Liebe Tagebuch Leser
Ich wohne jetzt bereits zwei Wochen im ruhigen Seefeld in Zürich. Die anfängliche Unsicherheit ,aufgrund welcher ich mich am Anfang nur für kurze Ausflüge unter dem Bett hervor getraut habe, ist gänzlich verflogen. Ich liebe den weichen Teppich im Wohnzimmer und die niedrige Couch auf welcher ich mir so oft wie möglich ausgedehnte Streicheleinheiten abhole. Auch sonst verbringe ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Pflegefamilie und falls die mal vergisst, dass ich da bin melde ich mich lautstark zu Wort
!
Manchmal bin ich noch etwas schreckhaft, insbesondere bei Besuchen von Kindern oder dem bösen Staubsauger. Da verzieh ich mich an einen ruhigeren Ort aber komme schnell wieder hervor, wenn sich alles ein wenig beruhigt hat.
Diese Woche sind auch die Resultate meiner Untersuchungen beim Tierarzt angekommen. Wie bereits vermutet, habe ich aufgrund meines höheren Alters eine Schilddrüsenüberfunktion. Diese behindert mich nicht gross, allerdings erhalte ich jetzt regelmässig Medikamente. Die kleinen Tabletten mischt man mir jeweils morgens und abends ins Futter, so schlucke ich diese auch ohne Murren
. In drei Wochen werden meine Werte nochmals überprüft werden um die Dosis zu kontrollieren.
Auch ein leichtes Herzgeräusch hat man bei mir festgestellt, die Tierärztin meint allerdings, dass dies kein Grund zur Sorge sei und dies wohl auch auf mein Alter zurückzuführen sei.
Bis nächste Woche!
Euer Caruso



. Ich spiele gerne, komme meine Schmuseeinheiten abholen, renne gleich zur Zimmertür wenn die Pflegemamis kommen und futtere wie ein Weltmeister. Ich bekam ja nach der Operation für einige Tage Schmerzmedikamente, doch diese Zeit ist nun vorbei und dennoch ändert sich nichts an meinem Verhalten. Meine Pflegemamis sind glücklich, denn es zeigt ihnen, dass ich nun wohl keine Schmerzen mehr habe.
. Es heilt also und auch wenn klar ist, dass es noch etwas länger dauern wird bis alles wieder ganz rosa ist, freuen sie sich mit mir.
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. Sie ist angenehm zurückhaltend, lässt sich gerne streicheln, braucht aber auch viel Ruhe für ihre Nickerchen.









. Aber das ist okay, denn ich bin ja erst wenige Stunden hier und wir waren nun doch einige Zeit voneinander getrennt.



. Die vielen Strapazen und das ganze Reisen und immer neue Umgebungen der letzten Tage, haben meinem Immunsystem ein wenig zugesetzt. Ein fieser Schnupfen war das Resultat und aus diesem Grund, bekam ich für die nächsten paar Tage ein Antibiotikum. Schmeckt fürchterlich, aber unter mein morgendliches Futter gemischt, ist das kein Problem.
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. Mir tat nichts weh und als mich mein Pflegemami abends wieder abholte war ich bereits wieder auf den Beinen. Kaum zurück in der Pflegestelle durfte ich auch gleich aus der Box und mein erster Gang war ans Futternäpfchen, um meine verpassten Mahlzeiten nachzuholen, denn ich hatte echt Hunger. Doch ich bekam nicht gleich eine riesen Portion, sondern mehrmals am Abend kleinere Häppchen vorgesetzt, die ich jeweils gleich verdrückte.






