Ihr kennt mich ja schon von meinem Pflegemami… ich bin Minou und übernehme hier nun das Kommando
!

Meine Babys sind heute genau 2 Wochen alt und alle sind putzmunter und fiedel! Und heute morgen auf der Waage waren sie einfach nur kleine „Möckli“ mit stolzen 350 Gramm! Unser Pflegmami staunt schon die ganze Zeit über die kleinen Kugeln bei mir im Nest und geniesst die Kleinen zu knuddeln.



Vor ein paar Tagen haben alle die Augen aufgemacht und sind nun deutlich aktiver und unternehmungslustiger. Ich darf sogar manchmal aus der Box und erhole mich etwas vom Mami-sein! Dann geniesse ich es, wenn mich mein Pflegemami durchknuddelt und verwöhnt oder sich einfach zu mir hinlegt und wir bis zum nächsten Piepsen gemeinsam kuscheln. Natürlich nicht ohne meine Stinkis…die liebe ich einfach abgöttisch
!


Vor ein paar Tagen, als mein Pflegemami am Morgen zu mir kam, staunte sie nicht schlecht, als sie mich nicht wie gewohnt in der Box gefunden hat mit meinen Babys. Ich habe die Nacht genutzt und bin umgezogen
. Die eine Transporttasche in der Höhe war perfekt für mich und meine Babys… war zumindest meine Meinung! Nach ein paar Tagen „Höhenluft“ zügelten aber meine Babys per Menschenhand wieder in die doch grössere Wurfbox. Da musste ich sogar eingestehen, dass es dort unten doch etwas besser ist und ich habe die Umzugsaktionen dann auch gelassen. Wir alle fühlen uns dort ja eigentlich wohl, und den Babys kann nichts passieren wenn sie aus der Box purzeln.



Ansonsten gibt es nicht viel zu berichten… ich geniesse meine Babys und die Streicheleinheiten von meinem Menschen! Schon bald werde ich mich wieder bei euch melden und natürlich auch wieder viele Fotos zeigen.



Macht’s gut und bis bald…...
Phuuu… was sind Menschen für komische Gestalten. Soooo gross und irgendwie gefährlich… oder doch nicht
?



Vor ein paar Tagen sind wir ewig in einer Transportbox durch die halbe Schweiz gefahren, wurden gepiekst und ständig angefasst von diesen komischen Menschenhänden! Das mögen wir aber nicht unbedingt
. Irgendwannn sind wir zu Hause (so sagen dem die Menschen) angekommen und durften in unser Reich einziehen. Eine komische Kiste mit Sand zum Buddeln stand da, Futter in komischen Näpfen und so komisches Spielzeug lag herum
.




Als wir aber entdeckten, dass es hier noch andere Katzen gab, waren wir sichtlich beruhigt. Wuschel hat uns gut bewacht und lag immer ganz lange bei uns am Gitter. Der Mensch hier hat uns erst mal in Ruhe gelassen und da waren wir froh drum. Das Futter schmeckt uns eigentlich sehr gut und es steht immer ein voller Napf bereit! Die komische Sandkiste zum Buddeln haben wir natürlich schnell zum Klo umfunktioniert, denn dafür ist sie ja da
! Das haben wir sofort kapiert!



Unser Pflegemami ist viel bei uns in der Nähe und spielt mit uns und langsam ist es ok, dass sie hier auch wohnt. Wegen Randale und Lärmbelästigung von Elly durften wir nach ein paar Tagen aus dem Käfig und in die Wohnung und zu den grossen Katzen. Wauw, hier gibt es viele tolle Sachen zum Entdecken und jeden Tag werden wir beide mutiger!



Das Vertrauen zum komischen Menschen ist noch nicht so ganz da, aber wir haben gemerkt, dass Streicheln etwas ganz Tolles sein kann. Wir...
Und noch ein flauschiges Kätzchen zog bei uns ein und was tat sie als erstes… sie fauchte mich an
. Ich nahm sie aus der Box auf den Arm, streichelte sie und schon begann sie zu schnurrlen. Sie hat ein recht lautes Motörchen. Dann fiel mir ihr Auge auf, irgendwas war da nicht wie es sein sollte, denn es war sehr nass. Ich sprach noch mit der Frau, die sie mir gebracht hatte und erfuhr, dass sie laut Tierarzt ein Problem mit dem 3. Augenlid hat, aber dass das mit Augentropfen gut in den Griff zu bekommen sei.


Da Nala das Pflegezimmer besetzt und Leo und Edi das Wohnzimmer, musste Mia erst einmal ins Badezimmer ziehen, damit ich schauen konnte, was oben rein geht und unten wieder rauskommt. Schon nach ein paar wenigen Stunden stand fest, dass sie voller Würmer war. Bestimmt vergingen keine 5 Minuten bis die erste Entwurmungstablette in ihr drin war. Das passte ihr zwar nicht
, war mir aber völlig egal. Auch wenn die Würmer schon tot waren, als sie rauskamen, wollte ich lieber auf Nummer sicher gehen. Schon zwei Tage später war nichts mehr davon zu sehen und wir waren alle beruhigt
.

Auch wenn sie klein ist, Mia hat es faustdick hinter den Ohren
. Sie faucht gerne, aber das ist auch nur heisse Luft. Sobald man sie streichelt wird sie zum „Motorboot“. Sie ist total süss, hat aber noch etwas Respekt vor den Menschen. Aber das kommt bestimmt noch, braucht halt einfach nur seine Zeit.

Völlig unerwartet werde ich aus dem Schlaf gerissen. Ich hatte es mir soeben auf einem Reissbesen bequem gemacht. Zusammen mit meiner Schwester steckt man mich in eine Transportbox und unsere zweitägige Odyssee fängt an. Wir, das bin ich Monti, meine Schwester Lucy und mein bereits verstorbener Bruder, sind auf einem Bauernhof geboren und aufgewachsen und ich weiss momentan nicht was jetzt grad mit uns passiert
.


Wir werden zu einem Tierarzt gebracht, wo wir die Nacht verbringen. Am nächsten Morgen untersucht man uns, wir werden mit Medikamenten vollgepumpt und halb benommen wieder in ein Auto verfrachtet und weiter geht die Fahrt. Völlig erschöpft erreichen wir am Nachmittag unsere Pflegestelle
.



In einem schön eingerichteten Zimmer mit vielen Kuscheldecken finden wir endlich Ruhe und können schlafen. Wir schlafen sehr viel. Pflegemami steckt immer wieder beunruhigt den Kopf ins Zimmer, um zu schauen wie es uns geht. Aber wir machen während fünf Stunden keinen Wank mehr, wir sind einfach SEHR müde und schlafen unseren Medikamentenrausch aus.



Ein knurrender Magen und feiner Essensduft in der Nase weckt uns. Wir schlagen uns die Bäuche voll und können es nicht fassen, dass einfach immer Essen da steht, wann immer wir wollen. Wir sind es gewohnt, den ganzen Tag mit hungrigen Bäuchen herumzulaufen. So langsam fangen wir an unser neues Zuhause zu entdecken. Da liegen so viele Sachen auf dem Boden, das rollt, piepst, sonst einen Lärm macht oder sich wuschelig anfühlt. Ein Paradies zum Spielen. Leider werden wir beim Spielen immer wieder unterbrochen. Pflegemami kommt ständig herein zum Inhalieren, Medikamente verabreichen, Augen salben, Popo waschen…. Ich glaube wir brauchen noch sehr viel intensive Betreuung und Pflege bis wir endlich wieder gesund sind
.



Innerhalb zwei Wochen werden wir 2x in die Transportbox gesteckt und zum Auto getragen. Ich...
Liebe Tagebuchleser
Auch diesmal möchten wieder alle 6 Ninja Tigers zu Wort kommen
:

Miyu
Gestern waren wir beim Tierarzt, und ich habe meine erste Impfung und meinen Chip bekommen. Langsam werde ich eine Dame. Herumgetragen zu werden finde ich jetzt nicht mehr so toll wie am Anfang, ich möchte die Welt auf eigenen Pfoten erkunden. Nori, mein Bruder ist nach wie vor mein bester Freund. Gemeinsam stellen wir ganz schön viel Unfug an
.





Nori
Beim Tierarzt gestern war ich ganz tapfer und liess die Impfung und den Chip über mich ergehen. Ich liebe es mit meiner Schwester zu spielen. Sie ist meine beste Freundin, fast alles machen wir immer zusammen
. Ich mag es sehr mich an den Menschen zu kuscheln, da ist es warm und weich und ich werde gestreichelt.




Yuna
Allen voran bin ich die Neugierigste. Kein Winkel und keine Ecke, die sicher vor mir sind. Darum passiert es immer mal wieder, dass ich in einen Kasten oder sonst wo eingesperrt werde. Dann miaue ich einfach laut um wieder raus zu kommen
. Ich liebe es zu spielen und herumzurennen. Schlafen tu ich am liebsten im Bett beim Menschen, wenn ich einmal eine Pause brauche. Gestern bekam ich meine zweite Impfung, ganz tapfer hielt ich still
.


Kano
Gestern war auch ich beim Tierarzt. Ich habe geknurrt und gefaucht, was ich konnte und habe ihm gehörig Eindruck gemacht
. Nie würde ich zubeissen, aber dass weiss er ja nicht. Mein Pflegefrauchen hat mich dann gehalten und beruhigt. Ich bin ein kleiner Kämpfer und beim Spielen mit den anderen knurre und fauche ich so laut wie ein Löwe es nicht könnte. Wenn...
Am 16. Juli zog der kleine Leo bei uns ein. Noch etwas ängstlich und zurückhaltend lernte er erst mal Eduard kennen. Zuerst hat Edi ihn angesprungen, weil er gleich spielen wollte, aber Leo war damit noch etwas überfordert
.
Doch schon am nächsten Tag durfte er auch mal das Wohnzimmer erkunden und nach kurzer Zeit bekam er extrem Spass und Freude daran, durch die ganze Wohnung zu rennen und meine Katzen zu nerven. Zum Glück sind die sich das gewohnt und können mit der Energie des Kleinen gut umgehen. So haben alle etwas davon und ich am Abend einige müde Katzen… 


Leider wurde Mitte Woche Edi krank. Er schlich herum und hatte Fieber. Und was macht man, wenn man krank ist? Natürlich, rumliegen. In diesen 48 Stunden war er der totale Kuschler.


Es machte mir schon ein bisschen Angst, weil er sonst so lebhaft war und viel herumrannte und dann plötzlich nur noch schwach da lag und mit der Grippe kämpfte
.


Ich war so froh, dass er wenigstens trotzdem problemlos ass. Zum Glück war alles nach zwei Tagen vorbei. Ich war noch selten so froh, dass ein kleines Kätzchen wieder rumreklamiert und die anderen wieder plagte.


Hallo liebe Tagebuchleser
Schon ist wieder eine Woche vergangen, und ich melde mich gerne wieder zu Wort.
Meinen kleinen Zahneingriff habe ich wunderbar überstanden. Noch am selben Tag habe ich wieder gegessen und gekuschelt. (Mittlerweile kriege ich zum Nassfutter auch Trockenfutter, welches ich gut essen kann.)

Meinen Tag verbringe ich sehr entspannt. Ich begrüsse am Morgen meine Pflegemama und kann es dann kaum erwarten mein Frühstück zu bekommen
. Ich warte geduldig bis es angerichtet ist und zeige meine Freude dann mit Miauen und hin und her laufen. Anschliessend putze ich mich meistens und gehe auf das Katzenklo. Einen grossen Teil vom Tag verbringe ich schlafend (vermutet meine Pflegemama). Sie weiss jedoch, das ich noch nichts aus Langeweile kaputt gemacht oder zerkratzt habe. Ihr seht, ich kann mich sehr gut benehmen
!

Meiner Pflegemama ist aufgefallen, dass mein Freiheitsdrang (bis jetzt) sehr klein ist. Ich stehe manchmal zwar an der Haustüre und hoffe, dass sie mir jemand öffnet, bisher ohne Erfolg. Mal schauen ob das im neuen Zuhause dann anders wird. Ich mag es sehr, wenn man sich mit mir beschäftigt. Gerne habe ich Bälle, kleine Spielzeugmäuse und auch Federn. Und ganz aktuell habe ich ein neues, wunderbares Spielzeug entdeckt, wo ich Bälle im Kreis herum schicken kann. Da kann ich mich sehr lange beschäftigen
.

Bisher hatte ich noch keinen Besuch, aber ich würde noch immer sehr gerne Besuch empfangen. Für die neuen Leser noch einmal meine Charakterzüge von meiner Pflegemama zusammengefasst: ruhig, aufgeschlossen, mutig, zahm und liebenswürdig.
Also dann, bis nächste Woche
Euer Neo
Heute war ein super Tag für uns. Unsere neuen Besitzer kamen uns besuchen
. Das bedeutet immer viel Spiel und Spass. Auch unsere Streicheleinheiten kamen nicht zu kurz. Eigentlich würden sie uns gerne mitnehmen, aber bis meine Fäden gezogen sind muss ich noch bei Margot bleiben. Natürlich gefällt es uns hier sehr gut und ich hänge sehr an Margot, klettere dauernd auf ihren Rücken oder auf ihren Schoss. Django will mich oft wegschubsen aber das lasse ich nicht zu, denn schliesslich sind das meine Schmuseplätzchen
.



In zwei Tagen werden die Fäden gezogen und wir werden das zweite Mal geimpft. Dann sind wir bereit für ein Leben im neuen Zuhause… Aber nein, denkste, Margot hat vergessen uns chippen zu lassen und jetzt müssen wir noch einmal zum Tierarzt. So etwas Blödes
!


Dafür hat sich Django gerächt. Er hat herausgefunden, wie man auf die Küchengarnitur klettert und hat alles was nicht niet- und nagelfest war auf dem Boden deponiert. Mir hat er auch gezeigt, wie man hinaufkommt und jetzt sind wir beide aktiv, sehr zum Ärger von unserer Pflegemami
.

Was soll’s. Wir haben unseren Spass und Margot endlich etwas zu tun.
Bis bald eure Roulette
Tiffany und Django
Nala’s Kuschelattacken werden nicht weniger, im Gegenteil. Langsam merkt man, wie dankbar sie ist, dass wir sie vom Hof geholt haben. Das Vertrauen zu den Menschen wird täglich grösser. Sie ist manchmal noch etwas grob, aber das kommt davon, dass sie viel zu viel Energie hat und nicht weiss, wohin damit. Aber wie schon letztes Mal gesagt, sie meint es auf gar keinen Fall böse. Sie faucht auch ab und zu, aber das ist nur Bluff
.


Gesundheitlich geht es Nala immer besser. Ihr Schnupfen ist weg (bis jetzt). Das Auge „spinnt“ ab und zu noch etwas und wir versuchen herauszufinden was der Auslöser ist. Aber im grossen und ganzen sieht es gut aus. An guten Tagen erkennt man sogar das Auge unter der grau-blauen Hornhautschicht
.


Durch ihre unermüdliche Energie will Nala auch ständig spielen. Das ist zwar gut… aber auch anstrengend. Wir hoffen, dass sie bald geimpft und kastriert werden kann und dann endlich zu den anderen der Gruppe darf… oder noch besser… vielleicht schon bald in ein neues Zuhause ziehen kann.
Kim und Pirat wurden von ihrer Mutter aus dem Stall gebracht und fast am gleichen Ort abgelegt, wie Eduard. Mir kam es so vor, als möchte sie, dass wir sie finden und ihnen helfen. Ich laufe diese Strecke schon seit Jahren, habe dort aber noch nie eine Katze gefunden.


Die beiden lagen fest aneinander gekuschelt fast auf dem Weg. Auch zuhause in der Box lagen die zwei fast aufeinander. Die Augen der beiden waren schrecklich verklebt, so dass Kim überhaupt nichts mehr sehen konnte. Sie miaute stark bis ihre Augen wieder einigermassen sauber waren. Beim Tierarzt stellten wir dann fest, dass die Augen von Pirat noch schlimmer aussahen. Mit guter Pflege ging es Kim schon zwei Tage später wieder sehr gut
.



Am Samstag mussten wir jedoch mit dem kleinen Pirat notfallmässig zum Tierarzt und am Sonntag entschieden wir uns schweren Herzens den kleinen Kater gehen zu lassen, da die Probleme mit den Augen zu gross waren.


Die erste Nacht ohne ihren Bruder war für die kleine Kim sehr schlimm und sie weinte sehr viel
. Aber die Pflegemami hat sich rührend um sie gekümmert.


Am nächsten Tag hüpfte sie bereits wieder wie eine kleine Ziege über’s Sofa bis sie todmüde einschlief.

