Duchesse hat mich sofort begrüsst und überhaupt keine Scheu gezeigt. Sie ist ein unglaubliches Energiebündel, das ihr Besitzer ständig auf Trab hält
. Sie will fast ununterbrochen spielen und fordert jeden dazu auf, indem sie die Spielsachen, vor allem ihr grünes Bällchen fängt, im Mäulchen herumträgt und vor den Menschen fallen lässt. Geht man länger nicht darauf ein, protestiert sie lautstark. Das mitgebrachte Mäuschen hielt nicht lange durch und verlor schon nach wenigen Sekunden seinen Schwanz
. Das hielt Duchesse aber nicht davon ab, es weiterhin durch die ganze Wohnung zu schmeissen und hinterher zu jagen. Sie ist auch äusserst neugierig und hat versucht in meine Fototasche reinzuschlüpfen.




Manchmal hat sie auch richtig Unsinn im Kopf und versucht ihren Kumpel Mogli ebenfalls dazu zu animieren. Sie hängt auch schon mal an den Vorhängen oder versucht eine Zimmerpflanze zu erklimmen, bis diese umfällt
. Mogli ist glücklicherweise etwas ruhiger. Allerdings kann er diese Ruhe oft nicht geniessen, denn den Platz, den er gerade besitzt, macht ihm Duchesse oft gleich wieder streitig. Sie will auch immer und überall dabei sein, sei es in der Küche, auf dem WC, im Bett oder sonst überall, wo ihre Menschen sind. Schmusen mag sie genau so gerne und geniesst ihre Streicheleinheiten
.
Trotz allem Unfug, den sie anstellt, wird Duchesse von ihren Besitzern über alles geliebt
und sie würden sie niemals wieder hergeben. Sie ist ein verspieltes und verschmustes Katzenmädchen und hat das tollste Daheim gefunden, das man sich wünschen kann.

Ich bedanke mich für das nette Gespräch und die Zeit, die ich mit Euch verbringen durfte. Wir haben viel gelacht und ich habe es sehr genossen. Ich wünsche Euch für die Zukunft nur das Allerbeste, viel Spass und noch viele tolle Jahre.

















. Aber meinem Pflegemami passiert das nicht, sie kennt mich schon gut.



!?


! Da wir ja sehr aufgeschlossen sind und überhaupt keine Scheu gegenüber Fremden haben, wurden wir sogleich intensiv bespielt und geschmust. Für alle war nach kurzer Zeit klar, dass alles passt und wir ein neues „Für immer Daheim“ mit späterem Freigang gefunden haben. Bei Kaffee wurde alles Weitere besprochen und die Schutzverträge unterzeichnet. Da unsere neuen Menschen ursprünglich aus England kommen, müssen wir nun auch noch Englisch lernen
(nicht dass wir wegen Sprachproblemen keine Leckerli’s bekommen
.



. Lucy hat ein wunderschönes Daheim, darf sich in allen Räumen aufhalten und hat dank der bodentiefen Fenster von überall einen wunderbaren Ausblick nach draussen. Sie schläft abwechselnd einmal bei der Tochter, einmal beim Sohn oder bei ihren neuen Eltern und verteilt ihre Aufmerksamkeit gleichmässig



. Ich blieb zuerst bei meinem Pflegemami im Zimmer. Natürlich waren die Hauskater auch dabei (gefaucht haben aber nur wir)! Als ich auch auf Erkundung ging, war Filou schon auf der Treppe nach unten. Im Schlafzimmer ist Filou wieder mega erschrocken als er sich im Spiegel sah (mir ist es aber Minuten später nicht anders ergangen)! Im Wohnzimmer angekommen wurde es uns zuviel, denn da lag auf dem Katzenbaum noch eine Katze




















