Simba sass hinter dem Vorhang im Wohnzimmer als ich kam und seine Besitzerin erzählte mir, dass er dort sehr gerne döst. Sie musste ihn nur einmal rufen, schon stand der wunderschöne Kater vor mir und begrüsste mich. Er liess sich sogleich von mir streicheln und sogar kurz auf den Arm nehmen. Doch wie ich Simba kannte, wusste ich, dass er das nicht allzu lange schön findet und so stellte ich ihn wieder auf seine 4 Pfötchen
.


Simba hat sich wundervoll entwickelt. Er sieht super aus, hat ein schönes, glänzendes Fell und eine traumhafte Figur und dies obschon er ein wenig verwöhnt wird. Er bekommt täglich ein Portiönchen Kaffeerahm mit etwas Wasser und abends ein Leckerli
. Das quitiert er indem er dann vor Freude hoch springt und mit seinen Pfötchen zeigt, dass er es kaum erwarten kann die Schlemmerei zu bekommen.
Sein Zahnfleisch hat sich tip top erholt. Ich durfte dies selbst überprüfen als er bei seiner Besitzerin döste. Ob man es glaubt oder nicht, er hob nicht einmal den Kopf als ich sein Mäulchen öffnete und liess den Check brav über sich ergehen. Ursula und ich mussten lachen, dass er sich so verhalten hat – jede andere Katze wäre wohl aufgestanden und hätte es sich woanders bequem gemacht. Simba war es egal, er war einfach glücklich neben Ursula dösen zu dürfen.
Die zwei haben sich gefunden. Schon beim ersten Besuch in der Pflegestelle sah man das Band, welches die beiden von der ersten Sekunde geknüpft hatten und heute durfte ich dies erneut erleben
.

Obschon Simba keine Zähne mehr hat ist er ein Top Jäger. Er hat schon mehrere Vögel und Mäuse heimgebracht und genüsslich verspeist. Dies meist auf der Terrasse, damit seine Besitzerin die Überreste wegputzen darf. Tja, Simba ist ein Kater der es mag gelobt zu werden, wenn er erfolgreich war.
Während meiner Fotosession spielte er immer wieder ausgelassen mit dem mitgebrachten Fellmäuschen. Ursula erzählte mir, dass er trotz vieler anderer Spielsachen die Fellmäuse bevorzugt und so war ich froh, ihm gerade diese als Präsent mitgebracht zu haben. Ihm zuzuschauen wie er die Mäuse in der Luft herum warf, hinter ihnen her jagte und sie mit den Pfötchen fing, war einfach wunderschön. Ein junger Kater der sein Leben geniesst
!



Liebe Freunde
Heute war ein Tag mit vielen Eindrücken…
Am Morgen speedete ich noch quer durch die Wohnung und reizte die eine oder andere Katze von meinem Pflegemami
. Doch selbst sie musste schmunzeln, denn sie wusste, dass es das letzte Mal ist, wo ich dies tun kann und ihre Katzen haben gelernt auch mich mal in die Schranken zu weisen und nicht immer nur einzustecken.
Am späteren Vormittag nahm mich Manu auf die Arme und trug mich zur Transportbox, denn ein letzter Tierarzt Besuch stand an. Während der Fahrt mauzte ich immer wieder mal und nachdem wir im Wartezimmer angekommen waren, mussten wir nur kurz warten. Auch meine neue Besitzerin war anwesend was mich riesig freute. Sie mag ich ganz besonders
!
Als wir aufgerufen wurden, trug mich mein Pflegemami ins Behandlungszimmer und öffnete das Türchen zu meiner Box. Doch anstatt wie sonst einfach heraus zu laufen, blieb ich mal vorsichtshalber drin. Ich streckte zwar mein Köpfchen raus, doch zu mehr wollte ich mich nicht hinreissen lassen. Ich hab ja schon so einige nicht so tolle Erfahrungen gemacht und bin nicht mehr so leichtgläubig wie früher
.
Doch war es überhaupt kein Problem mich zu nehmen, als der Tierarzt das Zimmer betrat und ich hielt auch brav still, als er mich untersuchte und mir sogar ein Thermometer in den Allerwertesten schob
. Der Befund hiess nur „keine zu hohe Temperatur“ und schon ging es weiter mit der Untersuchung. Als diese abgeschlossen war, fand auch er, dass ich umziehen darf, doch will er mich in 4 Wochen erneut sehen und sicherstellen, dass alles mit mir okay ist. Mein neues Frauchen wie auch meine Pflegemamis werden beim Besuch anwesend sein.
Danach hiess es noch die Transportbox wechseln, damit ich meine Reise ins neue Daheim antreten kann. Alles klappte wie geplant, denn ich bin ein super toller Kater und sowas von lieb!
Nun bin ich auf meiner Reise in mein neues Daheim und schon gespannt, was ich alles entdecken und erkunden kann. Mein Pflegemami ist sich sicher, dass ich gleich aus der Box komme und alles genau inspiziere.
Nach einigen lieben Worten, vielen Streicheleinheiten und einem Küsschen liess sie mich ziehen und ist schon sehr gespannt auf die ersten Infos, die sicher bald folgen werden. Sie weiss, dass ich ein super Zuhause gefunden habe und sicher auf Händen getragen werde. Davon erzähle ich Euch in einigen Tagen.
Bis dahin geniesst die weisse Pracht,
euer Simba



Liebe Fans
Am letzten Freitag war es soweit und ich wurde erneut in die Transportbox getan und zum Tierarzt gebracht. Dieser freute sich mich so neugierig zu sehen und nach einem kurzen Untersuch schaute er sich auch mein Mäulchen an. Er fand, dass sich alles super erholt hat und nur noch 2 Stellen etwas zu rot seien und wir diese noch beobachten sollen
. Um die Entzündung gut zu behandeln bekomme ich nun einen Entzündungshemmer, welchen mir meine Pflegemamis ins Futter geben.
In 10 Tagen dürfen meine Pflegemamis noch einmal in mein Mäulchen schauen und müssen ein Foto machen welches sie an den Tierarzt senden, damit er entscheiden kann wie wir weiter vorgehen. Danach durfte ich zurück in meine Box und wir traten die Heimreise an.
Ob ihr es glaubt oder nicht, meine Pflegemamis sind nun total am hibbeln und würden am liebsten täglich in mein Mäulchen schauen. Doch um mich nicht zu arg zu stressen verkneifen sie sich dies und werden brav die 10 Tage abwarten
.
Nun darf ich auch täglich zu den anderen Katzen und in die ganze Wohnung. Nachdem ich anfangs ja noch ziemlich unsicher war, wenn ich den anderen Samtpfötchen begegnet bin, zeige ich mich in der Zwischenzeit sogar als kleiner Kämpfer. Denn wenn mir eine Katze zu Nahe kommt, mache ich einen Buckel und stelle mich seitlich hin um grösser zu erscheinen. Ich bin also sicher kein Angsthase, sondern schalte eher auf Angriff um sicherzustellen, dass genügend Distanz gewahrt wird
.
Leider bin ich auch schon auf Manus Katzen los, was sie nicht so toll findet. Ihre Katzen sind alle sehr sozial und wollen mir nur „hallo“ sagen, doch ich finde das nicht lustig und starte dann einen Angriff, sodass sich ihre Katzen in alle Winde zerstreuen und mir aus dem Weg gehen
. Manu hofft, dass sich dieser Zustand wieder einpändelt, denn sie fände es sehr schade mich nur dann aus dem Zimmer zu lassen, wenn jemand da ist der aufpassen kann. Die nächsten Tage werden zeigen, ob mein Verhalten sich ändert oder ob ich tatsächlich ein eher angriffslustiger Kater bin.
Morgen kommt mich mein neues Frauchen wieder besuchen und würde mich am liebsten gleich heim nehmen. Nun hofft sie darauf, dass es auf das nächste Wochenende klappt, denn sie kann es kaum erwarten, dass ich bei ihr einziehe. Sie hat alles schon für mich eingerichtet und extra einen Kratzbaum sowie einige Spielsachen für mich besorgt
. Ich bin natürlich gespannt darauf all diese Sachen zu sehen und freue mich, wenn der grosse Tag da ist.
So, nun geh ich wieder meinen Rundgang machen und suche mir ein tolles Plätzchen für ein Nickerchen.
Tschüss ihr Lieben,
euer Simba (Tiger)

Liebe Tagebuch Leser
Nun ist eine Woche vergangen und ich zeige mich als neugieriger, an allem interessierter Kater. Meine Pflegemamis sehen anhand meines Verhaltens, dass es mir viel besser geht. Meine Zähne waren eindeutig der Grund, dass ich anfangs so zurückgezogen war, denn nun bin ich ein richtig aufgestellter junger Kater
. Ich spiele gerne, komme meine Schmuseeinheiten abholen, renne gleich zur Zimmertür wenn die Pflegemamis kommen und futtere wie ein Weltmeister. Ich bekam ja nach der Operation für einige Tage Schmerzmedikamente, doch diese Zeit ist nun vorbei und dennoch ändert sich nichts an meinem Verhalten. Meine Pflegemamis sind glücklich, denn es zeigt ihnen, dass ich nun wohl keine Schmerzen mehr habe.
Übermorgen ist ja der Kontrolltermin beim Tierarzt und sie sind schon sehr gespannt darauf zu erfahren, ob meine Entzündungen nun weg sind oder zumindest besser wurden. Einen kurzen Blick in mein Mäulchen konnten sie sich nicht verkneifen und sahen schon einige rosarote Stellen – eben so wie es sein sollte
. Es heilt also und auch wenn klar ist, dass es noch etwas länger dauern wird bis alles wieder ganz rosa ist, freuen sie sich mit mir.
Ich durfte bereits das erste Mal aus dem Zimmer um die anderen Katzen kennenzulernen, doch war ich sehr unsicher und lief ganz vorsichtig herum. Jede Begegnung mit den anderen Katzen liess mich erschrecken und schnell huschte ich zurück in mein Reich.
Manu und Margot werden mich nun täglich immer wieder raus lassen bis ich mich ganz wohl fühle und auch nicht mehr zurück in mein Zimmer möchte. Das wird sicher ein paar Tage dauern.
Hier seht ihr mich auf einem meiner ersten Streifzüge. Nachdem ich mir alles angeschaut hatte, entschied ich mich für ein Nickerchen in der Hängematte
.

Ihr seht ich bin auf gutem Weg und alle haben viel Freude an mir. Am Wochenende kommt übrigens mein neues Frauchen zu Besuch um den Vertrag zu unterzeichnen und mich zu reservieren. Ich freu mich schon drauf, denn sie liebt es mich zu knuddeln und mit mir zu schmusen. Wir beide passen gut zusammen
.
In einer Woche hört ihr wieder von mir. Bis dahin liebe Schnurrlers,
euer Tiger
Hallo Freunde
Als am Morgen meine Pflegemamis zu mir ins Zimmer kamen war ich schon ganz aufgeregt, denn ich freute mich auf mein Schälchen Futter da ich grossen Kohldampf hatte. Meine Pflegemamis hatten nämlich vergessen mir am Vorabend mein Abendessen hinzustellen, was ich gar nicht toll fand und hoffte, dass dieser Faux pas nun korrigiert wird. Doch nichts dergleichen geschah
…
Anstatt mich zu füttern kamen sie mit einer Transportbox ins Zimmer und stellten diese aufs Sofa. Ich, gutgläubig wie ich bin, kam natürlich sogleich angerannt um mich schmusen zu lassen und da ich ein neugieriger Kerl bin wollte ich auch gleich wissen was in der Box ist. Während sie mich noch streichelten ging ich hinein und kaum war ich drin, schlossen sie einfach das Türchen
. Na super!
Kurz darauf wurde ich ins Auto gebracht und auf ging die Reise zum Onkel Doc. Dort haben sie mich einfach abgegeben. Keiner blieb bei mir und ich verstand die Welt nicht mehr. Doch die TPAs beim Tierarzt waren alle ganz lieb zu mir, fanden mich einfach zu süss und streichelten mich lieb. Irgendwann gab es einen Piks und danach schlief ich einfach ein.
Als ich wieder erwachte fühlte ich mich etwas angeschlagen und ich merkte auch, dass in meinem Mäulchen nichts mehr so war wie vorher. Die haben mir alle meine Zähne gezogen – wirklich alle! Wie kann man nur
. Mir tat nichts weh und als mich mein Pflegemami abends wieder abholte war ich bereits wieder auf den Beinen. Kaum zurück in der Pflegestelle durfte ich auch gleich aus der Box und mein erster Gang war ans Futternäpfchen, um meine verpassten Mahlzeiten nachzuholen, denn ich hatte echt Hunger. Doch ich bekam nicht gleich eine riesen Portion, sondern mehrmals am Abend kleinere Häppchen vorgesetzt, die ich jeweils gleich verdrückte.

Da ich ja alles verschlafen hatte, erzählte mir mein Pflegemami was heute geschehen war. Anscheinend rief der Tierarzt kurz vor der OP noch an und fragte nach, ob er die Fangzähne stehen lassen solle, damit ich wenigstens noch etwas halten kann. Schnell war klar, dass dieser Entscheid während der OP getroffen werden muss, da die früher gemachten Fotos zumindest einen Fangzahn zeigten, wo die Entzündung auch bereits gewütet hatte.
Nach der OP erhielt mein Pflegemami ein weiteres Telefonat vom Tierarzt. Natürlich um mitzuteilen, dass alles gut verlaufen sei, aber auch um zu sagen, dass man leider keinen einzigen Zahn drin lassen konnte. Schlimm nicht wahr?
Aber es war die richtige Entscheidung, denn es bringt ja niemandem etwas, wenn man 2-3 Zähne stehen lässt, ich dafür in einem Jahr erneut unters Messer müsste. So war ich am Schluss auch dankbar, dass man mir einen weiteren Eingriff erspart hat
.
Nun muss ich erneut Medikamente nehmen und am Freitag in einer Woche will mich der Tierarzt noch einmal zur Kontrolle sehen. Danach wird...
Liebe Freunde
Schon wieder sind einige Tage vorbei und ich entwickle mich zum totalen Schmusekater. Ich finde es herrlich wenn meine Pflegemamis Zeit für mich haben und mich liebevoll schmusen. Dabei kann ich völlig entspannen und zeige mich als ein absoluter Geniesser
.
Es ist einfach herrlich so viele liebe Hände auf sich zu spüren und am Bäuchlein, den Wangen, dem Kopf oder auch auf der Seite gestreichelt zu werden. Dabei schnurre ich dann auch und lege mich so hin, dass man mich dort wo ich es am liebsten habe auch gut streicheln kann
.
Ansonsten läuft leider nicht so viel, da mich meine Pflegemamis beschützen wollen und ich deshalb nicht zu den anderen Katzen darf. Die höre ich zwar immer wieder mal miauen oder vor der geschlossenen Türe stehen, doch hab ich es nicht nicht geschafft mal raus zu kommen.
Ich gebe zu, ich versuche es immer wieder, vor allem wenn Margot mich besuchen kommt. Sie versuche ich dann immer wieder auszutricksen, doch bisher hat sie all meine Versuche durchschaut und war schneller als ich. Ich sehe schon, ich muss noch ein wenig üben
…
Nun ist es noch eine Woche bis ich meine OP habe und das Thema rückt wieder in den Mittelpunkt. Meine Pflegemamis machen sich so ihre Gedanken und wünschen mir, dass sich danach alles zum Guten wendet und ich mich komplett erhole. Es könnte nämlich sein, dass sich mein Zahnfleisch nicht ganz von der Entzündung erholt. Sie kennen das von einem ihrer Kater der auch all seine Zähne ziehen lassen musste, doch immer wieder ein Entzündungsherd aufflammt, denn sie dann homöopatisch behandeln.
Man wird also erst nach einiger Zeit wissen, wie ich reagieren werde. Aber ich finde man kann das alles auch vom positiven anschauen und da ich ein Optimist bin, lasse ich es einfach auf mich zukommen
.
Ah ja, Manu meinte noch ich soll euch erzählen, dass sie jeden Morgen mein Zimmer wieder ordentlich herrichten muss, denn ich tobe in der Nacht so doll herum, dass nichts mehr dort steht wo sie es am Abend sah. Ich hab es schon geschafft den Kratzbaum zu verschieben und auch mein Schuh befindet sich immer an einer anderen Stelle, wenn sie wieder nach mir schaut. Ich bin nun also wirklich wieder fit und stelle so manchen Unfug an.
Ich wünsche euch noch eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal,
euer Tiger




Liebe Freunde
Nun bin ich schon eine Woche in der Pflegestelle und ich bekam auch schon Besuch. Zwei nette Damen kamen vorbei um mich kennenzulernen und schwärmten davon, wie anhänglich und lieb ich bin. Auch meinten sie, dass mein Gesicht nicht mehr so dolle Schmerzen zeigt wie auf den ersten Fotos und ich viel entspannter wirke.
Sie haben Recht, denn es geht mir besser. Die Medikamente wirken und ich zeige mich auch schon mehr im Zimmer und liege nicht einfach nur in der Transportbox. Auch futtere ich mehr wie zu Beginn, denn nun tut es mir nicht überall weh, wenn ich meine Mahlzeit verdrücke.
Manu hörte mich auch schon herum springen und kam nach oben um nachzusehen. Sie stellte fest das ich ein Filzmäuschen jagte, was ihr ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Nun ist sie sehr gespannt wie ich mich weiter entwickle
.
Mein Pflegemami hat einen Zahnspezialisten auf den Plan gerufen und nachdem er mich sah war klar, dass der Eingriff bald gemacht werden sollte. Nun habe ich meinen Termin am 7. Februar, denn bis dahin soll ich weiterhin die Entzündungshemmer sowie die Schmerzmedikamente einnehmen.
Vorsicht, das Foto ist nicht für jedermann ansehbar. Also lieber weg sehen, wenn ihr mit sowas nicht klar kommt!

Ich bin übrigens ein ganz braver Bub, was das Einnehmen der Medis anbelangt. Mein Pflegemami fand die Vorstellung einfach grässlich, mich mit einer Spritze zu quälen und entschied kurzerhand, mir die Medikamente aufs Futter zu streuen. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich futtere immer ganz brav alle Medis und bekomme danach als Versöhnungsleckerli den Rest der Portion.
Mein Appetit hat auch zugenommen und ich haue schon locker das doppelte weg, wie bei meinem Einzug.
Es kommt also gut und nun bleibt nur noch abzuwarten wie die OP verläuft. Drückt mir am 7.2. fest die Daumen!
Bis dahin, liebe Schnurrlers,
euer Tiger

Hallo liebe Leser
Mein Name ist Tiger und ich durfte am Samstag in der Pflegestelle einziehen. Ich habe bisher bei meinen Menschen gewohnt, die mich wirklich fest lieb haben. Leider bekam ein Familienmitglied eine Katzenhaar Allergie und obwohl sie es sich nicht leicht gemacht haben, war am Schluss klar, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Da ich mich auch mit dem Hund in der Familie immer schlechter verstehe, wollten sie mich nicht länger diesem Stress aussetzen, daher nahmen sie mit dem Verein Kontakt auf und fragten an, ob ein Plätzchen für mich frei ist.
Das Wochenende über war ich etwas unsicher und lag meist in meiner Transportbox. Zwar liess ich mich problemlos nehmen und streicheln, doch jedes Mal wenn die Pflegemamis ins Zimmer kamen fanden sie mich in der Box vor. Nur anhand des benutzten Klos wie der leeren Futterschälchen wussten sie, dass ich mich doch im Zimmer bewege, doch fanden sie es komisch, dass ich so zurückgezogen bin. Sie sollten bald erfahren was der Grund dafür ist.
Am Montag war mein Arzttermin für die Kastration. Geplant war auch, dass ich auch geimpft werde, doch schon kurz nach dem Vorstellen war klar, dass dies unmöglich ist. Die Tierärztin schaute mich nämlich ganz genau an und als sie mein Mäulchen öffnete erschrak sie ziemlich. Ich habe ganz schlimm entzündetes Zahnfleisch und meine Zähne sehen schrecklich aus. Sie konnte nicht glauben, dass ich mit diesen Zähnen noch essen mag und meinte nur, dass ich ganz schlimme Schmerzen habe
.
Da durch diese Entzündung mein Immunsystem geschwächt ist, muss das als erstes behandelt werden. Ich bekomme zur Zeit Medikamente die die Entzündung lindern sollen und danach muss ich nochmals zum Tierarzt um meine Zähne ziehen zu lassen
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Ihr seht mein Start hier kam anders als gedacht, doch das Wohl der Katzen steht an oberster Stelle und darum werde ich nun sicher ein paar Besuche beim Mann in Weiss hinter mich bringen, bevor man sich Gedanken über eine Platzierung von mir macht.
Sobald ich wieder News habe – ich hoffe das nächste Mal viel bessere – melde ich mich wieder bei euch. Dennoch wünsch ich mir, dass ihr mich in euer Herz schliesst und wer weiss, vielleicht meldet sich ja schon mal jemand, der mir ein schönes Zuhause schenken möchte? Ich bin gespannt.
Liebe Miaus und bis bald,
euer Tiger

