Jetzt sind wir bereits in unserer dritten Woche in Basel und wir haben uns gut eingelebt. Wir haben schon jede Ecke entdeckt, in jeden Stift gebissen und viele Blätter zerfetzt
. Am liebsten jagen wir uns gegenseitig hinterher und raufen miteinander, aber auch lieben wir es einfach zu faulenzen oder lecker zu mampfen. Unsere Mutti ist noch etwas scheu und versteckt sich noch oft, aber wir sind viel bei ihr und kuscheln uns an sie ran
. Unsere Gasteltern sind lieb und spielen viel mit uns, jedoch müssen wir uns noch etwas an Menschen gewöhnen und haben es noch nicht so gerne wenn sie uns aufheben oder uns streicheln wollen. Dann fauchen wir auch gerne mal, aber trotzdem kommen wir dann immer wieder zurück, da es uns wundert was alles so passiert. Viel lieber haben wir es dennoch, wenn sie uns Guddis geben oder mit uns spielen. Es gibt noch viel zu entdecken und mit vielen Dingen zu spielen und wir fühlen uns in der Wohnung puddelwohl
.



Shaya
Unser kleines „Tigerli“ ist sehr aktiv unterwegs und ist überall anzutreffen. Für Shaya gibt es fast keine ruhige Minute und wenn etwas passiert oder es etwas zu spielen gibt ist sie an vorderster Front. Am liebsten liegt sie in den ruhigen Minuten auf dem Sofa und in aktiven Stunden kämpft sie gerne mit ihren Schwestern. Shaya ist sehr flink und schnell, wenn wir mal in die Küche gehen und nicht gut aufpassen, huscht sie neben uns vorbei, ohne dass wir es bemerken und plötzlich treffen wir sie völlig unerwartet auf ihrer Entdeckungsreise an. Shaya ist manchmal ziemlich anhänglich und unsere Anwesenheit stört sie nicht. Wenn es ihr aber dann zu viel wird kann sie wieder ein wenig fremdeln. Shaya ist unter den Schwestern, die, welche den Ton angibt, am neugierigsten ist und immer wieder Unsinn im Kopf hat. So klettert sie gerne mal die Vorhänge hoch oder zerbeisst die Büromaterialen. Shaya ist super neugierig, witzig und knuddelig und wir wissen, dass sie uns weiterhin mit ihrer unterhaltsamen Art Freude bereiten wird. Und auch wenn sie noch die Kleinste der drei ist, kämpft sie wie eine grosse Wildkatze.



Phoebe
Phoebe unsere kleine schwarze Miezekatze wird immer neugieriger und zutraulicher, jedoch ist sie auch das „Faucherli“ der Schwestern. Sie liebt es zu fauchen und gleichzeitig mit einem...
Hallo Welt!
Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Aaron. Unser Pflegmami hat gesagt, ich darf die Erzählerrolle übernehmen
, da ich der älteste unserer Dreiergruppe bin.
So langsam haben wir uns gut eingelebt und heute hatten wir unseren ersten Tierarztbesuch. Wir alle sind fit und top munter
. Leider bekamen wir alle einen Pieks ins Fudi, Impfung nennen sie das. Nun sind wir alle total müde und schlafen um die Wette. Trotzdem möchte ich euch gerne ein wenig von uns und unseren Charaktern erzählen.
Als erstes zu mir (schliesslich erzähl ich auch
). Mein Name ist wie gesagt Aaron (der Erleuchtete). Obwohl ich der älteste bin, bin ich ein kleiner Hasenfuss. Menschen begegne ich erst mit etwas Argwohn und Angst. Aber so langsam fasse ich Vertrauen in unserer Pflegmama. Sie darf mich streicheln (manchmal geniesse ich es sogar, auch wenn ich es nicht zugeben will) und beim Spielen vegesse ich vollends meine Angst. Auch wenn es Essen gibt, streiche ich ihr um die Beine und miaue laut (schliesslich muss man sehen wo man bleibt). Mit etwas Zeit und Geduld werde ich sicher ein ganz toller zutraulicher Kater
.


Nun zu „Pirat“. Pirat heisst so, weil er am liebsten auf Pflegmamas Schulter sitzt, wie der Papagei eines Piraten. Ausserdem ist er der frechste in unserer Gruppe. Aber weil es schon jemand mit dem Namen in einer anderen Gruppe gab, heisst Pirat jetzt Käpten. Er ist immer vorne mit dabei und wenn es was zu entern gibt, so lässt er keine Sekunde verstreichen. Ein verspielter, fröhlicher Lausebub. Zudem spricht er gerne mit der Pflegmama und wenn sie ihn streichelt, schnurrt er ganz laut. Auch der Hund der Familie ist nicht sicher vor ihm. Alles ist interessant und muss erkundet werden
.


Jetzt noch zu „Klein Nielson“. Wie der Name schon sagt, ist er der kleinste der Gruppe. Er ist sehr aufgeweckt, verspielt und eifert Käpten bei allem nach. Doch schmust er auch sehr gerne bei der Pflegmama. Sie meint er sei ein echter Charmeur, ein kleiner Herzensbrecher… 

So, dies war unsere kleine Vorstellungsrunde. Demnächst werde ich euch von unseren Abenteuern und Streichen hier in der Pflegestelle berichten. Doch erst einmal möchte ich etwas schlafen und mich von dieser „Impfung“ erholen.
Muuuaaaah und Miau, Euer Aaron
Hallo Leute
Das war eine aufregende Woche, sag ich Euch
. Zuerst kam unser Pflegemami mit so einem grossen runden Ding, an dem viele interessante Schnüre hingen, ein Korb sei das und der würde nun für uns aufgehängt. Natürlich mussten wir ihr mit den Schnüren helfen, mit dem Durcheinander wäre sie nie allein fertig geworden
. Nun hing dieser Korb da, aber was sollten wir damit anfangen
? Nach ein paar Tagen und nachdem mich das Pflegemami ein paarmal reingesetzt hatte, begriff ich es – eine tolle Schaukel! Nun hüpfe ich ganz allein rein. Meine Brüder haben zum Glück noch nicht rausgefunden wie das geht, also ist das meine Schaukel.


Noch aufregender wurde es, als ich (ausser Aliano wollte ja keiner), endlich einen Ausflug machen durfte, erst mal im oberen Stock. Mann war das spannend
! All diese neuen Dinge und Gerüche! Nach ein paar Tagen ging es dann ins EG, wo ich in der Küche auf die Hauskatze traf. Ich habe ihr gezeigt, dass ich für sie keine Gefahr bin, wir haben uns freundlich beschnuppert und sind dann wieder unsere eigenen Wege gegangen
. Beim zweiten Besuch unten habe ich dann Gas gegeben und alles gründlich untersucht, auch den Kratzbaum am Fenster.


Wahrscheinlich weil eine Freundin vom Pflegemami da war, getraute sich keiner meiner Brüder mitzukommen, obwohl sie genauso gwundrig sind und gerne auf Entdeckungsreise gehen würden. Aber das Pflegemami sagte ihnen, dass jeder mal drankommt, nur nicht alle miteinander. Das Haus sei dafür viel zu gross und freiwillig würde wohl keiner ins Zimmer zurück gehen. Aber ich versuche natürlich immer wieder auszubrechen
.



Obwohl – in dem grossen Zimmer haben wir es wirklich toll, mit vielen Spielsachen, Liege- und Aussichtsplätzen und das Pflegemami kommt auch ganz oft zu uns, spielt und schmust mit uns. Meine grüne Raupe (ihr seht sie auf den Fotos und im Video) ist immer noch mein Favorit, auch wenn ich immer mit allem spiele, was mir in die Pfoten kommt. Aber wir spielen alle sehr gerne, vor allem mit neuen Dingen, wie die Filzbällchen und jeder...
Lunita
Langsam gewöhne ich mich hier ein. Ich liebe es zu schmusen, am liebsten an den Ohren und am Bauch. Ich kann mein Glück immer noch nicht fassen, jeden Tag bekomme ich zu essen und wenn ich gestreichelt werde, hüpfe ich vor Freude in die Hand entgegen. Manchmal mache ich verrückte Sachen, wie mich im Klo wälzen bevor ich rein mache. Mein Lieblingsplatz ist zuoberst auf dem Katzenbaum, von da aus sehe ich alles.
Orion
Sobald man mich streichelt, fange ich mit Schnurren an. Ich mag es sehr gestreichelt zu werden, aber noch viel lieber spiele ich und renne herum. Ausserdem bin ich ein kleiner Entdecker, ich muss jede Lücke erkunden, jede offene Schranktüre. Man weiss ja nie, ob sich da nicht doch eine kleine Maus versteckt.

Tinka + Moira
Wir durften heute in unser neues Zuhause ziehen. Mutig wie ich, Tinka, bin, habe ich gleich die ganze Wohnung erkundet, habe mich dann aber doch erst Mal zurückgezogen um in aller Ruhe anzukommen. Ich, Moira, habe mich erst Mal zurückgezogen um in aller Ruhe anzukommen und alles aus sicherer Distanz zu beobachten. Unsere neue Familie hat sich riesig auf uns gefreut, schliesslich haben sie uns damals im Stall entdeckt und mitgeholfen einzufangen. Sie haben sich so fest verliebt, dass sofort klar war, dass wir zu ihnen ziehen dürfen, wenn wir alt genug sind.
Jetzt ist es soweit. Wir wurden ohne gefragt zu werden einfach in eine Box gepackt und zur Tierärztin gefahren
. Impfen wäre noch akzeptabel gewesen, aber sie konnten es nicht lassen und haben uns auch noch gechipt. Wir wurden genau untersucht und als völlig gesund und fit taxiert.


Allerdings wurde Nano verschont, denn er ist der Kleinste und hat noch ein wenig Schnupfen. Er kam als Schöppeli in die Pflegestelle und hat alle Privilegien für sich. Typisch Mensch. In freier Natur müsste er sich gewaltig anstrengen um mit uns mitzuhalten, aber hier wird er verwöhnt und gehätschelt und geniesst seinen Status. Er ist ein richtig kleiner Pascha und weiss das auch ganz genau
.



Dafür haben einige von uns schon ein neues Zuhause gefunden. Sie freuen sich sehr auf ihre neuen Dosis, denn dann müssen sie die Streicheleinheiten nicht mehr mit uns anderen teilen
. Zwei Hände sind etwas zu wenig für sieben Büsis und da wir immer irgend etwas aushecken, kommen auch die Hände eher selten zum Einsatz, denn meistens müssen sie heruntergefallene Dinge wegräumen, Futter nachfüllen, ausgeleerte Dinge aufwischen usw. Allerdings hat unser Dosi gesagt, dass sie Morgenröte wittert, weil wir so hübsch sind und ganz bestimmt neue Fans finden. Einerseits ist sie froh darüber und andererseits möchte sie uns alle behalten, weil wir so lieb sind
. Nun ist es genug. Wir gehen schlafen um neue Kräfte zu sammeln, denn morgen ist auch noch ein Tag und wir müssen wieder fit sein.
Gute Nacht und bis zum nächsten Mal
Eure Tutti Frutti
Wir sind es wieder einmal, eure Baghira und Rio.
Mittlerweile kommen wir ganz gut miteinander klar. Wir spielen zusammen und ab und zu gibt es ein kleines Kämpfchen. Rio muss immer zeigen, wer der Chef in der Pflegestelle ist
. Da muss ich untendurch. Ich kicke ihn dann immer mit meinen Hinterbeinen weg. Selber schuld, wenn er mich immer packt. Danach lässt er mich meistens in Ruhe
. Das ist seine Art mit mir zu spielen, sagt er immer. Janu, lassen wir ihm diese Freude, solange er mir nicht wehtut
. Wir halten euch auf dem laufenden, was uns beide angeht.


Bis bald, eure Baghira & Rio
Diese Woche war aufregend für Mia. Endlich lernte sie eine ihrer Mitbewohnerin, Fiona, kennen. Die beiden verstanden sich sofort und Mia akzeptierte Fiona vom ersten Moment an
. Da Fiona erst einmal ihre ganze Energie loswerden musste, wurde kräftig gespielt und herum geturnt
. Es war eine Freude, den beiden zuzuschauen.

Der Tierarztbesuch hingegen war für Mia mal wieder nicht so toll. Der Schnupfen, der eher schlimmer anstatt besser wurde, muss nun über längere Zeit mit Antibiotika behandelt werden. Nun heisst es 14 Tage lang jeden Tag eine Tablette in das Mäulchen stecken – das wird lustig
! Daumen drücken, dass das gut geht.


Diese Woche war die zweite Impfung von Emeli und Fiona dran. Bei Emeli hilft nur Bestechung und damit konnten wir alles erledigen. Emeli war ganz brav, wie ein kleiner Engel.


Bei Fiona, diesem aufgeweckten und neugierigen Mädchen, lief es hingegen nicht so glatt und wir brauchten mehrere Anläufe, bis wir sie eingefangen hatten. Während der Untersuchung, Impfung und Chippen war aber auch sie ganz brav und ruhig
.


In der gleichen Woche gelang es Aslan, auszubüchsen
. Es sah ganz so aus, als hätte ihn etwas erschreckt, worauf er sich hinter den Säcken mit der Katzenstreu versteckte. Ihn da heil hervor zu bekommen, war nicht ganz so einfach, da er nicht wirklich mithelfen wollte. Als es endlich gelang, bemerkte ich, dass inzwischen die Türe vom Pflegezimmer offen war, also huschte er flink ins Wohnzimmer, direkt hinter’s Aquarium. Ihn dann von dort hinten hervorzuholen war nochmals doppelt schwierig.


Nach gut einer Stunde gelang es mir endlich, ihn zu packen und wieder ins Zimmer zu bringen. Das Ganze hat ihn wohl total verstört und so versteckte er sich erst einmal hinter seiner Schwester.
Liebe Tagebuchleser, hier kommt der letzte Eintrag der Hippie’s Kitten. Da alle vier bereits ausgezogen sind muss ich wohl oder übel den Eintrag selber schreiben
.
Die letzte Woche verging wie im Flug. Wir haben es nochmals richtig genossen miteinander, viel gespielt und gelacht, ab diesen süssen Katzenkindern
. Wenn die Haustüre aufging, konnte man so vorsichtig sein wie nur möglich, fast immer ist jemand ins Treppenhaus entwischt, allen voran Sasha (Joy), sie blieb die neugierigste bis zum Schluss.


Kurz bevor die Jungs Jimy und Joe abgeholt wurden, nahmen sie noch einen letzten Schluck Muttermilch und kuschelten sich zu Mama, das war so schön anzusehen. Ich hatte das Gefühl Mama Hippie hatte kein Problem mit dem Auszug der zwei, nur am Abend hat sie mal noch kurz etwas gemaunzt um zu sehen, ob sie doch noch da sind. Hippie war wirklich eine super gute Katzenmama
und wir hoffen sehr, dass sie nun ihr Leben wieder in vollen Zügen geniessen kann und ihrer Familie ein Haufen Mäuse bringt!

Sasha (Joy) hingegen hat die beiden Kater gesucht und ist laut schnurrend durch die ganze Wohnung gestreift. Bei Savannah (Janis) jedoch hatte ich das Gefühl, dass sie sogar etwas mehr zur Geltung kam, jetzt wo ihre Brüder ihr die Spielangel nicht immer gleich wegschnappten
. Am nächsten Tag war es für die Mädels dann so weit und ich habe sie in ihr neues Zuhause gefahren.


Ein Abschied von Büsis, die man von so klein auf begleiten durfte, ist nicht ganz einfach
und ich staune immer wieder, wie gut das meine beiden Kinder meistern
. Wir wissen eben alle, dass die Büsis nur in ein gutes Zuhause kommen, wo sie geliebt und geschätzt werden und das hilft uns sehr beim Loslassen
.
Liebe Tagebuchleser
Heute möchte ich Euch mal aus meiner Sicht von meinen tollen Buben erzählen.
Die vier Jungs waren anfangs unglaublich scheu. Die kleinste schnelle Bewegung hat sie erschreckt. Sogar für Bakari, der an und für sich Menschen mag, war alles zuerst etwas viel und ich fragte mich, wie und ob ich es schaffen würde, ihnen die Angst zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie toll Menschen sind.



Wie zu erwarten war, ist Bakari zuerst aufgetaut. Er ist wie ein kleines Stehaufmännchen, unermüdlich beim Spielen und Herumhüpfen. Er ist mutig, unerschrocken, ziemlich vorwitzig und immer und überall an vorderster Front dabei. Kaum nimmt man ein Spielzeug in die Hand und will damit seine Brüder locken, ist Bakari schon da und hat es sich geschnappt
. Die grüne Raupe ist und bleibt SEINE und wenn er sie hat, trägt er sie voller Stolz und hocherhobenen Hauptes davon. Er ist aber auch grosszügig und lässt zwischendurch seine Brüder damit spielen. Bakari ist der zutraulichste, kommt immer an, wenn man reinkommt und holt sich seine Streicheleinheiten ab
. Dabei schnurrt er ganz laut und spricht manchmal gleichzeitig, was sich lustig anhört. Zwischendurch benimmt er sich manchmal wie ein kleines Baby, drückt seinen Kopf in meine Armbeuge, oder nuckelt am Shirt oder an den Knöpfen und schmatzt dabei genüsslich. Bakari ist einfach zum Knuddeln und ein allerliebster Schatz
.



Aliano und Cooper sind die zwei, von denen ich anfangs glaubte, sie würden sich ganz schnell zu Schmusemonstern ändern. Obwohl sie grosse Fortschritte gemacht haben, sind beide nach wie vor ein bisschen zurückhaltend, legen sich aber mittlerweile in meine Nähe und lassen sich ebenfalls streicheln. Ganz langsam merken sie, dass das gar nicht so übel ist. Geht man aber zu hastig auf die beiden zu, sind sie immer noch ein bisschen ängstlich. Beim Spielen schaut Aliano den anderen immer erst etwas zu, bis ihn dann irgendwann nichts mehr hält
. Dann dreht auch er richtig auf. Auch beim Raufen und Herumdüsen steht er seinen Brüdern in nichts nach.



