Mein Besuch bei Ayla und Jamiro war einer der schönsten, den ich bisher erleben durfte
. Ich wurde zwar leicht aufgeregt, weil Jamiro gerade entwischt war, aber äusserst herzlich empfangen. Die Begeisterung der Besitzer über ihre beiden vierbeinigen Familenmitglieder war weder zu übersehen noch zu überhören. Sie erzählten mir viele Geschichten und zeigten mir noch mehr tolle Fotos. Ayla und Jamiro sind zwei ganz tolle Katzen, die sich ziemlich gleichen. Jamiro kann man jedoch von vorne gut an seinem kleinen Fleck an der Nase erkennen.



Drinnen begrüsste mich gleich Ayla. Die erste Zurückhaltung war schnell verflogen und wie immer faszinierte der Sack mit den Spielsachen. Ayla ist eine wunderschöne Katzendame mit viel Ausstrahlung und eigenem Kopf. Sie ist furchtlos, sehr unternehmungslustig und entdeckungsfreudig
. Ihr fällt immer mal wieder was Neues ein. Sie liebt die Höhe und springt problemlos vom Sofa auf das Büchergestell ganz oben. Als die Besitzer eines morgens auf der Terrasse beim Frühstück sassen, staunten sie nicht schlecht, als über Ihnen auf dem Glasdach plötzlich Ayla auftauchte
.


Sie war über einen Wasserspeicher auf ein Vordach und von da über’s ganze Dach auf die andere Seite geklettert. Ihre Unternehmungslust hat ihr vor kurzem auch mal ein paar Bisswunden eingebracht, wohl von einem Streit mit einer anderen Katze. Ayla ist auch eine gute Jägerin und bringt, wie ihr Bruder (leider) gerne Geschenke mit nach Hause.



All das kann aber die Besitzer nicht wirklich erschüttern, sind sie doch erfahrene Katzenhalter und haben viel Verständnis
. Mit ihrem Bruder versteht sich Ayla ganz gut, sie sind aber, seit sie den Freigang geniessen können, nicht mehr ganz so eng.


Jamiro ist im Gegensatz zu Ayla eher ein gemütlicher Typ – einfach ein richtiger Kuschelbär – den man ständig knuddeln möchte. Als er reinkam, begrüsste er mich gleich stürmisch und konnte nicht genug Streicheleinheiten bekommen
Wir werden alle immer grösser, frecher und vor allem unternehmungslustiger. Die vielen Kratz- und Klettermöglichkeiten haben wir auch entdeckt und kein Baum ist uns zu hoch und wir geniessen es sehr, in der Höhe zu schlafen. Dort hat man den Überblick und alles unter Kontrolle.




Wenn wir wach sind, so ist bei uns im Zimmer ein Riesengewusel und überall passiert etwas Aufregendes
. Das viele Spielzeug finden wir super und so muss nicht immer der Schwanz von Mama Minou herhalten. Das findet sie nämlich ziemlich doof. Zwischendurch geniesst sie es zurückgezogen in der Ecke zu ruhen.

Wenn unser Pflegemami im Zimmer ist, dann wird sie von oben bis unten belagert von uns. Wenn wir dann vom Spielen sehr müde sind, kuscheln wir liebend gerne mit allem was da so gerade dazu geeignet ist.




Unterdessen haben wir fast alle das Futter entdeckt und lernen zu fressen. Einzig Lino ist eisern und hängt lieber bei Mama an der Milchbar. Man konnte ihn noch mit nichts zum Fressen verleiten.

Eine Kleenexbox war ein super tolles Spielzeug und vor allem Lino konnte sich damit ewig verweilen
. Er knurrte sogar Mitspielende an… das war einfach nun mal SEINE Box, die er nicht teilen wollte!


Dass die Welt nicht nur aus unserem Zimmer bestand, merkten wir ja schnell. Irgendwann gelang es uns auch, aus dem Zimmer auszubüxen
und wir erhaschten einen Blick von der anderen Welt. Die war anfangs ganz schön gefährlich, jedenfalls für so kleine Katzenkinder wie wir es sind. Vor allem aber hat es da noch ganz grosse Katzen, die wir jetzt ohne Gitter plötzlich vor uns hatten
!

Wir haben uns schon sehr gut eingelebt hier in der Pflegestelle und kommen auch immer besser mit den grossen Katzen hier klar. Zu Beginn fanden wir die genau so komisch wie sie uns! Nun gehören wir hier schon fast zum Inventar und der Alltag hat uns voll im Griff.


Wir geniessen es sehr, jeden Tag auf Balkonien zu verbringen und als es kürzlich so kühl war und unser Pflegemami fast erfroren ist, hatten wir auch Ausgangssperre, das fanden wir nicht sonderlich toll. Ansonsten sind wir immer sofort zur Stelle wenn wir hören, dass es raus geht
.


Eron ist der beste Gärtner, denn er buddelt mit Vorliebe in den Trögen. Verheimlichen kann er dies nicht, denn seine weissen Pfoten sind das nach solchen Aktionen nicht mehr
.


Vor ein paar Tagen packte uns unser Pflegemami plötzlich wieder in diese absolut doofe Transportbox und wir mussten zum Tierarzt. Also so etwas lassen wir nicht mehr zu, das war also wirklich daneben und wir haben randaliert
. Dann wurden wir dort auch noch gepiekst… Zu Hause ignorierten wir dann erst mal eine zeitlang den bösen Menschen… ja, wir können ganz schön nachtragend sein!

Nun haben wir uns aber wieder versöhnt und auch das Vertrauen ist wieder da, bestochen mit Leckerli’s und Balkonien
!


Sonst gibt es gar nicht viel zu erzählen! Aber am besten kommt ihr uns sowieso einfach mal besuchen… dann könnt ihr uns besser kennenlernen! Vor allem unsere Ausdauer im Bällchen jagen oder das Spielen mit der Spielangel!
Bis bald… Elly und Eron
Bei meinem Eintreffen verzogen sich beide Katzen erst einmal. Mimi wäre ins Schlafzimmer unter’s Bett geflüchtet und würde bestimmt hervorkommen, wenn er sie mit Futter lockt, meinte ihr Besitzer. Nun, sie war die Ausnahme, welche die Regel bestätigt
. Fremden gegenüber ist Mimi noch ziemlich zurückhaltend, aber ihren Besitzer liebt sie und sucht auch Kontakt zu ihm.


Wir sprachen eine zeitlang über Mimi und der Besitzer erzählte mir, dass sie sich sehr gut eingelebt hat. Inzwischen versteht sie sich auch recht gut mit ihrem neuen Kumpel Chicco. Dieser war nach dem Tod seiner Schwester unglaublich traurig und hatte viel Gewicht verloren. Seit Mimi eingezogen ist, ist er regelrecht aufgeblüht und hat seine Lebensfreude und sein Gewicht wiedergewonnen
. Die beiden balgen gerne miteinander, spielen zusammen und machen richtige Rundstreckenrennen durch die Wohnung. Sie können auch jederzeit auf den gesicherten Balkon und die Aussicht geniessen.


Nach einiger Zeit begannen wir dann nach Mimi zu suchen, konnten sie aber einfach nicht finden. Schliesslich entdeckten wir sie. Sie sass die ganze Zeit auf dem Fensterbrett hinter dem Vorhang, kaum einen Meter von mir entfernt. Allerdings schien sie mir nicht zu trauen
. Wahrscheinlich kam es ihr verdächtig vor, zuerst auf dass Essen warten zu müssen und dann taucht da noch eine Fremde auf, die sich ihr gefährlich nähert.

Auch wenn ich Mimi nur kurz sah, man sieht, dass es ihr gut geht
. Ihr wunderschönes dreifarbiges Fell glänzt und ihr tollen grünen Augen leuchten. Sie scheint sich sehr wohl zu fühlen. Mit dem Besitzer kuschelt sie abends gerne vor dem Fernseher.

Mimi hat ein tolles Zuhause, einen Katzenkumpel zum Spielen und einen Besitzer, der sie liebt und alles für die beiden Fellnasen tut.
Ganz herzlichen Dank, dass ich Euch so kurzfristig besuchen durfte. Ich wünsche Euch alles Gute und viele tolle Jahre zusammen.
Liebe Tagebuchleser
Jamie und ich sind immer auf Abenteuer aus. Ich habe mich super erholt und man merkt mir nicht mehr an, dass ich neben Sandor ebenfalls ein Sorgenkind unsere Pflegemama war
. Ich bin etwas mehr die Einzelgängerin und bin oft gerne mal für mich alleine. Ich liebe es auf dem Balkon die Vögel zu beobachten. Ich stellte schon seit länger Zeit fest, dass es eine Katzenklappe hat umauf den Balkon zu gelangen. So kann ich mich gemütlich zurückziehen, wenn die Jungs mal wieder total durchdrehen
.

Ich bin eine kleine Diva und lasse mich nur dann streicheln, wenn ich Lust habe. Auch mit dem Spielen halte ich es so
. Doch wenn es um mein Futter geht, kenne ich nichts und weise auch Felix zurecht. Ich liebe es Fliegen zu jagen und bin super darin. Jamie und ich spielen manchmal zusammen, doch mag ich es lieber mit Lila zu spielen. Wir Mädchen raufen uns nicht ganz so fest wie die Jungs. Jamie und Thor sind immer zusammen (wenn Thor nicht gerade am Schmüsele ist).


Jamie probiert mich manchmal nachzumachen und probiert sein Glück im Jagen ebenfalls. Doch ist er nicht halb so gut wie ich. Meistens springt er dann wie ein «Gumpiballen» umher
. Unsere Pflegemama findet das immer sehr amüsant, doch zum Erfolg kommt Jaime mit seiner Strategie nur selten.


Meine Pflegemama erzähle mir, dass ich schon bald Besuch bekommen werde. Wenn es passt, darf ich vielleicht schon bald ein neues Abenteuer erleben
.

Bis bald
Asha
Liebe Tagebuchleser
Nun ist schon wieder einiges an Zeit verstrichen. Wir wachsen alle kräftig, unsere Pflegemama findet, dass man uns dabei fast zu schauen kann.
Felix und Lila raufen oft gerne auch mit den beiden anderen Kitten, die eigentlich nicht zu unserer Gruppe gehören. Doch da wir jetzt alle ganz gesund sind, dürfen wir alle zusammen sein
. Auch die beiden grossen Kater kommen oft zum Spielen, ich ärgere die beiden so gerne.



Ich habe absolut keine Berührungsängste mehr und liebe es mit meiner Pflegemama zu kuscheln
. Ich könnte sie stundenlang abknutschen und bei ihr liegen. Auch jetzt sitze ich bei ihr auf dem Schoss und beobachte, dass sie nur Gutes schreibt
. Von uns drei Hämmerlis ist Felix der grösste Wildfang.

Lila und ich lassen uns lieber verwöhnen und streicheln. Manchmal können wir beide schon fast eifersüchtig werden, wenn jemand anderes die Aufmerksamkeit von unsere Pflegemama bekommt. Da Felix mir meistens fast zu wild ist, (und fast ein Kilo schwerer), raufe ich mich nicht so gerne mit ihm. Dafür hat er Lila….


Ich messe meine Kräfte lieber mit Jamie. Wir beide sind ein super Team und lieben es, uns gegenseitig durch die Wohnung zu jagen
.


Euer Thor
Hallo zusammen
Manchmal ist es schon verwirrend, wir wissen gar nicht wo wir jetzt sind
. Aber Hauptsache wir sind zusammen und sogar Mama ist da. Ja gut, werden wir das mal herausfinden, was das hier ist. Zuerst brauchen wir ein Plätzchen, wo wir uns vor diesem grossen Ding, dem Menschen, verstecken können. Aber vorsichtig, ein Pfötchen nach dem anderen und ganz leise. Oh, hier ist ein Spalt, komm hier gehen wir rein und endlich können wir ein bisschen schlafen.

Doch was machen wir noch, die ganze Zeit schlafen ist schon ein bisschen langweilig und Hunger haben wir auch. Lasst uns mal schauen gehen, ich rieche etwas Leckeres. Aus einem Beutel? Und das grosse Ding gibt es uns? Mmmmh, das tut gut und es ist immer etwas da zum Knabbern und das Beste ist sowieso die Sauce, die können wir super weglecken
.

Was passiert jetzt? Das grosse Ding ist gar nicht mehr so gross, wenn es auf dem Boden liegt und es gibt uns Nachtisch? Wow, ist das fein, davon will ich mehr… Kommt, lasst uns näher gehen, vielleicht kriegen wir mehr. Seht ihr, das funktioniert und ich glaube sie will uns nichts Böses
.

Kommt meine Brüder, wenn der Mensch weg ist, können wir alles erkunden. Und hier gibt es ja wirklich viel Spielsachen und Ecken zum Verkriechen und Verstecken. Leute, ich finde es hier schön. Es ist warm, sicher und es gibt immer etwas zu essen und Mama kann sich endlich auch entspannen.
Und das Beste, wenn die Menschin da ist, spielt sie mit uns… das macht ein Riesenspass. Was soll das jetzt? Mich einfach anfassen
? Mich schmusen und kraulen? Ooooh, das tut gut, oooh, das ist schön!

Leute, die ist gar nicht so blöd…
Euer Rafiki
Hallo zusammen
Natürlich habe ich auch heute wieder nur Blödsinn im Kopf und schon die ganze Woche war ich wieder mit Pflegemami’s Chinchillas (oder so) beschäftigt. Ich frage mich noch immer, wie ich in diesen doofen Käfig reinkomme. Ich kann stundenlang davor sitzen und von draussen zuschauen und frage mich, wie ich den wohl aufbekommen könnte. Ich komm einfach nicht drauf
.

Na, dann stell ich einfach sonst etwas an. Wenn ich nicht gerade die grossen Katzen ärgere, dann schmuse ich halt mit dem Pflegemami.


Ich rede auch mit ihr, wenn sie mich was fragt, gebe ich brav Antwort
. Auch mein Plüschwelpe ist noch immer hoch im Kurs. Leider setzt ihn das Pflegemami immer auf den Kratzbaum, was ich gar nicht mag. Und so zerre ich ihn an den Ohren halt wieder runter. Oder auch am Plüschsäuli habe ich meinen Spass.


Während das Pflegemami das Tagebuch schreibt, bekommt der Plüschhund eine Massage… aber dann merke ich, dass ich ihr ja helfen könnte. Ich schau mal, ob ich das nicht selber könnte… usziguphpijüifdicbjlböjip… hihi, das geht doch
! Achtung, Mami kommt, ich leg mich schnell auf’s Sofa, hoffentlich bemerkt sie nichts
zzzzzzz…

Ich sitze auch ganz gerne draussen auf dem Balkon und schaue, was da so läuft.

So, nun muss ich wieder los, was anstellen.
Grüessli, Kim
Liebe Tagebuchleser
Ich gehe jetzt ab und zu spazieren
.
Wenn ich den Tag über alleine war und meine Pflegeeltern nach Hause kommen, renne ich zur Tür und sehe mich im Treppenhaus ein bisschen um. Meist haue ich einen Stock nach oben ab. Das ist lustig, denn meine Pflegmami rennt mir hinterher
. Ich denke gar nicht wirklich ans Abhauen, ich will nur ein bisschen auf Erkundungstour gehen.


Aber so geheuer ist mir das Ganze noch nicht. Sobald ich Geräusche höre bekomme ich Panik. Da muss mich dann meine Pflegmami hochnehmen und mit mir zurück in die Wohnung. Vor fremden Geräuschen habe ich noch ziemlich Angst, die sind gar nicht cool. Ich versuche mich langsam daran zu gewöhnen, aber es ist nicht einfach zu wissen, ob etwas gefährlich ist oder nicht
. Wenn ich dann einmal wieder in der Wohnung bin, renne ich hin und her und tobe mich aus.
Eure Baghira
Da Mia ja so komische pikelartige Dinger auf den Ohren hatte und sowieso noch Impfungen anstanden, hiess es wieder mal ab zum Tierarzt.

Nala kriegte ihre 2. Impfung und auch das Auge war wieder ein Thema, aber das wird ja nächste Woche sowieso entfernt. Als der Arzt dann endlich auf mich hörte und sie nicht mehr im Nacken anpackte, war sie auch ganz brav. Die Impfung ging ohne Problem, nur beim Chippen mussten die Finger des Arztes dran glauben. Ansonsten war sie ein Engel
.


Auch Leo war ein Top-Vorbild. Nicht einmal gewehrt hat er sich, er war ganz ruhig. Bei ihm war auch die zweite Impfung dran und das Chippen. Der Arzt meinte, dass er ansonsten gesund ist. Er hat zwar ein kleines Herzgeräusch, aber das sei nicht sooo tragisch.



Edi hingegen gefiel das Impfen und das Chippen nicht besonders. Er wehrte sich ein bisschen, aber bei der restlichen Untersuchung war auch er ganz ruhig. Er ist gesund und fit
.

Dann war schlussendlich noch Mia dran. Ihre Ohren wurden untersucht und es kam heraus, dass es sich um einen Pilz handelt. Auch ihr Schnupfen will nicht wirklich weg. Da es aber aussieht, als wäre er virusbedingt, heisst es jetzt einfach abwarten. Leider kann man da nicht viel machen, ausser versuchen das Immunsystem zu unterstützen. Das probieren wir jetzt mit Echinacea und Dampfen. Daumen drücken.


