Malia
Hallo zusammen, ich bin die Malia, das bedeutet die Geliebte, aber mein Spitzname ist Crazy Hasy, aber dazu später mehr. Zusammen mit meinen Geschwistern bin ich auf einem Bauernhof geboren. Die Bäuerin tat alles damit es uns gut geht. Stundenlang hat sie mit uns gespielt und gekuschelt, Katzenmilch gekauft, uns eine Decke hingelegt. Sie schaut auch gut zu Mama und als wir alt genug waren, brachte sie Mama zum Tierarzt, damit sie kastriert wird. Und so kamen wir in die Pflegestelle, damit wir nicht draussen frieren müssen. Das war auch höchste Zeit, wir haben so schlimmen Durchfall und Erbrechen, lange hätten wir nicht mehr draussen überleben können. Das ganze Ausmass kam erst in der Wohnung zum Vorschein, sonst hätte sie bestimmt früher gehandelt. Darum wird es von uns in nächster Zeit nur wenig zu lesen geben und wenige gute Fotos. Denn Pflegefrauchen wird mit Putzen und Tierarzt beschäftigt sein
.
Nun mehr zu mir, ich werde mit Crazy Hasy (Cräisi Häisi) angesprochen, Crazy bedeutet nämlich verrückt. Ich bin nämlich das kleine Partygirl hier. Ich möchte immer im Mittelpunkt stehen und liebe es, wenn etwas läuft. Ich will spielen und spielen
. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich mich in einer Familie mit Kinder (natürlich solche, die mich respektieren) sehr wohl fühlen werde. Ich habe Energie ohne Ende und will diese auch nutzen.


Malu
Hallo zusammen,ich bin die Malu, das bedeutet Frieden. Ich bin noch sehr ruhig und schüchtern, und fauche auch mal. Aber wenn es denn sein muss, lasse ich mich schon anfassen. Mich hat es recht erwischt. Der Durchfall plagt mich sehr, und viel kann ich auch nicht bei mir behalten
. Langsam wirken die Medikamente und es scheint besser zu werden.

Lio
Hallo zusammen, ich bin der Lio, das bedeutet Löwe. Ich bin noch sehr ruhig, aber ich bin sehr krank im Moment und bin einfach froh, wenn ich schlafen kann. Mich hat es am meisten erwischt
. Der Durchfall plagt mich sehr, und auch ich kann nichts bei mir behalten. Mein Pflegefrauchen hatte solche Angst, dass sie schon von Infusionen sprach. Doch langsam wirken die Medikamente auch bei mir und es wird endlich besser.

Nael
Hallo zusammen, ich bin der Nael, das bedeutet Sohn des Löwen. Ich bin sehr anhänglich und ruhig, möchte ständig im Arm gehalten werden. Mich hat es zum Glück nicht ganz so schlimm erwischt. Aber auch ich habe Durchfall und kann noch wenig bei mir behalten. Doch wie auch bei meinen Geschwistern, helfen die Medikament und es...
Letzte Woche waren alle vier nochmals beim Tierarzt um nochmals gesundheitlich überprüft und um das zweite Mal geimpft zu werden. Zu unserer grossen Freude waren alle vier sehr fit und haben auch die zweite Impfung gut vertragen
. In anderen Worten waren die vier schnell wieder fit um die Wohnung als Rennstrecke zu benutzen und um sich gegenseitig auf den Katzenbaum zu jagen
.


Diese Woche werden nun Nara und Sheyla sowie Toothie an ihre neuen Familien übergeben. Nara und Sheyla gehen nach Konolfingen und Toothie geht nach Grenchen. Wir wünschen den drei eine tolle und gesunde Zukunft.
Mia bekommt nun seit sechs Tagen Tabletten. Bisher durfte mein Freund hinhalten und sie ihr eingeben. Er sieht entsprechend aus, denn Mia hat ihn ziemlich verkratzt
.


Mit Fiona hingegen läuft es super. Die zwei haben nur Unsinn im Kopf. Auch wenn sie den ganzen Tag schlafen, nachts spielen sie intensiv und nehmen die ganze Wohnung auseinander. Als wir die Aquarien reinigten, fanden sie es super cool, den ganzen Kessel voll Wasser auszuleeren
. Keine Ahnung,wie sie das geschafft haben, aber der Boden war danach definitiv auch gereinigt, nachdem sie das Wasser überall verteilt hatten. Die beiden passen einfach zusammen!
Endlich war es soweit und wir wollten einmal schauen, was passiert, wenn wir alle vier zusammen aus dem Zimmer lassen. Zuerst kamen mal Emeli und Merida dran. Fiona rannte auch gleich mit hinaus und begann sofort mit Mia zu spielen, als wäre es das Normalste auf der Welt.



Damit war klar, dass sie bei den anderen bleiben darf. Aslan liessen wir erst einmal noch im Zimmer, aber irgendwann holten wir auch ihn. Die drei sassen etwas angespannt auf dem Sofa, aber mit der Zeit wurden alle ruhiger und gelassener. Merida döste dabei sogar ein… 



Fiona genoss es sehr vorne bei den anderen bleiben zu dürfen. Sie kuschelte mit unseren Katzen, freundete sich richtig schnell mit Mia an und liess sich plötzlich problemlos schmusen. Den ganze Sonntag über lag sie bei mir, wollte nur schlafen und sich an mich kuscheln.


Ich könnte ihr stundenlang beim Schlafen zuschauen, sie sieht richtig süss aus, wenn ihr Zünglein dabei rausguckt. Sie ist echt zum Verlieben
.



Hallo zusammen
Nach wie vor haben wir ziemliche Flausen im Kopf und machen jeden Tag die Wohnung vom Pflegemami unsicher
. Wir wissen zum Beispiel ganz genau, dass wir nicht auf’s TV-Möbel dürfen und trotzdem machen wir das – Laia sicher mehrmals am Tag
. Das Pflegemami schimpft dann immer weil es dort ganz viele Kabel hat und Floh erst gerade ein Handy-Kabel zerbissen hat. Aber es macht halt trotzdem Spass.


Lou faucht wieder mal herum, wenn jemand neben ihr vorbei geht und Floh „sügelet“ an seinen Beinchen, was genau so tönt wie ein kleines Bébé. Noch immer sind auch die Chinchillas ein toller TV-Ersatz, vor allem Laia und Lou können stundenlang vor dem Käfig sitzen und schauen, was die machen. Jedenfalls ist es allemal interessanter als das Aquarium, das wir auch noch haben. Cool finden wir auch Rennen durch die ganze Wohnung mit den anderen Katzen und den Balkon geniessen wir, auch wenn es nicht mehr so warm ist
. Sobald gelüftet wird, rennen wir raus. Wenn wir mal keinen Unsinn treiben, dann liegen und schlafen wir gerne den ganzen Tag.



Heute morgen hat das Pflegemami wieder mal die doofe Transportbox hervor geholt und ist mit Floh und Laia zum Tierarzt gefahren. Beiden waren diesmal ganz brav und bekamen ein paar feine Gudis, so dass sie nicht mal bemerkten, dass sie geimpft wurden. Sie fanden die Gudis soooo gut, dass sie gar nicht mehr gehen wollten. Daheim mussten sie dann die überschüssige Energie loswerden und rannten wild herum
.


Gerade stupst Floh das Pflegemami mit seinem Pfötchen und schaut sie ganz herzig an. Das soll wohl heissen, dass sie nicht alles erzählen soll.
In dem Sinne, wir hören uns bald wieder
Floh, Laia und Lou
Jetzt sind wir bereits in unserer dritten Woche in Basel und wir haben uns gut eingelebt. Wir haben schon jede Ecke entdeckt, in jeden Stift gebissen und viele Blätter zerfetzt
. Am liebsten jagen wir uns gegenseitig hinterher und raufen miteinander, aber auch lieben wir es einfach zu faulenzen oder lecker zu mampfen. Unsere Mutti ist noch etwas scheu und versteckt sich noch oft, aber wir sind viel bei ihr und kuscheln uns an sie ran
. Unsere Gasteltern sind lieb und spielen viel mit uns, jedoch müssen wir uns noch etwas an Menschen gewöhnen und haben es noch nicht so gerne wenn sie uns aufheben oder uns streicheln wollen. Dann fauchen wir auch gerne mal, aber trotzdem kommen wir dann immer wieder zurück, da es uns wundert was alles so passiert. Viel lieber haben wir es dennoch, wenn sie uns Guddis geben oder mit uns spielen. Es gibt noch viel zu entdecken und mit vielen Dingen zu spielen und wir fühlen uns in der Wohnung puddelwohl
.



Shaya
Unser kleines „Tigerli“ ist sehr aktiv unterwegs und ist überall anzutreffen. Für Shaya gibt es fast keine ruhige Minute und wenn etwas passiert oder es etwas zu spielen gibt ist sie an vorderster Front. Am liebsten liegt sie in den ruhigen Minuten auf dem Sofa und in aktiven Stunden kämpft sie gerne mit ihren Schwestern. Shaya ist sehr flink und schnell, wenn wir mal in die Küche gehen und nicht gut aufpassen, huscht sie neben uns vorbei, ohne dass wir es bemerken und plötzlich treffen wir sie völlig unerwartet auf ihrer Entdeckungsreise an. Shaya ist manchmal ziemlich anhänglich und unsere Anwesenheit stört sie nicht. Wenn es ihr aber dann zu viel wird kann sie wieder ein wenig fremdeln. Shaya ist unter den Schwestern, die, welche den Ton angibt, am neugierigsten ist und immer wieder Unsinn im Kopf hat. So klettert sie gerne mal die Vorhänge hoch oder zerbeisst die Büromaterialen. Shaya ist super neugierig, witzig und knuddelig und wir wissen, dass sie uns weiterhin mit ihrer unterhaltsamen Art Freude bereiten wird. Und auch wenn sie noch die Kleinste der drei ist, kämpft sie wie eine grosse Wildkatze.



Phoebe
Phoebe unsere kleine schwarze Miezekatze wird immer neugieriger und zutraulicher, jedoch ist sie auch das „Faucherli“ der Schwestern. Sie liebt es zu fauchen und gleichzeitig mit einem...
Hallo Welt!
Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Aaron. Unser Pflegmami hat gesagt, ich darf die Erzählerrolle übernehmen
, da ich der älteste unserer Dreiergruppe bin.
So langsam haben wir uns gut eingelebt und heute hatten wir unseren ersten Tierarztbesuch. Wir alle sind fit und top munter
. Leider bekamen wir alle einen Pieks ins Fudi, Impfung nennen sie das. Nun sind wir alle total müde und schlafen um die Wette. Trotzdem möchte ich euch gerne ein wenig von uns und unseren Charaktern erzählen.
Als erstes zu mir (schliesslich erzähl ich auch
). Mein Name ist wie gesagt Aaron (der Erleuchtete). Obwohl ich der älteste bin, bin ich ein kleiner Hasenfuss. Menschen begegne ich erst mit etwas Argwohn und Angst. Aber so langsam fasse ich Vertrauen in unserer Pflegmama. Sie darf mich streicheln (manchmal geniesse ich es sogar, auch wenn ich es nicht zugeben will) und beim Spielen vegesse ich vollends meine Angst. Auch wenn es Essen gibt, streiche ich ihr um die Beine und miaue laut (schliesslich muss man sehen wo man bleibt). Mit etwas Zeit und Geduld werde ich sicher ein ganz toller zutraulicher Kater
.


Nun zu „Pirat“. Pirat heisst so, weil er am liebsten auf Pflegmamas Schulter sitzt, wie der Papagei eines Piraten. Ausserdem ist er der frechste in unserer Gruppe. Aber weil es schon jemand mit dem Namen in einer anderen Gruppe gab, heisst Pirat jetzt Käpten. Er ist immer vorne mit dabei und wenn es was zu entern gibt, so lässt er keine Sekunde verstreichen. Ein verspielter, fröhlicher Lausebub. Zudem spricht er gerne mit der Pflegmama und wenn sie ihn streichelt, schnurrt er ganz laut. Auch der Hund der Familie ist nicht sicher vor ihm. Alles ist interessant und muss erkundet werden
.


Jetzt noch zu „Klein Nielson“. Wie der Name schon sagt, ist er der kleinste der Gruppe. Er ist sehr aufgeweckt, verspielt und eifert Käpten bei allem nach. Doch schmust er auch sehr gerne bei der Pflegmama. Sie meint er sei ein echter Charmeur, ein kleiner Herzensbrecher… 

So, dies war unsere kleine Vorstellungsrunde. Demnächst werde ich euch von unseren Abenteuern und Streichen hier in der Pflegestelle berichten. Doch erst einmal möchte ich etwas schlafen und mich von dieser „Impfung“ erholen.
Muuuaaaah und Miau, Euer Aaron
Hallo Leute
Das war eine aufregende Woche, sag ich Euch
. Zuerst kam unser Pflegemami mit so einem grossen runden Ding, an dem viele interessante Schnüre hingen, ein Korb sei das und der würde nun für uns aufgehängt. Natürlich mussten wir ihr mit den Schnüren helfen, mit dem Durcheinander wäre sie nie allein fertig geworden
. Nun hing dieser Korb da, aber was sollten wir damit anfangen
? Nach ein paar Tagen und nachdem mich das Pflegemami ein paarmal reingesetzt hatte, begriff ich es – eine tolle Schaukel! Nun hüpfe ich ganz allein rein. Meine Brüder haben zum Glück noch nicht rausgefunden wie das geht, also ist das meine Schaukel.


Noch aufregender wurde es, als ich (ausser Aliano wollte ja keiner), endlich einen Ausflug machen durfte, erst mal im oberen Stock. Mann war das spannend
! All diese neuen Dinge und Gerüche! Nach ein paar Tagen ging es dann ins EG, wo ich in der Küche auf die Hauskatze traf. Ich habe ihr gezeigt, dass ich für sie keine Gefahr bin, wir haben uns freundlich beschnuppert und sind dann wieder unsere eigenen Wege gegangen
. Beim zweiten Besuch unten habe ich dann Gas gegeben und alles gründlich untersucht, auch den Kratzbaum am Fenster.


Wahrscheinlich weil eine Freundin vom Pflegemami da war, getraute sich keiner meiner Brüder mitzukommen, obwohl sie genauso gwundrig sind und gerne auf Entdeckungsreise gehen würden. Aber das Pflegemami sagte ihnen, dass jeder mal drankommt, nur nicht alle miteinander. Das Haus sei dafür viel zu gross und freiwillig würde wohl keiner ins Zimmer zurück gehen. Aber ich versuche natürlich immer wieder auszubrechen
.



Obwohl – in dem grossen Zimmer haben wir es wirklich toll, mit vielen Spielsachen, Liege- und Aussichtsplätzen und das Pflegemami kommt auch ganz oft zu uns, spielt und schmust mit uns. Meine grüne Raupe (ihr seht sie auf den Fotos und im Video) ist immer noch mein Favorit, auch wenn ich immer mit allem spiele, was mir in die Pfoten kommt. Aber wir spielen alle sehr gerne, vor allem mit neuen Dingen, wie die Filzbällchen und jeder...
Lunita
Langsam gewöhne ich mich hier ein. Ich liebe es zu schmusen, am liebsten an den Ohren und am Bauch. Ich kann mein Glück immer noch nicht fassen, jeden Tag bekomme ich zu essen und wenn ich gestreichelt werde, hüpfe ich vor Freude in die Hand entgegen. Manchmal mache ich verrückte Sachen, wie mich im Klo wälzen bevor ich rein mache. Mein Lieblingsplatz ist zuoberst auf dem Katzenbaum, von da aus sehe ich alles.
Orion
Sobald man mich streichelt, fange ich mit Schnurren an. Ich mag es sehr gestreichelt zu werden, aber noch viel lieber spiele ich und renne herum. Ausserdem bin ich ein kleiner Entdecker, ich muss jede Lücke erkunden, jede offene Schranktüre. Man weiss ja nie, ob sich da nicht doch eine kleine Maus versteckt.

Tinka + Moira
Wir durften heute in unser neues Zuhause ziehen. Mutig wie ich, Tinka, bin, habe ich gleich die ganze Wohnung erkundet, habe mich dann aber doch erst Mal zurückgezogen um in aller Ruhe anzukommen. Ich, Moira, habe mich erst Mal zurückgezogen um in aller Ruhe anzukommen und alles aus sicherer Distanz zu beobachten. Unsere neue Familie hat sich riesig auf uns gefreut, schliesslich haben sie uns damals im Stall entdeckt und mitgeholfen einzufangen. Sie haben sich so fest verliebt, dass sofort klar war, dass wir zu ihnen ziehen dürfen, wenn wir alt genug sind.
Jetzt ist es soweit. Wir wurden ohne gefragt zu werden einfach in eine Box gepackt und zur Tierärztin gefahren
. Impfen wäre noch akzeptabel gewesen, aber sie konnten es nicht lassen und haben uns auch noch gechipt. Wir wurden genau untersucht und als völlig gesund und fit taxiert.


Allerdings wurde Nano verschont, denn er ist der Kleinste und hat noch ein wenig Schnupfen. Er kam als Schöppeli in die Pflegestelle und hat alle Privilegien für sich. Typisch Mensch. In freier Natur müsste er sich gewaltig anstrengen um mit uns mitzuhalten, aber hier wird er verwöhnt und gehätschelt und geniesst seinen Status. Er ist ein richtig kleiner Pascha und weiss das auch ganz genau
.



Dafür haben einige von uns schon ein neues Zuhause gefunden. Sie freuen sich sehr auf ihre neuen Dosis, denn dann müssen sie die Streicheleinheiten nicht mehr mit uns anderen teilen
. Zwei Hände sind etwas zu wenig für sieben Büsis und da wir immer irgend etwas aushecken, kommen auch die Hände eher selten zum Einsatz, denn meistens müssen sie heruntergefallene Dinge wegräumen, Futter nachfüllen, ausgeleerte Dinge aufwischen usw. Allerdings hat unser Dosi gesagt, dass sie Morgenröte wittert, weil wir so hübsch sind und ganz bestimmt neue Fans finden. Einerseits ist sie froh darüber und andererseits möchte sie uns alle behalten, weil wir so lieb sind
. Nun ist es genug. Wir gehen schlafen um neue Kräfte zu sammeln, denn morgen ist auch noch ein Tag und wir müssen wieder fit sein.
Gute Nacht und bis zum nächsten Mal
Eure Tutti Frutti
