Hallo Ihr Lieben
Eigentlich wäre ich, Aliano, wieder mal dran mit erzählen, denn ich habe viel erlebt
. Aber das Pflegemami möchte auch noch über uns alle erzählen.
Zuerst aber kurz ich: Ihr glaubt es nicht, ich bin zum Schmusekater geworden
! Vielleicht hat mir ja mein Ausflug in die grosse Welt (oder wenigstens ins Bade- und Schlafzimmer
) Selbstvertrauen gegeben. Eines morgens durfte Bakari raus und das Pflegemami sagte, es dürfe noch einer mit. Dass dann allerdings gleich Cooper und ich losmarschierten, stresste sie ein bisschen. Wir fanden es aber toll und untersuchten alles ganz gründlich. Nach einiger Zeit liess sich Bakari einfangen und ins Zimmer zurückbringen, von wo er aber wie üblich immer wieder auszubrechen versuchte. Bei Cooper war es schon etwas schwieriger, aber schliesslich liess er sich mit Leckerlis zurück locken. Nur ich, ich wollte meine temporäre Freiheit nicht so schnell aufgeben und entwischte immer wieder
.


Blöderweise versteckte ich mich irgendwann im Bad und die Türe ging zu. Da musste ich mich geschlagen geben und nach etwas Fauchen liess ich mich widerstandslos hochheben und in unser Zimmer zurückbringen. Eigentlich war ich ganz froh, meine Brüder wiederzusehen.


Ich war dem Pflegemami nicht böse, ganz im Gegenteil, und als es eine richtige Schmuserunde gab, liess ich mich gleich stundenlang streicheln und knuddeln. Seit da stürme ich auch zur Türe, wenn das Pflegemami reinkommt um als einer der ersten geknuddelt zu werden. Die Hände, die da von oben kommen, haben ihren Schrecken verloren
. Ich bin sogar so mutig geworden, dass ich mich seit kurzem traue in unseren Schaukelkorb zu hüpfen.

Diese Woche hat das Pflegemami drei unserer Milchzähne gefunden. Wir werden langsam erwachsen, ja, ja! Allerdings weiss sie nicht, wem sie gehörten, denn so einfach lassen wir uns nicht ins Mäulchen schauen. Aber sie hat schon bemerkt, dass der eine oder andere etwas Mühe hatte, die harten Leckerlis zu zerbeissen, was uns aber natürlich nicht wirklich daran hinderte, sie zu geniessen. Wir sind halt hart im Nehmen.


Ansonsten warten wir halt immer noch auf Besuch. An die Freundin vom Pflegemami, die öfters vorbeikommt, haben wir uns schon ganz gut gewöhnt und finden...
Hallo zusammen, da sind wir wieder, euer Floh, die Laia und Lou.
Auch diese Wochen haben wir nur Flausen im Kopf gehabt
. Laia beispielsweise hüpft überall hoch, wo sie eigentlich nicht darf, z.B. auf die Küchenkombination während das Pflegemami kocht. Das ist gar nicht toll.


Floh hingegen schläft derzeit am liebsten und nuckelt dabei an seinem Bein. Lou schläft auch viel oder aber rennt und tobt den ganzen Tag mit den Büsis vom Pflegemami und macht die Pflegestelle unsicher.


Am Sonntag wurden Laia und Lou nochmals entwurmt, was Laia super gemacht hat. Lou hingegen hat wie immer herumgezickt und die Tablette nur mit Widerwillen geschluckt. Seither geht sie dem Pflegemami aus dem Weg, knurrt und faucht herum. Am Sonntag kam das neue Mami von Laia und Lou zu Besuch. Laia kam sofort zum Schmusen, Lou aber wollte gar nicht
. Dafür hat es sich Floh, der beim ihrem ersten Besucht gefaucht hatte, anders überlegt und hat anstelle von Lou die Streicheleinheiten genossen
.
Hallo liebe Tagebuchleser
Heute stellen wir uns einmal vor. Wir sind Lilly und Chipsy und durften vor kurzer Zeit in die Pflegestelle einziehen. Dort ist jetzt unser vorübergehendes Zuhause. Bisher sind wir draussen aufgewachsen, deshalb hatten wir am Anfang etwas Mühe drinnen zu sein. Nach ein paar Tagen haben wir uns damit arrangiert
. Da Baghira und Rio auch bei uns in der Pflegestelle sind, haben wir gesehen, dass es ja gar nicht so schlimm sein kann
. Die beiden verhalten sich ja auch normal. Mittlerweile ist es kein Problem mehr für uns.


In unserem neuen Zuhause hat es so viel Spielzeug und Kratzbäume. Da können wir herumklettern und uns beim Spielen austoben
. Lilliy ist schon ziemlich zutraulich geworden und lässt sich gerne streicheln. Chipsy ist eher scheu und rennt immer vor den Pflegeeltern weg. Ab und zu traut sie sich und lässt sich streicheln. Wir brauchen beide noch Zeit, wenn man die uns gibt, werden wir sicher bald zutraulich werden.


Kaum sind wir eingezogen, mussten wir zwei auch schon zum Tierarzt. Es war Zeit für unsere erste Impfung und die Chipimplantation. Dies haben wir super überstanden. Jetzt leben wir uns erst einmal weiter ein und erholen uns von dem ganzen Stress. Wir halten euch auf dem Laufenden
.



Bis bald
Eure Chipsy und Lilly
Liebe Tagebuchleser
Rio und ich haben zwei neue Gspändli bekommen. Wir trauten dem Ganzen nicht so, als unsere Pflegmami mit den zwei ankam. Wir durften sie aber nicht begrüssen, da sie getrennt von uns in ein Zimmer kamen
. Denn sie kamen von draussen und man wusste nicht ob sie gesund sind, nicht dass sie uns noch mit irgend etwas angesteckt hätten.


Ein paar Tage nach dem Einzug mussten die beiden zum Tierarzt. Da stellte sich raus, dass alles in Ordnung war. Somit durften wir endlich mit ihnen Bekanntschaft machen
. Rio interessierte sich überhaupt nicht für die zwei, aber ich war schon ein bisschen neugierig wer die zwei sind. Aber die wiederum interessierten sich nicht für mich
. Sie liefen einfach davon, als ich sie beschnuppern wollte. Im Grossen und Ganzen verstehen wir uns aber sehr gut. Und zwischendurch wird doch gemeinsam gespielt. Danach kann unsere Pflegmami unser Chaos beseitigen. Wir nehmen nämlich meist unser Zimmer auseinander
.

Ich denke jedenfalls, Chipsy und Lilly haben es gut bei uns. Und lernen jeden Tag Neues dazu. Ich oder besser gesagt wir, halten euch auf dem Laufenden.
Eure Baghira & Rio
So langsam hat sich Rambo an die Umstände gewöhnt, dass er alleine noch immer auf ein Plätzchen wartet. Ich habe sogar das Gefühl, dass er es geniesst, alle Spielsachen und die ganze Aufmerksamkeit für sich zu haben. Niemand, mit dem er das Essen und seine Kuscheldecke teilen muss
.

Sein neuestes Hobby ist stundenlang das Leben draussen zu beobachten. So verfolg er aufmerksam die Vögel und Autos. Dies wird dann auch aktiv kommentiert. Am liebsten spielt er momentan ‚Hol mir-Bring mir‘! Das klappt so gut, man könnte meinen, er denkt, er sei ein Hund
!

Gegenüber anderen Menschen ist er immer noch sehr scheu! Da es jedoch auch bei mir eine gewisse Zeit gebraucht hatte, bis er mir komplett vertraute, ist mit viel Liebe und Geduld sein Herz zu erobern
. Und ist es dann soweit ist, Rambo der herzlichste, frechste und liebste Kater!
Langsam aber sicher hat sich Mia daran gewöhnt, dass nun auch alle von den Angsthasen vorne sind. Inzwischen hat sie sich auch mit Emeli angefreundet. Aber die anderen zwei ignoriert sie einfach
.

Zudem bekam sie diese Woche Besuch und so gut wie es aussieht, kann sie zusammen mit Fiona in ein neues Daheim ziehen. Die beiden passen einfach super zusammen
. Sie bleiben aber noch ein paar Wochen bei uns, bis Mia’s Kastration und ihre Antibiotika-Behandlung vorbei sind.

Ach, übrigens habe ich diese Woche Tablettendienst und interessanterweise klappt es bei mir viel besser. Ich habe noch keinen einzigen Kratzer abbekommen
.

Ich hoffe, das bleibt auch die letzten zwei Tage so und dann hoffen wir auch, dass es wirklich endlich besser wird, denn es war in letzter Zeit gar nicht lustig. Man musste ihr fast jede Stunde die Nase putzen und das machte schon ein bisschen Angst und war für die Süsse kein Zuckerschlecken. Aber vielleicht ist es ja auch ganz gut, wenn der ganze Dreck mal draussen ist. Daumen drücken, dass es jetzt hoffentlich bald vorbei ist
.
In dieser Woche war echt viel los. Wir haben die Türe zum Pflegezimmer ganz geöffnet und schon nach zwei Tagen kam die erste von sich aus raus. Es war Emeli, die ihren ganzen Mut zusammennahm und den Schritt wagte. Von diesem Tag an wurde auch sie zur Kuschelkanone und durfte bei den anderen bleiben
.


Auch Merida macht Riesenfortschritte. Am dritten Tag war auch ihre Neugierde zu gross und sie traute sich aus dem Zimmer. Sobald aber jemand aufsteht, huscht sie weg. Die Angst wird zum Glück jeden Tag kleiner und am sechsten Tag nahm sie sogar Leckerlis aus meiner Hand an
. Vor einigen Wochen wäre das noch absolut undenkbar gewesen. Wir sind auf dem besten Weg, dass sie bald frei herumlaufen kann und nicht mehr bei allem Unbekannten total erschreckt.

Nur bei Aslan wird es wohl noch einige Zeit dauern. Er traute sich zwar auch schon aus dem Pflegezimmer, versteckt sich aber immer noch meistens. Nur nachts oder wenn mal keiner da ist traut er sich, die Umgebung zu erkunden. Mal schauen, wie lange es dauert, bis er sich überwindet. Wir sind aber positiv, dass es irgendwann klappt
.


Die süsse Fiona bekam diese Woche Besuch, der glücklich für sie endete
. Sie darf in einigen Wochen, zusammen mit Mia von den Bauernhof Kuschlers in ein neues Zuhause ziehen. Bis dahin müssen wir nochmals ihren Schnupfen behandeln, der sich leicht verschlimmert hatte. Aber das wird schon.

Hallo Ihr da draussen! Ich bin’s, Happy und ich erzähle ein bisschen über unsere Anfangszeit in der Pflegestelle. Das war ja eine Zeit für uns! Eben erst waren wir noch krank auf der Strasse und nun geht’s uns so viel besser
! Wir wurden in ein neues Zuhause gebracht, wo es viele flauschige Plätze gibt und noch mehr Spielzeug.



Die ersten Tage waren wir in einem Zimmer und unsere Pflegemama verbrachte ganz viel Zeit mit uns. Auch wenn sie oft am Computer sass und telefonierte, kamen wir nie zu kurz. Wir spielten mit der Katzenangel und wurden gestreichelt. Das Katzenklo fanden wir ohne Probleme und auch Futter gab es reichlich, ohne das wir uns darüber Sorgen machen mussten.



Hatschi war in der Anfangszeit sehr anhänglich, hat jedoch nun ein wenig Angst gegenüber unserer Pflegemama entwickelt, da sein kaputtes Auge gepflegt werden muss. Da er dies sehr unangenehm findet, nimmt er nun immer reissaus, sobald ihm jemand näher kommt
. Aber hier scheint er bestechlich zu sein. Sobald ein Leckerli kommt, rennt er schnell auf den Schoss der Pflegemama! Also so schlimm kann’s ja dann doch nicht sein.


Und noch etwas! Nach ein paar Tagen konnte mein Bruder eingefangen werden und wurde zu uns gebracht. Am Anfang war es seltsam jemand neues im Haus zu haben, doch er wurde schnell aufgenommen. Hope niest leider noch oft wegen dem Katzenschnupfen wegen der er in Behandlung ist, aber das wird sicher besser werden. Ansonsten hat er seinen Lieblingsplatz direkt neben oder auf der Pflegemama, so wie ich
!

Also das war’s mal für’s erste!
Bis bald, eure Happy von den Gartenzwergen
Liebe Tagebuchleser
Diesmal kommt das Tagebuch etwas verspätet. Das Pflegemami hatte am Wochenende soviel zu tun, dass sie nicht dazu kam. Und heute bin ich, Whiskers, wieder mal dran.
Also, ich kann Euch sagen, dass ich, was das Schmusen angeht, mit Bakari gleich gezogen habe
. Wir alle entscheiden zwar selber, wann wir Berührungen möchten, oder wann der Zeitpunkt gerade nicht passt. Wenn wir im Spielmodus sind, und das sind wir oft, lassen wir uns nicht gerne davon ablenken. Mit den Angeln spielen immer noch am liebsten, Mami gibt sich immer unglaublich Mühe, uns damit durch‘s Zimmer zu jagen und natürlich machen wir mit. Wir wollen sie ja nicht enttäuschen
. Sie hofft immer uns damit müde zu machen, aber das gelingt ihr einfach nicht. Wir haben einfach unglaublich viel Energie. Das Pflegemami sucht vor allem bei Bakari immer den Ausschalter, findet ihn aber nie
. Zum Glück ist unser Zimmer so gross, dass wir gefahrlos unsere Energie beim Herumflitzen loswerden können, rauf auf den einen Kratzbaum, runter, quer durchs Zimmer, rauf auf den zweiten Kratzbaum… und alles wieder von vorne! Schaut Euch mal das Video an, das ist nur ein kleiner Ausschnitt
.


Wenn wir dann doch mal ein bisschen entspannen wollen, beobachten wir gerne die Vögel draussen. Auch sonst ist es spannend, was da draussen alles passiert. Da gibt es jeden Tag Menschen, Hunde und Pferde, die vorbei laufen. Wenn wir die Pferde hören, müssen wir sofort auf unseren Kratzbaum und rausschauen
.



Inzwischen hat unser Pflegemami die Gittertüre so verändert, dass sie sie tagsüber oft offen lassen kann – meinte sie jedenfalls. Bakari hat es aber trotzdem geschafft rauszukommen
. Er ist noch immer der mutigste von uns und kann seinen Streifzug durch‘s Haus jeweils kaum erwarten.


Obwohl Bakari und ich uns vom Wesen her sonst ähnlich sind, hatte ich noch nicht den Mut, die Welt ausserhalb unseres Reiches zu erkunden. Aliano und Cooper haben es auch schon gewagt, aber auch sie waren noch nie unten. Wir alle lieben es aber, wenn unser Pflegemami reinkommt und sich mit uns beschäftigt. Alle rennen dann gleich erwartungsvoll...
Bei meinem Eintreffen wurde ich gleich neugierig von Lia begrüsst. Sie hat überhaupt keine Scheu vor Fremden. Lucifer auch nicht, hat er doch anfangs nicht mal bemerkt, dass er Besuch bekommen hatte.
Die beiden sind zwei absolut liebenswürdige Schätze und sehr menschenbezogen
. Auch seit sie Freigang haben, entfernen sie sich nie allzu weit von ihrem Zuhause. Vielleicht liegt das auch an der Jahreszeit. Zurzeit bleiben sie nachts drinnen, was ihnen überhaupt nichts auszumachen scheint. Die Familie wird das auch über den Winter beibehalten.

Lia und Lucifer sind zwei wunderschöne rote Jungkatzen und gleichen sich beide so sehr, dass es manchmal schwierig ist, sie voneinander zu unterscheiden. Lucifer ist ein bisschen grösser und hat ein spitzeres Gesichtchen, während Lia‘s Gesicht runder und flauschiger erscheint, eben weiblicher. Die beiden verstehen sich super gut, spielen und schmusen und liegen oft zusammen auf dem Kratzbaum, auch wenn der Platz etwas knapp geworden ist.

Lucifer ist ein stolzer hübscher Kater. Wie ein richtiger Frauenheld
mag er Frauen lieber als Männer. Er ist extrem verschmust, anhänglich und verspielt. Wenn er Aufmersamkeit will, fordert er diese jammernd ein. Er mag seinen Freigang und ist sehr entdeckungsfreudig. Trotzdem liebt er genauso seine Kuscheldecken oder auf frisch gewaschener Unterwäsche zu liegen. Lucifer isst auch sehr gerne, vor allem mag er Leckerlis. Oft isst er Lia’s Futter auf, was man ihm aber gar nicht ansieht. Lucifer leidet noch immer mal wieder unter Schnupfen und brauchte schon ein paarmal Antibiotika. Ansonsten aber sind beide fit und gesund.


Als ausgleichende Gerechtigkeit ist Lia mehr auf Männer fixiert
. Sie ist hartnäckig und ungeduldig, sei das wenn sie Essen, Aufmerksamkeit oder Streicheleinheiten will. Ihr Essen verteidigt sie mit Knurren und erst wenn sie fertig ist, darf ihr Bruder dran. Lia hat keine Angst vor Wasser und schaut auch schon mal gerne jemandem beim Duschen zu. Lia mag, wie eine echte Dame, auch Handtaschen sehr gerne und hat meine sofort untersucht.


Die Besitzer haben viele kleine Rituale eingeführt, die Lia und Lucifer gerne mögen. Beispielsweise werden sie abends mit dem Kombinamen „Lilu“ gerufen. Sie hören darauf und kommen gleich ins Haus. Auch wenn es Essen gibt, werden sie so gerufen und gleichzeitig wird in die Hände geklatscht. Das funktioniert ebenfalls bestens
.

