Also eigentlich hatte ich einen anderen Plan, wenn ich ehrlich sein soll
. Erst mal nach dem Frühstück ein bisschen schlafen und dann mit meinen Brüdern spielen. So wie jeden Tag, weil ich es so am liebsten hab. Menschenmama schenkt uns heute viel Liebe und Aufmerksamkeit, wie jeden Tag, aber ich habe das Gefühl irgendwas ist komisch
. Meine Brüder merken das auch, aber was soll’s, erst mal werde ich Rocky und Rafiki zeigen, dass ich der Schnellste bin. Ach, das macht Spass, meine Route ist einfach auch unschlagbar. Mit vollem Speed ins Badezimmer, danach über das Sofa auf den Katzenbaum und wieder zurück. Ab und zu in die Küche, aber nur um meine Brüder abzuhängen
.

Es klingelt, oh nein Besuch, ich versteck mich lieber mal unter dem Sofa. Vier weitere Menschen kommen, zwei Grosse und zwei Kleinere. Rafiki ist einfach zu neugierig und geht schauen. Naja gefährlich sind sie nicht. Aber ich finde es trotzdem uncool, als das kleinere Menschenmädchen versucht mich anzufassen
. Heute nicht, ich suche mir ein besseres Versteck. Rocky und Rafiki scheinen Spass zu haben mit den neuen Menschen. Gut für mich, dann lassen sie mich in Ruhe. Meiner Menschenmama zeige ich aber, dass es mir gut geht. Sie kennt mich halt schon und weiss wie ich so bin. Im Zentrum der Aufmerksamkeit zu sein, ist nicht so meins.

Wo sind denn alle hin? Es ist auf einmal so komisch ruhig und Menschenmama weint
. Ich mag meine Menschenmama immer mehr und will nicht das sie traurig ist. Ich will sie aufmuntern und lass mich von ihr knuddeln. Ist auch mal schön, wenn ich sie für mich habe. Meine Brüder haben schon recht, es ist angenehm, wenn sie einen streichelt. Moment mal, wo sind die beiden eigentlich
? Ich muss sie erst mal suchen, meiner Menschenmama scheint’s auch wieder besser zu gehen. Wirklich die zwei scheinen ein neues super Versteck zu haben. Vielleicht in dem Zimmer hinter der geschlossenen Türe? Meine Menschenmama macht mir diese auch auf, nachdem ich lautstark nach meinen Brüdern rufe. Ich suche wirklich alles ab, haben Rafiki und Rocky mich wirklich alleine gelassen?

Menschenmama merkt, dass ich unsicher werde. Wenigstens ist sie noch da und ich kann mit ihr spielen und kuscheln
. Es ist schön, dass wir jetzt alles zusammen machen. Meine Brüder hatten schon recht, Menschen sind, wenn man sie kennenlernt, einfach toll. Und wer weiss, wenn ich lieb bin, finde auch ich ein neues Zuhause. Aber zuerst einmal...
Vorab mal… Fiona frisst meine Füsse nicht mehr
und Emeli durfte endlich zu den anderen in das grosse Gehege. Das fanden anfangs nicht alle so toll, aber nur nach wenigen Stunden wurde schon geknuddelt.


Als der Tierarztbesuch näherrückte, musste ich zwei ängstliche Katzen einfangen. Das war erstaunlich einfach, ich habe nämlich herausgefunden, wie ich Merida davon abhalten kann, mich zu kratzen. Das funktioniert schon recht gut und so kann ich sie streicheln und hochheben, was für alle einfacher und stressfreier ist. Bei Aslan war es etwas schwieriger. Er bekam eine Panikattacke
, doch sobald er in meinen Armen war, war er still und ruhig. Auch beim Tierarzt waren alle erstaunt, wie ruhig das Ganze ablief.

Aslan kam zuerst dran und mit etwas Überzeugung bekamen wir ihn aus der Box. Merida blieb ganz ruhig drin, auch als die Box die ganze Zeit offen war. Aslan bekam eine kleine Massage von der Assistentin und alles funktionierte problemlos. Merida wurde mit LeParfait bestochen, damit sie sich aus der Box traute. Alles ging problemlos, sie wehrte sich überhaupt nicht und liess alles über sich ergehen. Nur frass sie fast die halbe Dose LeParfait
.


Zuhause angekommen, war kaum die Box offen, schon waren die beiden verschwunden. Es war wohl doch alles etwas zuviel…. 
Schon lange war eigentlich klar, dass wir uns Hals über Kopf in Nala verliebt hatten
. Nun wollen wir einfach nicht mehr ohne sie leben.


Da sie so wunderbar in unsere Katzengruppe passt und sie von ihrer Art her ein so tolles Katzenmädchen ist, wollen wir sie nicht mehr hergeben. Wir alle lieben sie und sind überglücklich, diesen Schritt zu machen
.



Jetzt muss nur noch Mia einen wunderschönen Platz finden. Will sie denn keiner? Sie ist so eine Schmusekatze und so lieb und aufgestellt, trotz ihres Schnupfens, den sie leider noch immer hat. Aber wir bleiben weiter dran und versuchen andere Sachen… und denken positiv
.

Hallo Büsifreunde
Wir vermissen unsere zwei Kumpels gar nicht, nein im Gegenteil, wir sind irgendwie sogar entspannter. Spielen und Toben sind nebst Fressen und Schlafen immer noch unsere Hauptbeschäftigung! Wenn gekocht wird sind wir natürlich an vorderster Front und unsere Pflegeeltern haben alle Hände voll zu tun, damit wir nicht das Fleisch oder den Fisch klauen
! Das ist eben der Nachteil einer offenen Küche!


Auch am Tisch haben sie vor uns keine Ruhe, denn es riecht immer so verlockend und selbst Charly und Luana sind dabei. Leider sind wir fast schneller wieder am Boden wie wir auf den Tisch brauchen
!
Wir haben noch unseren ersten Besuch bekommen, also in erster Linie Joey. Es ist eine ganz nette Familie mit zwei Mädchen. Wir wurden gestreichelt und die ganze Zeit haben sie mit uns gespielt.

Am Schluss haben Joey und Jamy ein neues Zuhause mit einem grossen gesicherten Balkon gefunden. Die Mädchen hätten am liebsten uns alle genommen! Wir dürfen in ein bis zwei Wochen in unser neues Daheim ziehen.
Viele Miaus
Die Black Dreams Rasselbande
Hallo liebe Tagebuch Leser
Eigentlich gehören wir zwei längst zum „Inventar“, denn wir sind Ende Januar bereits in der Pflegestelle eingezogen und fühlen uns mehr als nur wohl, denn es ist cool hier
. Wir wurden als Feriengäste einquartiert, doch als die Ferien vorbei gewesen wären, fragte unsere Besitzerin an, ob wir nicht länger bleiben dürften… Da dieses „länger“ bis nächsten April gedauert hätte und selbst dann noch keine Lösung in Sicht gewesen wäre, fand es Manu uns gegenüber nicht fair und suchte das Gespräch.
Unser Einzugstag im Januar sah so aus 

Schnell war klar, dass wohl unsere Situation noch über Jahre so bleiben würde, denn unsere Besitzerin macht Aus- und Weiterbildungen, ist wenig daheim und lebt in einer Wohngemeinschaft wo wir zwei nicht willkommen sind
. Also war für Manu schnell klar, dass diese Situation geklärt und für uns eine dauerhafte Lösung gesucht werden muss. Denn wir Mädels haben es verdient täglich geknutscht und gekuschelt zu werden und unser weiteres Leben in einem tollen Umfeld verbringen zu dürfen. Nur Ferienbüsi zu sein ist nicht das Richtige!

Nun gut, unsere Besitzerin hat sich schweren Herzens von uns verabschiedet und wir alle spürten, wie sie mit sich kämpfte. Doch auch ihr war bewusst, dass sie in unserem Sinne handeln muss und so übergab sie uns dem Verein. Natürlich wird sie weiterhin von uns hören bis wir ein neues Daheim finden und darüber freut sie sich sehr.
Uns geht es hier in der Pflegestelle super. Wir haben unsere Plätze schon längst gefunden und kommen mit allen anderen Büsi hier klar. Dennoch zeigen wir, dass wir aneinander hängen obschon wir keine Geschwister sind. Gerade ich, Tiny liebe es mit Railay quer durch die Wohnung zu springen und Fangen zu spielen
. Und auch Railay ist da gerne mit von der Partie.
Stinkies lieben wir über alles. Diese Baldriankissen haben es uns angetan und wenn wir sie bekommen sind wir ausser Rand und Band. Diese Kissen sind sowas von genial und schmecken für uns hervorragend. Die Menschen verstehen nie, wieso wir so darauf stehen – tja, Katze müsste man sein
.


Frischfleisch lieben wir übrigens auch. Wir kannten das nicht als wir hier einzogen, doch gibt es hier wöchentlich 1-2x Hühnchen. Wir freuen uns jedes Mal erneut auf diese Mahlzeit und vergessen dann das Trockenfutter, denn das gibt es hier leider nicht. Aber keine Angst, wir beide haben eine tolle Figur, super schönes Fell und es mangelt uns an nichts.
Wir sind nun auf der Suche nach unserem...
Hallo miteinander
Heute darf ich Savannah (Janis) erzählen was hier so alles passiert ist.
Am Montag wurde unsere Katzenmama schon wieder in eine Transportbox gepackt, wir waren doch gerade erst beim Impfen, warum muss sie denn jetzt fort
? Und dann noch ohne uns!!! Wir fanden das alle überhaupt nicht in Ordnung, am wenigsten gefiel es Mama!


Jimy, der Arme, war den ganzen Morgen total aufgekratzt deswegen und kam gar nicht zur Ruhe. Unser Pflegemama hat uns aber versichert, dass Mama zurückkommt. Als sie wiederkam, benahm Mama sich ganz seltsam. Sie lief sehr langsam und knurrte, wenn wir an ihr schnuppern wollten, ich glaube irgendetwas hat ihr ganz fest weh getan
. Unser Pflegemami hat uns erklärt, dass Mama operiert wurde, also kastriert und wir nun sehr vorsichtig mit ihr sein sollten. Das war schon etwas schwierig, wären wir alle doch nur zu gerne an die Milchbar. Aber die Versuche waren vergeblich. Mama hat noch die nächsten zwei Tage geknurrt und uns links liegen lassen. Zum guten Glück geht es ihr jetzt wieder gut und ganz selten dürfen wir ab und zu etwas nuckeln, doch diese Momente werden immer rarer und kürzer. Schade
!


Es heisst ja immer ich sei die Kleinste hier und das mag ja stimmen, aber ich hole auf! Ich werde immer schneller beim Jagen und wehre mich vehement, wenn ich mit meinen Geschwistern raufe.
Ja und diese Woche habe ich das erste Mal so richtig geschnurrt als mich mein Pflegemami gestreichelt hat, ja ich weiss auch nicht wieso, es kam einfach über mich, es war gerade so weich und gemütlich und die Streicheleinheiten haben richtig gutgetan
! Auch schrecke ich nicht mehr zurück, wenn eine Hand von oben kommt, die sind ja eigentlich alle ganz lieb hier, aber ich traue halt nicht jedem, man weiss ja nie!


Nochmals zu unserem Katzenmami Hippie, sie ist jetzt nämlich wieder so fit, dass sie uns durch die ganze Wohnung jagt und dann müssen wir alle ganz schnell rennen, wenn wir ihr entkommen wollen. Denn hat sie uns erwischt, nimmt sie uns ganz schön in die Mangel
! Phu! Ich glaube sie will uns zeigen wie wir uns wehren können und verhalten müssen, richtige Katzenerziehung eben.

Hallo liebe Leser
In meiner Beschreibung steht, ich sei eine Knacknuss
. Gestern hat diese harte Schale einen ersten kleinen Riss bekommen. Immer nach dem Frühstück sind wir ziemlich relaxt. Das Pflegemami setzt sich dann ganz ruhig zu uns und Bakari sucht ihre Nähe, klettert auf sie drauf und nuckelt an ihrem Shirt
. Dabei schnurrt und maunzt er ziemlich laut und lässt sich mit sichtlichem Wohlbehagen schmüsele.




Zwischendurch kommt er immer wieder zu mir und erzählt mir mit Köpfeln wie toll das ist. Ich schleiche mich also auch immer näher ran, schnurre schon mal, vielleicht gibt es ja Leckerli
. Nach denen bin ich nämlich ganz verrückt, so verrückt, dass ich meine Angst vergesse und sie dem Pflegemami aus der Hand nehme.




Gestern nahm ich also erstmals meinen ganzen Mut zusammen, machte es mir, nur Zentimeter von ihrer Hand entfernt, gemütlich und… liess mich streicheln, einfach so. Ja, wirklich
! Erst war es ungewohnt, aber gar nicht so übel. Ich denke, ich bleibe noch etwas vorsichtig, aber vielleicht geniesse ich es bald. Auch Aliano, Cooper und natürlich Bakari waren, zur grossen Freude unseres Pflegemamis, zum Schmüselen aufgelegt. Als Belohnung bekamen wir dann auch endlich ein paar Leckerli. Heute früh wurde das Ritual wiederholt und ich genoss es richtig ein bisschen. Das Pflegemami hatte wieder eine Riesenfreude an unseren Fortschritten.




Ansonsten haben wir uns super eingelebt, fühlen uns wohl und haben unseren Tagesrhythmus gefunden. Am Vormittag, abends und meistens nachts spielen und toben wir zusammen durch das ganze Zimmer
. Das rumpelt jeweils ganz schön und wenn dann das Pflegemami kommt, muss sie immer ein bisschen schimpfen,...
Liebe Leser
Diese Woche war viel los. Die ganze Familie hatte einen Termin beim Tierarzt. Jessi wurde kastriert, geimpft und gechippt. Die flauschigen kleinen Kitten wurden gechippt, negativ auf Leukose getestet sowie geimpft. Alles lief dabei problemlos und sie waren froh danach wieder zu uns in die Pflegestelle zu kommen
.


Die kleinen Tiger entwickeln sich zudem wunderbar. Alle haben nun das Spielen entdeckt und sind kaum noch zu stoppen
. Auch der Katzenbaum und Kartonboxen sind bei den Kleinen sehr beliebt. Dort lieben sie es ihre Zeit zu vertreiben und lange damit zu spielen. Danach ist für die vier immer Kuschel- und Schlafenszeit. In einer Spanne von 5 Minuten sind alle auf einmal müde und gönnen sich ein Schläfchen um ihre Batterien zu laden.

Eure Jessi’s Kitten
Liebe Tagebuchleser
Nun ist einige Zeit vergangen seit dem Auszug von Lila, Felix und Asha. Ich hatte die ersten Tage ziemlich Mühe mit der neuen Situation. Ich wollte nicht mehr fressen und liess mich von unsere Pflegemama auch nicht mehr kuscheln. Ich sass fast zwei Tage lang unter dem Sofa….
Doch nun habe ich mich wieder gefangen und schmuse so viel wie immer. Jamie ist mein bester Kumpel und wir spielen jetzt noch zu zweit. Nun helfen auch die beiden ausgewachsen Kater manchmal spielen. Vorher war es diesen beiden meistens zu wild mit uns Kitten.
Doch da jetzt nur noch wir beide da sind ist es etwas ruhiger als vorher. Wir lieben es Mäusen nachzu jagen und geniessen die Kuschelstunden mit unsere Pflegemama.

Thor und Jamie
Liebe Tagebuchleser
Ich bin’s, euer Rio. Ich bin nun schon eine Weile in der Pflegestelle und habe mich sehr gut eingelebt. Ich wurde von Anfang an von meiner Pflegmami verwöhnt
. Ich hatte bald auch Vertrauen zu ihr. Ich hole mir nämlich gerne meine Schmuseinheiten ab und da muss ich mich ja trauen. Baghira wird dann immer ein bisschen eifersüchtig. Aber Mami schaut schon, dass sie nicht zu kurz kommt. Sie muss halt jetzt mit mir teilen.


Da wir schon bei Baghira sind. Sie fand mich ja am Anfang nicht so cool aber mittlerweile akzeptiert sie mich. Sie muss immer schauen wo ich bin, damit sie ja nichts verpasst
. Sie hat es nämlich gar nicht gerne, wenn ich etwas bekomme und sie nicht. Ich möchte gerne mit ihr spielen aber sie findet das voll öde, weil ich viel grösser bin als sie. So hat sie Respekt vor mir. Das ist auch richtig so, denn sie muss noch vieles lernen. Ich zeige ihr, wie man sich als erwachsene Katze verhält
. Jedenfalls nicht so kindisch wie sie.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
Euer Rio