Saphira ist mit ihrem schönen Köpfchen und ihrem getigerten Fell mit weiss so hübsch wie ihr Name.

Nur hatte sie wenig Lust, das ihrem Besuch auch zu zeigen. Viel lieber wär sie nach draussen verschwunden, doch das Katzentürchen war natürlich zu. So hat sie versucht, durch die Fensterscheibe zu „entkommen“. Wo man durchsehen kann, muss man katzenlogischerweise auch raus können
! Sie hat sich dann notgedrungen entschlossen zu bleiben und sich bewundern zu lassen.


Denn Saphira mag es überhaupt nicht eingesperrt zu sein
. Bevor sie raus durfte, hat sie mit Markieren auf Sofa, Bett und Kissen sehr eindrücklich dagegen protestiert. Nun ist es gut, seit sie dank dem Katzentürli in die Freiheit kann wie sie will. Zwar hat sie das mit dem Türli noch nicht immer so ganz im Griff und darum muss es meistens offen bleiben. Das ist ganz praktisch, denn so kann sie ihren besten Freund, Tobi den Nachbarskater, zu sich nach Hause einladen
oder man trägt alle Spielsachen – und das sind nicht wenige – in den Garten um zusammen zu spielen. Zwar hätte sie mit Flauschi einen eigenen Spielkameraden, aber nachdem der am Anfang mehr Fauchi als Flauschi war, musste die Liebe erst wachsen. Die beiden sind nun auf gutem Weg, man lebt friedlich miteinander und Flauschi hat ihr sogar schon den Rücken lecken dürfen
. Vielleicht wollte er sich ja auch einfach geschickt einschmeicheln nachdem Saphira ihr erstes Mäuschen nach Hause gebracht hat. Bei so einer begnadeten Mäusefängerin fällt bestimmt einmal etwas für einen bequemen Kater ab
.


Saphira ist leider noch immer ein Fräulein Rührmichnichtan. Sie liegt zwar gerne neben ihren Besitzern auf dem Sofa, Bett oder beim TV schauen auf ihrem Kissen, sie kommt wenn man sie ruft und ist sofort zur Stelle, wenn die Besitzer von der Arbeit heim kommen – aber, anfassen und streicheln lässt sie sich nur beim Fressen
. Da braucht es weiterhin Geduld, Zeit und Hartnäckigkeit und das wünsche ich den Besitzern, damit aus der schönen Saphira bald auch ein lieber Schmusetiger wird. Durchhaltevermögen und viel Glück dafür!

.
. Tiuri geniesst mittlerweile Freigang. Doch ist er draussen noch ziemlich unsicher und getraut sich noch nicht weiter als in den Garten. Dort schaut er gerne den Kaninchen zu. Als er das erste Mal nach draussen durfte, brauchte er fast 3 Stunden bis er es wagte, ganz rauszugehen
. Im Moment jagt er auch noch nicht wirklich, ausser eben manchmal die Kaninchen

. Man sieht gut wie viel er bereits gelernt hat und man kann die kleinen Fortschritte täglich neu beobachten.






. In der Nacht spielen sie wie die Wilden mit Pingpongbölleli und solches. Saphira hat ein wenig Probleme mit dem linken Auge. Meine Schwester meint, es könne der ganze Stress sein. Wir beobachten es. Und unser Sofa ist das neue Katzenklo… obwohl sie das richtige Katzenklo auch brauchen 





. Die riechen zwar komisch aber so schlecht sind die gar nicht. Zumindest machen die mal hier sauber und geben uns zu essen. In der letzten Woche hat mich sogar einer berührt, war gar nicht so ekelig wie gedacht und der Geruch bleibt irgendwie nicht hängen









, da sie nun zwei kleine Energiebündel bekommen hatte, welche nun gezähmt werden sollen
.

.


