Bei meinem Eintreffen schaute Mr Strozzi etwas skeptisch unter einem Stuhl hervor. Er ist Fremden gegenüber eher etwas zurückhaltend. Schmusi hingegen fanden wir an ihrem Lieblingsplatz, nämlich im Küchengestell im Kartoffelkorb
. Es ist nicht so, dass sie nicht genügend andere Plätzchen hätte – die Besitzerin hat ihr sogar vor kurzem ein tolles, kuscheliges Körbchen aus Filzkugeln gekauft – aber den Kartoffelkorb liebt sie einfach
.

Was ihre Namen anbelangt, wollten die Besitzer vor allem Mafoutu einen seinem Charakter entsprechenden Namen geben und probierten diverse aus, bis sie beim derzeitigen Namen Mr Strozzi landeten. Schmusi Maker hat ihren behalten, wird der Einfachheit halber aber nur Schmusi genannt.



Beide Katzen haben, so unterschiedlich sie auch sind, ihre Augen und ihre Gesichtszüge behalten. Sie sehen noch genau so niedlich aus, wie damals im Frühjahr als ich sie kennenlernte, nur etwas grösser sind sie geworden.



Wie üblich dauerte es wieder nicht sehr lange, bis beide, vor allem Schmusi, den Sack mit den mitgebrachten Geschenken untersucht und alles ausgeräumt hatten. Schmusi liebt neue Spielsachen, egal wie lange sie sie bereits hat. Aber sobald sie etwas neues entdeckt, beschlagnahmt sie es und verteidigt es mit vehementem Knurren (MEINS!)
. Niemand darf ihr das dann wegnehmen. Sie beschäftigt sich aber auch gerne mit ihrem Bruder und spielt dabei manchmal etwas die Zicke, die zwar Mr Strozzi spielerisch angreift und sogar in den Po beisst, aber wie eine Dramaqueen schreit, sobald er sich ihr entgegen stellt
. Auch beim Fressen ist sie sehr heikel und frisst immer nur sehr wenig auf einmal. Ansonsten macht Schmusi ihrem Namen alle Ehre, ist sehr zutraulich und verschmust.



Mr Strozzi spielt ebenso gerne wie seine Schwester, ob es nun mit Spielsachen oder mit ihr ist. Im Gegensatz zu Schmusi ist Mr Strozzi aber ziemlich verfressen und die Besitzer müssen aufpassen, dass er nicht zu dick wird....
Oh, wie hat es mich erschreckt, als da plötzlich die Transportbox stand! Ich wusste sogleich, das hat nichts Gutes zu bedeuten
! Mein Freund Cooper hat sich doch tatsächlich wieder in die Box locken lassen! Dann ist mein Pflegemami mit Cooper weggefahren und sie haben mich einfach alleine Zuhause gelassen
! Das hat mir gar nicht gefallen.


Okay, nach einiger Zeit kamen sie beide wieder zurück und Cooper erzählte mir, dass er beim Tierarzt war und er nochmals geröntgt wurde. Der Schatten auf seiner Lunge ist kleiner geworden und somit ist Cooper auf dem Wege der Besserung und darf bald kastriert werden. Oje, oje, schon wieder Tierarzt! Zum guten Glück nicht ich! Denn auch wenn Cooper wieder zurückkam, ich habe das Pflegemami für den Rest des Tages gemieden, man weiss ja nie
!


Heute hatte das Pflegemami wieder mal das Gefühl sie müsste mit diesem lauten Ding spazieren gehen. Ich verstehe nicht, was die Menschen davon haben, aber es machen irgendwie alle. Cooper und ich verziehen uns dann immer irgendwo und kommen erst Stunden später wieder hervor. Jetzt hat doch mein Pflegemami dieses Ungetüm einfach liegen gelassen, ohne in den Kasten zu versorgen! Ganz schön gemein
! Jetzt muss ich immer ganz schnell an dem Monster vorbeirennen, da es mitten im Gang steht. Hoffentlich versorgt sie es bald!


Seit es meinem Bruder besser geht, machte das Leben wieder mehr Spass. So jagen wir uns manchmal durch die ganze Wohnung und raufen miteinander, teilweise sind wir so im Schuss, dass wir nicht immer rechtzeitig bremsen können und schlagen unsanft irgendwo an, aber das hält uns nicht auf und das Spiel geht weiter
. Die liebste Zeit, das zu tun ist so ab 22 Uhr oder noch etwas später. Aber mein Pflegemami findet es nicht so schlimm, denn ist unser Spiel zwar auch wild und mit viel Power, dafür meist nicht so lang und danach ist die Nacht ruhig und alle können schlafen.
Bis bald, euer Aliano
Beide waren im Haus, da ihnen am Morgen die Katzenklappe gesperrt wurde. Nala zeigte sich kurz, doch verzog sie sich danach gleich wieder. Simba kam jedoch sofort und schnupperte alles ab.



Beide sind sehr gerne draussen und durften danach wieder raus
. Simba ist sehr zutraulich und liebt es zu schmüsele, Nala brauchte etwas mehr Zeit. Am Anfang sass sie meistens nur hinter dem Sofa und kam nur kurz hervor. Mittlerweile hat sie sich gut eingelebt und streicht gerne um die Beine ihrer Besitzer. Manchmal schläft sie sogar bei ihnen.


Simba ist ein kleiner Wirbelwind, der gern im Mittelpunkt steht. Er mag es draussen rumzutoben und versteht sich auch mit den anderen Katzen gut
. Er liebte es auch mit Artos, dem Schäferhund, zu spielen und beide waren schnell beste Freunde. Nala hat hingegen noch sehr grossem Respekt vor dem Hund. Beide jagen gerne oder gehen auf Abenteuer rund ums Haus. Hinter dem Haus haben die beiden einen grossen Teich, dort sünnele sie gerne oder probieren Vögel zu jagen
.


Vielen Dank für den netten Besuch. Ich wünsche euch alles Gute, viele schöne Momente und Kuschelstunden.
Ace und Pina kamen sofort und zeigten sich sehr neugierig. Beide liessen sich gleich streicheln
und wollten spielen. Vor allem Ace fand meinen Schnürsenkel sehr spannend und er konnte kaum aufhören damit zu spielen. Pina verzog sich nach der ersten Begrüssung auf den grossen Kratzbaum und beobachtete uns genau.



Beide sind kleine Wirbelwinde, die gerne Unfug anstellen
. Auf dem Balkon probieren sie manchmal am Netz hochzuklettern und Pina hatte es auch schon mal auf die Sonnenstore geschafft. Mittlerweile haben sich die beiden nun auch mit dem ältern Kater arrangiert und kommen mit ihm aus. Die Wohnug ist für die Katzen perfekt eingerichtet. So haben sie genügend Rückzugsmöglichkeiten und Höhlen zum Spielen. Auch den Cat Walk nutzen sie gerne als Schlafplatz.



Ace und Pina sind immer noch sehr verfressen. Vor allem Ace klaut gerne in der Küche etwas, wenn es nicht sofort verräumt wurde.
Vielen Dank für den netten Besuch.


ich wünsche euch nur das Beste, viele schöne Momente und Kuschelstunden.
Mein neues Leben ist immer noch mit viel Schmerzen verbunden. Mein Bauch tut sehr weh
. Er rumort wie wild und furzen muss ich auch die ganze Zeit, zum Leidwesen von meinem Pflegemami. Die nennt mich immer einen kleinen Stinker und rümpft jedesmal die Nase. Es tut mir auch leid, dass meine Pflegemami immer so viel putzen muss. Da ich so sehr Durchfall habe, passiert es immer öfters, dass alles verspritzt ist.



Aber sie ist ein Engel und hat auch eine Engelsgeduld
. Immer wieder nimmt sie mich in den Arm und erzählt mir, dass ich einen lästigen, hochansteckenden Darmparasiten (Giardien) habe und mir daher der Bauch so weh tut. Aber sie sagt mir auch, dass wir zwei das schon in den Griff bekommen und ich bald wieder ganz gesund werde. Jetzt verstehe ich auch, warum meine Pflegemami jedesmal ihre ganzen Kleider wechselt wenn sie zu mir kommt und jeden Tag mein Zimmer desinfiziert wird. Naja, nach ein paar Tagen stinke ich wenigstens nicht mehr, sondern rieche, wie alles hier im Zimmer, nach Chlor
.



Zu meinem Leidwesen bekomme ich nach ein paar Tagen auch noch Schnupfen
. Ich kann fast nicht mehr essen, weil ich nur noch durch den Mund atmen kann und meine Augen sind ständig am Tränen. Wieder einmal stehe ich beim Tierarzt in diesem hellen Raum. Ich bekomme Antibiotika und eine Augensalbe und muss nun mehrmals am Tag inhalieren. Sehr ungern lasse ich das über mich ergehen. Ich hasse Augensalbe! Und erst das Inhalieren
!


Aber wenn dann meine Pflegemami danach den Pingpong Ball im Zimmer herumwirft, habe ich die Strapazen gleich wieder vergessen. Ach, wie liebe ich das Spielen. Es gibt so viele Sachen, denen ich hier nachjagen kann. Meine Energie ist dann endlos und meine Pflegemami staunt jedesmal, dass ich nie müde werde. Sie sitzt auf dem Sofa und schläft fast ein, während ich immer noch umherflitze
.

Drei Monate ist es nun her, dass ich die 4 scheuen und verängstigten Katerchen in Pflege nahm. Alle machten Riesenfortschritte und wurden immer zutraulicher. Erst zogen Aliano und Cooper in eine andere Pflegestelle und nun sind auch Tiro (Whiskers) und Yoshi (Bakari) weg
.
Der Tag begann wie jeder andere und ich versuchte, so gut wie möglich die übliche Routine einzuhalten. Wie immer wurde ich stürmisch begrüsst, als ich mit dem Frühstück ins Zimmer kam. Wir schmusten ausgiebig und die Jungs genossen ihre Leckerlis. Danach warteten beide ungeduldig an der Türe, um nochmals das ganze Haus unsicher zu machen
. Die Kuschelstunde am Nachmittag genossen wir dann alle drei und mir kam es so vor, als ahnten die zwei etwas, denn sie waren noch verschmuster als sonst.

Am Abend kam dann der neue Besitzer voller Vorfreude um die beiden endlich heimzuholen. Ich stellte schon mal die neue Transportbox ins Zimmer, damit sie sich mit ihr vertraut machen konnten. Wir tauschten viele Tipps, Ratschläge und Infos aus und dann wurde es ernst. Yoshi schien sich zu erinnern, dass der neue Besitzer anlässlich seines Besuchs mit ihm gespielt hatte und so begrüsste er ihn gleich freundlich und strich ihm um die Beine. Auch Tiro war nicht allzu verängstigt und liess sich sogar streicheln. Wie zu erwarten war, fand er es aber nicht so toll, in die Transportbox zu steigen und so musste leider nochmals der ungeliebte Staubsauger herhalten. Es tat mir sehr leid, dass Tiro dadurch doch noch gestresst werden musste. Yoshi hingegen liess sich wie immer problemlos aufheben und so steckten wir auch ihn rein.

Der Blick, mit dem mich die beiden ansahen, brach mir fast das Herz
. Aber ich bin sicher, dass sie es in ihrem neuen Daheim gut haben werden. Sie haben viel Platz, dürfen die ganze Wohnung beanspruchen und werden auch einen gesicherten Balkon haben. Die neuen Besitzer sind sich bewusst, dass vor allem Tiro etwas Zeit brauchen wird um sich einzugewöhnen und werden ihm diese geben und sich liebevoll um die zwei Jungs kümmern.
Schon kurz nach dem Auszug bekam ich die erfreuliche Nachricht, dass beide, auch Tiro, bereits die neue Wohnung erkunden.

Natürlich bin ich traurig, dass die zwei weg sind, denn sie sind mir in der langen Zeit, die sie bei mir waren, sehr ans Herz gewachsen
. Ich bin aber auch froh, dass die zwei ein tolles Für-immer-Zuhause gefunden haben und endlich wissen, wo sie hingehören.
Ich werde Euch, meine zwei Schätzis, schrecklich vermissen
und wünsche Euch ein tolles, langes Leben mit viel Spass und Kuschelstunden.

Liebe Tagebuchleser
Diese Woche begann nicht so toll. Zuerst bekamen wir am späten Montag Abend nichts mehr zu essen, sogar unser Trockenfutter war plötzlich weg und auch am nächsten Morgen gab es nichts, dabei hatten wir solchen Hunger
.




Dann kam unser Pflegemami am frühen Morgen mit dem verhassten Staubsauger, nur dass er mir genau da nicht mehr so grosse Angst machte. Also scheuchte mich das Pflegemami ein bisschen, bis ich genug hatte und in der Transportbox verschwand
. Zu meinem Schrecken wurde aber dieses Mal das Türchen zugemacht. Da musste ich einfach das Pflegemami anfauchen – das war ja auch zu beängstigend. Yoshi wurde in eine andere Box gepackt und dann ging‘s zu Tierärztin, wo uns das Pflegemami doch tatsächlich alleine liess. Mehr weiss ich auch nicht mehr, nur dass, als wir wieder wach wurden, unser Popo wehtat und wir sehr schläfrig waren… und dann war plötzlich das Pflegemami wieder da und brachte uns nach Hause
. Wir waren noch ziemlich müde und ruhten uns ein paar Stunden aus
.




Am nächsten Morgen war dann zum Glück wieder alles wie gewohnt und mit jeder Stunde wurden wir fitter
. Wir durften wieder im Haus herumflitzen und uns austoben. Spannend fanden wir vor allem das neue Vogelhaus, das plötzlich draussen auf der Terrasse stand. Wir beobachten seither ganz fasziniert die vielen Vögel, die sich das Futter holen. Die sitzen dann alle im Baum und fressen, da ist richtig was los. Könnten wir die doch fangen
!




Dabei bemerkten wir heute gar nicht, dass die grosse Katze hinter uns stand. Aber leider will sie...
Zum guten Glück bin ich, Cooper, so verfressen, findet mein Pflegemami
! Jaja, das hat auch sein Gutes, wie auch krank sein, sein Gutes hat! Denn sobald mein Pflegemami aufgestanden ist, bekommen wir Leckerlis! Und da ich die so liebe, fällt mir gar nicht auf, dass da ein Antibiotikum reingeschmuggelt wurde, sogar wenn die Tablette rausfällt, aus dem Leckerli, ich esse sie trotzdem gleich auf, die riecht einfach noch so gut! Und am Abend gibt’s wieder Leckerlis das find ich toll
!



Jetzt nimmt es euch sicher wunder, ob es mir schon wieder besser geht? Ja, ich denke schon, ich schaue munterer in die Welt, findet mein Pflegemami und schnaufe nicht mehr ganz so arg, wenn ich dem Spielzeug nachrenne. Am Montag ist dann Kontrolle, mal sehen ob ich schon komplett gesund bin
?!



Bei meinem Pflegemami und den Kindern hat wieder der Alltag begonnen, somit ist der Tagesablauf wieder etwas mehr im Rhythmus, aber irgendwie hat das Pflegemami weiniger Zeit, dass finden wir echt schade
. Zum guten Glück hatte der Pflegepapi noch ne Woche frei und wir haben alles gegeben ihn vom Lernen abzuhalten
! Das ist gut gelungen, denn er mag uns sehr, er liebt es mit uns zu spielen und wenn Aliano sich vor seine Füsse schmeisst, dann muss er einfach streicheln! Somit hat der Pflegepapi wohl nur halb soviel gelernt wir er wollte, aber wir haben seine Ferien versüsst und ihm den Alltag entschleunigt, das können wir Katzen nämlich besonders gut!


Bis bald
Euer Cooper
Bagheera war von seiner morgendlichen Runde bereits zurückgekehrt und machte ein Nickerchen. Durch das Katzentor kann er selbständig auf Streifzüge gehen, wenn es ihm danach ist.


Er zeigte überhaubt keine Scheu, liess sich sofort streicheln
und dankte dies mit lautem Schnurren. Bei schnellen Bewegungen oder lauten Geräuschen ist er manchmal etwas schreckhaft. Doch sonst ist er ein sehr netter ruhiger Kater, der wenig Unfug im Haus anstellt
. Manchmal bringt er voller Stolz seine Jagdbeute nach Hause. Abends spielt er jeweils sehr gerne, vor allem mit seiner Stoffmaus, welche er auch apportiert.


Einmal brachte er aber anstelle der Spielmaus eine echte Maus mit zurück. Sein Besitzer nahm sie ihm weg um weiter damit zu spielen und merkte erst beim Anfassen, dass diese Maus um einiges „gewachsen“ und nicht die Spielmaus war
.

Ich wünsche euch viele schöne Stunden und schöne Momente.

