In ein paar Tagen schon wird uns Silvie für zwei Wochen verlassen und die «Ferien» bei Manu geniessen. Die Kleinen lassen noch immer auf sich warten, obwohl es jeden Tag soweit sein könnte . Wer weiss, was noch alles bis Samstag passiert…
Silvie scheint sich darüber jedoch kaum den Kopf zu zerbrechen. Sie ist absolut ruhig und gelassen wie immer. Einzig ein fieser Schnupfen plagt sie von Zeit zu Zeit noch. Um diesen los zu werden muss Silvie möglichst viel inhalieren, da sie wegen ihren Kleinen keine Medikamente bekommt. Aber sobald die Transportbox hervorgeholt wird, riecht sie Lunte und ist schneller verschwunden als dass wir sie erwischen könnten . Sie ist also trotz ihrem ziemlich dicken Bauch noch sehr schnell unterwegs aber auch das kriegen wir noch hin. ?
Na langsam kommt Weihnachten auf uns zu. Stefan ist über die Feiertage nach Österreich zu seinem Vater. In dieser Zeit passt Amme Jomaira auf mich auf. Und damit es so weihnachtlich wird schenkte ich ihr was ganz tolles. Und zwwwaarrr….. sie durfte mich anfassen ???. Am ersten Tag nur beschnuppern und am zweiten Tag das grosse Geschenk. Streicheln, kraulen, schnurrlen und Liebesbisse – das ganze Packet . Sie war hin und weg und konnte es nicht glauben.
Wie ihr seht nix mehr mit böser Mieze . Sobald ich jemand vertraue bin ich super lieb. Bei zu schnellen Bewegungen erschreck ich noch aber das geht 2 Sekunden und dann häng ich wieder an dir. Ich hoffe die Fotos konnten überzeugen und ich finde bald ein liebes zuhause auf immer.
Letzten Montag haben wir uns von Lily verabschiedet, sie ist ausgezogen in ein liebevolles und tierisches Zuhause. Und wie wir auf Fotos sehen durften, hat Lily es sich auch gleich gemütlich gemacht, anfangs noch etwas scheu, aber mit den Stunden und Tagen taute Lily immer mehr auf …
„Paul“ und „Evin“ zogen dann am Samstag in ihr neues „Fürimmerzuhause“. Obwohl die Beiden immer ehr die Zurückhaltenden der Herbstkinder waren, haben sie sich schon recht schnell an ihre Menschen adaptieren können und geniessen bereits ihre Streicheleinheiten und erkunden ihre neue Umgebung .
Uns freut es sehr, dass alle drei Herbstkinder ein schönes und liebevolles Zuhause gefunden haben und wir wünschen den Kätzchen und ihren Menschen viel Freude aneinander!
Nun sind es schon fast zwei Wochen her, dass das Dschungelteam bei uns eingezogen ist und langsam haben sich auch unsere grossen Katzen an die drei Energiebündel gewöhnt. Es wird nicht mehr so oft gefaucht und manchmal wird sogar beim Spielen etwas mitgeholfen. Vor allem Simba hat es verstanden, wie man freundlich auf die Grossen zugeht und ist so sogar einmal von unserem Weibchen abgeleckt worden .
Den 3 kleinen geht es prächtig und sie fühlen sich so zuhause bei uns, dass sie langsam ziemlich frech werden. So versuchen sie, wenn sie im Zimmer eingesperrt sind (z.B. wenn unsere eigenen Katzen am fressen sind, denn sonst würden die Kleinen es ihnen wegnehmen) auf die Türfalle zu springen, um die Tür zu öffnen. Natürlich sind sie noch zu leicht um sie wirklich zu öffnen, aber der richtige Ansatz ist vorhanden. Ausserdem werden wir als Katzenbaum missbraucht, denn vor allem Tarzan liebt es uns die Beine und den Rücken hochzuklettern, um dann auf der Schulter Platz zu nehmen . Mogli befindet sich gerade in einem Wachstumsschub und ist in einer Woche um einiges gewachsen.
Tarzan hat am Samstag Besuch bekommen und hat so einen guten Eindruck gemacht, dass das Paar ihn sofort ins Herz geschlossen hat . Jetzt wird er ab Februar ein neues Zuhause bekommen und zusammen mit einer anderen jungen Katze vom Verein rumtoben können .
Das Dschungelteam wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit!
Ich versprach ja mich zu melden und ob ihr es glaubt oder nicht, schon nach wenigen Minuten in meinem neuen Zuhause war ich angekommen! Ich habe sogleich mit den Spielsachen gespielt und finde es einfach nur toll hier.
Mein neues Frauchen schrieb Manu: „Ähm ja wir sind gerade mal 10 Minuten zu Hause und er zeigt sich so . Und auf der Kiste war er auch schon. Er hat es super gemacht. Chica faucht nur, kein Angriff bis jetzt.“
Am nächsten Morgen bereits neue News.
„Ich hatte eine gute erste Nacht. Bisher landete alles schön im Katzenklo! Chica knurrt ganz wenig und sonst ist nichts mehr passiert. Ich war 3 Stunden weg und als ich heim kam, lag Chica auf dem Bett und Janosch in der grossen Höhle auf dem Kratzbaum. Beide im gleichen Zimmer . Sie knurrt zwar immer noch wenn er zu nahe kommt, aber er chillt dabei. Das kommt gut. Er geht fressen sobald sie fertig ist.
Immer noch nichts gefunden und ich hab jede Ecke abgesucht. Wiederum alles brav im Klo .
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.“
Wir beide haben ja den Schnupfen erwischt, sodass unsere Pflegemamis mehrmals täglich mit uns inhalieren mussten, damit unsere Näschen wieder frei werden. Auch haben wir die Medikamente geschluckt, welche sie uns eingegeben haben, obwohl Nouvel An das nicht nur toll fand und dafür in ein Tuch gewickelt werden musste, damit sie ihre Pfötchen bei sich behält .
Nun sieht es so aus, dass ich Noël fast wieder gesund bin, doch meine Kumpeline braucht noch ein paar weitere Tage, bis sie soweit ist wie ich. Doch das kommt gut. Manu meinte heute Morgen, dass wir nochmals zum Tierarzt gehen, damit er sich die Fortschritte anschauen kann.
Ansonsten lieben wir es zu schmusen und ich springe jedesmal auf unsere Pflegemamis zu, wenn diese ins Zimmer kommen. Auch liebe ich es mehrmals vom Futternapf wegzulaufen, um mir mein Bäuchlein streicheln zu lassen, bevor ich wieder an ihn zurück kehre um weiter zu futtern. Dann lachen die Pflegemamis jedes Mal herzlich, denn das sieht wirklich lustig aus .
Heute hat Manu ein paar Schnappschüsse von uns gemacht, wie wir mit ihr spielen. Wobei Nouvel An lieber mit den Schnüren spielte als mit der Angel. Mir soll es recht sein, so hatte ich diese ganz alleine für mich und fand es einfach toll. Es ist immer lässig, wenn Manu mit uns spielt, so können wir uns austoben und hinter den Bällchen her springen oder wie beschrieben die Angel jagen.
Vom Futter her haben wir Abwechslung pur. Wir mögen auch fast alles und sind völlig unkompliziert was das Fressen angeht. Nur manchmal stellen sie uns etwas hin, dass wir dann einfach übersehen . Dafür mögen wir auch Leckerlis und finden es lustig, wenn Manu Trockenfutter Stücke durch das Zimmer wirft und wir ihm nachspringen müssen.
Also, bald lest ihr wieder von uns. Bis dahin tolle Tage und geniesst die Adventszeit.
Die letzten Tage war ich öfters auf dem Balkon oder der Terrasse und genoss es sichtlich draussen zu sein. Ich lag stundenlang in der Hängematte oder sass in einem Stuhl auf der Terrasse wo ich vom Wetter geschützt war, aber dennoch den Wind spüren konnte. Egal ob es regnete, schneite oder kalt war, mich fand man immer draussen sofern Manu die Türen öffnete. Auch machte sie diese manchmal zu damit die Wohnung nicht auskühlte und ich hab schnell gelernt mich bemerkbar zu machen, wenn ich wieder rein wollte. So war uns beiden gedient.
Auch habe ich mich mit einigen Katzen hier angefreundet, denn ausser dem weissen Macho hier der mich manchmal echt nervt, sind alle ganz lieb. Ich habe gelernt mit meinen neuen Kumpels zu spielen und finde die Stinkie-Kissen einfach herrlich
Heute waren wir den ganzen Tag alleine, denn die Pflegemamis waren in Rothenburg an der Katzenausstellung unterwegs. So genossen wir Vierbeiner einen eher ruhigen Tag und dösten viel. Am Abend als Manu heim kam musste zuerst das Auto entladen werden, bevor sie sich um uns kümmerte. Wobei natürlich Margot sicherstellte, dass gleich nach der Ankunft unsere Näpfe gefüllt und wir super verpflegt wurden .
Endlich ist es soweit und ich darf umziehen. Tanja kam zusammen mit Manu heim und es wurden die Verträge besprochen und unterzeichnet, sodass meinem Umzug nichts mehr im Wege stand. Tanja hat sich riesig gefreut mich wiederzusehen und zeigte, wie verliebt sie in mich ist.
Nachdem alles schriftliche erledigt war und mich Manu noch einmal ganz lieb in ihre Arme genommen hatte, setzte sie mich in die Transportbox und flüsterte mir ins Ohr, dass ich ein lieber Bub sein und Tanja nur Freude bereiten soll. Das werde ich machen!
Danach startete ich in mein neues Leben bei Tanja und freue mich sehr, denn die Chemie zwischen uns stimmt perfekt. Ich bin gespannt was auf mich zukommen wird und werde Euch sicher davon berichten.
Nun sage ich Tschüss und sende ein letztes Mal ganz liebe Schnurrlers,
euer Tiger
Silvie schläft sehr viel und frisst auch immer mehr. Sie leg sich auch immer öfters in die Geburtskiste. Wir sind schon sehr gespannt, denn die Kleinen kommen bestimmt bald .
Silvie liebt es von ihrem Lieblingsplatz aus, aus dem Fenster zu schauen und sich kraulen zu lassen. Aber so lieb wie sie auch zu sein scheint, hat sie es auch faustdick hinter den Ohren. Denn als wir ein Mal abends vergassen die Badezimmertüre zu schliessen, mussten wir am Morgen die dort stehende Palme wieder neu einpflanzen . Wir konnten der Süssen jedoch nicht lange böse sein. Sie ist einfach zu niedlich.
In der letzten Woche war im Hause Hawaiian Lions viel los. Die drei Katerchen Simba, Mogli und Tarzan sind eingezogen und haben sich bereits gut eingelebt. Wegen unserer zwei eigenen Katzen haben wir sie zuerst in einem Zimmer gelassen. Aber bereits nach einem Tag haben wir gemerkt das die drei viel zu viel Energie haben, um den ganzen Tag nur in einem Raum zu spielen. Also haben wir das Experiment gewagt und sie in der ganzen Wohnung rumflitzen lassen . Unsere zwei waren am Anfang ziemlich skeptisch und es wurde ein bisschen gefaucht, aber mittlerweile klappt das Zusammenleben schon ganz gut.
Mogli ist der mutigste der Gruppe und versucht immer wieder zu den grossen Katzen zu gehen und mit ihrem Schwanz zu spielen. Tarzan verdient sich seinen Namen, weil er auf alles klettern muss. Egal ob Absperrung zum Pult oder Türfalle; keine Hürde ist im zu hoch. Am liebsten hüpft er auf unsere Schulter und schläft dann dort. Simba ist der ruhigste der Gruppe (was bei dieser aktiven Gruppe aber nicht heisst das er eine ruhige Katze ist) und er spielt am liebsten mit seiner Stoffmaus, die er in der ganzen Wohnung rumträgt.
Alle 3 Katzen sind sehr verschmust und fangen sofort an zu schnurren wenn man den Raum betritt und wollen gestreichelt werden. Wir sind quasi die Ersatz-Mamis für sie geworden und sie versuchen auch immer wieder an unseren Fingern zu saugen, um zu schauen ob nicht doch etwas Milch rauskommt. Das mit dem Katzenklo haben sie auch sofort verstanden und benutzen es schon fleissig. Nur das mit dem Verscharren muss noch ein bisschen geübt werden. Die drei verstehen sich super und nach den spielerischen Kämpfen wird dann gerne gemeinsam auf einem Haufen geschlafen. Nur beim Fressen wird die Freundschaft kurz vergessen und wehe einer kommt beim anderen zu nahe an den Napf. Dann wird dann ganz böse geknurrt . Aber sobald der Hunger gestillt ist kann das Spiel weitergehen.
Als ich eintrat lag Chelsea auf dem Sofa und schaute mich mit grossen Augen an. Ich glaube sie versuchte mich einzuordnen und war sich nicht sicher wer da stand, doch wurde sie ganz vorsichtig. Als ich sie ansprach und sie meine Stimme erkannte, entschied die kleine Maus kurzerhand den Rückzug hinter das Sofa anzutreten …
Ich war sprachlos , kannte ich die Kleine doch als zutrauliche, aufgeschlossene und total verschmuste Lady. Und ihre Besitzerin versicherte mir, dass sie gerade noch mit Chelsea innig geschmust habe und die kleine Katzendame normalerweise direkt auf Fremde zugeht. Sie sei auch verblüfft, dass Chelsea sich bei mir so verhalte. Für mich war klar, dass die hübsche Katzendame angst davor hatte, ich könnte sie erneut mitnehmen und sich darum verkrochen hatte.
So entschieden wir der kleinen Zuckerschnute noch etwas Zeit zu geben. Wer weiss, vielleicht käme sie mit etwas Geduld doch noch hinter dem Sofa hervor.
Chantal erzählte mir die lustigsten Dinge über Chelsea. Man stelle sich vor, die Kleine liebt nichts mehr als Türrahmen hochzuklettern. Den Vorhang daneben ignoriert sie komplett oder benutzt ihn mal als Rutsche. Doch sieht man keinerlei Krallenspuren, was mich bei einem so jungen Kätzchen doch eher erstaunte. Unsere Chelsea ist halt schon eine Lady und bei Vorhängen ein Vorzeigekätzchen .
Eigentlich wurde Chelsea als Kumpelchen für Tornado geholt, der seit dem Tod seines besten Freundes Rambo ruhig geworden war und so erhoffte sich Chantal, dass die Kleine den Kater aus der Reserve lockt, denn beide haben sehr viel Temperament. Auch wünschte sie sich, dass Tornado dadurch ein wenig Ruhe von den anderen im Haushalt lebenden Katzen bekommt und diese Rechnung ging auf, denn Chelsea spielt den „Buffer“ zwischen den dreien und so ist wirklich viel mehr Harmonie in der Katzengruppe eingekehrt.
Chelsea versteht sich mit allen Samtpfoten super und hat mit jeder ein spezielles Verhältnis. Mit dem einen schläft und kuschelt sie gerne, andere toben mit ihr durch die Wohnung. Im Sommer geniessen es alle auf dem Balkon und finden es toll an der frischen Luft. Im Winter gehen sie jweils nur kurz raus.
Und dann kam doch noch der Zeitpunkt wo Chelsea sich zeigte. Zwar wollte sie sich aus dem Zimmer verdrücken, doch da die Türe zu war musste sie bleiben. Erneut schaute sie mich an und fand es besser, sich wieder hinter das Sofa zu verdrücken. Doch einige Male schaute sie ganz süss hervor und ich schwelgte im Glück . Chantal versprach mir einige Fotos zu senden, damit ich die süsse Maus im Bericht doch zeigen kann und voilà, ich habe sie bereits bekommen.
Wie ich auf den Fotos sah, kam mein Stinkie-Präsent doch noch bei der Kleinen an und sie spielte ausgiebig damit .