Fips begrüsste und gleich beim Eintreten und lag zwischen meine Beine, da ich im Schneidersitz auf dem Boden sass. Es war, als wäre er bei uns zu Hause als Pflegekitten – einfach wie immer und sowas von voller Vertrauen! Total aufgeschlossen, neugierig und verspielt ist dieser süsse Kater und einfach toll. So lieb, zutraulich und seinen Menschen gegenüber ein Schmusekater
.
Ayosha war da skeptischer und liess sich anfangs nur mit Leckerlis von „gekochten Nudeln“ von unserem Besuch überzeugen. Schnell merkte sie, dass ihr nichts geschieht und schon stand sie da – nicht unbedingt üblich für die kleine Maus, denn sie scheint sich vor weiblichem Besuch eher zurück zu ziehen, wie vor männlichem… Uns gegenüber war sie schnell offen und zutraulich und fand, dass Schmusen schön ist. Sie ist sicherlich die Skeptischere von beiden, doch auch sie lässt sich gerne streicheln und lieb haben
!
Ayosha ist gross geworden und hat ein samtiges, weiches Fell. Sie ist gesund und munter und total verspielt
Die kleine Maus hat es bereits geschafft die Mülltüte zu erklimmen und alles auszuräumen, was sich bewegen liess. Alle waren froh, dass der Müll hauptsächlich aus Papier bestand, was sehr schnell aufgeräumt war.
Auch steht die liebenswerte Katzendame gerne am Fenster und schaut dann lange hinaus, um den Vögeln zuzuschauen.
Unsere liebe Ayosha mag Tüten so sehr, dass sie einmal im oberen Stockwerk so schnell in eine hinein gesprungen ist, dass diese sich selbständig machte und mit der kleinen Maus die Treppe runter kullerte. Passiert ist nichts und wir hoffen, dass es einen Lerneffekt für Ayosha hatte
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Fips geniesst in der Zwischenzeit auch den Freilauf und vergrössert sein Territorium täglich. Da es rundherum sehr grün ist und in der Nachbarschaft zwar Katzen leben, jedoch alle sich locker aus dem Weg gehen können, hat jeder sein Gebiet. Die Besitzerin von Fips staunt immer wieder, wie weit er sich bereits von seinem Zuhause entfernt. Doch die Weite und Idylle ist einfach verlockend und wir können das Verhalten von unserem Fips nur allzu gut verstehen. Er lebt im grünen Paradies – wer würde da anders handeln?
Ayosha geht nach draussen, doch bleibt sie eher in der Nähe und entfernt sich selten. Sie ist in dieser Hinsicht die Vorsichtigere, auch wenn sie sonst bei ihrer Familie eher kühn ist.
Fips braucht enorm viel Zuneigung, ist total verschmust und braucht seine Kuscheleinheiten. Er ist mutig und blieb einfach stehen, als ein Husky in anbellte. Er ist ein toller Kater und selbstbewusst. Den Laserpointer liebt er und jagt im noch so gerne nach. Es stehen Haargümmeli zur Verfügung die er schon fast sein Eigen nennt und noch so gerne damit herum spielt.
Die Geschwister verstehen sich prächtig und kuscheln sehr gerne zusammen. Zwei total liebe Büsi und sowas von verschmust. Sie verstehen sich super und geniessen jede Minute miteinander.
Ihre Familie liebt sie über alles.
Es war toll die beiden Büsi noch einmal so zu erleben wie...
Sindi lag auf der Kratztonne als wir eintraten und schnupperte uns neugierig ab. Das mitgebrachte Stinkie fand sie toll und spielte sogleich genüsslich herum. Kimi war dagegen doch einiges zurückhaltender und zog es anfangs vor sich in der oberen Etage aufzuhalten. Seine Besitzer kennen den süssen Kater jedoch gut und erzählten uns, dass es sicher nicht lange dauert und er sich zeigt. Kurze Zeit später war Kimi da. Anfangs noch vorsichtig, doch schon kurz darauf war er der Kimi den wir kannten
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Als Kimi das Stinkie bekam geschah etwas lustiges. Er schnappte es sich und sprang damit Richtung Treppe. Natürlich trug er es hinauf und auch ein Spielmäuschen fand so seinen Platz in der oberen Etage
. Man erzählte uns von der Vorliebe Kimi’s alles einfach nach oben in Sicherheit zu bringen. Alle lachten und später fand sich zumindest das Stinkie wieder im Erdgeschoss ein – allerdings war ein Zweibeiner für die Rückkehr verantwortlich
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Sindi verschwand auch kurz, um nachzuschauen was los ist, kehrte jedoch schon bald darauf zurück. Zusammen mit der Besitzerin bespassten wir die beiden Katzen im Wohnzimmer mit der Spielangel. Die hatten Freude und genossen die Aufmerksamkeit.
Unsere süsse Katzendame hört die kleinen Käfer im Chemineeholz und kann sich stundenlang damit verweilen den Geräuschen zu lauschen. Bei unserem Besuch zeigte sie nur kurz Interesse, was uns sehr freute, denn wäre die Kleine nur noch vor dem Stapel Holz gesessen hätte es einen langweiligen Besuch gegeben
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Als wir nach Geschichten über die beiden Büsi fragten erfuhren wir, dass die beiden oftmals Sachen irgendwo runter schmeissen. Alle Pflanzen wurden daher auf höhere Ebenen in Sicherheit gebracht und dennoch probierte Sindi aus, ob sie sie erreichen kann, was ihr einen Freiflug nach unten bescherte. Von einigen anderen Gegenständen trennten sich die Besitzer gezwungenermassen…
Sindi ist eine Schmuskanone, total lieb und sie hat eine top Figur. Die süsse Maus versteht sich super mit ihrem Bruder und sie lässt ihn alles machen, da er der Chef ist. Man erzählte uns, dass beide super gern spielen, oft zusammen kuscheln und toll zusammen passen.
Auch lieben sie es in der kühlen Badewanne zu schlafen oder auch der Wäschekorb wird nicht verschmäht.
Kimi ist gross geworden. Er ist gesund und munter und liebt es vom Wasserhahn zu trinken und im gesicherten Fenster den Vögeln zuzuschauen. Kimi fand seine Plätzchen im Kinderstühlchen oder im Körbchen. Er ist ein toller Kater und einfach ein Schatz.
Später dürfen die beiden raus und das Paradies in Grün, welches sich ihnen eröffnet, lässt jedes Herz höher schlagen! Wir sind uns sicher, dass die beiden Samtpfötchen dies geniessen werden
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Wir genossen so einige Zeit mit Sindi und Kimi und staunten, wie gut sie sich entwickelt haben. Ihr Fell ist glänzend und einfach prächtig und beide sind gesund, fit, fidel, frech und einfach junge, vorwitzige Katzen. Es war schön einige Zeit mit allen zu verbringen und tolle Fotos zu...
Als uns der Besitzer die Türe öffnete wurden wir direkt von Elin und und ihrer Katzenfreundin Clea begrüsst und aufmerksam beschnuppert
. Bald kam auch noch Kater Floh dazu, um zu erkunden was los war. Bei ihm war die Begegnung super erfreulich, denn gegenüber Fremden zeigt sich der Kater sonst wohl eher distanziert. Auch uns zeigte er anfangs dieses Verhalten, doch durften wir ihn sogar streicheln, was unsere Herzen höher schlagen liess.
Clea stürzte sich auf das mitgebrachte Stinkie und ihr Besitzer holte eine Spielangel für Elin, die sogleich begeistert hinter der kleinen Glocke her jagte. Dabei sprang sie sogar auf die Möbel um das Glöckchen zu verfolgen
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Die Büsi wohnen friedlich mit 5 Meerschweinchen, welche in einem kleinen Paradies in der Wohnung leben. Alle locker nebeneinander ohne dass man Angst haben müsste. Die Katzen schlafen sogar manchmal mit im Käfig und ihr Besitzer meinte nur, dass das überhaupt kein Problem sei.




Elin ist manchmal wohl ein kleiner Tolpatsch und so fanden schon einige Futterschälchen den Weg in die Tonne. Sie schafft es diese auf alle möglichen Arten zu killen, doch niemand ist ihr deswegen böse. Auch hat sie schon einigen Orichideen ein Ende bereitet, erzählte uns ihr Besitzer liebevoll
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In der ganzen Wohnung ist erkennbar, wie wichtig die Tiere in diesem Haushalt sind: Schlafplätze, Trinkbrunnen, Spielsachen – ein wunderbares Zuhause für jede Samtpfote!
Elin wirkt total entspannt und zutraulich und Clea kann sogar Pfötchen geben
. Man merkt wie viel Zeit ihre Besitzer mit ihren Schätzen verbringen und sieht, dass die Katzen ausgelassen und guter Laune sind. Sie sind sehr aufmerksam und neugierig und wissen, dass man sich mit ihnen beschäftigt.
Wir fanden den Besuch super toll und danken von Herzen für die aufmerksame Gastfreundschaft und das schöne Gespräch. Es war wunderbar so viele Eindrücke über Elin und ihre Kumpels zu erfahren und zu sehen, wie alle miteinander harmonieren.
Herzlichen Dank für die kurzweilige Zeit bei Euch und die schönen Stories um Eure Lieblinge. Wir haben die Zeit sehr genossen und sie flog nur so vorbei!
Wir freuen uns, wenn ihr uns mal wieder berichtet, wie es Elin und ihren Freunden so ergeht
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Elin




Janosch schaute mich mit grossen Augen an als er mich erkannte und wäre am liebsten durch das Katzentürchen nach draussen geflüchtet, doch dieses war zu
. Ich durfte ihn lieb streicheln, doch merkte man, dass es ihm dabei nur begrenzt wohl war und so liess ich ihn in Ruhe worauf er sich immer mehr entspannte.
Nach wenigen Fotos entschied er, dass es besser ist in der Kratzbaum Höhle abzuwarten und so sah ich nur Teile von ihm
. Wir entschieden, es uns im Wohnzimmer gemütlich zu machen und ich hoffte, dass Janosch mit der Zeit zu uns kommt, doch seine Besitzerin war sich sicher, dass dies nicht passieren wird… Sie sollte Recht behalten.
Etwas später wollte mir Tanja ihr Kaninchen Gehege zeigen, welches draussen ist und so zogen wir uns an und fanden, dass auch Janosch nun endlich seinen geliebten Freigang geniessen darf. Ich dachte noch das er, kaum draussen auch gleich weg sein wird, doch schon wieder irrte ich mich, denn er folgte uns in sicherem Abstand
. Als wir wieder zurück zur Wohnung gingen, begleitetete er uns und erst kurz vor der Haustüre lief er gemütlich aber bestimmt über die Wiese und entfernte sich langsam.

Janosch ist nur unsauber, wenn er nicht nach draussen kann, sonst hat sich das Problem komplett gelegt und er nutzt sogar das Kistchen für sein Geschäft
oder er macht in die Badewanne wo man es gut putzen kann. Seine Besitzerin weiss, dass er es nicht böse meint und nur auf den Umstand aufmerksam macht, dass er lieber in der Natur sein Geschäft hinterlässt.
Janosch liebt es sein Köpfchen immer an die Wange von Tanja zu drücken und wenn sie sich bewegt rückt er nach, damit alles wieder seine Ordnung hat. Sie zeigte mir so einige Videos des süssen Katers, worauf man dies super gut sieht. Auch mautzt er kurz bevor er zu schnurren beginnt, eine Eigenart von der ich bisher noch nie gehört habe.
Er liegt immer auf Tanja drauf und streckt sich in die Länge. Egal ob dies auf dem Sofa, dem Stuhl oder sonst irgendwo ist. Man könnte meinen dass der Kater und Tanja ein Magnet verbindet. Einfach zu schön und man sieht, dass sich hier zwei Seelen gefunden haben.
Chica die Katzendame des Hauses versteht sich gut mit Janosch, auch wenn die beiden nicht die dicksten Freunde sind und sie ihren Freiraum braucht. Doch futtern sie nebeneinander oder liegen auch mal in der Nähe voneinander.
Auf dem abendlichen Spaziergang welchen beide Katzen mit Tanja unternehmen, liebt es Chica sich irgendwo zu verstecken und auf Janosch zuzuspringen, wenn er an ihr vorüber läuft
. Es war toll zu erfahren, dass sich Janosch bereits am ersten Abend mit Freilauf dazu entschieden hat, die Spaziergänge mitzumachen und seitdem verging kein Abend ohne seine Begleitung.
Janosch hat ein super tolles Zuhause...
Als ich eintrat war Luna gleich da und begrüsste mich lieb. Stella brauchte ein wenig mehr Zeit um sicherzustellen, dass alles okay war. Doch ihre Besitzerin zeigte ihr, dass niemand etwas böses will und so war die Kleine innert kürzester Zeit bei uns und liess sich lieb streicheln.
Die beiden Schwestern verstehen sich prächtig untereinander und wo die eine ist, ist die andere nicht weit. Gerne kuscheln sie zusammen oder spielen und toben, was sie auch während meines Besuchs gezeigt haben. Auch das mitgebrachte Stinkie und das Spielmäuschen fanden sie cool und genossen das Spiel damit.
Luna apportiert gerne und stand eines Tages mit einem Kabelbinder im Mäulchen vor ihren Menschen. Diese fragen sich woher Luna den Kabelbinder hat und natürlich wurde er ihr sogleich abgenommen. Nur wenig später tauchte Luna mit dem nächsten Kabelbinder im Mäulchen auf und so machte sich die Familie auf die Suche der Quelle. Im Keller wurden sie fündig, denn dort hatte Luna die Schachtel mit den Kabelbindern auf den Boden geworfen und konnte sich einfach bedienen
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Auch Stella apportiert gerne. Allerdings bevorzugt sie Spielmäuse und bringt diese noch so gerne zu ihren Besitzern. Sie liebt es Dinge durch die Wohnung zu „tschuten“ und hat dabei viel Ausdauer.
Stella weiss was sie will. Sie ist eine aufgeschlossene, neugierige Katzendame und hat ihren eigenen Kopf. Wenn es ihr zu viel mit den Kindern wird geht sie einfach ins Obergeschoss während sich ihre Schwester Luna alles gefallen lässt und es toll findet.
Sobald die Besitzerin ihre Haare gewaschen hat und diese noch nass sind, wird sie von den Coiffeusen Stella und Luna kontrolliert, die mit ihren Zungen dann die Haare trocknen
. Das sei jedes Mal so erzählte man mir.
Pünktlich um 18 Uhr machen beide Katzen darauf aufmerksam, dass es Fütterungszeit ist. Wenn nicht gleich was in die Näpfchen gefüllt wird miauen sie laut und machen mit Liebesbisschen auf das Problem aufmerksam.
Beide haben ein tolles, glänzendes Fell, eine super Figur und sind gesund und munter. Sie sind fröhliche aufgestellte Katzendamen und geniessen ihre Menschen. Sie lieben es sich auf die Brust zu legen während man TV schaut und sind immer dort wo ihre Besitzer sind.
Da Stella um einiges grösser als Luna ist, fragte der Tierarzt sogar mal, ob es sich wirklich um Schwestern handle. Dies konnte die Besitzerin bejahen und meinte nur, dass beide als Kitten gleich gross gewesen seien. Der Tierarzt konnte es kaum glauben und staunte nicht schlecht
.
Stella liebt es auf der Fensterbank zu liegen und nach draussen zu schauen. Schon bald dürfen die beien nach draussen und alle sind gespannt wie sie sich verhalten werden. Momentan reicht beiden der Balkon und obwohl sie problemlos nach unten springen könnten, haben sie dies bisher noch nie versucht.
Die zwei Ladies haben ein super tolles Zuhause gefunden und werden von allen sehr geliebt. Ihre Familie könnte sich ein Leben ohne die beiden Samtpfötchen nicht mehr vorstellen...
Nun sind schon ein paar Wochen vergangen seit Mogli und Simba bei uns ausgezogen sind. Der Anfang war nicht einfach, da sie schon eine grosse Lücke hinterlassen haben. Aber wir wissen dass es ihnen sehr gut geht und dass sie langsam sogar ein bisschen erzogen werden
.
Tarzan hat sich bei uns auch super eingelebt und fühlt sich anscheinend so wohl, dass er seine Brüder gar nicht gross vermisst hat. Er sucht sich die fehlende Aufmerksamkeit jetzt einfach bei unseren Katzen. Bei Crevettli (das Weibchen) wurde es aber schon fast ein bisschen zu extrem und sein Verhalten deutete darauf hin dass die Hormone so langsam in Wallung kommen. Also haben wir beschlossen dass es Zeit wird ihn zu kastrieren. Schliesslich bekommt er in seinem neuen Zuhause dann auch eine weibliche Freundin, die selber noch nicht kastriert ist
. Also sicher ist sicher.
Die Operation hat er gut überstanden und er hüpft schon wieder ganz fröhlich in der Wohnung herum. Leider hat er aber ein bisschen viel an der Wunde geleckt und sie ist wieder aufgegangen. Jetzt müssen wir ihn gut beobachten und falls das nicht besser wird, werden wir ihm wohl so eine scheussliche Halskrause anziehen müssen
…
Letzte Woche hat er noch seine Milchzähne verloren, die durch grössere und kräftigere Zähne ersetzt wurden. Er liebt es immer noch über alles, uns spielerisch in die Füsse oder Hände zu beissen, nur ist es für uns jetzt deutlich weniger schmerzhaft, da seine Zähne nicht mehr so spitz sind
.
Auch hat er ein neues Spiel entdeckt: Kleider in der Wohnung verstecken. So klein er auch ist, er ist durchaus fähig sich das Ende einer Hose zu schnappen und diese dann durch die ganze Wohnung zu zerren und irgendwo liegen lassen
. Auch mit dem Plüsch-Teddy, der fast so gross ist wie er selbst macht er das sehr gerne.
Ihr seht also, es wird nie langweilig im Haus „Hawaiian Lions“ und wir geniessen die Zeit mit dem Kleinen noch. In ein paar Wochen, wird er aber hoffentlich in sein neues Zuhause ziehen können und dort weiter verwöhnt werden.

Sunny lag in ihrem Körbchen als ich eintrat und ihre Besitzer zeigten mir gleich ihr tolles Plätzchen. Sogleich weitete sie ihre Augen und als ich sie ansprach wurden diese noch grösser… Als ich mir erlaubte auf sie zuzutreten, fand sie es besser sich etwas zurück zu ziehen. So folgten wir ihr ins Untergeschoss und ich durfte sie auf ihrem Bettchen bestaunen. Erneut wagte ich es auf sie zuzugehen und sogleich stand sie auf und machte sich auf den Weg nach oben, wo sie unter der Couch einen sicheren Unterschlupf fand
.

Als wir uns zum Brunch setzten blieb Sunny unter dem Sofa liegen. Auch das ihr hingeworfene Stinkie reizte sie nicht, obwohl ich wusste, dass sie noch so gerne damit spielen würde. Doch blieb sie vorsichtig bis sich die Tochter des Hauses zu ihr hin gesellte und sie lieb streichelte. Da brach das Eis und Sunny kam unter dem Sofa hervor und zeigte sich brav.
Nun war auch das Stinkie interessant und sie spielte kurz damit und auch das Bällchen mit den Glöckchen drin entzückte sie und sie tanzte durch den Gang damit. Als sie das Bällchen in die Nähe meiner Schuhe spielte hielt sie kurz inne und schnupperte diese intensiv ab. Ich denke sie erkannte den einen oder anderen Duft ihrer früheren Mitbewohner und musste sich kurz die Neuigkeiten durchs Näschen wehen lassen
.
Sie wusste genau wer zu Besuch war und lag total entspannt auf dem Teppich. Jederzeit hatte sie mich im Blick und schaute neugierig zu mir hin. Wir liessen uns von ihr nicht aus der Ruhe bringen und das war genau was sie wollte. Mit dabei sein, aber nicht im Mittelpunkt stehen – so typisch für meine süsse Sunny
.
Sie geht sehr gerne nach draussen und als ihre Besitzer die Terrassentüre öffneten, dachte ich, nun ist sie weg und kommt erst wieder heim, wenn ich gegangen bin. Doch nichts da, sie ging kurz raus, drehte eine kleine Runde und stand gleich wieder im Wohnzimmer. Ihre Besitzer erzählten mir, dass Sunny sich schnell ins Haus zurück zieht, wenn draussen Spaziergänger am Haus vorbei laufen. Wieso sie dies tut kann man nur erraten, hatte sie davor ein Daheim, wo nur selten jemand zu Fuss vorbei gelaufen ist. Sie muss sich wohl erst daran gewöhnen, dass es mehr Menschen gibt
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Sie liebt es auch überall ihr süsses Näschen hinein zu stecken und mag es sehr in den offenen Geschirrspüler zu klettern und dort alles anzuschauen. Sonst ist sie eine super liebe Katzendame. Am Morgen mag sie es besonders, wenn man sich in den bequemen Stuhl setzt und sie dann auf den Schoss hüpfen darf und sich wohlig durchknuddeln lässt. Sie ist immer in der Nähe ihrer Besitzer und man merkte, wie lieb sie sie gewonnen hat. Als ihr Besitzer mit ihr in den Garten ging,...
Mit schwerem Herzen, hat sich meine Pflegefamilie in die Ferien abgemeldet und mich meinen Nachbars-Betreuer überlassen. Die Sorge war unbegründet, wurde ich doch mehrmals täglich besucht, gefüttert und gepflegt. Trotzdem brauchte ich ein paar Tage, bis ich meine „Familie“ nicht mehr miauend suchte, kaum ass und mich vor dem neuen Besuch verkroch. Aber schliesslich konnte ich dem Charme der Ferienbetreuern und dem Hunger nicht mehr widerstehen und die Woche verlief einwandfrei
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So war dann meine Pflegefamilie freudig überrascht, als ich sie auf dem Vorlegeteppich bereits erwartete.
Unterdessen schaue ich gut, dass sich meine Menschlein nicht mehr davon machen, ich bin sehr anhänglich, anständig und finde auch die Kinder gar nicht mehr sooooo gfürchig. Sie haben mich auch bereits mit dem Gspändli „Pitschi“ bekannt gemacht – nun gut, es ist nur aus Plüsch, sieht aber doch noch hübsch aus (Foto 1).
Wenn es mir rundum wohl ist, fläze ich genüsslich auf dem Rücken und schlafe sogar so eine Runde (Foto 2 und 3). Tragen lasse ich mich noch immer nicht gerne, aber ich halte es schon mal 2 Minuten aus – was man nicht alles macht für seine Familie
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Mein Rhythmus hat sich klar eingestellt: morgens bis zur Fütterung tigere ich umher, dann schlafe ich bis zum Mittag gerne wieder, bis der Hunger mich weckt. Den Nachmittag geniesse ich in der Nähe meiner Familie, lasse mich schmusen und bürsten und freue mich auch über Mäusespiele. So verweile ich dann gerne bis in die Nacht, bis die Lichter gelöscht werden. Toll finde ich die Ausflüge auf den Balkon, vor allem seit die Vögel zwitschern wie wild. Leider bin ich zwar noch sehr flink, aber meine Sprungkraft ist nicht so gut, womit die Flattertiere nichts zu befürchten haben vor mir
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Die bereits verarbeiteten Vögel in Sauce munden mir eh besser
.
Eure Butzli


Liebe Tagebuchleser
Diese Woche war ich zum zweiten Mal beim Tierarzt. Zum einen wurde kontrolliert, ob die Dosierung meiner Medikamente stimmt, zum anderen wurden endlich meine viel zu langen Krallen geschnitten und die ausstehenden Impfungen durchgeführt
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Am Freitag waren die Resultate da und ich spreche sehr gut auf die Behandlung meiner Schilddrüsen an. Sogar ein wenig zu gut, aus diesem Grund kann die Dosierung von 2 auf eine Tablette pro Tag reduziert werden?☺!
In 4 Wochen wird nochmals kontrolliert und in kürze, wird sich der Tierarzt auch um meinen Zahnstein kümmern, welcher mir schon lange zu schaffen macht.
Bis dahin eine schöne Zeit euch allen,
euer Caruso


Beim Eintreten holte mich Lucy im Lift ab der direkt in die Wohnung führt. Sie war von der ersten Sekunde an sehr interessiert, zutraulich und genoss die Streicheleinheiten. Als ich ihr das Stinkie präsentierte spielte sie sogleich damit und ihre Besitzerin erzählte mir, dass Lucy es liebt mit Baldrian zu spielen und noch viele andere Baldrianspielsachen ihr eigen nennen darf. Auch den Baldrianstrauch auf der Terrasse mag sie sehr.
Wenn man mit ihr spielt behält sie ihre Krallen meist drin. Auch als ich sie etwas foppte spürte ich nur kurz mal die Krällchen. Einfach eine tolle Katzenlady. Lucy geniesst es auf der Terrasse zu sein und dort die Vögel zu jagen. Bisher hat sie keinen erwischt, aber ihr Jagdinstinkt zeigt, dass sie es früher oder später mal schaffen wird. Sie ist immer auf der Pirsch und versucht alles anzuschleichen, was total süss ausschaut
. Während meines Besuchs wurde das Stinkie oder wir Menschen „bejagt“, was uns immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Lucy hat sich zu einer kleinen Schönheit entwickelt. Als Kitten war sie eine dunkle Schildpatt Dame und heute zeigt sich ihr Fell viel heller. Wahnsinn wie sich die Farbe in dieser kurzen Zeit verändert hat! Auch ist ihr Fell total weich und fein und sie hat eine top Figur
.
Sie liebt Fellmäuschen und apportiert diese. Ihre Besitzerin erzählte mir, dass Lucy viel Ausdauer mitbringt und das Mäuschen immer wieder vor die Füsse ihrer Besitzer legt, damit diese es erneut werfen können. Stundenlang wäre wohl für Lucy noch zu wenig
.
Wasser liebt sie über alles und trinkt noch so gerne fliessend Wasser direkt vom Hahn. Auch findet man sie während oder nach dem duschen in der Dusche. Sie mag es im kühlen Nass zu liegen oder einfach mit ihren Pfötchen darin herum zu plantschen. Im Sommer erwartet sie ein Wasserbecken auf der Terrasse und ich bin schon sehr gespannt zu erfahren, was die kleine Maus damit alles anstellen wird.
Lucy bekommt schon bald ein Gspänli und wird sicher mit ihm die Wohnung unsicher machen. Wir sind uns sicher, dass sie dann der Boss sein wird und dem jungen Kater zeigt wo es lang geht.
Die süsse Katzendame hat ein super tolles Daheim gefunden und wird von ihren Besitzern auf Händen getragen. Sie wird über alles geliebt und man schaut super zu ihr! Vielen lieben Dank für das tolle Plätzli, das sehr nette und lustige Gespräch und die schöne Zeit, die ich bei euch verbringen durfte. Ich freue mich schon heute auf ein Wiedersehen mit euch allen!








