Als heute Abend meine Pflegemami in mein Zimmer kommt, ist irgendetwas anders. Sie ist völlig beschwingt, hält mich hoch und drückt mich ganz fest an ihr Gesicht
. Naja, das macht sie immer wenn sie reinkommt und dann sitzen wir zusammen ein paar Minuten auf dem Sofa und kuscheln so richtig schön. Aber heute ist es irgendwie anders! Und, ach ja, mir ist aufgefallen, sie hat ihre Kleider nicht gewechselt als sie hereinkam.


Dann lässt sie die grossen Neuigkeit platzen: Ich habe keine Giardien mehr
! Wir haben es geschafft, sagt sie immer wieder und wirbelt mich in der Luft herum. Uiii, das wird einem fast schwindlig. Ich kann ihre Freude und die ganze Erleichterung förmlich spüren. Was für tolle Neuigkeiten
!




In den nächsten Tagen ändert sich mein ganzes Zimmer schlagartig. Die Quarantäne-Zone wird abgebaut, alle Decken und Tücher weggenommen, neue Gegenstände werden hingestellt. Ich komme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Plötzlich habe ich noch mehr Kletter- und Versteckmöglichkeiten und ich darf nun auch auf ihrem Schreibtisch herumlaufen (schliesslich ist das ja eigentlich ihr Büro) und sie beim Arbeiten am Computer nerven
. Und immer wieder erzählt mir meine Pflegemami, dass ich bald meine Mitbewohner kennenlernen würde, zwei Artgenossen von mir. Aber ich müsse mich noch ein paar Tage gedulden.
Somit warte ich also geduldig und werde mich das nächste Mal wieder melden wenn ich sie kennengelernt habe.

Masou

. Der schlanke, weisse Kater mit den schwarzen Flecken hat ein seidiges Fell und grosse, aufmerksame Augen.




. Bei einem Ausflug auf dem Balkon hat er sogar einmal geschafft, auf den Balkon des Nachbarn zu schlüpfen. Zurück auf den heimischen Balkon fand er nur mit gutem Zureden seiner Besitzerin.
. Der Babou, der einige Monate eine Einzelkatze war, musste zuerst wieder lernen, wie man sein Revier und die Aufmerksamkeit seiner Besitzer teilt. Nun geniesst er es aber, wieder einen felinen Mitbewohner zu haben und spielt auch gerne mit ihm.







. Auch wir Erwachsenen dürfen ihn nur berühren, wenn wir mir Augenzwinkern und vielen schmeichelnden Worten langsam auf ihn zu gehen und er uns mit seinem Augenzwinkern sagt, es ist okay. Wenn er das Okay gegeben hat, darf man ihn lange und ausgiebig streicheln, er schnurrt wohlig und geniesst es sehr


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. Sie ist sehr verschmust und holt sich ihre Streicheleinheiten gerne ab, wenn sie es gerade mag.





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. Auch beim Fressen ist sie sehr heikel und frisst immer nur sehr wenig auf einmal. Ansonsten macht Schmusi ihrem Namen alle Ehre, ist sehr zutraulich und verschmust.











. Er rumort wie wild und furzen muss ich auch die ganze Zeit, zum Leidwesen von meinem Pflegemami. Die nennt mich immer einen kleinen Stinker und rümpft jedesmal die Nase. Es tut mir auch leid, dass meine Pflegemami immer so viel putzen muss. Da ich so sehr Durchfall habe, passiert es immer öfters, dass alles verspritzt ist.








