Hui… unser Pflegemami hat heute mit Schrecken festgestellt, dass wir uns schon ganz lange nicht mehr gemeldet haben! Aber hier ist es wirklich toll und es gibt ständig Neues zu entdecken und uns ist nur ganz selten langweilig
!


Wir toben durch die Wohnung, ärgern die Grossen hier, spielen aber auch sehr gerne mit ihnen und sie mit uns. Wir dürfen täglich auf den Balkon, was uns natürlich sehr gefällt. Wir gehen sehr ungern wieder in die Wohnung am Abend wenn es dunkel wird. Dafür dürfen wir manchmal schon ganz früh am Morgen wieder nach draussen. Wir klettern dort gerne in den Trögen herum und auch in einem morschen Bäumchen. Hinter den Töpfen kann man sich gut verstecken, den anderen auflauern und die Füsse von unserem Pflegemami angreifen
!




Unser Pflegemami finden wir nicht mehr so schlimm und vor allem ich, Elly, finde sie sogar super
! Sie kann einen soooooo schön streicheln und knuddeln. Warum Eron das noch nicht so entdeckt hat, weiss ich auch nicht! Jungs halt! Ich habe jedenfalls bereits herausgefunden, dass sie in der Nacht super belagert werden kann und kuschle mich gerne in ihren Arm oder an ihren Hals. Eron habe ich auch schon gesagt, dass er das doch auch ausprobieren soll… aber ganz davon überzeugt habe ich ihn noch nicht. Aber er hüpft nun wenigstens nicht gleich weg, wenn er von ihr gestreichelt wird und er kann auch wohlig schnurrlen. Also irgendwann wird er es bestimmt auch kapieren
.



Wir waren nochmals beim Tierarzt für die 1. Impfung und den Chip. Das war also ganz ein blöder Tag. Nur schon diese doofe Transportbox versprach nichts Gutes. Die blöde Piekserei war dann auch nicht besser und zudem waren wir bis am nächsten Tag einfach nur unglaublich müde
. Wir hoffen beide, dass das nicht nochmal vorkommt!

Liebe Tagebuchleser
Ich muss Euch erzählen, was mir passiert ist. Es war ein merkwürdiger Tag. Begonnen hat alles damit, dass ich und meine Kinder am Morgen ins Badezimmer eingesperrt wurden. Ja, ich kann halt Türen öffnen
und das ist der einzige Raum, der mit einem Schlüssel geschlossen werden kann. Man sagte mir, ich würde zu einer Pflegemami gebracht, wo ich mich in Ruhe um meine vier Babys kümmern könne und wenn sie gross genug seien, würden sie schöne neue Zuhause bekommen. Ich dürfe dann wieder nach Hause zurück
.


Also wartete ich erst einmal geduldig auf das, was da kommen sollte. Nach einiger Zeit wurde die Türe geöffnet und eine Frau kam rein, die ich überhaupt nicht kannte. Sie schien aber nett zu sein, daher begrüsste ich sie freundlich
. Zu meinem Schrecken wurden meine Kinder in eine Box verfrachtet und mir blieb nichts anderes übrig, als mitzumachen. Ganz freiwillig wollte ich aber doch nicht rein. Wir wurden dann in dieser Box in ein Auto gesetzt und nach kurzer Zeit ging die Fahrt los. Es war komisch, ich konnte weder raus (auch wenn ich am Gitter kratzte), noch konnte ich etwas sehen. Zweimal hielten wir an und die nette Frau schaute nach uns und versuchte mich zu beruhigen. Meistens blieb ich gelassen, schlief ein bisschen und kümmerte mich um meine Kinder.
Dann, nach einer mir endlos scheinenden Fahrt wurden wir in eine Wohnung gebracht und ich hörte schon wieder fremde Stimmen. Endlich wurde auch die Box geöffnet und alle meine Babys rausgehoben und in ein neues Bettchen gelegt. Das sah ganz gemütlich
aus und so legte ich mich gleich sofort zu den Kleinen, die endlich in Ruhe trinken konnten.


Nach einiger Zeit wagte ich einen ersten kleinen Rundgang. Eine andere Frau zeigte mir gleich das Katzenklo und ich erkundete zaghaft mal einen Teil der Wohnung. Zu lange wollte ich aber meine Kleinen nicht alleine lassen, also legte ich mich wieder zu ihnen. Als dann aber irgend jemand von Essen sprach, horchte ich auf, denn ich hatte so einen Hunger. Und dann kam das Futter! Es schmeckte grossartig und ich schlang gleich zwei Portionen runter. Als dann die Frau ging, die mich dort hin gebracht hatte, verputzte ich noch ein Schüsselchen voll
.
Nun, ich kann Euch sagen, mir gefällt es eigentlich ganz gut hier. Es ist ruhig, die ganze Familie ist sehr lieb, auch die Kinder, und ich bekomme soviel Futter wie ich essen...
Und plötzlich ging alles ganz schnell im „Huus zur sanften Pfote“! Eine Woche nach Aufnahme zur Pflegestelle stand am Montag Abend unsere fleissige Helferin Nadine bei mir in der Wohnung. Im Gepäck Mami Ronja und ihre drei Kitten Rambo, Rocky und Rafiki. Und schwups, verschwanden die vier in den hintersten und dunkelsten Ecken
. Ich glaube, ich war genauso nervös wie sie und daher liess ich sie, nachdem ich grosszügig Essen und Trinken bereitgestellt hatte, erst mal für sich sein.


Und man sagt so schön, aller Anfang ist schwer und so wurde die Scheu in den ersten drei Tagen weniger und die Neugier immer grösser und binnen kurzer Zeit wurde die ganze Wohnung erkundet und Entdeckungstouren unternommen
. Schnell wurde ein Lieblingsort gefunden: hinter meinem Bett! Dort relaxen sie meist zu viert friedlich schnurrend.
Gegessen wird wie die Weltmeister und sogar Mama Ronja traut sich an das Futter! Für’s kleine und grosse Geschäft wird selbstbewusst das Katzenklo benutzt und auch sonst kehrt langsam Ruhe ein
.

Doch die Scheu besiegt momentan noch die Neugierde der Kitten und unter wachsamen Augen von Mama Ronja wagte ich mich trotzdem das erste Mal mit Spielzeug und Leckerli’s bewaffnet in die Nähe der drei Kleinen. Und siehe da, die Spielfreude war geweckt und so begann ein munteres Umhertollen
, auch wenn sie den sicheren Abstand bis jetzt immer wahrten. Denn kleinen Rocky habe ich mir heute spontan geschnappt, oh, da war die Verwunderung gross, das es auch Streicheleinheiten geben kann. Aber schnell wieder zur Mama und verstecken
.


Mit Geduld und etwas Zeit wird sich das sicher bald ändern.
Hallo Freunde
Ich bin’s, Speedy, und ich mache meinem Namen alle Ehre!
Bei uns kehrt langsam ein geregelter Tagesablauf ein. Am frühen Morgen kommt meistens unser Pflegepapi, bringt Futter, macht die Kistli, putzt uns die Näschen und Äugli und dann noch die blöde Augensalbe
. Nach ca. zwei Stunden kommt unser Pflegemami und wir müssen in die Sauna mit anschliessender Nasen- und Augenreinigung (schon wieder).

Danach haben wir bis am späteren Nachmittag Ruhe vor den Zweibeinern. Pflegepapi kommt dann wieder mit Futter, Nasen- und Augenreinigung (geht uns langsam aber sicher auf den Geist
) und danach wird eine Runde intensiv gespielt und gekuschelt! Wenn unser Mami Lust hat, kommt sie auch kurz schmusen.

So um halb acht werden wir wieder für unseren Saunabesuch abgeholt. Nach erneuter Nasen- und Augenprozedur geht bei uns aber die Post ab, dann dürfen wir mit den drei Hauskatzen durch die ganze Wohnung düsen, spielen und toben wie es uns gefällt
. Meistens müssen wir aber wieder zu unserem Mami bevor wir eigentlich wollen!

Am Mittwochmorgen kamen unsere Pflegeeltern mit einer Transportbox und haben einfach unser Mami eingeladen. Sie musste zum Tierarzt und wurde kastriert. Wir drei hatten dann den ganzen Tag das Zimmer für uns. Nach einer gefühlten Ewigkeit brachte der Pflegepapi unser Mami wieder zu uns zurück.
Ganz viele Miaus
Speedy, Scarlett und Speiky
Liebe Leser
Im Moment weiss ich gar nicht, was ich euch erzählen soll. Es passiert einfach nichts Spannendes. Ich verbringe Tag für Tag in meiner Pflegestelle. Ich bin froh, dass es mir sehr gut gefällt und ich es hier gut habe. Da ich hier momentan die einzige bin, werde ich natürlich auch sehr verwöhnt. Es ist ja nicht so, dass ich nicht ein Kumpelchen vermissen würde
.

Ich ärgere und terrorisiere meine Pflegeeltern in der Nacht ja immer noch ein bisschen. Wenn die Tür zum Schlafzimmer zu ist, finde ich das gar nicht cool und beginne zu singen. Deshalb wäre ich froh, wenn ich endlich einen Spielkameraden bekäme. Leider reissen sich die Leute nicht gerade um mich und ich weiss, dass es noch etwas dauern kann bis es vielleicht mal passt
. So verbringe ich weiter meine Tage in der Pflegestelle und werde immer wieder ein bisschen gefordert, damit ich nicht zu viel Unsinn im Kopf habe.

Ich hoffe, ich kann euch bald wieder ein bisschen spannendere Sachen erzählen.
Eure Baghira
Hallo Leute
Hier bin ich wieder. Heute nur ganz kurz das Wichtigste: Beim Pflegemami auf dem Tischchen steht so eine Plastikbüchse mit lauter bunten Bärchen drin. Ich wüsste zu gerne, wie man die öffnet, denn ich möchte auch so Gummizeug haben
.

Manchmal spiele ich „Hund“ und beisse das Pflegemami in die Kleider, die ich dann richtig herumschleudere. Und manchmal spiele ich Bébé, träume und lutsche dabei an meinem Pfötchen.

Bis zum nächsten Mal, eure Kim
Da unsere zwei Jungs mit Giardienbefall kämpfen, riecht es bei uns gerade ziemlich streng
. Aber das ist nur das kleinere Problem, denn Leo hatte es so sehr erwischt, dass er nichts mehr ass und innert 3 Tagen über 400 g abnahm. Natürlich brachten wir ihn schnellstmöglich zum Tierarzt, wo sein Blut getestet und er einige Stunden beobachtet wurde.



Als ich ihn dann endlich wieder abholen durfte, kam erst die positive Meldung: er ist nicht dehydriert, was wohl daran lag, dass ich ihm die Tage zuvor fast alle 2 Stunden 2 – 5 ml Milch in ihn reingepumpt hatte. Trotzdem nahm er nicht zu
. Weniger positiv war, dass er eine leichte Darmentzündung hat und dadurch offensichtlich stark abgemagert war. Der Arzt war leider nicht sehr optimistisch und meinte, Leo müsse unbedingt sofort wieder zunehmen. Er gab uns Futter mit und meinte, ich soll es mit Wasser oder Milch mischen und ihm mit einer Spritze eingeben. Naja, daraus wurde nichts… kaum zuhause angekommen, öffnete ich die Dose… und Leo steckte gleich sein ganzes Gesicht rein
.

Wegen seines noch schwachen Magens musste ich ihn stoppen, ansonsten hätte er wohl alles wieder erbrochen. Dafür gab es aber alle zwei Stunden immer wieder etwas und langsam ging es bergauf. Nach nur zwei Tagen hatte er bereits mehr als 100 g zugenommen
. Nun hoffen wir, dass es keinen Rückfall gibt.

Mia hat sich inzwischen mit unseren Fischen beschäftigt und begann diese zu jagen. Weil sie gesund ist, durfte sie zu den grossen Katzen, die sie aber überhaupt nicht interessierten. Es war viel spannender die Fische im Aquarium zu beobachten und zu versuchen sie zu jagen
.


Die Nacht musste sie noch im Käfig verbringen, weil wir ihre Verdauung weiterhin im Auge behalten wollten, aber nach mehreren Stunden herumrennen spielte das für sie keine Rolle mehr.


Auch hat Mia immer noch etwas Respekt vor den Menschen und faucht manchmal rum, aber eigentlich ist das nur Bluff
!
Ich liege auf dem Katzenbaum, auf der obersten Etage natürlich, da wo sich schliesslich ein King aufhält, und der King (Elvis) bin immer noch ich
. Ich überblicke das Wohnzimmer und es fehlt einfach irgendetwas. Ich vermisse meine Schwestern Kiki und Emma! Es ist so wahnsinnig ruhig seit sie nicht mehr da sind.

Monti und Lucy spielen viel zusammen, aber irgendwie fehlt mir Kiki, mit der ich stundenlang auf dem Dachboden hin-und herrennen konnte. Oder Emma, die mich immer aufforderte zum Kämpfen. Wie geht es ihnen wohl? Was machen sie? Denken sie auch ein bisschen an mich
?



Ich bin nun oft der Beobachter, bin ruhiger geworden, liege meistens auf dem Katzenbaum und beobachte was drum herum so läuft. Seit Kiki nicht mehr da ist, habe ich nun den Schlafplatz direkt neben Pflegemamis Kopf übernommen. Sie kuschelt so wunderschön mit mir. Jedes Mal wenn sie sich nachts dreht, streichelt sie mir über den Kopf
. Dann husche ich über ihren Hals auf die andere Seite, damit ich wieder schön bei ihrem Gesicht liegen kann.


Nach einer Woche habe ich mich mit der Situation angefreundet, dass meine Schwestern nicht mehr da sind. Seit ein paar Tagen habe ich sowieso nur noch Augen für Lucy. Ich bin verliebt
! Lucy hat mich völlig verzaubert, ihr eleganter Körper, ihre braunen Augen. Wo immer Lucy ist, bin auch ich. Zusammen rennen wir nun stundenlang auf dem Dachboden herum, spielen, verstecken uns und wenn sie es zulässt, kuschle ich mich ganz nah bei ihr ein. Ach, kann das Leben doch schön sein.

Bis zum nächsten Mal,
euer verliebter Elvis
Die neuen Besitzer schreiben uns folgendes:
Wir möchten uns nochmals bei Euch bedanken, dass wir diese tollen und verspielten Kitties bei uns haben dürfen. Ihnen geht es gut, sie haben sich schon eingelebt, spielen und essen prächtig.


Die neue Besitzer schreiben uns:
Lady Pandora (Kiki) und Donna Mafalda (Emma) haben sich bestens in ihrem neuen Zuhause eingelebt. Sie haben die Wohnung bereits nach den ersten paar Minuten sehr interessiert erkundigt. Waren sie die ersten zwei Tage noch etwas scheuer, haben sie mittlerweile absolut keine Angst mehr. Beide sind sehr verschmust und anhänglich und kommunizieren fleissig mit uns. Sie schlafen bei uns im Bett und wollen allgemein immer da sein, wo auch wir sind.

Beide Büsis sind sehr verspielt und lieben es vor allem verstecken zu spielen oder durch die ganze Wohnung zu rennen. Wir sind noch dran, die Terrasse zu sichern, damit die beiden auch etwas an die frische Luft können.


Die zwei kleinen Rambos, wie wir sie schon liebevoll nennen, sind eine echte Bereicherung für uns und wir geniessen jede Minute mit den Kleinen.
