Ich habe mich auf den Aufruf gemeldet, dass die Katzenfreunde Schweiz Pflegestellen suchen. Seit dem 20. Juli bin ich nun glückliche Pflegemama von 6 Katzen. Ein eher scheues und junges Katzenfräulein mit ihren 5 Kitten.


Der erste Tag war sehr aufregend für alle. Sie haben ein eigenes Zimmer bezogen und sind erstmal alle unter’s Bett gerannt
. Mamakatze fauchend und knurrend. Ich bin nur ins Zimmer um die Näpfe aufzufüllen, welche fleissig leergegessen wurden. Und zu meiner grossen Freude haben alle sofort ihre grossen und kleinen Klos benutzt. Kein einziges Häufchen oder Seelein daneben und das ist bis heute so
.


Sonntag war erstes Wiegen in der Salatschüssel mit Riesengezappel und Gejammer. Nun, mittlerweile kennen die Kitten die Prozedur und bleiben brav sitzen
. Alle 5 haben schon prima an Gewicht zugelegt und auch die Kleinste, die fast nur 500 g hatte, wiegt jetzt über 700 g. Der Grösste hat schon etwas mehr als 1 kg. Mamakatze hat nach dem 3. Tag den Unterschlupf verlassen und liegt jetzt unter meinem Bett. Aber alle 3 – 4 Stunden legt sie sich irgendwo hin und ruft ihre Kleinen an die Milchbar. Sogar wenn ich in der Nähe bin
.


Gina, die Kleinste von allen, ist die Mutigste, nach anfänglichem Zögern findet sie mich nicht mehr so furchterregend und hilft fleissig beim Klo putzen und Zimmer aufräumen. Joschi, der Grösste von allen, hat ihr das abgeschaut und schaut interessiert zu. Lucy, die 3-farbige fand mich anfangs furchtbar doof, aber heute darf ich Bauch kraulen und sie schnurrt glücklich
. Grisu, der grauweisse ist noch immer sehr ängstlich, aber wenn ich mit vollen Näpfchen ins Zimmer komme, ist er sofort da. Elfie mit dem hübschen Fleck auf der Nase ist noch etwas zwiespältig, einerseits ist Köpfchen kraulen megatoll und andererseits ist die Frau mit den roten Finken etwas nervig. Dauernd kommt sie zählen, ob auch noch alle da sind
.

Seit zwei Tagen dürfen sie auf den Balkon, megatoll! Da hat es einen Kittypool und man kann den Spatzen zuschauen. Meine zwei eigenen Katzen machen mich sehr stolz. Mimi passt auf die...
Liebe Leser
Ich bin’s mal wieder. Diese Woche hatte ich gar keine Freude
. Meine Pflegmami ist ein paar Tage verreist und so schaute eine Nachbarin zu mir. Ich schaute komisch, als plötzlich eine fremde Frau bei der Tür stand und nicht meine Pflegmami herein kam. Ich traute ihr am Anfang noch nicht ganz, ihr wisst ja, gegenüber fremden Personen bin ich noch zurückhaltend. Sie stellte mir den Napf mit dem Futter hin, wechselte das Wasser, machte mein Klo sauber und dann ging sie wieder.

Am 2. Tag sprang ich dann schon zur Tür, ich dachte natürlich es sei meine Pflegmami, aber sie war es schon wieder nicht
. Ich dachte mir, dass ich mich wohl mit der Nachbarin anfreunden muss. Sie versuchte mich ein bisschen mit Leckerlis zu locken. Die nahm ich natürlich gerne. Danach spielte sie ein bisschen mit mir und war eine ganze Weile bei mir und kümmerte sich gut um mich.

Als aber meine Pflegmami wieder zurück kam, rannte ich schnell zur Tür und war froh sie wieder zu sehen. Sie hat mich sofort genommen und mit mir gekuschelt. Ein bisschen verwirrt wirkte ich, so aufgeregt war ich. Einfach nur froh
, dass wieder jemand zu Hause war und ich nicht mehr alleine war.
Bald erzähle ich euch weiter von mir, bis dahin eine gute Zeit.
Eure Baghira
Alles erledigt. Wie sind gechippt und haben alles ohne Murren weggesteckt
. Leider hat Django herausgefunden wie er über das Kindergittertürchen klettern kann. Nun verkrümelt er sich zeitweise und stellt alles Mögliche an. Am liebsten läuft er über die Tastatur, wenn Margot am PC sitzt. Sie schätzt diese Ausflüge von ihm sehr, vor allem wenn sie den halben Text noch einmal schreiben darf, weil er wieder einmal zig Zeilen neu gedrückt hat
.


Langsam müssen wir uns auf unser neues Zuhause einstellen, denn unsere „Dosis“ kommen demnächst aus den Ferien zurück und dann heisst es Abschied nehmen für immer. Wir freuen uns sehr auf unsere neue Familie und sind gespannt wie die Zukunft werden wird.


Scarlett und Duc sind vermutlich froh uns kleine Plagegeister los zu werden, denn wir waren doch manchmal etwas anstrengend. Ist ja auch kein Wunder, denn wir strotzen vor Gesundheit und Energie und die zwei Lieblinge von Margot sind doch nicht mehr die Jüngsten und mögen die Ruhe und das gute Essen. Wenn die wüssten, dass vermutlich die nächste Heimsuchung schon wieder irgendwo wartet
.

Sobald wir etwas mehr wissen, werden wir euch wieder berichten.

So long
Tiffany und Django
Wir schauen alle gespannt auf die Türe, die sich öffnet. Und diesmal bleibt sie offen. Die ominöse Türe, die seit drei Wochen konstant geschlossen ist und hinter der unser Pflegemami jeden Tag mehrmals für längere Zeit verschwindet. Und wenn sie wiederkam, dann hatte sie einen speziellen Geruch an ihren Kleidern, den Geruch von Katzen.
Wir warten. Ich, Emma, stehe in der ersten Reihe. Ich will die erste sein, die sieht was sich die ganze Zeit hinter dieser Türe verborgen hält.

Zwei Augenpaare gucken neugierig hinter dem Türrahmen hervor, acht Pfoten tasten sich langsam vorwärts. Huch! Das sind ja Katzenkinder wie wir! Was für eine Überraschung
.



Gebannt schauen wir sie an. Sie kommen auf uns zu, wir schnüffeln uns an der Nase und… dann laufen sie einfach an uns vorbei ins Wohnzimmer. Das ist jetzt aber ziemlich arrogant. Was meinen die denn? Dass sie hier zu Hause sind? Wir waren schliesslich zuerst hier. Pflegemami erzählt uns, dass dies Monti und Lucy sind und sie nun mit uns zusammen wohnen werden. Wir hören gar nicht richtig hin, wir sind immer noch etwas überrumpelt, wie die einfach an uns vorbeigelaufen sind
.



Es dauert nicht lange, da haben wir uns wieder gefasst und gehen auf Tuchfühlung mit Monti und Lucy und etwas später jagen wir sie schon fauchend durch die ganze Wohnung. Passt uns nicht so ganz, dass die nun auch da sind. Unser Fauchen und unsere eindeutige Körpersprache lässt diese zwei jedoch völlig kalt. Ganz unbeirrt stolzieren sie durch die ganze Wohnung, als gehöre alles ihnen
.


Nach zwei Tagen haben wir uns dann doch noch mit ihnen angefreundet und wenn ich ganz ehrlich bin, so schlecht sind die zwei gar nicht. Mit Monti hat Elvis endlich jemanden gefunden, mit dem er gleich hart kämpfen kann und mit Lucy kann man so schön verstecken spielen
.

Hallo liebe Tagebuchleser
Gerne würde ich den Eintrag mit einer spannenden Geschichte beginnen. Aber leider habe ich diese Woche nicht viel Spannendes erlebt
.
Ein bisschen Abwechslung hat der kurze Ausflug auf den Balkon gebracht. Meine Pflegemama hat mir eine (Katzen)-Leine angezogen und dann durfte ich auf Entdeckungstour gehen. Ich fand das kurz interessant, habe mich aber auch wieder darauf gefreut, die Leine und das Halsband drinnen wieder abzulegen
.

Neben meinem bereits im letzten Beitrag beschriebenem Spielzeug, habe ich diese Woche noch ein neues entdeckt. Ein ganz simples – es ist nämlich nur ein Faden! Aber da werde ich richtig aktiv und spielfreudig und gebe alles um ihn zu kriegen
. Da stelle ich mich sehr geschickt an, findet meine Pflegemama.

Nun noch zu einem gesundheitlichen Punkt: Seit ich hier eingezogen bin, begleitet mich eine Augenentzündung. Diese äussert sich in rot, bräunlichem Ausfluss an beiden Augen. Es wird besser nach antibiotika-haltiger Augensalbe, aber leider hält der Effekt nicht lange an. Die positiven Punkte an der Geschichte sind, dass ich die Augensalbe einfach auftragen lasse, und auch die Augen abwischen stört mich nicht allzu sehr. Wer weiss, vielleicht geht das bei guter Pflege auch bald noch ganz weg
.
Das kleine Problem schadet meinen tollen Eigenschaften jedoch kein bisschen. Laut meiner Pflegemama bin ich zufrieden, unkompliziert, lieb, verspielt, pflegeleicht, ruhig und nicht aufdringlich. Wer kann da schon Nein sagen
!
Bis zum nächsten Mal
Euer Neo
Und noch ein flauschiges Kätzchen zog bei uns ein und was tat sie als erstes… sie fauchte mich an
. Ich nahm sie aus der Box auf den Arm, streichelte sie und schon begann sie zu schnurrlen. Sie hat ein recht lautes Motörchen. Dann fiel mir ihr Auge auf, irgendwas war da nicht wie es sein sollte, denn es war sehr nass. Ich sprach noch mit der Frau, die sie mir gebracht hatte und erfuhr, dass sie laut Tierarzt ein Problem mit dem 3. Augenlid hat, aber dass das mit Augentropfen gut in den Griff zu bekommen sei.


Da Nala das Pflegezimmer besetzt und Leo und Edi das Wohnzimmer, musste Mia erst einmal ins Badezimmer ziehen, damit ich schauen konnte, was oben rein geht und unten wieder rauskommt. Schon nach ein paar wenigen Stunden stand fest, dass sie voller Würmer war. Bestimmt vergingen keine 5 Minuten bis die erste Entwurmungstablette in ihr drin war. Das passte ihr zwar nicht
, war mir aber völlig egal. Auch wenn die Würmer schon tot waren, als sie rauskamen, wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen. Schon zwei Tage später war nichts mehr davon zu sehen und wir waren alle beruhigt
.

Auch wenn sie klein ist, Mia hat es faustdick hinter den Ohren
. Sie faucht gerne, aber das ist auch nur heisse Luft. Sobald man sie streichelt wird sie zum „Motorboot“. Sie ist total süss, hat aber noch etwas Respekt vor den Menschen. Aber das kommt bestimmt noch, braucht halt einfach nur seine Zeit.

Phuuu… was sind Menschen für komische Gestalten. Soooo gross und irgendwie gefährlich… oder doch nicht
?



Vor ein paar Tagen sind wir ewig in einer Transportbox durch die halbe Schweiz gefahren, wurden gepiekst und ständig angefasst von diesen komischen Menschenhänden! Das mögen wir aber nicht unbedingt
. Irgendwannn sind wir zu Hause (so sagen dem die Menschen) angekommen und durften in unser Reich einziehen. Eine komische Kiste mit Sand zum Buddeln stand da, Futter in komischen Näpfen und so komisches Spielzeug lag herum
.




Als wir aber entdeckten, dass es hier noch andere Katzen gab, waren wir sichtlich beruhigt. Wuschel hat uns gut bewacht und lag immer ganz lange bei uns am Gitter. Der Mensch hier hat uns erst mal in Ruhe gelassen und da waren wir froh drum. Das Futter schmeckt uns eigentlich sehr gut und es steht immer ein voller Napf bereit! Die komische Sandkiste zum Buddeln haben wir natürlich schnell zum Klo umfunktioniert, denn dafür ist sie ja da
! Das haben wir sofort kapiert!



Unser Pflegemami ist viel bei uns in der Nähe und spielt mit uns und langsam ist es ok, dass sie hier auch wohnt. Wegen Randale und Lärmbelästigung von Elly durften wir nach ein paar Tagen aus dem Käfig und in die Wohnung und zu den grossen Katzen. Wauw, hier gibt es viele tolle Sachen zum Entdecken und jeden Tag werden wir beide mutiger!



Das Vertrauen zum komischen Menschen ist noch nicht so ganz da, aber wir haben gemerkt, dass Streicheln etwas ganz Tolles sein kann. Wir...
Phuuu… was sind Menschen für komische Gestalten. Soooo gross und irgendwie gefährlich… oder doch nicht
?



Vor ein paar Tagen sind wir ewig in einer Transportbox durch die halbe Schweiz gefahren, wurden gepiekst und ständig angefasst von diesen komischen Menschenhänden! Das mögen wir aber nicht unbedingt
. Irgendwannn sind wir zu Hause (so sagen dem die Menschen) angekommen und durften in unser Reich einziehen. Eine komische Kiste mit Sand zum Buddeln stand da, Futter in komischen Näpfen und so komisches Spielzeug lag herum
.




Als wir aber entdeckten, dass es hier noch andere Katzen gab, waren wir sichtlich beruhigt. Wuschel hat uns gut bewacht und lag immer ganz lange bei uns am Gitter. Der Mensch hier hat uns erst mal in Ruhe gelassen und da waren wir froh drum. Das Futter schmeckt uns eigentlich sehr gut und es steht immer ein voller Napf bereit! Die komische Sandkiste zum Buddeln haben wir natürlich schnell zum Klo umfunktioniert, denn dafür ist sie ja da
! Das haben wir sofort kapiert!



Unser Pflegemami ist viel bei uns in der Nähe und spielt mit uns und langsam ist es ok, dass sie hier auch wohnt. Wegen Randale und Lärmbelästigung von Elly durften wir nach ein paar Tagen aus dem Käfig und in die Wohnung und zu den grossen Katzen. Wauw, hier gibt es viele tolle Sachen zum Entdecken und jeden Tag werden wir beide mutiger!



Das Vertrauen zum komischen Menschen ist noch nicht so ganz da, aber wir haben gemerkt, dass Streicheln etwas ganz Tolles sein kann. Wir...
Ihr kennt mich ja schon von meinem Pflegemami… ich bin Minou und übernehme hier nun das Kommando
!

Meine Babys sind heute genau 2 Wochen alt und alle sind putzmunter und fiedel! Und heute morgen auf der Waage waren sie einfach nur kleine „Möckli“ mit stolzen 350 Gramm! Unser Pflegmami staunt schon die ganze Zeit über die kleinen Kugeln bei mir im Nest und geniesst die Kleinen zu knuddeln.



Vor ein paar Tagen haben alle die Augen aufgemacht und sind nun deutlich aktiver und unternehmungslustiger. Ich darf sogar manchmal aus der Box und erhole mich etwas vom Mami-sein! Dann geniesse ich es, wenn mich mein Pflegemami durchknuddelt und verwöhnt oder sich einfach zu mir hinlegt und wir bis zum nächsten Piepsen gemeinsam kuscheln. Natürlich nicht ohne meine Stinkis…die liebe ich einfach abgöttisch
!


Vor ein paar Tagen, als mein Pflegemami am Morgen zu mir kam, staunte sie nicht schlecht, als sie mich nicht wie gewohnt in der Box gefunden hat mit meinen Babys. Ich habe die Nacht genutzt und bin umgezogen
. Die eine Transporttasche in der Höhe war perfekt für mich und meine Babys… war zumindest meine Meinung! Nach ein paar Tagen „Höhenluft“ zügelten aber meine Babys per Menschenhand wieder in die doch grössere Wurfbox. Da musste ich sogar eingestehen, dass es dort unten doch etwas besser ist und ich habe die Umzugsaktionen dann auch gelassen. Wir alle fühlen uns dort ja eigentlich wohl, und den Babys kann nichts passieren wenn sie aus der Box purzeln.



Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten… ich geniesse meine Babys und die Streicheleinheiten von meinem Menschen! Schon bald werde ich mich wieder bei euch melden und natürlich auch wieder viele Fotos zeigen.



Macht’s gut und bis bald…...
Völlig unerwartet werde ich aus dem Schlaf gerissen. Ich hatte es mir soeben auf einem Reissbesen bequem gemacht. Zusammen mit meiner Schwester steckt man mich in eine Transportbox und unsere zweitägige Odyssee fängt an. Wir, das bin ich Monti, meine Schwester Lucy und mein bereits verstorbener Bruder, sind auf einem Bauernhof geboren und aufgewachsen und ich weiss momentan nicht was jetzt grad mit uns passiert
.


Wir werden zu einem Tierarzt gebracht, wo wir die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen untersucht man uns, wir werden mit Medikamenten vollgepumpt und halb benommen wieder in ein Auto verfrachtet und weiter geht die Fahrt. Völlig erschöpft erreichen wir am Nachmittag unsere Pflegestelle
.



In einem schön eingerichteten Zimmer mit vielen Kuscheldecken finden wir endlich Ruhe und können schlafen. Wir schlafen sehr viel. Pflegemami steckt immer wieder beunruhigt den Kopf ins Zimmer, um zu schauen wie es uns geht. Aber wir machen während fünf Stunden keinen Wank mehr, wir sind einfach SEHR müde und schlafen unseren Medikamentenrausch aus.



Ein knurrender Magen und feiner Essensduft in der Nase weckt uns. Wir schlagen uns die Bäuche voll und können es nicht fassen, dass einfach immer Essen da steht, wann immer wir wollen. Wir sind es gewohnt, den ganzen Tag mit hungrigen Bäuchen herumzulaufen. So langsam fangen wir an unser neues Zuhause zu entdecken. Da liegen so viele Sachen auf dem Boden, das rollt, piepst, sonst einen Lärm macht oder sich wuschelig anfühlt. Ein Paradies zum Spielen. Leider werden wir beim Spielen immer wieder unterbrochen. Pflegemami kommt ständig herein zum Inhalieren, Medikamente verabreichen, Augen salben, Popo waschen…. Ich glaube wir brauchen noch sehr viel intensive Betreuung und Pflege bis wir endlich wieder gesund sind
.



Innerhalb zwei Wochen werden wir 2x in die Transportbox gesteckt und zum Auto getragen. Ich...
