und sind Dir und Deinem Team unendlich dankbar. Lilly wird es bei mir auf ewig sehr, sehr schön haben- das verspreche ich Dir von Herzen.
Herzlich Grüssen
Gabriela und Lilly aus Wabern bei Bern
Tieftraurig muss ich mitteilen, dass Muck heute, 21.09.2018, über die Regenbogenbrücke marschiert ist. Er hinterlässt ein riesiges Loch hier im Haus und vor allem in meinem Herzen. Sein inoperabler Hauttumor hat so fest gestreut, dass nichts mehr funktionieren wollte.
Gestern hat er nochmals auf seine ganz spezielle Art gezeigt, was er für die letzte Nacht zu Hause haben möchte. Er wollte, dass alle Hausbewohner früh ins Bett gehen und ihn zwischen sich schlafen lassen. Er kuschelte abwechslungsweise auf beide Seiten, leckte unsere Hände, auch wenn er beinahe keine Luft mehr bekam und zeigte es auch, wenn er doch nochmals unbedingt auf die Toilette musste. Ich musste ihn dorthin tragen, da er nicht mehr laufen konnte. Heute Morgen weckte er mich und wartete bis ich die Transportbox parat hatte und dann kroch er selber, so gut es ging, hinein. Er wollte nicht, dass ich ihm helfe. Unser Muck, wie er war, mit hocherhobenem Kopf. Beim Tierarzt kein Zucken bei der Spritze und er hat mich bis zuletzt angeschaut.

Ich kann nur weinen und ich wünsche ihm von Herzen, dass er es auf der anderen Seite gut hat. Die zwei 1/2 Jahre waren viel zu kurz.
Hoffe wir sehen uns wieder, mein Muck, mein Muckelkater, mein Spatz …
Dein trauriger Dosenöffner, Bea

