Und plötzlich ging alles ganz schnell im „Huus zur sanften Pfote“! Eine Woche nach Aufnahme zur Pflegestelle stand am Montag Abend unsere fleissige Helferin Nadine bei mir in der Wohnung. Im Gepäck Mami Ronja und ihre drei Kitten Rambo, Rocky und Rafiki. Und schwups, verschwanden die vier in den hintersten und dunkelsten Ecken
. Ich glaube, ich war genauso nervös wie sie und daher liess ich sie, nachdem ich grosszügig Essen und Trinken bereitgestellt hatte, erst mal für sich sein.


Und man sagt so schön, aller Anfang ist schwer und so wurde die Scheu in den ersten drei Tagen weniger und die Neugier immer grösser und binnen kurzer Zeit wurde die ganze Wohnung erkundet und Entdeckungstouren unternommen
. Schnell wurde ein Lieblingsort gefunden: hinter meinem Bett! Dort relaxen sie meist zu viert friedlich schnurrend.
Gegessen wird wie die Weltmeister und sogar Mama Ronja traut sich an das Futter! Für’s kleine und grosse Geschäft wird selbstbewusst das Katzenklo benutzt und auch sonst kehrt langsam Ruhe ein
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Doch die Scheu besiegt momentan noch die Neugierde der Kitten und unter wachsamen Augen von Mama Ronja wagte ich mich trotzdem das erste Mal mit Spielzeug und Leckerli’s bewaffnet in die Nähe der drei Kleinen. Und siehe da, die Spielfreude war geweckt und so begann ein munteres Umhertollen
, auch wenn sie den sicheren Abstand bis jetzt immer wahrten. Denn kleinen Rocky habe ich mir heute spontan geschnappt, oh, da war die Verwunderung gross, das es auch Streicheleinheiten geben kann. Aber schnell wieder zur Mama und verstecken
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Mit Geduld und etwas Zeit wird sich das sicher bald ändern.




. Nach ca. zwei Stunden kommt unser Pflegemami und wir müssen in die Sauna mit anschliessender Nasen- und Augenreinigung (schon wieder).
) und danach wird eine Runde intensiv gespielt und gekuschelt! Wenn unser Mami Lust hat, kommt sie auch kurz schmusen.



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. So verbringe ich weiter meine Tage in der Pflegestelle und werde immer wieder ein bisschen gefordert, damit ich nicht zu viel Unsinn im Kopf habe.




. Weniger positiv war, dass er eine leichte Darmentzündung hat und dadurch offensichtlich stark abgemagert war. Der Arzt war leider nicht sehr optimistisch und meinte, Leo müsse unbedingt sofort wieder zunehmen. Er gab uns Futter mit und meinte, ich soll es mit Wasser oder Milch mischen und ihm mit einer Spritze eingeben. Naja, daraus wurde nichts… kaum zuhause angekommen, öffnete ich die Dose… und Leo steckte gleich sein ganzes Gesicht rein
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! Lucy hat mich völlig verzaubert, ihr eleganter Körper, ihre braunen Augen. Wo immer Lucy ist, bin auch ich. Zusammen rennen wir nun stundenlang auf dem Dachboden herum, spielen, verstecken uns und wenn sie es zulässt, kuschle ich mich ganz nah bei ihr ein. Ach, kann das Leben doch schön sein.












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