Jay lag zuoberst auf dem Kratzbaum im Bettchen und erkannte meine Stimme sofort, als ich ins Wohnzimmer eintrat. Ich wollte wissen wie er auf mich reagiert und hielt ihm meine Hand hin, die er sogleich anfauchte
. Seine Besitzer meinten nur, dass sie dieses Verhalten bei ihm schon länger nicht mehr gesehen hätten, doch damit gerechnet hatten, dass er mich so begrüsst
.


Schon wenige Minuten später kam er vom Kratzbaum herunter. Ich dachte schon, dass er sich nun in die obere Etage zurück zieht, doch versuchte er nur etwas mehr Distanz zwischen uns zu bringen. Nur kurz verschwand er die Hälfte der Treppe nach oben, doch sehr schnell stand er auch wieder da. Er wurde immer neugieriger während wir plauderten
. Als erstes mussten meine Schuhe untersucht werden und schon bald darauf waren die Taschen dran. Alles schnupperte er ab, auch meine Finger. Es war toll ihn so zu sehen, erinnerte ich mich doch daran, wie vorsichtig und eher scheu er bei mir in der Pflegestelle war. Nun zeigte er sich selbstbewusst, sicher und an allem interessiert. Ich erfuhr, dass er nun der König im Haus sei.



Er spielt sehr gerne mit der Angel und seine Besitzer erzählten mir, welch tolle Sprünge er vollführen kann. Einen zeigte er auch uns. Auch das mitgebrachte Stinkie bespasste er ab und zu, wie er auch sein Interesse an Mäuschen hatte. Doch die Angel hat es ihm mit Abstand am meisten angetan. Er vollführte so einige Kapriolen auf dem Kratzbaum und ich erfuhr, dass er sich manchmal nicht als Trapezkünstler zeigt, sondern eher auf eine lustige Weise seinen Weg in die Hängematte findet. Während dem Spiel fand ich heraus was damit gemeint war, denn er nahm einen zu grossen Schritt und der ging ins Leere
, doch gekonnt landete er auf seinen Pfötchen auf dem Boden.


Auf meine Frage ob er denn mal was angestellt hätte erhielt ich länger keine Antwort. Dann jedoch wurde mir ein Foto gezeigt, dass eine Orchidee ohne ihren Topf auf dem Boden zeigt und einer der Kater der daneben stand. Es war nicht Jay, aber die Besitzer sind sich nicht so sicher, ob nicht...
Die Bande wieder zu sehen war absolut toll! Viele Infos, Fotos und auch Filmchen sind bei mir gelandet seit die drei ausgezogen sind und bei Ramona dann ihr Unwesen treiben durften! Begrüsst wurde ich von allen stürmisch und neugierig und vor allem die Leckerlis und natürlich die Stinke-Kissen waren sofort gefunden! Die drei sind immer noch ein absolut unzertrennliches Trio und können nicht ohne den anderen
! Sie haben sich schnell im neuen Zuhause eingelebt und sich dabei gegenseitig Sicherheit gegeben! Das Leben von Ramona ist aber nicht mehr wie vorher und ohne die drei unvorstellbar geworden
!



Mambo ist sehr verschmust und anhänglich geworden und kann vom Kuscheln mit dem Menschen kaum genug bekommen. Er erwartet Ramona immer an der Türe wenn sie wieder nach Hause kommt. Manchmal muss er auch lautstark bekannt geben, das man sich mit ihm bitte beschäftigen solle
. Er jagt gerne alles mögliche in der Wohnung, Spielzeug und Fliegen, usw., einfach was ihm gerade in Sichtweite kommt. Mit Stinkis kann man ihn unglaublich begeistern und die werden dann auch verteidigt.




Jasiri ist ein absolut cooler Kater
. Nichts bringt ihn aus der Ruhe und er geniesst einfach sein junges Katerleben. Kaum vorstellbar, mit welchem Handicap er auf die Welt kam. Mich freut das natürlich sehr, denn das viele Training hat sich einfach ausgezahlt. Jasiri liebt die Menschen und kennt auch Fremden gegenüber keine Angst. Er wird gerne geknuddelt und mag den Kontakt mit den Menschen sehr! Er liebt die Leckerlis und kann genau unterscheiden, welcher Schrank in der Küche gerade geöffnet wird
.


Miu ist unglaublich zart und fein, genauso wie ihre Mama Dinah. Sie ist aber topfit und munter und es geht ihr bestens
. Gegenüber den Jungs kann sie sich gut durchsetzen. Ihre Spielzeugbeute verteidigt sie mit lautem Knurren und Fauchen. Sie ist eine auch gute Jägerin.

Bei meinem Besuch musste mich die Besitzerin vor dem Haus abholen, weil ihr Heim eine einzige Baustelle ist. Die Bauarbeiten haben auch dazu geführt, dass Pumpkin und Pearl Jam noch etwas scheuer waren als üblich
. Allerdings sind beide Fremden gegenüber sowieso eher zurückhaltend.


Nach einiger Zeit hat sich immerhin Pumpkin doch in meine Nähe gewagt und sich ein bisschen mit den Spielsachen beschäftigt. Die Besitzerin konnte ihn auch gut mit einer Spielangel locken. Pumpkin ist ein wunderhübscher rot-getigerter Jungkater mit einem süssen Gesichtchen, ausdrucksvollen Augen und einem flauschigen Fell
.



Er ist ein toller grosser Bruder, der gut auf seine kleine Schwester Pearl Jam aufpasst. Er kann aber auch ganz schön eifersüchtig werden, wenn er der Meinung ist, dass etwas ihm gehört, oder er nun dran sei mit Schmusen. Er liebt es seine Streicheleinheiten einzufordern und behauptet seinen Platz dann energisch
. Da kommt es auch mal vor, dass er seine Schwester verscheucht.

Pumpkin und Pearl Jam haben sich grossartig gemacht und sind richtig aufgetaut. Sie spielen gerne, haben eine tolle Wohnung im Dachgeschoss, wo sie die Balken als Kletterpark und Verstecke nutzen können. Nachts schlafen sie immer im Bett bei der Besitzerin und lassen sich gerne verschmusen
. Beide lieben Wasser sehr und spielen gerne damit, am liebsten, wenn die Besitzerin ein Schaumbad nimmt.

Wenn sie zur Arbeit geht, legt sich Pumpkin manchmal demonstrativ auf ihre Sachen, als wolle er sie am Gehen hindern
. Bei ihrer Rückkehr warten dann beide aufgeregt hinter der Tür.




Weil beide noch etwas scheu sind und wegen der Bauarbeiten hat die Besitzerin sie noch nicht nach draussen gelassen, was sie aber überhaupt nicht zu vermissen scheinen. Als sie ihnen einmal an der Leine die Aussenwelt zeigte, schauten...
Hey Leute, ich bin es, die Lythienne!
Ich bin jetzt in der Pflegestelle Streichelzoo und lebe dort mit Kaara in einem schönen Zimmer. Es ist wirklich toll eingerichtet und man konnte sich bis vor kurzem an ganz vielen Orten verstecken. Ist ja eigentlich perfekt für mich, wo ich es das so gar nicht mag, wenn mir jemand zu nahe kommt
. Doch jetzt muss ich echt sagen, die Pflegemami hier ist schon ganz schön fies. Da wird mein Lieblingsversteck einfach zugemacht und ich komme nicht mehr rein. Jetzt muss ich mich doch tatsächlich mit der Kaara auseinandersetzen
. Ja gut, so blöd ist sie ja gar nicht. Und eigentlich müssen wir ja die gleiche Suppe auslöffeln.

Schauen wir mal, ob wir dadurch ein bisschen schneller hier wieder rauskommen. Ich lauere ja immer nur darauf, dass sich die nächste Möglichkeit irgendwie ergibt. In Sicht ist bisher noch keine, aber abwarten, irgendwie komme ich hier schon wieder raus. Schnell genug bin ich ja, wie ihr mitgekriegt habt.


Ja, so verschwinden nach und nach ein paar Verstecke, scheinbar möchte das Pflegemami, dass wir mal so richtig zutraulich werden, so wie normale Hauskatzen. Bääähh, wer will denn schon so was
? Naja, ich tüftle weiterhin daran, ob es nicht einen anderen Weg hier raus gibt… obwohl für den richtigen Menschen würde ich sicher mal eine Ausnahme machen.
Kaara, das fette Schmusemonster ist dabei allerdings keine grosse Hilfe, bei ihr muss ich schon fast aufpassen, dass sie nicht überläuft
.

Holt mich hier raus!!!
Lythienne
Hallo liebe Tagebuchleser
Kaum bin ich in der Pflegestelle eingezogen, gingen turbulente Tage los. Mein Pflegmami hat eine Wunde an meinem Schwanz entdeckt, wahrscheinlich bin ich auf dem Bauernhof noch gebissen worden. Sie versuchte die Wunde zu versorgen, ich fand das aber nicht so cool
. Da ich den Verband immer wieder verlor und die Wunde sich nicht besserte, entschied sich meine Pflegmami rasch zum Tierarzt zu gehen. Dort meinten sie, dass es zum Glück nicht so schlimm sei. Sie rasierten mir ein Stück vom Fell weg und verbanden ihn mit viel Klebeband, was ich auch nicht cool fand
.

Danach entdeckte die Tierärztin, dass ich geschwollene Lymphknoten und Fieber hatte. Ich musste danach einen Tag stationär bleiben und man stellte fest, dass ich eine Bronchitis hatte. Zuhause musste ich ein paar Medikamente nehmen. Danach ging es mir wieder viel besser
.
Im Moment erhole ich mich vom ganzen Stress und entwickle mich zu einem kleinen Schmusebüsi
. Ich weiss schon genau, was ich machen muss damit ich gestreichelt werde. Bei Menschen, die ich noch nicht kenne, bin ich etwas vorsichtiger und traue mich noch nicht so, auf sie zuzugehen. Bei lauten und unbekannten Geräuschen bin ich sehr schreckhaft. Brauche einfach meine Zeit bis ich mich daran gewöhnen kann.

So, meine Lieben, ich erhole mich jetzt noch weiter und berichte Euch bald wieder von neuen Abenteuer in der Pflegestelle.
Eure Baghira
Als ich eintrat sass Jerry unter dem Kratzbaum und schaute mich gelassen an. Lea lag auf ihrem Bettchen und zeigte sich entspannt. Beide genossen es mit der Schnur zu spielen, welche ihnen ihre Besitzerin immer wieder zuwarf, während wir uns über die beiden hübschen Tigerli unterhielten. Meine mitgebrachten Spielsachen waren nicht so interessant wie die Schnur und mir wurde erzählt, dass die beiden das Spielen erst erlernen mussten und vorallem Jerry heute mit viel Freude hinter den vielen Mäuschen oder Bällchen herspringt. Man hört ihn sogar in der unteren Etage, wenn er seine Spiellaune auslebt
.

Jerry hat sich enorm gemacht und lässt sich problemlos auf den Schoss nehmen. Für kurze Zeit geniesst er dieses Ritual und dann steigt er langsam vom Schoss herunter. Auch Lea lässt sich nehmen, doch braucht sie noch etwas mehr Übung bis sie von sich aus auch bleibt. Dafür streicht sie der Besitzerin noch so gerne um die Beine und zeigt ihr damit , dass sie gerne gestreichelt werden möchte.

Lea ist eine sehr hübsche Katze und die Stellung ihrer Ohren erinnert an einen Luchs. Sie liess sich regelrecht von ihrer Besitzerin durchknuddeln und genoss es sichtlich am Bäuchlein gestreichelt zu werden. Es war ihr so richtig wohl dabei und sie schnurrte ganz laut. Wenn ihr Motörchen mal läuft hört sie kaum mehr damit auf
. Sie gibt gerne zärtliche Liebesbisschen und achtet darauf dass diese nicht zu fest sind. Auch Jerry hat diese Angewohnheit und ist dabei genau so vorsichtig wie Lea. Jerry hätte gerne einen Spielkumpel, denn Lea ist nicht so verspielt wie er. Da er gerne spielt käme ein Katzenkumpel gelegen, damit er nicht immer alleine spielen muss.
Jerry gurrt sehr gerne zur Begrüssung oder wenn man ihn streichelt und ist einfach ein Engel. Er kam auch zu mir, sodass ich ihn knuddeln konnte, was er sehr gerne mochte.

Man spürt wie lieb die Besitzer ihre Katzen haben und wie viel Zeit sie mit ihnen verbringen. Beide haben so viele Fortschritte gemacht und enorm viel Zutrauen und Selbstsicherheit gewonnen
. Es war einfach nur schön, die beiden so wieder zu sehen.
Ich bedanke mich herzlich für das nette Gespräch und eure Gastfreundschaft. Es ist schön, dass wir uns sicher mal wiedersehen und ich wünsche euch von Herzen eine schöne, gemeinsame Zeit
.

Ich freute mich schon länger darauf die drei Jungs zu besuchen, denn sie waren als Kitten bei mir in der Pflegestelle. Sie wiederzusehen war für mich einfach toll
.
Als ich eintrat standen die 3 Buben da. Hattori Hanzo wie vermutet mit etwas Abstand, dennoch neugierig und interessiert. Master Yoda liess sich gleich streicheln und schnupperte alles ab und Herr Möbius brauchte ein paar Minuten bis er sich streicheln liess. Die mitgebrachten Spielsachen waren sehr interessant und egal ob Mäuschen, Bällchen oder Stinkie, jeder der drei fand etwas um damit zu spielen und sie wechselten mit den Spielsachen ab. Die Angel war anfangs sehr interessant und ich brachte Master Yoda dazu in die Luft zu springen oder mit seinen Pfötchen nach ihr zu greifen. Einzig Hattori sah man an, dass er zwar gerne möchte, dennoch aber lieber auf Abstand blieb
. Doch war er während meines ganzen Besuchs mit dabei, spielte und zeigte sich offen. Er hat sehr viel dazu gelernt und ist immer dort wo seine Menschen und seine Brüder sind.
Master Yoda (Kaleo)


Herr Möbius (Kenoah)


Hattori Hanzo (Kiano)


Die drei verstehen sich super untereinander und obschon Herr Möbius und Master Yoda als Kitten die besten Freunde und immer gemeinsam unterwegs waren, hat sich aus dem Duo ein super Trio ergeben. Man erzählte mir, dass alle miteinander spielen, alle miteinander kuscheln und unzertrennlich sind. Es war so schön zu erfahren, wie toll die Jungs sich verstehen und wie harmonisch sie untereinander sind. Davon konnte ich mich überzeugen, denn jeder balgte mal mit dem anderen, doch gekuschelt wurde zusammen
.




Alle drei sehen super gut aus, haben eine tolle Figur und schönes, glänzendes Fell. Hattori Hanzo hat seidenweiches Fell was wohl am halb langen Haar liegt und er ist sich nicht bewusst wie schön er ausschaut und verhält sich absolut genial. Er liebt es sich bürsten zu lassen und wenn er sieht das die Bürste hervor geholt wird, rennt er der Besitzerin gleich hinterher und...
Als ich die Wohnung betrat, kam mich Artemis gleich begrüssen, und musste mich und meinen Schal ausgiebig beschnuppern. Sie ist eine hübsche, hellgraue Katzendame, mit einem dunkleren Gesichtchen, einem dunkleren Schwanz und dunkleren Beinen. Sie hat wunderschöne blaue Augen und ein einen süssen orangen Flecken auf der Nase.

Artemis war während meines ganzen Besuches sehr entspannt, liess sich von mir streicheln und genoss meine Aufmerksamkeit
. Sie ist sehr anhänglich, wie mir ihre Besitzerin erzählt, und verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Artemis hat sich schon an die morgendliche Routine ihrer neuen Besitzerin gewöhnt und läuft auch gerne mal voraus. Ausserdem darf ihre Besitzerin alles mit ihr machen, Pfötchen anfassen, sie durch die Wohnung tragen und so weiter.

Beide Katzen sind sehr auf ihr neues Mami bezogen und sind meistens im gleichen Raum mit ihr. Wenn Artemis nicht weiss, wo ihr Bruder und ihre Besitzerin sind, miaut sie solange durch die ganze Wohnung, bis einer der beiden sie holen kommt
. Die zwei Geschwister verstehen sich super und machen alles, was junge Katzengeschwister so machen: kuscheln, spielen, raufen und um ihre Besitzerin „strielen“.




Da Vinci war bei meinem Besuch nicht gleich entspannt wie seine Schwester; lange hat er mich aus sicherer Entfernung beobachtet und ging jedes Mal, wenn ich meine Hand nach ihm ausstreckte, nochmals ein paar Schritte zurück. Nach einer Weile taute er dann etwas auf und liess sich doch noch streicheln
! Der schlanke, braun getigerte Kater verströmt eine kluge Eleganz und ist eindeutig der Herr des Hauses. Er beobachtet alles, was sich in der Wohnung abspielt ganz genau und neue Besucher werden erstmals gründlich ausgecheckt.

Seine Vorsicht lässt aber schnell nach, wenn man sein Lieblingsspielzeug in die Hand nimmt. Die pinke Rute mit einer Feder und einem Glöckchen am Ende ist wie ein Schalter für den kleinen Jäger und er dreht richtig auf
. Da kann er sich dann so verausgaben, dass er sogar etwas hecheln muss. Wenn er seine Beute dann erwischt hat, muss er sie zuerst mal durch die ganze Wohnung tragen, bevor er sich ausruhen kann. Ausserdem ist der Kater immer sehr durstig, und trinkt genau so gerne aus der Giesskanne...
Liebe Katzenfreunde
Mimi wurde uns anvertraut, da ihre Besitzer – ein älteres Ehepaar – das selbst in Not geriet nicht länger für sie einstehen können. Sie übernahmen die Katzenlady im Dezember von einer Dame die an einer Kasse arbeitet, da sie ihr erzählte, dass sie wegen einer Schwangerschaft und finanzieller Sorgen, nicht länger für das Büsi einstehen kann.
Das ältere Ehepaar wollte dem Büsi helfen – doch leider – musste der Besitzer nun selber wegen gesundheitlicher Beschwerden ins Spital eingewiesen werden und seine Frau ist momentan mit der Situation völlig überfordert.
Ihre Ankunft bei uns

Daher wurden wir angefragt Mimi bei uns aufzunehmen und dieser süsse Fratz hat es verdient ein schönes, neues Daheim zu finden.
Mimi zeigte sich anfangs eher scheu, fauchte und fand es nicht schön erneut umziehen zu müssen.
In der Zwischenzeit lässt sie sich vom Pflegepapi im Bett länger verwöhnen und streicheln und wir sind uns sicher, dass sie auch in ihrem neuen Daheim sehr schnell zuhause ist. Doch sie braucht verständnisvolle Menschen die ihr Zeit geben, sich zurecht zu finden und sich einzugewöhnen.

Sie ist ein cooles Katzenmädchen und obwohl sie ihr Leben lang alleine gehalten wurde, hat sie nichts dagegen, wenn Nachbarskatzen hallo sagen. Für uns ein Zeichen, dass sie offen und sozial ist und sie soll ihr Leben nicht als Einzelgängerin verleben.
Ich bin ein Zuckerschnützchen wie es im Buche steht!
Liebe Grüsse und viele Miaus,
eure Mimi
Hallo liebe Tagebuchleser
Vor ca. einer Woche hat unsere Kaara ein Gespänli bekommen. Wir waren ganz gespannt, wie das funktioniert, da beide Katzen sehr schüchtern sind
.
Inzwischen ist eine Woche vergangen und wir sind uns immer noch nicht sicher, ob sie sich verstehen oder einfach nur gemeinsame Sache machen. Ab und zu sieht unser kleines Katzenparadies so aus als wäre es sehr wild hergegangen. Decken liegen auf dem Boden, Sachen sind durcheinander und man sieht, es war Action in der Bude. Aber kaum ist man anwesend, sind beide sehr zurückhaltend in ihrer eigenen Ecke. Das werden zwei härtere Nüsse und wir hoffen, mit sehr viel Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit, ihnen ein gutes Gefühl vermitteln zu können bevor sie uns verlassen.

Lythienne durfte mit uns zum Tierarzt. Als sie die Box sah, rannte sie dreimal wie von der Tarantel gestochen durch das komplette Zimmer
. Über Schränke, Regale, Fenstersimse und hat dabei sehr weite Sprünge gemacht, so dass wir nur Augen machen konnten. Am verdattertsten habe ich wahrscheinlich geguckt, als sie schliesslich einfach in die Transportbox wanderte. Welchen Sinn hat dann die Aktion davor gemacht, wenn man eh freiwillig rein geht
?

Die Fahrt zum Arzt verlief sehr ruhig, auch im Warteraum gab sie kein Tönchen von sich. So dachten wir, dass sie ein wenig starr vor Angst ist und öffneten, wie wir nachher feststellten, unbedacht den oberen Teil der Transportbox. Sie war so schnell und rannte wiederum wie von der Tarantel gestochen, nur dieses Mal durch die Praxis
. Wir waren heilfroh, dass sämtliche Türen und Fenster geschlossen waren. So konnte sie nicht weiter als bis in den Nachbarraum, wo sie allerdings alles zerlegte, was nicht festgeschraubt war. Vor lauter Panik – vor was auch immer – hinterliess sie ein Chaos, das sicher nicht so schnell zu beseitigen war und stank dabei nach Desinfektionsmittel, weil sie dieses auf den Boden geworfen und mehrfach durchgerannt war. Wieder erstaunlicherweise lief sie anschliessend von alleine in die Transportbox. Das soll mal einer verstehen
!
Mit vereinten Kräften schafften wir es, ihr die notwendige Impfung zu verabreichen und waren heilfroh, als wir wieder zu Hause waren, mit Katze. Seitdem sie wieder zurück und in dem Zimmer ist, kommt sie allerdings nicht aus ihren Verstecken hervor. Scheinbar ist das kleine „Raketchen“ nun auch noch sauer
.

Da Lythienne auf eine ganz spezielle Art reagiert, suchen wir auch eine ganz spezielle Person, die sich die viele Zeit nimmt um das Vertrauen dieser kleinen Katze zu gewinnen. Bei ihr gilt höchste Sicherheitsstufe, da sie sehr schnell ist und jede Möglichkeit zur Flucht sicher...