Liebe Tagebuchleser
Ich gehe jetzt ab und zu spazieren
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Wenn ich den Tag über alleine war und meine Pflegeeltern nach Hause kommen, renne ich zur Tür und sehe mich im Treppenhaus ein bisschen um. Meist haue ich einen Stock nach oben ab. Das ist lustig, denn meine Pflegmami rennt mir hinterher
. Ich denke gar nicht wirklich ans Abhauen, ich will nur ein bisschen auf Erkundungstour gehen.


Aber so geheuer ist mir das Ganze noch nicht. Sobald ich Geräusche höre bekomme ich Panik. Da muss mich dann meine Pflegmami hochnehmen und mit mir zurück in die Wohnung. Vor fremden Geräuschen habe ich noch ziemlich Angst, die sind gar nicht cool. Ich versuche mich langsam daran zu gewöhnen, aber es ist nicht einfach zu wissen, ob etwas gefährlich ist oder nicht
. Wenn ich dann einmal wieder in der Wohnung bin, renne ich hin und her und tobe mich aus.
Eure Baghira

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. So rollte der Ball hin und her und ich schaute ihm dabei zu. Aber ich schaute nur und traute dem Ganzen noch nicht ganz. Irgendwie war das noch zu langweilig.

. Meine Pflegmami sagt immer, dass ich am Durchdrehen bin, wenn ich mit dem spiele. Ich habe sehr viel Freude daran und verbringe jetzt fast jede Minute, wenn ich nicht gerade schlafe, mit Spielen


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. So verbringe ich weiter meine Tage in der Pflegestelle und werde immer wieder ein bisschen gefordert, damit ich nicht zu viel Unsinn im Kopf habe.
. Meine Pflegmami ist ein paar Tage verreist und so schaute eine Nachbarin zu mir. Ich schaute komisch, als plötzlich eine fremde Frau bei der Tür stand und nicht meine Pflegmami herein kam. Ich traute ihr am Anfang noch nicht ganz, ihr wisst ja, gegenüber fremden Personen bin ich noch zurückhaltend. Sie stellte mir den Napf mit dem Futter hin, wechselte das Wasser, machte mein Klo sauber und dann ging sie wieder.







. Es ist ja nicht so, dass ich zu wenig Spielzeug oder Beschäftigung habe, aber das ist halb so interessant wie das was ich «klauen» kann.










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