Die beiden roten Brüder von Hippie’s Kitten, Jimy und Joe, sind zwar etwas gewachsen, aber noch immer die gleichen, süssen Racker, die sie in der Pflegestelle waren. Jimy ist allerdings der aufgeschlossenere der beiden und hat die grosse Besuchergruppe gleich neugierig und freundlich begrüsst
. Joe war das wohl etwas zuviel, denn mit der Kontrollperson kamen auch noch das ehemalige Pflegemami und die Kinder. So hat er sich erst einmal unter dem Sofa im hintersten Winkel versteckt.




Das heisst aber nicht, dass er grundsätzlich der zurückhaltendere der beiden ist. Beide sind richtige Schlitzohren und stellen gerne viel Unfug an
. Wo Jimy einfach drauflos geht, ist Joe gemäss Besitzer ein bisschen „heimlifeiss“. Sie stellen die Geduld ihrer Besitzer manchmal ziemlich auf die Probe. Alles musste katzensicher gemacht werden. So klettern beide zum Beispiel sehr gerne und zwar nicht nur auf einen der vielen Kratzbäume, sondern auch mal das Schutznetz auf dem Balkon hoch. Jimy hat immer irgendetwas vor und muss überall dabei sein. So putzt er sich gerne gleichzeitig im Lavabo, während die Besitzerin ein Bad nimmt.




Von wegen Bad, oder Wasser: Vor allem Jimy ist fasziniert von Wasser. Im Gäste-WC musste der WC-Deckel zugeklebt werden und in Küche und WC wurden die Hebel der Wasserhahnen abmontiert (es sollen neue, drehbare Hahnen installiert werden). Jimy stellt gerne das Wasser selbst an und die Besitzer möchten verhindern, dass eines Abends, wenn sie von der Arbeit kommen, die Wohnung unter Wasser steht. Der Trinkbrunnen, Kaffeemaschine oder Thermoskanne faszinieren ihn ebenso und er macht sich gerne daran zu schaffen und wirft auch schon mal etwas um
. Auch Kabel müssen gut verstaut werden.




Joe lässt er sich...
Liebe Tagebuchleser
Cooper war auf dem Balkon und hat die zwei Menschen, die kurz danach in unserer Wohnung auftauchten, schon von weitem gesehen. Was diese zwei wohl hier wollen
? Es war mir nicht geheuer, denn kaum waren sie da, wollten sie uns mit Leckerlis locken. Da hau ich lieber ab, aber was ist das? Alle Türen sind zu und ich muss mich dem Besuch stellen. Find ich gar nicht toll
! Lustigerweise war es Cooper egal. Leckerlis sind halt voll sein Ding, er war recht entspannt, hat sich spielfreudig gezeigt und natürlich alle Leckerlis aufgefuttert.


Ich hingegen habe nach einem geeigneten Versteck gesucht. Hinter dem Trockenfutter in der Küche? Im WC hinter der Tür? Hinter dem Katzenbaum in der Stube? Schon wieder diese Leckerlis! Die riechen auch wirklich verführerisch, da nehme ich doch mal eins
. Vielleicht sind diese zwei Menschen ja doch noch ganz nett?


Sie sprechen ausgiebig mit dem Pflegemami. Nach einiger Zeit wird etwas unterschrieben und die zwei gehen wieder. Phu! Sie haben uns doch nicht mitgenommen. Irgendwie hatte ich nämlich das Gefühl, dass genau das passiert. Noch nicht, sagt mein Pflegemami, aber bald. Wir seien jetzt reserviert und in einer Woche heisst es dann Abschied nehmen. Ganz schön doof, wir wollen doch nicht schon wieder umziehen
! Aber mein Pflegemami sagt, dort wo wir hinkommen hat es eine riesige Terrasse mit einer Katzenklappe, wo wir rein und raus können und die Menschen werden viel Zeit für uns haben. Und das Beste sei, dass wir dort für immer bleiben dürfen und wenn alles gut geht nie mehr umziehen müssen
.
Nun gut, somit geniessen wir hier unsere letzte Woche, streichen unseren Pflegeeltern um die Beine und schnurren ihre Ohren voll.
Bis in einer Woche! Euer Aliano
Ein ungleiches Duo sind Speiky, der kleine, feine rote Kater, der einen sehr schweren Start ins Leben hatte und Speedy, sein wunderschöner, „grosser“ Bruder. So verschieden die beiden sind, sind sie doch ein Herz und eine Seele. Es ist unglaublich und wunderschön, wie Speiky sein Leben bisher gemeistert hat und trotz allen Schwierigkeiten ein selbstbewusstes, mutiges und aufgeschlossenes Kerlchen geworden ist, der mich gleich neugierig und vertrauensvoll begrüsst hat
. Keine Spur von Scheu oder Zurückhaltung.




Er hat bisher alle Behandlungen geduldig über sich ergehen lassen und inzwischen geht es ihm so gut, dass in wenigen Tagen sein schlimmes Auge operiert werden kann. Er sieht mit dem Auge, aber durch die heftige Entzündung sind die Lider teilweise zusammengewachsen, was sein Sehfeld einschränkt. Dadurch kann er Distanzen nicht so gut abschätzen. Das hindert ihn aber nicht daran, voller Hingabe zu spielen und herumzurennen. Er ist sehr clever, schaut vieles von seinem Bruder ab und macht ihm alles nach. Er liebt alles wo man reinkriechen oder -steigen kann, Kartonschachteln, Papiersäcke und bei meinem Besuch einmal mehr die Plastiktüte mit den Spielsachen
. Das türkisfarbene Wuschelmonster hatte es ihm besonders angetan und so machte er ihm so richtig den Garaus. So verspielt und gesellig er tagsüber ist, so gerne schläft er nachts alleine in seinem Kuschelhäuschen im Wohnzimmer. Seine Kuscheleinheiten holt er sich tagsüber bei seinen Menschen und vierbeinigen Kumpels ab.




Speedy ist da ganz anders. Er liebt es bei seinem Frauchen im Bett zu schlafen, wo er sich so richtig an sie kuscheln kann. Tagsüber hingegen stellt er die Geduld seiner Menschen oft ziemlich auf die Probe. Nichts ist ihm zu hoch, er klettert oder springt überall hoch, steckt sein Näschen mit Vorliebe in den Kühlschrank und klaut gerne Essbares
. Er ist sehr verfressen und hat auch schon ein halbes Poulet oder Guetzli stibitzt, nichts ist vor ihm sicher. Er ist einiges grösser als sein Bruder und hat erstaunlich viel Kraft. Er kann locker ein Sixpack Eistee herumschieben, oder eine Schranktüre eindrücken. Trotz dieser Kraft ist Speedy sehr sanft und feinfühlig und...
Noch nicht oft wurde ich so stürmisch von zwei jungen Katzen begrüsst, wie bei meinem Besuch bei Sasha und Savannah
. Sasha, die etwas forschere musste ausgiebig alles beschnuppern, meine Hände, Fototasche, meine Schuhe und meine Füsse und schlüpfte schon im Eingang fast in meine Handtasche. Sie liess sich auch gleich streicheln und schnurrte wohlig. Savannah war etwas vorsichtiger, aber nicht weniger neugierig. Beide sind äusserst zutraulich, verschmust, aber auch voller Energie. Genauso sollten zwei junge, glückliche Kätzchen sein. Es ist auch nicht zu übersehen, wie vernarrt ihre Besitzerin in die beiden ist
.




Die beiden verstehen sich gut und spielen auch sehr gerne miteinander. Wenn sie alleine spielen, dann mag Sasha zur Zeit am liebsten leere WC-Rollen.Savannah hat sich von meinen Mitbringseln ein kleines Wuschelmonster ausgesucht und während meines ganzen Besuchs hingebungsvoll damit gespielt.




Sasha hingegen schien im 7. Himmel während sie die ganze Plastiktüte mit Spielsachen untersuchte und alles im Raum verstreute
.



Sasha ist wie schon gesagt sehr neugierig. Sie ist ihrer Besitzerin daher auch schon in die Dusche gefolgt, wo sie dann allerdings ziemlich erschrocken ist, als sie merkte wie nass Wasser ist. Überhaupt sind die zwei sehr auf ihre Besitzerin fixiert und wollen immer dort sein wo sie ist. Schon in der ersten Nacht schliefen die beiden im Bett, Sasha in ihre Plüschtiere gekuschelt, die sie sehr mag, und Savannah auf dem Bauch der Besitzerin. Kleine Rituale, wie ein Schleck Rahm von einer Torte, sind zur lieben Gewohnheit geworden. Bald dürfen Sasha und Savannah auch auf den Balkon, sobald die Sturmschäden am Netz repariert sind. Das werden die zwei sicherlich geniessen
.

Hallo Leute
Nach drei Tagen Faucherei und Sorgenfalten in Pflegemamis Gesicht, haben wir nun die weisse Fahne gehievt und Frieden geschlossen. Und wer hätte das gedacht, die anfängliche Zicke Fiona ist nun meine beste Freundin
. Mit ihr kann ich so richtig wild herumtoben und sie liebt es mit mir zu spielen, da ich sie nicht immer gleich vermöble, wie Monti es tut. Dem Monti habe ich es mal gezeigt. Er wollte auch mich einmal vermöbeln, aber dann habe ich ihm kräftig auf die Nase gehauen und jetzt lässt er mich in Ruhe. Ab und zu rennen wir einander nach, aber beste Freunde sind wir nicht und werden es wohl auch nie sein…

Ich geniesse diese grosse Wohnung in vollen Zügen und entdecke immer wieder neue Sachen. Wie zum Beispiel den Estrich hinter dem Schlafzimmer, der vollgestopft ist mit Bananenschachteln. In diesen Schachteln habe ich dann viel Seidenpapier gefunden und mir daraus ein Bettchen gemacht
. Meine Pflegemami war damit nicht glücklich, denn sie suchte mich überall und dachte natürlich nicht, dass ich es mir da oben im dunkeln so gemütlich gemacht habe. Und vor allem war ich grad im Tiefschlaf und habe sie nicht gehört als sie meinen Namen rief.

Den Balkon finde ich auch super toll. Da kann man so schön von oben herab beobachten und den Vögeln zuschauen. Aber manchmal ist es beim Nachbar ziemlich lärmig und das erschreckt mich. Dann gehe ich ganz schnell wieder hinein und verstecke mich. Die Leute, die meine Pflegemami besuchen, finde ich auch immer etwas suspekt. Die wollen mich immer anfassen. Aber anfassen lass ich mich nur von meinem Pflegemami gerne
. Naja, diesen Vorsatz verwerfe ich immer sehr schnell, wenn der Besuch anfängt mit mir zu spielen. Plötzlich ist es um mich geschehen und schon sitze ich auf deren Schoss
!
Es pickst und sticht
Irgendwie kenne ich doch diesen Raum und dieses grelle Licht. Und auch der Tisch auf dem ich stehe, kommt mir bekannt vor. Auch wenn ich manchmal schnell vergesse, diesen Ort vergesse ich nicht so schnell – das ist nämlich der Tierarzt
. Ich sehe die Tierärztin und höre sie voller Freude sagen, wie gut ich doch aussehe und wie ich gewachsen bin. Ich mache mich extra noch ein bisschen grösser um ihr zu gefallen. Ich muss wohl ziemlich übel ausgesehen haben, als ich das erste Mal bei ihr war. Dann hält sie mich ganz lieb und bevor ich es überhaupt realisiert habe, piekst was und gleich danach stupft mich was in den Hals
. Meine Pflegemami sagt, dass ich jetzt geimpft sei und einen Chip bekommen habe, im Falle...
Liebe Tagebuchleser
Unser Pflegemami liegt krank im Bett, dass finden wir total öde
. Sie mag gar nicht mit uns spielen, hoffentlich wird sie bald wieder gesund. Ich weiss ja wie das ist, wenn man so krank ist, da fühlt man sich einfach so schnell ausser Puste
. Zum guten Glück ist diese Zeit vorbei und ich bin rundum gesund. Langsam, ganz langsam öffne ich mich auch ein wenig. Ich schau viel bei meinem Bruder ab. Er läuft am Morgen immer gleich dem Pflegemami entgegen, wenn sie aus dem Zimmer kommt, macht seinen „Streichle-mich-Buckel“ und streckt den Schwanz in die Höhe. Nun probiere ich das auch ab und zu aus, aber es gelingt mir noch nicht so ganz. Ich mache zwar auch diesen runden Rücken und mein Schwanz geht so bis zur Hälfte hoch, aber ich wahre immer noch meinen 1-Meter-Sicherheitsabstand. Heute, ja heute durfte das Pflegemami mich das erste Mal von oben herab streicheln und ich muss zugeben, es war gar nicht so schlimm
. Vielleicht darf sie das wieder mal machen.


Habt ihr gemerkt wie sich da draussen auf dem Balkon die Welt verändert? Nein, nein, ich meine nicht den Sturm, der war übrigens heftig, wir haben uns kein einziges Mal raus getraut. Nein, ich meine die Vögel. Da sind irgendwie immer mehr von denen und die flattern ganz in der Nähe der Fenster und des Balkons vorbei. Ich finde das einzigartige Spitze
! Am liebsten würde ich sie alle jagen und fressen! Bin ja schliesslich ein Raubtier! Wenn ich es fast nicht mehr aushalte, dann klappere ich mit den Zähnen und fange an zu miauen. Mein Pflegemami war ganz erstaunt, bis jetzt habe ich noch nie einen Pieps von mir gegeben. Im Gegensatz zu Aliano, der seine Stimme immer häufiger einsetzt.

Letzte Woche kam uns unser ehemaliges Pflegemami besuchen. Wie hat sie sich gefreut uns zu sehen
! Und wir? Wir waren voller Angst, dass sie uns wieder mitnimmt, ich weiss wir hatten es super bei ihr, aber die Angst, dass wir jetzt wieder umziehen müssen, war einfach zu gross
.

Das zeigt, dass wir nur in ein Für-immer-Zuhause einziehen wollen, wenn es wirklich klar ist, dass wir für immer geliebt werden und dableiben dürfen, das ist uns extrem wichtig.

Bleibt gesund!
Euer Cooper
Hallo liebe Tagebuchleser
Huch wie die Zeit rast und was alles passiert ist! Ich fange mal vorne an.
Letzthin stellte mein Pflegemami ein Becken auf, darin liess sie einen Fisch schwimmen. Ich (Aliano) war davon total fasziniert und habe gleich versucht mir den Fisch zu angeln
. Überhaupt nicht wasserscheu, fand mein Pflegemami! Nur musste ich danach immer die Pfote trocken schütteln. Echt mühsam! Vertieft in mein Spiel habe ich gar nicht gemerkt, dass es an der Türe geklingelt hat. Plötzlich stand vor mir ein seltsames Tier! Was war das!? Eine Katze? Ein Hund
?

Ein Chihuahua!!! Ich machte sofort einen Katzenbuckel! Mein Schwanz war enorm gefächert, sofort wäre ich bereit gewesen anzugreifen, aber dieser Hund, oder was auch immer es war, ging gelassen an mir vorbei, nur interessiert an unserem Futter, das in der Küche stand. Ich traute dem Ganzen gar nicht und verzog mich in die Sicherheit. Zum guten Glück ging das seltsame Tier bald wieder weg
.

Einige Tage später standen überall Koffer rum und es wurden Kleider und Skisachen eingepackt. Das fanden wir sehr seltsam und sind die ganze Zeit umhergetigert. Dann wurden alle Koffer rausgetragen und mit den Koffern verschwanden auch das Pflegemami und die Kinder. Sie liessen uns einfach im Stich
! Nur der Pflegepapi war noch hier. Leider musste er jeden morgen auf Arbeit und kam erst am Abend wieder. Zugegeben, das Pflegegrossmami kam jeden Tag, hat uns gefüttert, ausgemistet und uns auf den Balkon gelassen. Aber mit ihr spielen wollten wir nicht, wir spielen doch nicht mit jedem!
Cooper fand es sowie so total blöd, dass das Pflegemami und die Kinder nicht mehr hier waren, so durfte auch der Pflegepapi nach drei Tagen alleine mit uns, ihn nicht mehr streicheln! Keine Chance hat er gehabt, wenn Cooper nicht will, dann will er nicht
. Typisch Cooper eben! Nach langen 6 Tagen kamen sie endlich wieder zurück und unsere Pflegefamilie war wieder vollständig! Juhuu! Wie glücklich wir darüber waren, haben wir in wildem Hin- und Hergejage deutlich gezeigt. Diese Woche war nun alles wieder beim Alten und das ist gut so. Veränderungen haben wir echt nicht gern.


So, nun bin ich bei heute angekommen. Wir hatten Besuch. Jaja, so richtigen Besuch für uns. Und es waren zwei ganz tolle Menschen
. Um ein Haar hätten wir einen wunderschönen Lebensplatz bekommen! Wir haben uns auch von der besten Seite gezeigt! Nur leider eben nur um...
Liebe Katzenfreunde
Seit meinem letzten Eintrag war ich wieder auf Besuch beim Tierarzt. Ich habe meine zweite Impfung erhalten und war ganz tapfer
! Die Ärztin war sehr zufrieden mit mir! Auch auf die Waage musste ich, ich bin ein strammes Kerlchen von knapp fünf Kilo. Für meine Grösse ist das ein gutes Gewicht, sagte die Ärztin. Ich bin jedenfalls zufrieden
.

Mein Appetit ist unverändert gut, ich freue mich jeden Morgen und Abend auf meine Portion Nassfutter, ich kann es dann immer kaum abwarten und treibe meine „Futtermaschinen“ zur Eile an. Es kommt auch vor, dass ich mich auf die Hinterbeine stelle und versuche so schneller an mein Futter zu gelangen
. Sobald der Fressnapf auf dem Boden steht, verschwindet mein Kopf darin und ich lasse es mir schmecken.

Wenn ich nicht gerade am Futtern bin, dann schlafe ich, oder betreibe intensive Körperpflege (deshalb glänzt mein Fell und ist schön weich und flauschig)
. Ab und zu habe ich meine fünf Minuten, dann renne ich durch die Wohnung und jage kleine Plüschmäuse, danach bin ich aber wieder müde und rolle mich auf einem meiner viele Schlafplätzchen zusammen und lasse mich in den Schlaf streicheln
.

Mir fehlt aber nach wie vor der Auslauf draussen an der frischen Luft und ich hoffe weiterhin bald ein tolles Zuhause zu finden.
Euer Oreo
Liebe Tagebuchleser
Es ist soweit. Also, eigentlich habe ich gar nicht gemerkt, dass nun meine Türe vom Zimmer offen steht, ich war wieder einmal so beschäftigt mit meiner orangen Maus. Aber dann steht er plötzlich vor mir, als ich mich umdrehe. Monti, ein getigerter Kater. Huch, bin ich erschrocken, mit meinem Buckel versuche ich mich so gross wie möglich zu machen. Aber Monti lässt das ziemlich unbeeindruckt. Er schleicht ständig um mich herum und ich weiss nicht was ich machen soll
. Und dann steht noch jemand anderes in der Türe und faucht mich an wie blöd. Das muss wohl Fiona sein. Uii, der traue ich gar nicht über den Weg, die scheint richtig böse zu sein. Ich widme mich wieder Monti, der nun vor mir auf dem Rücken liegt und mich zum Spielen auffordert. Naja, ich weiss nicht, er ist so gross und stark.


Es dauert eine Weile, bis ich meinen ersten Schock überwunden habe, aber dann bin ich bereit zum Spielen und möchte nur noch umherflitzen
. Aber nun stellt sich Monti stur. Die ganze Zeit faucht er mich an, wenn ich ihm zu nahe komme. Was soll das nun
? Fiona beobachtet alles aus der Distanz und faucht die ganze Zeit. Nun bin ich sehr verunsichert und suche nach meiner Pflegemami. Zum guten Glück sitzt sie nicht weit weg und so renne ich zu ihr und drück mein Gesicht ganz fest an ihres. Wenigstens jemand der mich nicht anfaucht
!



Der Tag vergeht mit Fauchen und Annäherungsversuchen. Ich weiss noch nicht so recht, was ich von meinen neuen Artgenossen halten soll. Aber eines weiss ich, Fiona ist eine richtige Zicke! Immer faucht sie mich an, aber sobald ich mich umdrehe will sie mit meinem Schwanz spielen. So nicht!!! Ich renne ihr einmal zünftig nach, sodass sie gleich Angst bekommt und sich unter dem Sofa versteckt. Pha, der habe ich es nun gezeigt
!


Ich verziehe mich immer wieder in mein ehemaliges Zimmer zurück, da kenne ich wenigstens jede Ecke in- und auswendig. Obwohl natürlich die grosse Wohnung auch spannend ist. Ich habe noch lange nicht alles entdeckt, was es zu entdecken gibt. Nachts fühle ich mich ein wenig...
Hallo Ihr Lieben
Langsam entwickle auch ich mich zu einer verschmusten Lady
. Ja, richtig gelesen. Das Leben kann ja nicht nur aus Party und Abenteuer bestehen. Manchmal braucht man auch jemanden, der richtig gerne schmust. Ich liebe es mit meiner Pflegemami zu spielen und danach, wenn ich müde bin, zu kuscheln. Inzwischen habe ich ein neues Lieblingsspielzeug. Ein kleines Kissen gefüllt mit Baldrian
.

Leider habe ich einen kleinen Schönheitsfehler. Wie man sieht ist meine Nickhaut immer noch nicht zurück gegangen. Mich behindert dies in keiner Weise. Es sieht halt einfach anders aus. Der Tierarzt meinte, sie ginge von alleine zurück wenn die Durchfallgeschichte überstanden ist. Vielleicht tut sie das ja noch, wer weiss. Und vielleicht stört es meine neue Familie ja auch nicht, wenn ich halt nicht ganz perfekt aussehe
.
So, ich muss weiterspielen, auf bald
Eure Malia
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Hallo zusammen
Hat bei Euch das neue Jahr auch so toll angefangen? Wir haben einiges an neuem Spielzeug bekommen. Ihr wisst ja, ich bin ja fast so verrückt wie meine Schwester. Spielen ist halt schon etwas tolles
. Zum Glück gibt es noch ein Baldrian Fischli. Sie will ja immer das Kissen, aber so bleibt für mich auch noch etwas.

Oder dann spielen wir zusammen Fussball. Unser Pflegemami lässt sich immer wieder etwas Neues einfallen um uns zu unterhalten. Zum Beispiel hat sie nun einen Topf mit Erde gefüllt und so etwas wie eine kleinen runden Ball in die Mitte gelegt. Das war vielleicht lustig, den da raus zu graben und dann durch die Wohnung zu schiessen
. Leider hat sie ihn mir gleich weggenommen und wieder in die Erde gesteckt
. Jetzt ruft sie immer laut nein, sobald ich ihn mir zurückholen möchte. Dabei war das so ein tolles Spiel.

Na dann, auf bald
Euer Lio
