Neo miaute erwartungsvoll vor dem Fenster. „Kommt ihr endlich rein oder lässt ihr mich raus?“ schien er zu sagen. Als die Türe aufging, schwups, war er schon draussen. Doch Neo ist nicht etwa davon gedüst, nein dafür ist er viel zu neugierig und er wollte sich den Besuch, der extra wegen ihm kam, wohl kaum entgehen lassen. Neo mag Besuch, er fremdet kein bisschen
.


So hat er es geschafft, bereits in den ersten Stunden, als er in seinem neuen Zuhause ankam (nach einer 2-stündigen Zugfahrt wohl gemerkt) die Herzen seiner Besitzer im Sturm zu erobern. Schon am ersten Abend lag er auf die Brust seines Herrchens und fühlte sich angekommen
. Auch mich hat Neo schnell in seinen Bann gezogen. Sein Fell ist flauschig und samtig weich zugleich, mit seiner blau-weissen Färbung ein Traum.


Der mitgebrachte Raschelsack zog Neo wie magisch in seinen Bann, er fischte sich daraus zuerst einen Filzball, diesen jagte er durch die ganze Wohnung. Auch das Baldriankissen wurde seinem Ruf gerecht. Neo liebte es! Die quiekende Maus aus dem Sack beeindruckte ihn schwer und so war Neo die ganze Zeit beschäftigt, er kann sich super gut selbst bespielen
. Ja, spielen das ist sein Hobby und die Besitzer widmen ihrem Kater gerne Zeit. Manchmal ist Neo so sehr in sein Spiel vertieft, dass er nicht mehr unterscheiden kann, ob er die Hand erwischt oder das Spielzeug, da kann es schon mal zu einem Kratzer kommen. Das Sofa kann ein Lied davon singen. Raubkatze bleibt eben immer ein wenig Raubkatze, aber damit können die Besitzer gut umgehen.


Obwohl Neo raus kann und an einer idyllischen Wohnlage haust, geht er nie weit und ist ziemlich schnell wieder drinnen anzutreffen. Er hört auch super gut auf seinen Namen, oder man lockt ihn mit pfeifen und er taucht sofort wieder auf. Es wird stark vermutet, dass er früher wohl eine Hauskatze war. Auch hat er keine Angst vor lauten Geräuschen oder Kindern, er ist bei allem ganz entspannt
. Was er gar nicht mag sind nasse Pfoten, bei Regenwetter will er nicht raus und verrichtet sein Geschäft lieber drinnen.


Der wunderschöne Jungkater Luke kennt keine Scheu und hat mich gleich freudig an der Türe begrüsst. Noch lieber hätte er wohl das Treppenhaus erkundet
. Er mag es, draussen auf dem Balkon zu sein. Seine Besitzerin führt ihn auch gelegentlich an der Leine unten im Hof herum, was er sehr geniesst. Seine Schwester Leia ist nur wenig zurückhaltender. Auch sie geht unbeschwert auf Besucher zu. Sie ist eine äusserst hübsche, zierliche junge Katzendame mit einer tollen Fellzeichnung und ausdrucksvollen, grossen Augen. Die Welt draussen findet sie aber (noch) nicht so spannend wie ihr Bruder.



Während sich Leia gut alleine beschäftigen kann, lässt sich Luke gerne zum Spielen animieren. Derzeit liebt er seine Angel mit dem Federbüschel über alles. Er ist anscheinend etwas fauler und mag es gemütlich. Natürlich waren auch diesmal Taschen und vor allem die Plastiktüte mit den Spielsachen äusserst spannend.



Beide haben sich toll entwickelt und fühlen sich offensichtlich sehr wohl. Interessanterweise ist Luke gegenüber anfangs eher etwas weniger verschmust, wohingegen Leia richtig aufgetaut ist
. Beide mögen ihre Streicheleinheiten sehr und lassen sich auch problemlos aufheben und herumtragen.



Luke ist ein kleiner Lausbub, sehr verfressen und etwas frech. Wenn er Hunger hat macht er sich lautstark bemerkbar und springt schon mal auf die Küchenkombination
. Daher bekommen die beiden nun ihr Trockenfutter in einem Geschicklichkeitsspielzeug, so dass sich vor allem Luke etwas mehr bemühen muss. Leia ist die bravere der beiden ungleichen Geschwister, sie stellt keinen Unsinn an und liegt sogar während die Besitzer essen friedlich und ruhig auf dem Schoss. Nachts dürfen allerdings beide nicht ins Schlafzimmer, da sie – wie viele Katzen – abends erst richtig lebhaft werden
. Das funktioniert bestens und am Wochenende geniessen sie dann die Kuschelzeit im Bett umso mehr.


Die Besitzer schreiben uns:
Liebe Liliane, wir sind gut zu Hause angekommen. Aliano hat schon einen kleinen Teil der Wohnung inspiziert und ist jetzt müde. Cooper hat sich im Wohnzimmer verkrochen. Leckerli haben sie schon genommen
. Das wird schon. Wir halten euch auf dem Laufenden.


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Hallo Liliane, wir haben das Tagebuch gelesen. Ist eine ganz tolle Idee, immer sehr lustig geschrieben. Man kann sich richtig in die beiden reinversetzen.



Unsere erste Nacht war ruhig. Aliano und Cooper waren glaub ziemlich geschafft vom vielen Erkunden. Jetzt schlafen sie auch wieder, Cooper im Bett und Aliano in der Dusche. Sie kommen immer wieder und erkunden weiter. Es gibt ja so viel Neues zu entdecken
. Auch die Terrasse wäre interessant. Aber im Moment nur durchs Fenster. Sie sind schon sehr scheu, aber das wird schon. Wenn’s ums Fressen geht, vergessen sie die Scheu fast ganz.


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Ruhe vor dem Sturm. Sie sind ganz schön lebendig, besonders am Abend bis ca. 23 Uhr
. Aber ganz lieb. Aliano ist sehr verschmust. Cooper taut auch so langsam auf. Ich glaub sie fühlen sich ganz wohl. Liebe Grüsse
Hallo liebe Tagebuchleser
Ich bin so traurig, da meine Freundin Lilly ausgezogen ist
. Ich freue mich ja für sie, aber jetzt fange ich wieder an in der Nacht meine Pflegeeltern zu terrorisieren. Rio ist ja noch bei mir, aber das ist nicht das gleiche. Nun muss ich mich halt damit abfinden und brauche wieder viel Liebe. Meine Pflegmami kümmert sich sehr gut um mich und verbringt viel Zeit mit mir.


Wir spielen viel mit dem Federwedel, den ich so liebe oder mit dem „fliegenden Schmetterling“. Rio spielt auch immer mehr mit
. Am Anfang war er immer ein bisschen faul und schaute nur zu. Aber seit dem wir ab und zu Intelligenzspiele machen müssen, wie Leckerlis aus dem Karton fischen – das kann übrigens Rio jetzt schon sehr viel besser – hat sich sein Spieltrieb aktiviert
. Wir spielen jetzt beide sehr gerne und ab und zu auch in der Nacht alleine, so dass unsere Pflegmami am Morgen aufräumen darf
.

Eure Baghira
Wieder einmal setzt mich meine Pflegemami in die Transportbox und wir gehen Auto fahren. Sie bringt mich zum Tierarzt und lässt mich einfach dort. Ich verstehe die Welt nicht mehr, aber lange kann ich nicht darüber nachdenken, denn schon werde ich sehr müde und schlafe bald ein
. Ein paar Stunden später wache ich auf. Ich liege wieder in der Transportbox und höre die Stimme vom Pflegemami. Wir fahren nach Hause. Irgendwas ist mit mir geschehen, aber ich weiss nicht so genau was, bis mir mein Pflegemami sagt, dass ich kastriert worden sei. Naja, das hindert mich nicht, den ganzen Abend wieder durch die ganze Wohnung zu rennen
.
Eine Woche später stehe ich schon wieder auf dem Tisch beim Tierarzt. Diesmal gibt es nochmals ein kleines Pieks, meine zweite Impfung. Der Tierarzt ist begeistert wieviel ich schon wieder zugenommen habe seit dem letzten Mal und ich sei ein wahnsinnig aufgewecktes Kerlchen, das sehe er in meinen Augen. Ich bin mega stolz und halte den Kopf grad noch ein bisschen höher
.


Heute ist Samstag und alles etwas anders. Meine Pflegemami hat irgendwie einen traurigen Ausdruck im Gesicht. Schon am Morgen früh hat sie ganz lange mit mir im Bett gekuschelt, obwohl ich eigentlich schon lange spielen wollte
. Und auch jetzt sitze ich bei ihr auf dem Schoss, sie redet kein Wort, sondern streichelt mich einfach nur die ganze Zeit und hat immer wieder Tränen in den Augen. Und dann fängt sie an zu reden. Sie erzählt mir, dass ich heute in mein neues Zuhause umziehe, zu einer ganz lieben Frau, die sich schon riesig auf mich freut und einem jungen Kater, der mein neues Gspänli sein wird. Ich schaue sie verdutzt an. Ich bleibe also nicht hier, bei Fiona und Monti
?

Wenig später sitze ich in der Transportbox. Ich bin etwas unsicher und nervös. Und vor lauter Nervosität verkacke ich die ganze Transportbox. Wir machen einen Notstop, meine Pflegemami redet beruhigend auf mich ein, nimmt mich heraus, putzt mich und die ganze Box, bevor es wieder weitergeht.
Nun bin ich also hier. Eine liebe Frau streichelt mich und ein Kater schaut mich eindringlich an und faucht. Ich verkrieche mich zuerst einmal unter’s Bett, da ist es sicher. Aber meine Neugier ist nun doch grösser. Schon bald erkundige ich die Wohnung und die Stimme von meiner Pflegemami ist noch beruhigend nah. Aber jetzt heisst es Abschied nehmen. Ich spüre es förmlich wie schwer es meiner Pflegemami fällt ohne mich nach Hause zu kehren
und ich möchte sie so gerne trösten und ihr sagen,...
Liebe Tagebuchleser
Unsere letzte Woche in der Pflegestelle war wunderschön. Wir wurden so viel gekuschelt und bespasst wie’s nur ging. Wir sind auch ein wenig frecher geworden
. So haben wir uns auf das Gestell im Wohnzimmer hinaufgewagt, aber natürlich ohne was runterzuwerfen, ist ja klar
. Das Versteck hinter den Büchern wurde entdeckt. 1A sag ich euch.




Auch sind wir diese Woche manches Mal wie wild hintereinander hergewetzt, dabei ist leider das Katzengras mehr als einmal umgefallen und der Topf, in dem es drinnen war, ist schon wieder in die Brüche gegangen
. Das tut uns leid, aber mit Bremsen ist es schwierig, wenn man vom Bruder mit seinem dreifach dicken aufgestellten Katzenschwanz gejagt wird. Unser Pflegemami hat nur gelacht, so ist das halt mit Raubtieren in der Wohnung.



In letzter Zeit hat sich Aliano sehr anhänglich gezeigt, wenn jemand von der Familie auf’s WC musste, so hatte er immer einen schwarz-weissen Begleiter, den man einfach streicheln musste
!



Das hat den Abschied leider nicht gerade einfacher gemacht. Wir haben gleich gemerkt was da kommt, als wieder alle Türen geschlossen wurden und die zwei Menschen von letzter Woche wieder da waren. Und dann noch mit Katzenboxen in der Hand
! Nachdem die Verträge unterzeichnet waren und der Kaffee ausgetrunken, wurde Aliano in die Box verfrachtet, danach musste ich eingefangen werden. Ich habe mein Pflegmami angefaucht und ihr klargemacht, dass ich nicht gehen will, aber leider hat es nichts genutzt und auch ich wurde in die Box geschoben
. So sind wir nun unterwegs in unser neues Zuhause
. Unsere Pflegefamilie freut sich jetzt schon auf die ersten Neuigkeiten von uns und wünscht uns alles Gute dieser Welt.

Wie haben wir uns gefreut den wunderschönen Kater Kano, der jetzt Lenny heisst, zu besuchen. Leider war die Freude etwas einseitig. Lenny hat nicht so gerne Besuch, erst so beim zweiten oder dritten Mal Besuch von derselben Person zeigt er sich relaxt. So war er bei unserem Eintreffen schwer damit beschäftigt die Katzenklappe aufzubekommen, die die Besitzer wegen uns abschliessen mussten
. Schnell wurden ein paar Fotos geschossen und der jammernde Kater durfte wieder in die Freiheit. Zum Glück stellten uns die Besitzer einige Bilder zur Verfügung.



Lenny ist ein begeisterter Freigänger und verbringt die meisten Abende und Nächte im Freien. Mit der wunderschönen Wohnlage am Rande der Stadt hat er ein ideales Zuhause gefunden.


Lenny hat sich von Anfang an wohlgefühlt bei seinen Besitzern. Schon nach kurzer Zeit hat er sich anhänglich und verschmust gezeigt
. Er ist ein sehr cleverer Bursche und hat schnell akzeptiert, dass am Sofa nicht gekratzt werden darf. Das einzige, was er völlig auseinander nimmt, ja wo er richtig seine Wut rauslässt, ist seine Katzenhöhle.



Vor der Kastration hat Lenny einige Male markiert, doch seit er kastriert ist, ist dies nie mehr vorgekommen. Zurzeit merkt man, dass er in der Pubertät ist, so springt er ab und zu an der Jeans von seinem Besitzer hoch und versucht sich dort festzukrallen. Lenny bettelt auch sehr gerne am Tisch. Lässt man etwas unbeobachtet, kann es schon sein, dass er sich daran gütlich tut
. Seine Leibspeise ist Schinken, mit dem kann man ihn auch gut locken.



Er hat auch schon zweimal eine Maus nach Hause gebracht, aber die Besitzer sind sich nicht sicher ob die Mäuse nicht schon vorher tot waren
. Da es im Quartier nicht so viele Katzen gibt, herrscht bisher kein...
Ich geniesse das Leben in vollen Zügen und bin so dankbar, dass ich wieder gesund bin und es mir so gut geht. Und das zeige ich jeden Tag! Ich kann nie genug kriegen vom Spielen und Herumrennen
. Auch wenn Fiona und Monti nur doof zugucken, das stört mich nicht, kann mich sehr gut alleine beschäftigen. Vor allem die Duschwanne finde ich so genial, da kann man so schön drin rumrutschen. Und dann gibt es da so einen Stöpsel, den ich immer raus nehme und in der ganzen Wohnung umherwerfe. Meine Pflegemami sieht das nicht immer so gerne, vor allem morgens um 5.00 Uhr oder abends nach 22.00 Uhr. Sie nimmt mir dann den Stöpsel immer weg und sagt, dass ich die Nachbarin unten doch nicht stören kann mit diesem Lärm. Ich verstehe das nicht ganz
. Es geht nicht lange und ich finde den Ping Pong Ball und schmeisse ihn durch die ganze Wohnung. Aber auch dieser wird mir kurze Zeit später weggenommen, mit den gleichen mahnenden Worten wie beim Stöpsel. Dann nehme ich halt die Stoffmaus, die ist ja wohl leise genug
!!



Meine Pflegemami sagt immer zu mir, dass ich ein hyperaktives Kind sei, das wohl nie still sitzen kann. Naja, so ganz Recht hat sie nicht. Ich kann wohl still sitzen und zwar jeden Samstagabend, wenn meine Lieblingssendung im Fernseher läuft: Hund Katze Maus. Das finde ich mega spannend
. Meine Pflegemami stellt mir dann einen Stuhl vor den Fernseher, damit ich nicht die Nackenstarre bekomme vom Hochschauen.

Wenn dann die Sendung fertig ist, spiele ich weiter. Ich habe so einen tollen Parcours entdeckt. Zuerst renne ich über das Sofa, knapp am Kopf vom Pflegemami vorbei, springe auf den Glastisch, der so schön klirrt, dann hinunter durch den Rascheltunnel, wieder auf’s Sofa, ein weiter Sprung auf den Katzenbaum und von dort auf den Dachbalken. Oben angekommen schaue ich zum Pflegemami hinunter, die auf dem Sofa sitzt und sich jedesmal krumm lacht
.


Bevor wir dann alle zu Bett gehen, schaue ich meinem Pflegemami immer genau zu wie sie ihre Zähne putzt. Da ich noch zu klein bin und nicht zum Lavabo hochspringen kann, hat sie mir einen Stuhl hingestellt. Nun sitze ich immer auf...
Die beiden roten Brüder von Hippie’s Kitten, Jimy und Joe, sind zwar etwas gewachsen, aber noch immer die gleichen, süssen Racker, die sie in der Pflegestelle waren. Jimy ist allerdings der aufgeschlossenere der beiden und hat die grosse Besuchergruppe gleich neugierig und freundlich begrüsst
. Joe war das wohl etwas zuviel, denn mit der Kontrollperson kamen auch noch das ehemalige Pflegemami und die Kinder. So hat er sich erst einmal unter dem Sofa im hintersten Winkel versteckt.




Das heisst aber nicht, dass er grundsätzlich der zurückhaltendere der beiden ist. Beide sind richtige Schlitzohren und stellen gerne viel Unfug an
. Wo Jimy einfach drauflos geht, ist Joe gemäss Besitzer ein bisschen „heimlifeiss“. Sie stellen die Geduld ihrer Besitzer manchmal ziemlich auf die Probe. Alles musste katzensicher gemacht werden. So klettern beide zum Beispiel sehr gerne und zwar nicht nur auf einen der vielen Kratzbäume, sondern auch mal das Schutznetz auf dem Balkon hoch. Jimy hat immer irgendetwas vor und muss überall dabei sein. So putzt er sich gerne gleichzeitig im Lavabo, während die Besitzerin ein Bad nimmt.




Von wegen Bad, oder Wasser: Vor allem Jimy ist fasziniert von Wasser. Im Gäste-WC musste der WC-Deckel zugeklebt werden und in Küche und WC wurden die Hebel der Wasserhahnen abmontiert (es sollen neue, drehbare Hahnen installiert werden). Jimy stellt gerne das Wasser selbst an und die Besitzer möchten verhindern, dass eines Abends, wenn sie von der Arbeit kommen, die Wohnung unter Wasser steht. Der Trinkbrunnen, Kaffeemaschine oder Thermoskanne faszinieren ihn ebenso und er macht sich gerne daran zu schaffen und wirft auch schon mal etwas um
. Auch Kabel müssen gut verstaut werden.




Joe lässt er sich...
Liebe Tagebuchleser
Cooper war auf dem Balkon und hat die zwei Menschen, die kurz danach in unserer Wohnung auftauchten, schon von weitem gesehen. Was diese zwei wohl hier wollen
? Es war mir nicht geheuer, denn kaum waren sie da, wollten sie uns mit Leckerlis locken. Da hau ich lieber ab, aber was ist das? Alle Türen sind zu und ich muss mich dem Besuch stellen. Find ich gar nicht toll
! Lustigerweise war es Cooper egal. Leckerlis sind halt voll sein Ding, er war recht entspannt, hat sich spielfreudig gezeigt und natürlich alle Leckerlis aufgefuttert.


Ich hingegen habe nach einem geeigneten Versteck gesucht. Hinter dem Trockenfutter in der Küche? Im WC hinter der Tür? Hinter dem Katzenbaum in der Stube? Schon wieder diese Leckerlis! Die riechen auch wirklich verführerisch, da nehme ich doch mal eins
. Vielleicht sind diese zwei Menschen ja doch noch ganz nett?


Sie sprechen ausgiebig mit dem Pflegemami. Nach einiger Zeit wird etwas unterschrieben und die zwei gehen wieder. Phu! Sie haben uns doch nicht mitgenommen. Irgendwie hatte ich nämlich das Gefühl, dass genau das passiert. Noch nicht, sagt mein Pflegemami, aber bald. Wir seien jetzt reserviert und in einer Woche heisst es dann Abschied nehmen. Ganz schön doof, wir wollen doch nicht schon wieder umziehen
! Aber mein Pflegemami sagt, dort wo wir hinkommen hat es eine riesige Terrasse mit einer Katzenklappe, wo wir rein und raus können und die Menschen werden viel Zeit für uns haben. Und das Beste sei, dass wir dort für immer bleiben dürfen und wenn alles gut geht nie mehr umziehen müssen
.
Nun gut, somit geniessen wir hier unsere letzte Woche, streichen unseren Pflegeeltern um die Beine und schnurren ihre Ohren voll.
Bis in einer Woche! Euer Aliano
