Hallöchen!
Uns wurde gesagt, hier können wir unsere Problemchen und Abenteuer mit der Welt teilen! Den Anfang mache ich, Ana, die Kleinste und Lauteste meiner Familie. Mit meinem dreifarbigen Fell bin ich natürlich sofort ein Blickfang, bin aber noch so klein, dass ich von der Pflegemama mit dem Schoppen gefüttert werde. Den kann ich auch lautstark verlangen, mein Spitzname ist „Sirene“
.
Unsere Familie besteht aus zwei Würfen, ich und meine Schwester Zemi und die Geschwister Luzifer, Lia und Viseria. Zemi ist ein wunderschönes Schildpatt-Kätzchen. Aus dem zweiten Wurf gibt es meinen „Bruder“ Luzifer, seine gleichfarbige Schwester Lia und Viseria. Die drei sind schon etwas grösser als ich. Luzifer ist ein richtiger Rabauke und ein Energiebündel, ständig jagt und spielt er mit uns, wenn wir schlafen wollen! Jedoch lernen wir alle sehr viel von ihm und von Lia! Wie zum Beispiel uns selbst zu putzen, ihn anzufauchen und mit allem was sich bewegt zu spielen! Neben mir ist Zemi die Kleinste der Gruppe, aber viel, viel scheuer als ich es bin. Viseria wird am meisten von Luzifer gejagt, kann aber auch schon super zurückgeben!
Das bin ich, Ana

Meine kleine Schwester Zemi

Luzifer und Lia in Aktion

Meine grosse Schwester Viseria

Zusammen hatten wir eine seeeehr aufregende Woche! Wir wurden abgeholt und in ein neues, vorübergehendes Zuhause gebracht. Auf einmal hatten wir 5 ein tolles, grosses Zimmer nur für uns
!


Natürlich mussten wir uns zuerst eingewöhnen, unsere neue Umgebung erkunden und zusammen mit unserer Pflegemama einen Rhythmus finden. Das pendelte sich aber schnell ein und fast war es, als kannten wir gar nichts anderes. Jeden Morgen kommt sie zu uns ins Zimmer und wird von uns fünf sofort umringt, wir verlangen alle eine Kuschelrunde und selbstverständlich unser Frühstück! Vor allem ich weise sie lautstark darauf hin, dass mein Magen leer ist. Zuerst wurden wir aber in unsere Transportbox gesteckt – einfach so, immer noch mit einem leeren Bauch! – und dann hat Pflegemama immer etwas Lautes angemacht und unser Zimmer geputzt. Nach einer Weile fanden wir heraus, dass dieses „etwas“ ein Staubsauger ist und dazu dient, unser Zuhause schön und sauber zu halten. Uns war das egal, wir ignorierten den Lärm, schliefen und beklagten uns, als sie mal wieder Hallo zu uns sagte. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir wieder raus zu unseren sauberen Toiletten, dem geputzten Boden und – das Wichtigste – zu den gefüllten Futternäpfen!

