Bei meinem Eintreffen ist Nala gleich mal verschwunden. Simba hingegen sass aufrecht mitten im Wohnzimmer und schaute mir ganz vorwitzig entgegen
. Er dachte wohl, „ach, die sieht ja ganz nett aus“, und kam mich gleich begrüssen. Nala hat ein bisschen länger gebraucht, war dann aber trotzdem sehr neugierig und musste nachsehen, was da los war. Neue Spielsachen verlieren eben nie ihre Wirkung
. Bällchen mit Federn oder Mäuschen waren äusserst interessant und wurden in der Wohnung herumgejagt.


Vom kleinen blaugrünen Filzball waren beide so fasziniert, dass sie ihm in der Küche gleich den Garaus machten und ihn gnadenlos auseinander nahmen. Danach sassen beide ganz unschuldig da und bestaunten ihr Werk
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Simba ist ein sehr schöner Jungkater mit einem seidenweichen Fell und einer wunderbaren Tigerzeichnung. Er ist sehr zutraulich und verschmust, aber auch eher der gemütliche und „faule“ Typ. Manchmal ist er auch etwas tollpatschig, was ihn aber umso liebenswerter macht. Wenn er spielt, dann am liebsten mit etwas, wo er nicht unbedingt hinterher rennen muss. Papier, vor allem WC-Papier fasziniert beide sehr und die Besitzerin musste die Rollen wegschliessen, weil sonst die ganze Wohnung damit verziert wird
. Gerade nachts sind beide sehr aktiv, aber das stört die Besitzerin nicht (mehr). Sie hat sich inzwischen daran gewöhnt, dass es manchmal etwas laut ist und rumpelt. Auch, dass mal die Krallen am Sofa oder an den Vorhängen ausprobiert werden, stört sie nicht weiter.



Nala gleicht ihrem Bruder so sehr, dass man sich kaum auseinander halten kann. Wenn man genau hinschaut, merkt man lediglich, dass sie etwas feiner ist als ihr Bruder und ihr Fell mehr ins bräunliche geht. Sie ist ein ebenso hübsches, getigertes Katzenmächen, nur dass sie etwas scheuer ist als Simba. Sie schaut erst mal zu, was er macht, aber sie ist auch gleichzeitig die verspieltere der beiden. Sie liebt Bälle über alles und mag es besonders, damit in der Badewanne zu spielen, wo sie ihr nicht „entwischen“ können
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Auch Nala mag es zu schmusen, aber witzigerweise nur in der Küche oder im Bad, nicht aber im Wohnzimmer. So holt...

und sind sehr stolz auf ihre Entwicklung.




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. Gerne geht sie auch mit Bedacht alle Ecken der Wohnung entdecken. Mittlerweile lässt sie sich gerne streicheln, vor allem wenn sie auf einem Stuhl liegt oder wenn sie wie eine kleine Prinzessin auf einen zukommt und einem das „Füdli“ zuwendet (was soviel bedeutet wie: „Bitte streicheln“). Nala ist sehr verfressen, und läuft einem gerne mal nach und verlangt mit ihrem Blick fordernd nach mehr Essen. Wenn sie mit ihrem zuckersüssen Blick nach mehr Essen verlangt, kann man ihr fast nichts verwehren. Sie liebt es auf den Stühlen zu schlafen und liebt es wenn man sie dabei streichelt, ihr Schnurren ist laut und hört sich an wie ein kleiner Töflimotor. Gerne sitzt sie auch auf dem Tisch und schaut draussen den Tauben beim Fliegen...


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