Liebe Tagebuchleser
Wir sind es, die Wildcats. Na ja, ganz so wild sind wir jetzt nicht mehr, aber wir lassen uns trotzdem noch lange nicht alles gefallen
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Steffi hat unsere Schwäche gefunden und da können wir einfach nicht widerstehen. Pouletherzen! Oh Mann, wir könnten sterben dafür – alleine schon das Gefühl, wenn man hinein beisst – einfach köstlich. Und der Geschmack erst, also nein wirklich, was kann es denn da besseres geben? Ja, nun jetzt ist es raus, wir sind bestechbar mit Pouletherzen. Dabei hatten wir so gehofft, wir können das noch ein bisschen verstecken, aber nein, da muss die Lacky auf einmal über den Napf herfallen, wo es wieder mal Pouletherzen gibt, und schon ist die Sause raus
. Ausgerechnet Lacky, wo sich ja immer die beste Mühe gibt, bloss keinen an sich heranzulassen.


Seitdem nur noch wir zwei da sind versteckt sie sich kaum noch. Wetten, wenn ich auch noch ein tolles zu Hause gefunden habe, wird das noch eine richtige Schmusekatze, so eine Verräterin. Dabei haben wir doch abgemacht, dass wir Wildcats bleiben. Wildness forever! Jetzt war das auch wieder nichts
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Am Sonntag bekommen wir Besuch, habe ich das schon erzählt
? Ein tolles Pärchen kommt vorbei und möchte uns kennenlernen. Da bin ich aber gespannt, sie interessieren sich nämlich ausgerechnet für mich und das, obwohl ich so eine Zicke sein kann. Drückt mir die Daumen, denn ich würde mich wirklich sehr über eine geduldige und liebevolle Hand freuen. Ausserdem haben sie keine Kinder und es hat schon eine Katze vor Ort, die mir alles zeigen kann. Oh, das wäre so schön. Und jetzt, wo das mit den Pouletherzen raus ist, bin ich sicher, dass sie sich auf Gourmets vorbereiten werden
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Bis dahin fahre ich Steffi einfach noch ein bisschen an, soll ja lustig bleiben oder?
Fauch zum hallo, Fach zum tschüss, fauchen bringt ja einfach Glück.
Eure Lara

: ich bin Felix – der Glückliche. Und glücklich bin ich wirklich, denn ich lebte auf einem Campingplatz, doch jetzt wo dieser für den Winter geschlossen wurde, habe ich die Menschen um mich herum sehr vermisst und es wurde auch langsam kalt. Wie glücklich bin ich, dass mich eine gute Campingseele als vermisst gemeldet hat und geschaut hat, dass ich bei einer Pflegestelle aufgenommen werde
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. Dort gab es für die vier nun die erste Impfung. Zudem wurde Sanji ein Mikrochip implantiert.



! Lara und ich haben uns gleich versteckt, den Moris hat Steffi daher als erstes erwischt. Dann hat Lara sich erschrocken und ist von selber in die Transportbox. Na, jetzt denkt aber nicht, ich hätte es ihnen so einfach gemacht. Ich bin eine WildCat! Der Name ist Programm
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! Als ob die Box nicht schon reicht, muss ich auch noch durch das Treppenhaus ins Auto und dann wird man so komisch durchgeschaukelt. Beim Arzt riecht das auch ganz komisch… so anders eben. Vor Ort haben Sie Moris durchgecheckt als würden sie etwas suchen. Anschliessend nickten sie und er durfte wieder in die Box. Dann kam Lara dran, sie durfte, wie wir alle, ein Medikament auf den Nacken haben. Aber sie haben sie nicht so durchgecheckt wie den Moris. Scheinbar hatten sie gefunden was sie gesucht hatten, denn bei mir haben sie auch nichts gesucht. Mann, waren wir alle sauer als wir endlich wieder zuhause waren. Die blöden Milben sind schuld, dass wir da hin mussten, juhu. Die sollen endlich verschwinden, damit wir nicht nochmal dahin müssen






. Wir haben das Trockenfutter erwischt und aus Langeweile im ganzen Zimmer verteilt. Das Gesicht unserer Pflegemami hättet Ihr mal sehen sollen… und das nachts um 1 Uhr. Das fand sie gar nicht witzig und auch wenn sie todemüde war, hat sie noch alles geputzt. Aber wir müssen uns ja auch irgendwie beschäftigen, oder etwa nicht 





















