Hallo, liebe Leser
Heute komme ich mal zu Wort. Die Unscheinbare, wie mich meine Pflegemami so schön nennt. Denn irgendwie bin ich da, aber man merkt gar nicht viel von mir. Mein Name ist Emma und ich bin eines der vier Kinder von Demi. Ich bin diejenige mit einem kleinen schwarzen Fleck auf dem Kopf. Meine Schwester heisst Kiki, mit ihr verstehe ich mich prächtig. Sie hat zwei kleine schwarze Flecken auf dem Kopf und ist eine sehr gesprächige, schlägt also ganz der Mama nach. Dann habe ich noch zwei Brüder. Elvis, das schwarze „Schaf“ der Familie, er sieht so ganz anders aus als wir drei Weissen
.



Er ist ein echter Raufbold und meint immer er sei der Grösste und Stärkste
. Dabei bin ich ja eigentlich die Grösste. Seine Krallen sind sehr scharf und oftmals schimpfe ich mit ihm, wenn er zu grob mit mir kämpft. Und dann ist da noch mein zweiter Bruder Yoda. Er ist so klein und scheint so zerbrechlich. Aber mutig ist er, da staune ich immer wieder. Er ist immer der Erste wenn es um etwas Neues geht, Angst kennt er nicht
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Yoda lernt laufen: https://youtu.be/Ex7462drepg.


Seit bald einer Woche ist nicht mehr das kleine Gehege unser zu Hause, nun gehört uns die ganze Wohnung
. OK, bei einem Zimmer ist die Türe immer zu, da will uns die Pflegemami partout nicht reinlassen. Ich habe gehört dort soll es Ratten geben, die sind fast so gross wie wir
. Das macht schon Angst. Aber mir reicht auch der Rest der Wohnung.


Vor lauter Entdeckungsdrang habe ich mich sogar verlaufen und wusste nicht mehr wo meine Geschwister waren
. Erst als ich laut weinte, hat mich meine Pflegemami aufgehoben und wieder zu den anderen gebracht. Aber mittlerweile kenne ich jeden Winkel und auch der rutschige Boden macht mir nichts mehr aus. Im Gegenteil, da kann man so schön die Hinterbeine dehnen und sich von der Pflegemami auf dem Rücken herumziehen lassen
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Pflegemamis Schoss lässt sich am besten schlafen: https://youtu.be/zhAzFJf03rA
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. Wie doof es dann war, als die Sonne wieder anfing zu scheinen! Mein Dosenöffner verbrachte die ganze Zeit im Garten und hatte die Tür mit einem Gitter versehen. So konnte ich ihr zwar zusehen, doch ich wollte auch mit raus! Dann, eines Tages war die Balkontür einen Spalt weit offen und zack war ich draussen







. Wenn es ihm mal zu bunt wird, kann er sich nach oben verziehen und dort seine Ruhe geniessen. 







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! Diese Bürste habe ich grad gebissen und mein Pflegemami auch, nein, nein nicht all zu fest, aber so dass sie weiss, dass sie gefälligst aufhören soll mich zu bürsten.

! Aber eben mit mir braucht man Zeit, Geduld und ein feines Händchen. Ich bin nichts zum Knuddeln oder jedenfalls noch nicht.


