Als wir in der Wohnung der Besitzer von Jake und Jenny ankamen, war Jake gerade gemütlich am Fressen und liess sich nicht von unserer Anwesenheit stören. Jenny, die laut Besitzer ein bisschen scheuer ist, war zusammengerollt auf einem Küchenstuhl und schlief .
Beim Rundgang durch die Wohnung haben wir ganz viele tolle Plätzchen für die jungen Katzen gesehen. Jake sitzt anscheinend am liebsten zuoberst auf dem Katzenbaum, während Jenny sich lieber irgendwo vergräbt; unter einer Decke zum Beispiel. Auch am Fenster sitzen die beiden gerne und schauen in den Garten hinaus. Und im Winter war die Hängematte an der Heizung ein sehr beliebtes Plätzchen, vor allem bei Jenny
.

Die Familie erzählt uns, dass die zwei Geschwister sehr anhänglich sind, sowohl untereinander, als auch zu ihren Menschen. Am liebsten kommen sie am Abend zum gemeinsamen Fernseh-Abend dazu und lassen sich von allen streicheln. Jake sei besonders vernarrt in den jüngeren Sohn der Familie und wecke ihn am Morgen sogar, indem er auf sein Kopfkissen sitzt und ihn mit der Pfote anstupst. Wenn an einem Tag fast niemand zu Hause war, dann lässt vor allem Jake die Familie wissen, dass er damit nicht zufrieden ist und macht irgendeinen Blödsinn, wie zum Beispiel Blumen anknabbern, oder den Wassernapf auf dem Fussboden verteilen
. Da die Familie aber gerne und oft zuhause bei den Katzen ist, passiert das zum Glück nicht so oft.

Wenn die Katzen spielen und sich jagen, ist Jake meistens der Gewinner, da er schon grösser ist als seine Schwester. Das kommt wohl auch davon, dass er mehr frisst und die angefangenen Portionen von Jenny gerne stibitzt, wenn sie nicht mehr mag. Nichtsdestotrotz sind die beiden unzertrennlich und schlafen auch gerne beieinander oder putzen sich gegenseitig.

Da die beiden als Kätzchen Katzenschnupfen hatten und das häufig einen chronischen Charakter hat, gibt es immer wieder Zeiten, wo sie ein bisschen verschnupft sind, oder leicht tränende Augen haben. Es scheint ihnen aber nicht so viel auszumachen und sie tragen es mit Fassung. Vielleicht auch deswegen, weil die lieben Besitzer sich so gut um sie kümmern und ihnen Tropfen zur Stärkung des Immunsystems geben.
Als wir am Ende des Gesprächs nochmals in die Stube zu den zwei Katzen gegangen sind, hatten sie beide ihre Scheu abgelegt und liessen sich von uns streicheln und posierten für die Fotos. Die zwei Geschwister sind wunderschön, haben ein sehr glänzendes Fell und strahlende Augen. Man sieht ihnen sofort an, dass es ihnen bei der neuen Familie sehr gut geht und sie liebevoll umsorgt werden
.

Abschliessend möchten wir der Familie alles Gute mit den zwei lieben Katzen wünschen und noch ganz viele Jahre voller Freude 
Auf meine Anfrage, wie sich die Verletzung von Simba entwickelt hat und ob es ihr wieder gut geht, hat mir die Besitzerin folgendes geschrieben:
Simba hat sich sehr gut erholt. Wenn das Fell nicht weg wäre, würde man gar nichts mehr merken. Sie hat es aber tatsächlich geschafft, sich am Sonntag den Kragen selbst auszuziehen und die Fäden hat sie sich dann auch gleich selbst gezogen. Deshalb musste sie den Kragen 2 Tage länger tragen. Aber jetzt ist alles wieder gut und Nala und Simba schmusen auch wieder miteinander.

Mein Besuch bei den zwei süssen, schwarzen Mädels war auch gleich eine Art Krankenbesuch. Gerne hätten die zwei die Gelegenheit genutzt und wären nach draussen geeilt, als die Haustüre geöffnet wurde
. Leider muss Simba ein paar Tage drinnen bleiben, weil sie am Vortag operiert und drei Abszesse von Bisswunden behandelt werden mussten. Nun hat die Arme einen rasierten Rücken, drei Wunden mit Schläuchen drin und muss einen kleinen Kragen tragen. Sie tat mir richtig leid
.



Aber das hielt weder Simba noch Nala ab, mich gleich begeistert zu begrüssen und Streicheleinheiten abzuholen
. Während des Gesprächs spielten sie, als wäre nichts passiert. Allerdings scheint Nala die Sache nicht so ganz geheuer zu sein, denn kommt ihr Simba zu nahe, weicht sie zurück und faucht sie leise an als wollte sie sagen „Iiiii, du riechst komisch und siehst komisch aus“. Das wird sich aber bestimmt wieder geben, wenn die Wunden verheilt und der Kragen weg ist, denn eigentlich lieben sich die beiden Schwestern sehr
. Damit es auch ein Bilder von Simba ohne Kragen gibt, hat mir die Besitzerin einige zur Verfügung gestellt, wo die zwei Schwestern noch etwas jünger sind. Leider habe ich keine Ahnung, wer von beiden wer ist
.



Abgesehen von der Verletzung könnte man die beiden praktisch nicht unterscheiden. Nala ist ein wunderschönes, schwarzes Katzenmädchen mit einem kleinen weissen Brustfleck und leicht grünlichen Augen. Simba sieht für den Laien genau gleich aus, nur dass ihre Augen leicht gelblich grün sind. Nala und Simba sind sehr verspielt und zwei kleine Schmusemonster. Beide hüpften mindestens einmal auf meinen Schoss und liessen sich knuddeln und streicheln. Sie haben absolut keine Scheu, auch vor Fremden nicht
.
Nala liebt ausserdem weiche kuschelige Decken sehr, dann wird sie wieder zum kleinen Kitten und nuckelt daran. Simba hingegen steht total auf Finger- und Fussnägel und knabbert gerne daran. Sie ist auch eher die Beschützerin der beiden. Nachts drehen die zwei jeweils ziemlich auf und sind total aktiv 
. Da finden die Besitzer dann jeweils überall Dinge verstreut.


Jay lag zuoberst auf dem Kratzbaum im Bettchen und erkannte meine Stimme sofort, als ich ins Wohnzimmer eintrat. Ich wollte wissen wie er auf mich reagiert und hielt ihm meine Hand hin, die er sogleich anfauchte
. Seine Besitzer meinten nur, dass sie dieses Verhalten bei ihm schon länger nicht mehr gesehen hätten, doch damit gerechnet hatten, dass er mich so begrüsst
.


Schon wenige Minuten später kam er vom Kratzbaum herunter. Ich dachte schon, dass er sich nun in die obere Etage zurück zieht, doch versuchte er nur etwas mehr Distanz zwischen uns zu bringen. Nur kurz verschwand er die Hälfte der Treppe nach oben, doch sehr schnell stand er auch wieder da. Er wurde immer neugieriger während wir plauderten
. Als erstes mussten meine Schuhe untersucht werden und schon bald darauf waren die Taschen dran. Alles schnupperte er ab, auch meine Finger. Es war toll ihn so zu sehen, erinnerte ich mich doch daran, wie vorsichtig und eher scheu er bei mir in der Pflegestelle war. Nun zeigte er sich selbstbewusst, sicher und an allem interessiert. Ich erfuhr, dass er nun der König im Haus sei.



Er spielt sehr gerne mit der Angel und seine Besitzer erzählten mir, welch tolle Sprünge er vollführen kann. Einen zeigte er auch uns. Auch das mitgebrachte Stinkie bespasste er ab und zu, wie er auch sein Interesse an Mäuschen hatte. Doch die Angel hat es ihm mit Abstand am meisten angetan. Er vollführte so einige Kapriolen auf dem Kratzbaum und ich erfuhr, dass er sich manchmal nicht als Trapezkünstler zeigt, sondern eher auf eine lustige Weise seinen Weg in die Hängematte findet. Während dem Spiel fand ich heraus was damit gemeint war, denn er nahm einen zu grossen Schritt und der ging ins Leere
, doch gekonnt landete er auf seinen Pfötchen auf dem Boden.


Auf meine Frage ob er denn mal was angestellt hätte erhielt ich länger keine Antwort. Dann jedoch wurde mir ein Foto gezeigt, dass eine Orchidee ohne ihren Topf auf dem Boden zeigt und einer der Kater der daneben stand. Es war nicht Jay, aber die Besitzer sind sich nicht so sicher, ob nicht...
An der Situation mit meinen zwei neuen Mitbewohnern hat sich nicht so viel geändert. Ich versuche immer ganz freundlich mit allen zu sein, aber Cameo macht immer noch diese Laute. Grauenhaft! Ich kann mich zwar immer mehr annähern und Fluffy lässt mich auch immer näher an sich ran, aber sie wollen den Futternapf noch nicht mit mir teilen. Zum Glück gib es 2 Futternäpfe. Im Moment bleibe ich im Wohnzimmer und meine 2 Kumpels sind meistens ganz oben
.
Papi und Mami verbringen viel Zeit mit mir mit Spielen und Knuddeln, es ist schön. Ah ja, und am Samstag musste ich zum Arzt. Ich war ganz tapfer. Ich bekam eine Spritze, weil ich Fieber hatte und ein Antibiotikum
. Es ging mir am Abend schon viel besser und ich habe mich in eine kleinen Rakete umgewandelt. Ich fühle mich pudelwohl und habe grosses Vertrauen in meinen neuen Eltern, was sie ganz erstaunt, in so kurzer Zeit! Ich fauch sie gar nicht mehr an und geniesse das Knuddeln total
.

Am Montag haben Papi und Mami wieder mit mir gespielt und geknuddelt. Sie mussten aber leider weg für ein Essen in der Romandie. Sie kamen erst am Ende des Nachmittags wieder. Da gab es dann wieder eine Spieleinheit und diesmal kam Fluffy dazu. Irgendwann haben die Eltern aufgehört zu spielen, damit ich mit Fluffy allein spiele. Was ich natürlich tat und er hat mit mir auch ein bisschen gespielt
!! Er geht jetzt nicht mehr sofort weg, wenn ich mich ihm nähere. Ich blieb lange bei Mami zum Knuddeln, sie macht Zwangsknuddeln, von selbst ich gehe noch nicht zu ihnen. Aber ich versuch nicht einmal mehr wegzurennen. Ich blieb dann auf dem Sofa ein Stündchen zum Schlafen. Am Abend ging ich erstmals ganz nach oben schlafen wo meine Brüder waren.
Der nächste Tag war ein Erfolgstag – und Papi und Mami sind erleichtert. Am Morgen konnte ich aus dem gleichen Napf wie Cameo essen! Fluffy geht immer noch weg, wenn ich mit ihm am Buffet essen möchte aber das macht er immer meinte Mami, es hätte nichts mit mir zu tun.
Danach musste ich ein Dampfbad nehmen, weil meine Nase ziemlich zu ist. Da ich Panik im Käfig hatte, bin ich mit Mami in der Duschkabine gesessen. Das war viel besser.
Danach habe wir mit den Eltern gespielt und dann habe ich mit Fluffy gespielt. Er spielt nicht sehr lang aber es kommt gut, meint Mami. Cameo hat aufgehört mit den Katzenopern (was jeden sehr freut) und faucht nur noch selten, z.B wenn ich seinen Schwanz anspringe
.

Am Nachmittag habe ich viel geschlafen, das tat gut. Der Abend verlief ein bisschen enttäuschend, Fluffy hat gar nicht mit mir...
Liebe Leser
Nun ist es soweit und wir fünf Geschwister sind alle in unseren neuen Zuhause.
Bereits am Donnerstag wurde Jay, unser süsser weiss getigerter Bruder, abgeholt und seine neuen Besitzer freuten sich riesig auf ihn. Sie waren die letzten Tage über immer wieder hier, um ihren Schatz zu besuchen
.
Als sie heute kamen, freuten sie sich riesig und Manu war etwas traurig, denn sie wusste, dass der Abschied bevor stand. Doch sie weiss, wie gut es Jay in seinem neuen Daheim haben wird und so konnte sie loslassen und dem kleinen Schatz von Herzen alles Gute für seine Zukunft wünschen.
Sie weiss, dass seine Besitzer sich immer wieder bei ihr melden und von ihm erzählen werden – dass ist immer ein tolles Gefühl und zeigt, dass auch die Besitzer viel Verständnis dafür haben, dass Pfleglinge einem ans Herz wachsen und man sie nur ungern ziehen lässt.
Lieber Jay, von ganzem Herzen alles Gute für Dich. Du warst speziell und einzigartig und gerade diese Büsi vergesse ich nie. Hab Dich lieb mein Schatz und wünsche Dir von Herzen eine super tolle Zukunft. Pass auf Dich auf und vergiss mich nicht
.
Dein Pflegemami


Nun war es auch Zeit für uns vier Schnüggels das neue Daheim in Beschlag zu nehmen.
Morgens um 9 Uhr durften ich Jane und meine Schwester Joya umziehen. Unsere Familie war hell begeistert und man sah ihren Nasenspitzen an, dass sie es kaum noch aushielten. Natürlich wurde noch ein wenig geplaudert und wir durften ein letztes Mal mit unseren Geschwistern toben. Doch dann hiess es – ab in die Box. Dies mit liebevollen Worten von unserer Pflegemami und kurze Zeit später waren wir schon auf unserem kurzen Heimweg
. Denn unser neues Zuhause ist nicht so weit entfernt.

Und nur eine Stunde später war es für uns soweit. Ich Jenny und mein Bruder Jake wurden abgeholt und die Kinder hatten super Freude, dass der Tag nun endlich gekommen war. Wir zwei werden die Bude auf den Kopf stellen und zeigen, dass Kitten einfach Kitten sind und oftmals Flausen im Kopf haben! Ihr werdet es sehen uns lesen, denn unsere Besitzer versprachen sich zu melden
.

Ihr lest sicher bald von uns und bis dahin wünschen wir euch allen ein
frohes Weihnachten und einen super guten Rutsch ins neue Jahr!
Eure
Mele Kalikimaka = fröhliche Weihnachten – wir werden sie haben, versprochen!
Hallo Mami Manu!
Wie du es weisst, war es gestern ein ganz herausfordernder Abend, den ich wie ein Grosser gemeistert habe.
Als meine neuen Eltern den Käfig im Wohnzimmer hingestellt und geöffnet haben bin ich sofort rausgegangen. Die 2-Beiner haben ja gestaunt
! Tja, dann bin ich auf Erkundungstour gegangen, Schwänzli hoch und selbstsicher. Ich habe ja schon geschmeckt, dass hier andere Katzen leben, aber sie waren nirgends zu sehen und ich hatte gut 10 Minuten allein zum Erkunden.
Dann kam ein beiger Kater die Treppe runter, ziemlich rund mit grossen runden Augen, der Cameo. Hihi, der war ziemlich schockiert mich in seinem Wohnzimmer zu sehen und war nicht gerade begeistert. Er hat gejault, gefaucht und gespuckt, das ganze Theater
. Ich bin sitzen geblieben und habe gewartet, dass das Gewitter vorbeizieht. Er ist mir mit Abstand gefolgt und hat weiter „gesungen“ aber ich liess mich gar nicht beeindrucken und habe ihm gezeigt, dass ich auch wie ein Grosser fauchen kann (ja.. ok fast wie ein Grosser
)!! Er hat aber trotzdem einen gewissen Respekt vor mir gezeigt, vielleicht hilft der Duft der Bengalen und anderer Katzen. Auf jeden Fall war er so nett, mich beim Essen, Trinken und aufem Katzenklo nicht zu stören.
Irgendwann kam ganz vorsichtig ein grauer Kater mit komischen kleinen Ohren. Das ist Fluffy. Er hat lustige und nette Geräusche gemacht, ein bisschen wie eine Taube. Wenn er das macht, lockt es mich immer aus meinen Versteckt. Aber er ist seltsam, ich versuche immer wieder ihm näher zu kommen. Wir beschnuppern uns und wenn ich meinen Kopf an ihm reiben möchte, läuft er rückwärts oder macht einen kleinen Sprung auf die Seite
. Er faucht mich aber nicht an. Mami meint es wird schon kommen, er braucht ein bisschen Zeit.

Der Rest des Abends verlief ganz toll, spielen mit den Eltern, viel fressen und knuddeln. Ganz toll war das Knuddeln vor dem Schlafen mit Mami. Sie hat mich gepackt und auf ihren Schoss genommen. Sie hat eine Weile ihre Hand auf meinem Rücken gelassen und da habe ich angefangen zu schnurren und zu schnurren. Ich fühlte mich so wohl, dass ich kurz eingenickt bin. In der Nacht wollte ich aber lieber auf dem Fellteppich am Boden schlafen. Mami hat in dieser Nacht auch im Wohnzimmer geschlafen, um sicher zu sein, dass alles gut läuft. Heute wird sie vermutlich bei Papi schlafen. Der Papi war lustig heute morgen, er hatte Mühe ins Geschäft zu fahren und wäre lieber zu Hause geblieben mit mir. Der kommt sicher heute früh nach Hause
! (Und er kam tatsächlich um 15 h wieder hahah!)

Heute morgen wurde ich zwangsgeknuddelt, es war nicht schlecht aber ich war nicht gleich entspannt....
Liebe Leser
Uns geht es mittlerweile wieder gut. Unser Schnupfi – Jane – muss dem Tierarzt vorgestellt werden, obwohl es ihr seit Sonntag Abend wieder besser geht. Aber Manu will, dass ein Profi sich das ganze anschaut und auch wenn nochmals Antibiotika verschrieben werden, denkt sie, dass Jane das auch ohne überstanden hätte. Denn schon seit Sonntag niest sie nicht mehr so oft und erholt sich sichtlich von ihrem Schnupfen. Aber morgen wissen wir mehr, denn dann müssen wir alle nochmals zum Tierarzt.
Manu schätzt, dass Jay, Jake und Jenny geimpft werden, denn die drei toben rum, zeigen wie ein Kittenleben sein sollte und sind kaum zu bremsen. Jane und Joya hingegen sind noch etwas ruhiger, was nicht heisst, dass sie super krank sind, aber sicher auch nicht gerade auf ihrem Höchstniveau! Doch es kommt gut. Spätestens seit gestern sieht man Fortschritte und die beiden Mädels werden sicher bald ihren Infekt hinter sich lassen. Drückt alle die Daumen!
Ansonsten werden wir hier verwöhnt, dürfen das Wohnzimmer und täglich auch den Balkon als unser Reich betrachten und wenn es jeweils etwas wärmer ist, auch länger draussen toben. Doch die letzten Tage mit Schnee haben dazu veranlasst, dass kurz gelüftet wird und wir danach wieder rein in die warme Stube müssen. Manu will nicht, dass wir zu lange der Kälte ausgesetzt sind.
Wir hoffen nun, dass sich nochmals eine etwas wärmere Zeit einstellt, denn wir toben gerne auf dem Balkon rum. Der ist gross und der Rascheltunnel und viele andere Spielsachen sind dort draussen, die wir noch so gerne bespassen!
Wir lieben übrigens Hühnchen. Frischfleisch verleitet uns dazu, dass wir noch so gerne daran knabbern, knurren und mit unseren Pfötchen hauen, wenn ein anderes von uns zu Nahe kommt
. Jay ist hier der Favorit, denn er findet alle doof, die seinem Stück Fleisch näher treten
.
Auch wenn es dieses Mal keine Fotos gibt – uns geht es gut!
Eure
Mele Kalikimaka
Liebe Leser
Wir sind nun schon gut eine Woche in der Pflegestelle und haben uns super eingelebt. Jay ist immer noch der vorsichtigste von uns, doch lässt er sich in der Zwischenzeit streicheln und findet das gar nicht so uncool
. Er hat enorm dazu gelernt seit er in der Pflegestelle angekommen ist und auch seine neuen Besitzer kommen noch so gerne vorbei, um ihn immer wieder zu besuchen.
Gerade sein neues Herrchen hat ein Händchen für diesen super süssen Kater und dann lässt er sich knuddeln und schmusen und vergisst dabei – abzuhauen
.


Jenny, seine Schwester hat kurz nach der Übernahme mit einem Schnupfen reagiert, den wir gleich in Angriff nahmen. Nun, nach einer Woche hat sie ihn schon auskuriert und ist wieder am rum hüpfen und prügeln. Sie ist eine wundervolle kleine Katzendame und macht den Pflegemamis viel Freude.


Sie darf zusammen mit Jake in ihr neues Zuhause ziehen und auch er kommt gerne knuddeln und schmusen. Unsere drei Blackies waren ja von Anfang an die Schmusemonster und daran hat sich nichts geändert. Die drei sind einfach sowas von Zucker.
Leider machte uns Jane am Wochenende einen Strich durch die Rechnung. Obwohl ihr Besuch anstand, fand sie, dass sie innert 3 Stunden auf krank macht. Kurz nach dem Eintreffen ihres Besuchs brachten wir sie stationär zum Tierarzt, der fand, dass sie mindestens einen Tag an der Infusion bleibt und man ihre Blutwerte kontrolliert. Sie hatte eine beginnende Lungenentzündung und Manu war froh, dass diese im Anfangsstadium entdeckt wurde. Allerdings ist sie noch nicht ganz über den Berg und muss noch einige Tage Medikamente nehmen.


Doch das Sorgenkind heisst Joya. Die Kleine wird ihren Schnupfen nicht los und kämpft wirklich. Nicht so, dass sie sterben würde, aber ein so hartnäckiger Schnupfen hat das Pflegemami selten erlebt. Es heisst nun mehrmals täglich inhalieren und schauen, dass Joya schnell wieder auf die Beine kommt. Einfach auch, weil es unserem Pflegemami in der Seele weh tut, wenn ein Kätzchen so lange niesen muss und ihre Mittelchen nicht helfen. Joya wird auf alle Fälle dem Tierarzt erneut vorgestellt und alle hoffen, dass dann das richtige Medikament hilft.

Ansonsten hält uns hier nichts im Zaum. Wir spurten rum, legen das ganze Wohnzimmer in Schutt und Asche, auch wenn es kurz vorher durchpoliert wurde… Wir sind einfach Kitten mit Power und mit dem Gen, dass wir alles...
Liebe Tagebuch Leser
Unsere Geschichte hat sicher was mit Glück zu tun, denn zuerst wären wir zwei, Jenny und Jay, wohl über den Winter draussen geblieben, gäbe es da nicht eine Tierfreundin die uns nicht den kalten Nächten aussetzen wollte. Drei von uns hatte sie schon gerettet und in die warme Stube genommen, doch wir zwei wollten anfangs nicht
… Nur mit etwas List schaffte sie es am Schluss uns doch einzufangen.
Doch alles von anfang an. Vor einigen Tagen brachte unsere Katzenmutter uns in das Tenn dieser Frau, wo es trocken und windgeschützt war. Unsere drei schwarzen Geschwister waren so zutraulich, dass sie mit der Frau in die warme Stube gingen, wo diese nur die Türe schliessen musste. Ich Jay und meine Schwester Jenny trauten der Situation nicht und liefen mit unserer Mutter zurück auf den Hof. Doch immer wieder kamen wir ins Tenn und so ergab sich die Möglichkeit uns auch zu erwischen. Doch da waren unsere Geschwister bereits dem Verein übergeben worden und es musste eine neue Fahrt organisiert werden.
Vor wenigen Tagen sind wir dann bei Manu eingezogen, da wir noch einen leichten Schnupfen haben der behandelt werden muss. So bekommen wir täglich Medikamente und müssen inhalieren. Das ist aber nicht schlimm, denn wir sind liebe Kätzchen und lassen die Prozedur über uns ergehen.
Unser Pflegemami findet, dass wir das alle ganz toll machen und ist froh, dass ich Jay als einziger keinen Schnupfen habe und sie mich nicht behandeln muss. Denn ich bin noch der Vorsichtigste von uns allen und es wäre nicht gut, wenn sie mich täglich nehmen und behandeln müsste.
Nun geniessen wir hier das Schlaraffenland pur. Wir werden bespasst, bekommen leckeres Essen und sind an der Wärme. Wir dürfen auf dem Balkon toben, das ganze Wohnzimmer auseinander nehmen und einfach Kitten sein. Das finden wir natürlich toll, denn es gibt ganz viele Spielsachen hier und auch die Kratzbäume haben es uns angetan
.
So nun aber genug von uns. Wir wollen nicht mehr Tagebuch schreiben
, sondern gehen lieber wieder toben.
Bis bald mal wieder,
eure Mele Kalikimaka, was auf hawaiianisch „fröhliche Weihnachten“ heisst. Ist doch ein passender Name für uns 
Joya


Jane


Jake


Jenny


Jay

