Hallo liebe Leser
Nun endlich stellt man uns vor, denn unsere Geschichte ist mehr als traurig
. Wir sind 6 Kätzchen die bei einer Privatperson geboren wurden und die sich nicht um uns gekümmert hat. Zufällig hat eine Tierfreundin mitbekommen, wie schlecht es uns geht und gab nicht auf, bis sie uns alle dort heraus holen konnte. Doch wohin mit uns? Das war ihr grösstes Problem.
Sie nahm Kontakt mit dem Verein auf und der wollte helfen. So sammelte sie uns ein, brachte uns zum Tierarzt der leider auch nicht sonderlich viel für uns tat und brachte uns am 8. September zu Manu, die echt schockiert war uns zu sehen! Wir durften in ihrem Schlafzimmer einziehen und sie versorgte uns gleich mit dem Nötigsten. Mir, Beauty wie auch Dschingis ging es sehr, sehr schlecht und so musste sie uns mit der Spritze Zwangsernähren, uns immer wieder ein Depot unter die Haut spritzen und sicherstellen, dass wir endlich wieder mit Fressen beginnen. Doch dauerte dies 3 lange Tage und Nächte, denn wir wollten einfach nichts mehr zu uns nehmen
… Unsere Bäuchlein waren sich keine Nahrung mehr gewohnt!
Dann endlich kam die Wende uns heute ist sie überglücklich uns bei sich zu haben, denn wir sind total aufgeweckte, liebe, verschmuste und verspielte Katzenkinder. Wir lieben frisches Hühnchen und bekommen jeden Tag eine grosse Portion davon, denn das hilft uns unser Manko aufzuholen. Wir geniessen die Nähe zu den Menschen und finden nichts schöner, als zu kuscheln und zu schmusen!
In der Zwischenzeit sieht man uns nicht mehr an wie wir ankamen, daher möchte Euch Manu mal Fotos von Beauty und Dschingis zeigen, in welchem Zustand sie in der Pflegestelle eingetroffen sind. Achtung, wer keine starken Nerven hat, sollte besser nicht hinschauen.
Dschingis

Beauty


Doch das alles ist Vergangenheit. Uns geht es in der Zwischenzeit wieder super und wir geniessen die viele Aufmerksamkeit die wir bekommen. Heute sehen wir doch schon aus wie normale kleine Kätzchen, auch wenn Dschingis weiterhin noch Augencrème braucht. Wir anderen 5 sind nun die Medikamente los und können einfach Kitten sein!
Beauty

Dschingis

Isi

Sheila

Khan

Fjuri

Liebe Leser
Wir, Kiano, Kenoah und ich (Kaleo) sind gestern in unsere neue Pflegestelle gezogen. Das war vielleicht spannend. Es gab so vieles zu entdecken. Kenoah und ich haben gleich das ganze Haus inspiziert. So viel Platz zum spielen und rum toben. Kiano ist noch etwas scheu und hat sich versteckt, bis wir den Keller entdeckt haben, da war auch er mit von der Partie
. Das war unglaublich interessant, da gibt es so viel um sich zu verstecken und zu klettern. In den hintersten Ecke waren wir und kamen mit viel Spinnweben im Gesicht zurück.
Das gab richtig Hunger, unsere Pflegemami hat unsere Näpfe bereits gut gefüllt parat gestellt und wir konnten unsere Bäuchlein voll schlagen. Nach so einem Tag gab es für Kenoah und mich nichts schöneres als auf den Beinen von unseren Pflegeeltern, laut schnurrend, einzuschlafen. Kiano, braucht noch etwas Zeit um den neuen Menschen zu vertrauen. Aus sicherer Distanz, hat er sich gemütlich auf einem weichen Stuhlkissen zusammengerollt und auch bald tief und fest geschlafen.
So wir melden uns in einer Woche wieder.
Euer Kaleo
Kaleo


Kenoah

Kiano


Liebe Freunde
Schon wieder ist eine Woche vergangen und bei uns geht es rund. Nun futtern wir alle drei und mögen es sehr. Kenai entschied sich vor 3 Tagen dazu, dass es ihm schmeckt aus einem Tellerchen zu mampfen und schmatzte dabei laut vor sich hin
. Danach war putzen angesagt, denn wenn man sich mit beiden Vorderpfötchen ins Essen stellt bleiben Spuren zurück…

Auch das Sofa hat er für sich entdeckt und posierte dabei so süss, dass das Pflegemami Fotos machen musste.

Yoshi liebt es uns zu verklopfen, was mit seiner Grösse ein leichtes Unterfangen ist. Er wirft uns einfach um und beisst mit seinen Zähnchen in unsere Pfötchen oder wo er uns gerade erwischt. Doch tut er uns dabei kaum weh, denn nur selten quitscht mal eines von uns anderen.

Ansonsten ist er sehr entdeckungsfreudig und hat die Wasserschale erkunden müssen. Ihr hättet ihn niesen hören sollen, als er sein Näschen zu tief reingehalten und dummerweise eingeatmet hat
. Nun weiss er jedoch, dass Wasser zum Trinken da ist und wird es wohl kaum wieder mit inhalieren versuchen.

Denahi ist zum Kletterer geworden. Er liebt es auf alles drauf zu steigen, statt darum herum zu gehen. Mag es auch noch so klein sein, er findet es toller darüber hinweg zu steigen. Auch er rennt schnell durch den Rascheltunnel oder klettert auf die kleinen Kratzbäume, denn von oben ist die Aussicht sicher viel besser.

Er ist so ein lieber Schatz geworden und wenn er müde wird, legt er sich auf eine Decke und schläft den Schlaf der Gerechten
.

Seit heute hat sich unsere Familie vergrössert. Wir haben Zuwachs bekommen – Alamea. Diese kleine Katzendame ist rotze frech und faucht was das Zeug hält. Sie ist total verspielt und springt quer durchs Zimmer, doch sobald einer von uns Jungs oder gar unsere Mama im Weg steht, wird gefaucht. Die Menschen mussten sowas von Lachen und wir haben uns anfangs sehr erschrocken! Doch nun wissen wir, dass die Kleine nur blufft und gehen ihr dann einfach aus dem Weg. Alle sind sich sicher, dass sie bald damit aufhört, denn auch für sie ist es eine Umstellung, da sie bisher alleine war.
Sie kam vom gleichen Tierheim zu uns wie Yoshi. Sie fanden die Kleine alleine und wahrscheinlich wurde sie ausgesetzt. Bei...
Hallo liebe Tagebuch Leser
Wir sind die Chipmunks, genauer Eleanore, Alvin und Theo. Wir sind die Geschwister von Mambo
, der als Kuckuckli bei Dinah’s Kitten einziehen durfte, da er von unserer Mami im Schrebergarten zurück gelassen wurde und noch als Schoppenbüsi Hilfe brauchte.
Die Tierfreundin gab nicht auf, da wir ihr alle so leid taten und sie erwischte unsere Mami mit der Falle
. Sie brachte sie zum Tierarzt für die Kastration, damit wir ihre letzten Kinder sein sollen und versuchte uns einzufangen. Gesagt, getan – sie vollbrache ihre Tat und meldete sich beim Verein, denn sie erfuhr via Tierheim wo Mambo ist. Da aber so viel Zeit dazwischen lag und wir noch wild waren, war allen klar, dass wir nicht zu unserem Brüderchen können, sondern unsere eigene Gruppe bilden
.


Wir waren wild als sie uns einfing und da sie wollte, dass wir uns bald wohl fühlen, behielt sie uns noch ein paar Tage, um uns wenigstens ein wenig zu zähmen. Und sie hat ihren Job gut gemacht
, denn Alvin traut den Menschen schon sehr und lässt sich auch schmusen, Eleanore ist so halbwegs überzeugt und ich Theo, na ich bin da noch etwas vorsichtiger aber auch auf gutem Weg.

Der Tag der Übernahme kam und so holte uns Manu ab und traf sich in der Mitte der Strecke zur Pflegestelle mit unserem Pflegemami. Wir waren die ganze Zeit mucksmäuschen still, vielleicht in der Hoffnung, dass man uns dann auf dem Rücksitz vergisst
. Doch dem war nicht so und wir wurden umgeladen und in die Pflegesstelle gebracht, wo bereits alles für uns toll eingerichtet war.
Unser Pflegemami hat seitdem ganz viel Zeit mit uns verbracht und schon einiges erreicht. Wir sind verspielt und finden es toll hinter der Spielangel her zu hechten, wie wir uns auch problemlos nehmen lassen. Natürlich ist da noch der eine oder andere Faucher, aber ernst meinen wir es nicht.
. Am Anfang haben wir uns zu dritt versteckt und gefaucht, aber nun haben wir das ganze Zimmer erkundet und spielen liebend gern mit all den tollen Sachen die es dort hat. Heute haben wir sogar angefangen alle laut zu schnurren als unsere Pflegemami mit uns gespielt hat!
Wir mussten auch schon zum Tierarzt, dass hat uns überhaupt nicht gefallen, aber wir haben das Ganze...Liebe Leser
Wir, das sind Marie, Duchesse und Abigail. Unsere Geschichte ist etwas eigen, denn eine Dame machte auf einem Bauernhof Ferien der gerne kleine Kätzchen zeigt, denn das ist ein Garant dafür, dass Familien mit Kindern auf dem Hof Ferien buchen – sich aber nicht wirklich um uns kümmert
. Das einzige was ihn interessiert ist, dass wir zutraulich sind und dafür sorgt er. Ob wir Hunger haben, krank oder verletzt sind ist ihm egal
!
Die Dame war sehr schockiert als sie uns sah, denn wir waren voller Parasiten, hatten eine Augenentzündung und enormen Hunger. Da gab es sogar noch mehr Kätzchen, die viel schlimmer dran waren! Die Dame sorgte persönlich dafür, dass diese gleich bei einem Tierarzt stationär aufgenommen wurden. Sie erfuhr, dass alle nun auf dem Weg der Genesung seien. Sie ging für uns einkaufen, fütterte uns damit wir endlich mal genug in unseren Bäuchlein haben und holte diverse Medikamente um uns richtig zu behandeln. So gut ging es uns bisher noch nie…
Uns wollte sie dort nicht zurück lassen und setzte alle Hebel in Bewegung, dass sie uns mitnehmen kann. Mit einigen Andeutungen liess es der Bauer zu und so rettete sie uns
.
Doch wohin mit uns? Sie kannte den Verein, nahm Kontakt auf und alles wurde schnellstens organisiert. Nun durften wir in unserem Zwischenzuhause einziehen und ganz ehrlich – hier gefällt es uns viel besser als auf dem Hof. Regelmässige Mahlzeiten, viel Liebe und Streicheleinheiten, schön warm und kuschelige Plätzchen zum verweilen. So liebt man es als Katze, glaubt uns
! Wir sind hier im Paradies gelandet und können es immer noch nicht fassen welches Glück wir hatten.
Nun dürfen wir mal ankommen und es geniessen. Dafür sorgen unser Pflegemami und ihre zwei Söhne, die sich schon riesig auf uns gefreut haben. Als sie uns heute das erste Mal sahen waren sie sehr zärtlich und liebevoll zu uns und begannen sogleich auch mit uns zu spielen und zu kuscheln. Jupie, wie gesagt – das Paradies auf Erden
.
Wir sind nun müde und brauchen etwas Ruhe. Es war doch so einiges was wir die letzten Tage durchgemacht haben. Schon bald werdet ihr wieder von uns lesen und bis dahin wünschen wir Euch eine tolle Zeit. Denkt ein bisschen an uns,
eure Marie, Duchesse und Abigail
Marie


Duchesse


Abigail

Hallo da draussen
Unsere Tage hinter dem Sofa sind wohl vorbei
. Auch wenn das unserer Mami nicht sonderlich passt haben wir für uns entschieden, dass die Welt grösser ist…
Schon seit wenigen Tagen erhalten wir immer wieder etwas Kittenfutter mit Milch, doch bisher war das nie was für uns
. Dran riechen ja, probieren – nein danke. Wir mochten lieber reine Mutter- oder Aufzuchtsmilch und Yoshi bekam immer wieder einen Zusatz Schoppen, damit genug für uns zwei übrig bleibt, denn Yoshi ist einiges grösser als wir und schiebt uns einfach von den Zitzen weg, wenn er eine leer gesaugt hat. Dafür hat unsere Mama Leya das Schälchen dann immer gefuttert, was ihr sicher auch gut tut.
Aber was heute geschah will euch Manu zeigen. Am Morgen mauzte Yoshi kläglich und so entschied sie sich erneut, ihm ein Schälchen zu bringen. Und er mampfte und mampfte als würde es kein Morgen geben und sein Bäuchlein wurde runder und runder
. Unser Pflegemami hatte schon fast Angst Yoshi würde platzen
. Leider war der Knipskasten nicht gerade zur Hand, sodass es davon keine Fotos gibt.
Nur gut 2 Stunden später mauzte Yoshi erneut und obwohl Manu es nicht glauben wollte und ihn zuerst an die Milchbar von Leya schickte, kam er schnurstracks zurück und wollte seinen Brei. Also ab in die Küche und diesen vorbereiten, damit der kleine Mann seinen Hunger stillen kann. Noch so toll war, dass Denahi es seinem grossen „Bruder“ nachmachte und ebenso erstmals sein Näschen ins Schälchen hielt. Auch er begann sogleich etwas zu essen und Manu strahlte wie ein Honigkuchenpferd, denn der Anblick der beiden Jungs am Schälchen war einfach zu süss!

Ansonsten erkunden wir nun das ganze Wohnzimmer und sind überall zu finden, was unserem Mami nicht sonderlich passt. Sie überwacht uns stets und faucht Manu an, auch wenn sie nur die leer gefutterten Schälchen ersetzen will. Mit Argusaugen schaut sie dem Treiben zu und findet es eher mühsam, dass jedes von uns in eine andere Richtung läuft.

Als wir im Kittenklo spielten kam sie sogar zu uns und versuchte uns erneut hinter das Sofa zu locken. Doch wir blieben standhaft, denn es gefiel uns mehr uns gegenseitig zu verkloppen
.

Wir drei sind ein super Team und mit Yoshi als Anführer erkunden wir unsere Welt. Er ist der Erste, der was Neues ausprobiert, der Erste der wissen will wie was läuft. Einfach immer der Erste! Und wir schauen uns so viel von ihm ab und lernen von ihm das Spielen, das rum Hüpfen, das Erkunden. Er ist ein guter Lehrer und bringt uns stündlich etwas...
Hallo zusammen
Es war wirklich viel los bei uns auf dem Hof in der letzten Woche. Da tauchten fremde Menschen auf und die stellten so komische Käfige in grün hin. Man konnte hindurch sehen und es stand ein Futterschälchen ganz weit hinten, doch näherten sich die Katzen nur vorsichtig und trauten dem Ganzen nicht. Uns sahen sie und wussten, dass sie uns unbedingt erwischen müssen, so nahmen sie auch gleich mit dem Verein Kontakt auf um nachzufragen, ob denn für 7 Kätzchen Platz wäre. Manu organisierte und schaute und fand 2 Pflegestellen die sich uns annehmen. Die ‚Wild Cats‘ durften in die Pflegestelle ‚Sweet Home‘ und wir fanden einen Unterschlupf in der Pflegestelle ‚Cats Curia‘ bei Nathalie.
Aber nun haben wir natürlich vorgegriffen, denn die Geschichte verlief viel spannender
. Nachdem klar war, dass die Partnerorganisation uns abgeben kann, liefen die Einfangaktionen auf Hochtouren. Das eine oder andere von uns sieben liess sich schnell einfangen und gerade diese hatten eine Behandlung der Augen nötig. So war Moris aus der anderen Gruppe der Erste, der sich fangen liess und danach folgte eines nach dem anderen der ‚Wild Cats‘.
Wir Kleineren waren schon ein deftiger Brocken und noch Morgens um 8 Uhr wollten sie den Übergabetermin verschieben, da noch keines von uns kleinen gefangen werden konnte. Noch während des Telefonats meldete die Dame die uns eingefangen hat den ersten Erfolg. Das erste von uns konnte mit Handschuhen gepackt und in eine Transportbox getan werden. Bis kurz vor 9 waren dann alle von uns eingesammelt und so startete die Reise zum Übergabepunkt.
Wenig später trafen sich die Dame und Manu und sie schauten gemeinsam zu uns in die Box. Manu war sichtlich froh, dass man uns erwischt hatte, denn wir sahen schrecklich aus. Die Augen verklebt und man sah, dass unsere Schleimhäute geschwollen waren. Also höchste Zeit, dass wir einem Tierarzt vorgestellt und behandelt wurden
! Sogleich wurde ein Termin gemacht und weiter ging es zum Tierarzt.
Donatello wurde als erster aus der Box genommen und die Tierärzte schüttelten nur die Köpfe. Seine Augen waren total verklebt und entzündet. Auf ihm rannten überall Flöhe herum, sodass die Tierärzte meinten, dass sie solch einen Flohbefall sehr selten sähen
. Es war klar, dass Donatello nur den Leukose Test machen musste und seinen Chip bekam. Er muss nun zuerst gesund werden, bevor man ihn impft.


Als nächstes kam Da Vinci an die Reihe. Er sah zwar auf den ersten Blick nicht so schlimm aus wie sein Bruder, doch war seine Augenentzündung viel schlimmer. Zur Sicherheit wurde bei ihm noch ein Herpes Test durchgeführt, denn seine Schwellungen waren so gross, dass man die Augen kaum mehr sah. Also erfolgte bei ihm die gleiche...
Hallo zusammen
Wir sind 4 Kätzchen vom Bauernhof und durften am Mittwoch in der Pflegestelle einziehen. Die Frau die uns brachte kam mit zum Tierarzt, damit wir mit dem Auto hin durften und nicht noch zusätzlichen Stress mit öffentlichen Verkehrsmitteln hatten
. Schliesslich war es ein anstrengender Tag. Wir wurden eingefangen, mussten eine lange Autofahrt bewältigen und dann auch noch gleich zum Tierarzt. Etwas viel für einen Tag…

Luna war bereits sehr zutraulich und hat es beim Tierarzt sehr gut gemacht. Egal ob Leukose Test, Impfung oder Chip alles liess sie einfach über sich ergehen
.


Lacky fand es nicht so toll und hat gefaucht, doch blieb es ihr nicht erspart die gleiche Prozedur hinter sich zu bringen wie Luna
.


Lara war schon etwas wilder und hätte niemals still gehalten und war sehr nervös. Das Einfangen, die Fahrt und auch noch gleich zum Mann in weiss war etwas zu viel für sie, daher entschied der Tierarzt sie zu sedieren
, damit auch bei ihr alles kontrolliert werden konnte.


Moris hingegen kam einfach aus der Box und liess sich gleich schmusen. Er ist wirklich ein kleiner Kampfschmuser und wäre am liebsten auf das Pflegemami geklettert, um noch mehr Streicheleinheiten zu erhalten
. Da er einen Schnupfen hat bekommt er zuerst einmal 10 Tage Antibiotika. Dann sollte er, so hoffen alle, wieder gesund sein.


Wieder zuhause durften alle in den Auslauf, wobei Luna gleich wieder raus ist und das Zimmer erkundet hat. Sie musste gleich wissen wo was ist und ist eine freche kleine Katzendame. Auch Moris kam gleich wieder schmusen und fand es toll im Katzenzimmer. Lacky hingegen hat sich gleich in eine Höhle zurück gezogen und Lara musste zuerst wieder richtig wach werden, bevor auch sie entschied etwas auf Abstand zu gehen.
Nun leben wir uns erst einmal hier ein und erzählen Euch bald wieder von uns. Bis dahin zählt die Tage
,
eure Wild Cats
Liebe Leser
Gestern war ein sehr anstrengender Tag. Die Tierfreundin die in der Nähe wohnt hat mich erwischt. Schon seit einigen Tagen hat sie eine Falle gestellt und füttert uns darin, doch bisher war sie nie scharf und so konnten wir rein und raus wie wir wollten. Doch dieses Mal war es anders und die Falle schloss sich als ich drin war. Meine Geschwister die noch draussen waren sind sogleich abgehauen und haben mich alleine gelassen
. Dann kam die Tierfreundin zurück und brachte mich in ein Zimmer, wo ich mich ein wenig beruhigen konnte und die Falle nahm sie wieder mit.
Kurz darauf hörte ich erneut wie die Falle zuschnappte und ob ihr es glaubt oder nicht, meine Mami war darin gefangen
. Sie musste in der Falle bleiben, denn da sie wild ist war das Risiko zu gross, dass sie beim umladen in eine Transportbox aus der Falle fliehen könnte…
Schnell wurde der Verein informiert und alles mit dem Tierarzt abgesprochen, dass meine Mami gleich kastriert wird und ich untersucht und tierärztlich versorgt werde, denn ich habe einen leichten Schnupfen und meine Äuglein tränen. Es war höchste Zeit das man mich fangen konnte, sonst wäre es täglich schlimmer geworden.
Um 8 Uhr trafen sich die Tierfreundin und Manu direkt beim Tierarzt. Alles wurde mit der Tierärztin besprochen und ich und meine Mami bei ihr gelassen. Manu wird uns am Nachmittag heim holen und meine Mami darf noch ein paar Tage bei der Tierfreundin im Zimmer bleiben, bis sie sich vom Eingriff erholt hat. Danach darf sie dann wieder nach draussen auf den Hof.
Nun hoffen alle, dass sie meine Geschwister auch noch erwischen, gerade wenn Mami nicht da ist. Die Falle wurde anscheinend erneut gestellt und die Tierfreundin hofft das ihr Plan aufgeht.
Ich wurde am späten Nachmittag von meinem Pflegemami abgeholt und verbringe nun mal ein paar Tage mit Eingewöhnen in der Pflegestelle Taco Cat. Ruma hat grosse Freude an mir und ist sich sicher, dass ich schnell zutraulich werde. Sie muss mir täglich Augentropfen verabreichen und wird mich dann lieb streicheln. Na, mal schauen ob ich ihr diesen Gefallen tue und schnell ein lieber Bub werde
.
Tschüss bis bald,
euer Rocky


Liebe Tagebuch Leser
Heute ist ein sehr trauriger Tag, dabei begann alles so super. Vorgestern Nachmittag als unser Pflegemami ihren Kontrollblick hinter das Sofa machte, sah sie, dass es meinem Kleinsten nicht gut geht. Sogleich wurde ich abgelenkt und mein süsser Chumani „entführt“. Die Waage zeigte, dass er nicht zugenommen hatte und auch seine Bewegungen waren eher müde und lasch
. Gleich bekam er seine erste Ration Milch und von da wurde er die ganze Nacht immer wieder betreut und geschöppelet.
Als es am Morgen nicht besser war und ich mit meiner Familie erneut umgezogen war doch Chumani zurück liess
, entschied sie sich dafür ihn schnellstens zum Tierarzt zu bringen. Auch diesem gefiel mein Kleinster nicht und es war klar, dass er stationär beim Tierarzt bleibt. Manu durfte anrufen und erhielt die Auskunft, dass Chumani stabil sei und es langsam besser aussähe. Sie dürfe heute nochmals nachfragen.
Gesagt, getan und als Manu den Hörer auflegte strahlte sie über das ganze Gesicht. Chumani hätte zugenommen und sein Verhalten sei wieder normal. Sie dürfe ihn gegen Abend in der Praxis abholen. Den ganzen Tag war unser Pflegemami super gelaunt, freute sich wie ein Schneekönig und hoffte das es bald Abend ist.
Kurz bevor sie losfahren wollte kam das traurige Telefonat. Der Zustand von Chumani hatte sich erneut verschlimmert und er wolle nicht trinken. Alles was man ihm gab kam postwendend wieder zurück
. Die Tierärzte empfahlen meinen Sohn über den Regenbogen ziehen zu lassen und Manu wusste, dass sie das nicht leichtfertig sagten. Mit Tränen in den Augen verabschiedete sie sich von Chumani und wünschte ihm eine gute Reise.
Den ganzen Abend liefen ihr immer wieder Tränen über die Wangen und sie konnte nicht verstehen was geeschehen war. Auch mir versuchte sie zu erklären, dass mein Kleinster nicht mehr zurück kehrt, doch für mich war es nicht so schlimm. Ich hatte es gespürt und ihn daher zurück gelassen…
Dennoch sind wir alle traurig und wünschten unser Engelchen wäre noch hier.
eure Leya
Lieber Chumani
Du warst ein kleiner Kämpfer, wenn ich Dir zuschaute wie Du Dich für Deine Zitze eingesetzt hast, obwohl Deine Brüder immer grösser waren als Du. Das zeigte den Kampfgeist der in Dir steckt und Deinen Willen zu leben. Drei Wochen sah alles super aus und Du entwickeltest Dich gut. Zwar immer mit einem grossen Gewichtsabstand zu Deinen Brüdern und immer das Sorgenkind der Familie, dennoch unbeschwert und ein ganz normales Kitten.
Ich weiss nicht ob ein Infekt Dir zugesetzt hat, da es keine Anzeichen gab. Aber in nur 2 Tagen bist Du von uns gegangen und uns blieb keine Chance Dich zu retten.
Kleiner Mann Du fehlst, wenn ich hinter das Sofa blicke. Du fehlt im Viererpack und ich hoffe, dort wo Du nun bist geht es Dir gut. Du wirst unvergessen bleiben und Deinen Platz in unseren Herzen hast Du längst erobert.
Run free, Chumani, wir lieben Dich!
Deine Pflegemamis
