Die Besitzerin hatte mich gebeten nicht zu klingeln und sie anzurufen, sobald ich unten vor der Türe sei. Auch wenn Smaug sehr zutraulich geworden ist, mag er zwei Geräusche absolut nicht: Türklingel und Staubsauger
. Das sind seine akustischen Todfeinde. Als er dann doch eine fremde Stimme hörte, versteckte er sich erst mal kurz unter dem Bett.

Nala hingegen kam gleich neugierig schauen
, wer da zu Besuch ist und nach kurzem Zögern konnte sie den Spielsachen nicht widerstehen.

Nala ist ein wunderhübsches, komplett schwarzes Katzenmädchen mit einem süssen Gesichtchen und leuchtenden grün-gelben Augen. Sie ist um einiges kleiner und feiner als ihr Bruder Smaug, weiss aber ganz genau was sie will und was nicht. Sie ist eine kleine Diva und benimmt sich oft auch so
. Nala bestimmt, wann, wie, wo und wie oft sie berührt und gestreichelt werden will. Erst vor kurzem ist sie zum ersten Mal von sich aus zur Besitzerin gekommen und hat ein paar Schmuseeinheiten eingefordert, was diese sehr gefreut hat.


Sich hochheben lassen mag sie aber nicht besonders, doch dafür hält sie sich gerne ganz hoch oben auf. Wenn sie kann, sucht sie sich immer den allerhöchsten Platz aus, von wo aus sie alles beobachten kann, seien es draussen in den Bäumen die Vögel, ihren Bruder oder ihre Dosenöffner. Nala ist aber auch äusserst verspielt und liebt vor allem kleine Mäuschen, die wenn möglich knistern oder rascheln
. Diese jagt sie dann spielerisch und trägt sie gerne überall herum.


Sie spielt auch gerne allein und mag die Spielsachen, die vom Kratzbaum hängen. Nala und Smaug jagen sich oft die ganze, grosse, Wohnung von einem Ende zum anderen. Mal jagt sie ihn, dann wieder er sie. Oder man lauert sich gegenseitig auf und springt dann unvermittelt aus einem Versteck. Nala liebt Wasser und muss immer überall ihre Pfötchen reinhalten. Einmal ist sie sogar versehentlich in’s WC gerutscht, was ihr aber überhaupt nicht gefallen hat.


Der schöne grosse Balkon ist gut gesichert und auch dort gibt es einen hohen Kratzbaum, auf dem Nala ganz oben „trohnt“....

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. Vor ihrem grossen Bruder Filou haben die beiden aber noch etwas Respekt und legen sich vor ihm auf den Rücken, wenn er an ihnen vorbeiläuft. Filou, der sich sehr zutraulich von uns streicheln liess, faucht seine neuen Gspänli ab und zu noch an, vor allem wenn sie sich das Sofa mit ihm teilen wollen. Das geschieht oft abends, wenn die Familie zusammen einen Film schaut. Da lässt sich Nero aber auch gerne etwas streicheln.


! So musste auch normales Katzengras im Topf mit einer Erd-freien Variante ausgetauscht werden.




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… Die Tierfreundin fand, dass wir es verdient haben, dass wir nicht verwildern und gab sich in der Anfangszeit viel Mühe uns zu sozialisieren.

