Liebe Tagebuchleser
Nun ist schon wieder eine Woche rum. Wir haben ganz viel erlebt und lernen immer dazu.



Heute darf ich (Sandor) erzählen. Ich mag es mit Asha zu raufen und wir spielen sehr oft zusammen
. Wir lieben es auch abends mit unserer Pflegemama auf dem Balkon zu sitzen und alles zu beobachten. Ich spiele am liebsten mit unserem Raschelzelt oder probiere meine Kumpels zu fangen. Asha ist überall die Erste und Flinkste. So holt sie manchmal Käfer aus der Luft runter oder probiert im Netz das Klettern aus
.



Jamie ist am liebsten irgendwo in der Nähe von unserer Pflegemama und lässt sich streicheln, doch wenn er in richtiger Spiellaune ist, ziehe ich meistens den Kürzeren. Asha findet alles Neue interessant, so ist sie schon einige Male mit ihrem Näschen in etwas reingerannt. Einmal ass die Pflegemama Pommes Chips. Asha fand sofort, cool etwas Neues und es riecht sooo gut. Nach einigen zögerlichen Angriffsversuchen nahm sie einen Satz, doch verfehlte sie den Schüsselrand ganz knapp und landete kopfvoran in den Chips
.



Gestern Morgen kam unsere Pflegemama mit der Box, denn wir mussten bereits wieder zum Tierarzt. Wir motzten auf der Autofahrt etwas rum, doch im Grossen und Ganzen ging es super. Jamie war der Neugierigste und fand die Tierärztin sehr interessant.



Ich war nicht so begeistert, doch mit Ablenkung durch meinen Lieblingsleckerlis konnte man mich ohne weiteres Pieksen. Nur Asha fand es überhaupt nicht lustig. Sie fauchte immer wieder und wollte gar nicht aus der Box raus
. So war sie dann ganz froh als wir wieder zuhause waren. Da hüpfte sie als erste raus und ging sofort wieder...
Hallo Fans
Ha, wir haben es geschafft – nur fragen wir uns ob wir darüber glücklich oder traurig sein sollen, denn unser nächtliches Spielzeug ist nicht mehr da! Wir sind so auf Manu herum getobt jede Nacht, dass sie es vorgezogen hat in ihrem Wohnzimmer einzuziehen und schläft nun auf dem Sofa. Ob wir es etwas übertrieben haben
?
Nun ist nichts mehr mit auf ihr herum turnen, sie alle paar Minuten wecken oder an ihr rum knabbern. Unsere Nächte sind nun ruhiger geworden…
Dabei sind wir doch soooo liebe Jungs
.



Unsere Energie kennt keine Grenzen. Einzig die heissen Tage haben uns etwas gebremst, doch auch dann fanden wir immer wieder mal 5 Minuten um zu zeigen was in uns steckt. Aber die Temperaturen haben uns etwas geschlaucht und wir sind froh, ist es nicht mehr so heiss.



Spielen ist einfach toll. Wir können unsere Kräfte messen und überall herum turnen. Wir springen uns gegenseitig von hinten an, beissen uns in unsere Schwänzchen, legen einen Bruder auf den Rücken und lernen jeden Tag ein kleiner Jäger zu sein!
Unsere Mami ist einfach die Beste. Obschon wir schon „gross“ sind, hat sie immer eine Zitze für uns frei. Wir können an der Milchbar andocken wann wir wollen und sie liegt einfach nur da und lässt uns trinken. Tja, solch eine tolle Mami haben nicht alle Katzenkinder und wir schätzen dies sehr
.

Unser Alltag läuft im Grosssen und Ganzen immer etwa gleich ab. Spielestunden mit Manu, relaxen, Mami geniessen und einfach Kitten sein. Viel spannendes zu erzählen gibt es da nicht.
Also, bis in einer Woche!
Geniesst die Tage,
euer Tito
Früh am Morgen wurde Nala eingefangen und musste ein paar Stunden in der Box ausharren, bis sie dann um 10 Uhr bei mir ankam. Da ich eigentlich arbeiten war, wurde das Ganze ein bisschen schwierig. Aber ich habe so einen tollen Chef, der mich kurz nach Hause gehen liess, damit ich Nala empfangen und sie in ihr Zimmer bringen konnte
. Ich stellte ihr erst einmal Futter hin. Kaum aus der Box, schlich sie erst ein paarmal um meine Beine, dann stürzte sie sich auf’s Futter. Leider musste ich sie dann nochmals alleine lassen.


Am Abend ging es dann zum Tierarzt zum Leukose-Test. Da meinte sie gleich, sterben zu müssen, aber es war dann doch alles nur halb so schlimm
. Sie wurde abgehört, auf Milben und Flöhe kontrolliert und abgetastet. Alles gut, bis auf ein paar Flöhe. Dann kam das Auge dran. 30 Minuten dauerte die Untersuchung und weil sie sich heftig wehrte, wurde sie kurzerhand in ein Handtuch gewickelt. Das sah zwar lustig aus, wie ein Riesen-Sushi, aber sie versuchte weiterhin sich zu wehren und zeigte uns, was für eine Stimme sie hat
. Nun muss sie Antibiotika-Tropfen und eine Vitamin-A-Salbe ins Auge bekommen, damit die Hornhaut besser heilt. Obwohl klar ist, dass es nie wieder 100%-ig gut sein wird, wird sie damit umgehen können. Gemäss Arzt kann sie damit auch noch etwas sehen (Updates folgen). Nachdem sie wieder ausgepackt worden war, schlich sie gleich wieder um die Assistentin herum und gab keine Ruhe, bis sie am Kopf gekrault wurde.

Auch zuhause wurde sie nochmals geknuddelt und ich merkte dabei, wo sie es nicht so gerne mag. Sie knurrte allerdings nur ein bisschen, ansonsten passierte nichts. Sie kam auch gleich wieder zum Knuddeln. Nun liess ich sie erst einmal ein paar Stunden in Ruhe, damit sie vom ganzen Stress etwas herunter kommen konnte.
Aber schon vor dem Schlafengehen wurde sie nochmals geknuddelt und bekam ihre Augentropfen. Dazu muss man noch sagen, dass sie ein sehr lautes Motörchen hat und dieses auch gerne anschmeisst
.

So, bis zum nächsten Mal. Wir wünschen ein paar kühle Tag.
Liebe Grüsse von Nala und Pflegemami
Hallo liebe Leser
Ich bekam von meiner Pflegmami einen neuen Namen, sozusagen einen Übernamen. Ich erzähle euch einmal wie es dazu kam.

Seit ein paar Wochen bin ich sehr unruhig in der Nacht. Wenn meine Pflegmami am Abend ins Bett geht und die Türe vom Schlafzimmer schliesst, habe ich erst mal kein Problem damit. Sobald ich aber in der Nacht aufwache und ein bisschen herumspaziere, bleibe ich vor der Tür sitzen und mache ein wenig Lärm
. Ich miaue ganz laut und höre nicht auf bis die Tür aufgeht. Wenn ich dann einmal drin bin, springe ich aber auf dem Bett herum und spiele sonst im Zimmer rum, anstatt mich ins Bett von meiner Pflegmami zu kuscheln. Dies mache ich aber auch, wenn die Tür abends offen bleibt. Das findet sie natürlich nicht so toll, weil sie gerne schlafen möchte. So kam es, dass ich den Übernamen «Terrorbüsi» bekam
. Ich fühle mich wohl ein bisschen einsam in der Nacht, deswegen das Geheule vor der Tür.

Hoffen wir, dass ich bald ein Gspändli oder sogar ein passendes Plätzli finden, wo es schon ein Büsi hat. Vielleicht wird es dann besser
.
Eure Baghira
Vor zwei Tagen ist Minou bei einer Kastrationsaktion aufgefallen. Kugelrund und wohl kurz vor der Geburt
. Der Bauer meinte, dass sie seit Jahren immer wieder trächtig sei, aber er nie Babys von ihr gesehen habe. Minou sei auch schon sehr alt und vermutlich schon 17 Jahre bei ihm auf dem Hof! Sie wurde an uns übergeben, damit sie bei uns ihre Babys aufziehen kann! Danach wird sie kastriert und darf wieder in ihr zu Hause zurück.


Minou ist sehr zutraulich und mag es gestreichelt zu werden. Sie hat auch sofort gefressen, als ich sie in ihrem Zimmer nach einer langen Autofahrt aus der Box gelassen habe. Laut schnurrlend genoss sie noch die Streicheleinheiten und hat sich dann erschöpft zum Schlafen hingelegt. Sie wirkt sehr zufrieden und scheint von der ganzen Umstellung nicht gross gestresst zu sein! Sie schläft sehr viel und scheint sich vom Leben auf dem Hof zu erholen. Bei meinen Besuchen im Zimmer liebt sie es sehr, geknuddelt zu werden, geniesst dann aber auch wieder die Ruhe
.

Sie hat einen wunderbaren Charakter und man merkt ihr an, dass sie schon einiges an Lebenserfahrung hat. Ältere Büsis sind etwas Wunderbares. Ihre Fellzeichnung ist ebenfalls ganz besonders und in ihre Pfötchen habe ich mich bereits verliebt! Ihr kugelrunder Bauch ist ihr bei vielem schon etwas im Weg
und die Babys spürt man immer mehr und besser, sie sind aktiv und munter.


Wie lange es bis zur Geburt noch dauert, können wir nicht ganz abschätzen… aber wir halten euch auf dem Laufenden!

Bis bald „chlini pfötli“ und Mama Minou
Hallo zusammen
Endlich darf ich auch einmal was sagen. Ich bin nämlich der Elvis und ich bin der King der Familie, aber das will irgendwie niemand so richtig wahrhaben. Meine Pflegemami sagt immer ich sei ein kleiner Macho
. Aber das ist ja klar, ich bin ganz schwarz mit einem weissen Kragen, habe halblanges Haar, unwiderstehliche Augen, ich bin nun mal der Schönste weit und breit. Ich habe das Sagen hier in der Familie und nehme immer den obersten Platz vom Katzenbaum ein.

Heute Abend will ich auch meiner Pflegemami zeigen, wer hier der Chef ist. Als sie auf dem Sofa sitzt, klettere ich also auf ihren Schoss, ich schaue ihr zuerst kurz in die Augen und dann, wusch, schlage ich ihr mit meiner Tatze eins ins Gesicht. Pflegemami ist gar nicht „amused“!!!! Aber der Ausdruck in ihrem Gesicht war es wert, hahaha
.

Unsere Tage verbringen wir mit Fressen, Spielen, Schlafen, Fressen, Spielen, Schlafen… Wir fressen unsere Pflegemami noch zu armen Tagen, kaum Schälchen aufgefüllt, ist es schon wieder leer. Spielen tun wir auch sehr viel und es macht richtig Spass in der ganzen Wohnung herumzuflitzen und eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen
. Danach kommt dann Pflegemami wieder mit dem grossen Monster, das alles aufsaugt.


Am liebsten sind wir jedoch auf dem Balkon. Die frische Luft, die Sonne, dann das Efeu, worin man es sich so schön gemütlich machen kann und immer wieder verirren sich Mücken, Wespen und Fliegen hierher, denen man so schön nachjagen kann.


Ich bin wieder mal mit Emma auf dem Balkon, als diese eine ganz blöde Idee hat
. Pflegemami ist grad nicht hier, also fängt sie an das Netz hochzuklettern. So hoch, dass es mir grad schwindlig wird beim Zuschauen. Oben angekommen, ist es auch ihr nicht mehr so ganz geheuer. Sie klettert über das Netz auf die andere Seite, ein tiefer Abgrund nun unter ihr. Draussen stehen schon die Nachbarn auf der Strasse und schauen zu uns hoch. Ich habe Angst, dass Emma was passiert. Plötzlich klingelt eine Nachbarin bei uns, sie sagt was zu Pflegemami und dann kommt diese mit entsetztem Gesicht auf den Balkon gerannt. Irgendwie schafft sie es, Emma auf der Aussenseite vom Netz wieder herunterzuholen. Ich lasse einen erleichterten Seufzer los, das...
Liebe Tagebuchleser
Jeder von uns möchte mal zu Wort kommen – also:
Miyu
Die Zeit vergeht so schnell. Inzwischen sind meine azurblauen Augen umgefärbt und ich bin schon doppelt so gross geworden. Mein Lieblingsplatz ist auf der Kuscheldecke, da nuckle ich immer am Stoff, das erinnert mich an Mama. Ich spiele mit allen sehr gerne, doch am liebsten mit meinem Bruder Nori. Sowieso, wir sind unzertrennbar, wir sind immer zusammen
. Ausserdem mag ich es sehr gestreichelt zu werden.


Nori
Auch ich bin gewachsen und liebe es zu rennen und zu raufen. Am liebsten spiele ich mit meiner Schwester Miyu, oder ich beschütze sie. Manchmal liege ich mit ihr auch einfach auf der Kuscheldecke und schnurre vor mich hin während ich nuckle. Was auch immer sehr schön ist
, wenn ich ausgiebig gestreichelt werde.



Yuna
Ich bin sehr neugierig, alles will ich wissen und überall strecke ich meine kleine Stubsnase hinein. Alles ist spannend. Manchmal erwische ich sogar Stubenfliegen, dann bin ich besonders stolz
. Ich liebe es zu rennen und zu spielen. Streicheleinheiten sind ja schön und gut, aber ich mag lieber spielen.


Kano
Ich habe meine Angst verloren, Menschen sind doch nicht so gefährlich wie sie aussehen. Ich schlafe gerne in ihrem Bett zwischen den Füssen. Kuscheln ist nicht so meine Welt, ich will spielen und meine Kräfte messen. Ich sage auch ganz klar, was ich möchte und was nicht. Wenn ich nicht will, dann knurre und fauche ich einfach, egal ob andere Katze oder ein Mensch
. Nein, nein, beissen würde ich nie im Leben oder gar kratzen. Aber man muss sich doch Gehör verschaffen. Ich interessiere mich sehr für die Welt da draussen und wünsche mir ein Zuhause mit Freigang.



Sora
Langsam werde ich auch zutraulicher, bin aber noch sehr zurückhaltend. Aber wenn es denn unbedingt sein muss, lasse ich mich inzwischen anfassen und herumtragen. Spielen tue ich lieber mit meinen Kumpels oder schaue aus der Distanz zu. Mein bester Freund Kano findet Menschen nun auch toll und versucht mich zu überzeugen, dass man auch mit Menschen befreundet sein...
Liebe Tagebuchleser
Heute darf ich euch mal unsere Erlebnisse von verganger Woche erzählen
.
Ich habe mich noch gar nicht richtig vorgestellt. Ich bin Jamie, der rote Blitz, der gerne Unfug anstellt. Seit meinem Einzug habe ich bereits stolze 150 Gramm zugelegt
. Ich bin sehr gefrässig, aber naja, Sandor komme ich beim Essen doch lieber nicht zu nahe. Er ist zwar der Kleinste, doch beim Fressen versteht er keinen Spass und knurrt ganz fest, sobald sich ihm einer von uns nähert
.


Am liebsten mag ich mit Asha herumturnen, sie ist zwar etwas neugieriger als ich, doch liebe ich genau so wie sie neue Abenteur. Der grosse Balkon ist unser Highlight, abends, wenn es nicht mehr so heiss ist, spielen wir gerne draussen. Ich finde die Spielangel sehr intressant und hüpfe dem Federchen gerne hinterher. Auch Bälle sind total lustig. Sandor findet Spielsachen nicht so cool, er rauft sich lieber mit uns. Gestern kam unsere Pflegemama mit einem neuen Spielzeug
. Sie pustete in etwas rein und daraus entstanden ganz viele Blasen, die durch die Luft schwebten. Fangen konnte ich zwar keine, die gingen immer gleich kaputt, doch es war sehr lustig und wir drei waren ganz faszinert
.

Ich liege auch gerne mal faul rum, grosse Löwen machen dies ja auch, wie mir erzählt wurde. Dann liebe ich es gestreichelt und geschmust zu werden. Ich beginne dann immer gleich ganz, ganz laut zu schnurren, damit meine Pflegemama weiter macht.Anfangs hatte ich immer Angst, wenn jemand anderes als unsere Pflegemama zu mir kam, doch ich lernte, dass die meisten Menschen ganz lieb sind und mich nur streicheln wollen
.


Asha müsstet ihr einmal sehen, sie ist eine begeisterte Kletterin. Auf dem Balkon wollte sie schon am Netz hochklettern, auch zuoberst auf dem Blumenregal sass sie schon
. Ich probiere es ihr dann nachzumachen und manchmal klappt’s ganz gut. Doch bin ich auch schon ein paar mal auf meinem Näschen gelandet
. Mittlerweile ist es draussen schon dunkel und unsere Pflegemama ruft uns um schlafen zu gehen. Eigentlich will ich noch nicht, es gibt immer noch soooo viel zu entecken.

Euer Jamie
Hallöchen!
Uns wurde gesagt, hier können wir unsere Problemchen und Abenteuer mit der Welt teilen! Den Anfang mache ich, Ana, die Kleinste und Lauteste meiner Familie. Mit meinem dreifarbigen Fell bin ich natürlich sofort ein Blickfang, bin aber noch so klein, dass ich von der Pflegemama mit dem Schoppen gefüttert werde. Den kann ich auch lautstark verlangen, mein Spitzname ist „Sirene“
.
Unsere Familie besteht aus zwei Würfen, ich und meine Schwester Zemi und die Geschwister Luzifer, Lia und Viseria. Zemi ist ein wunderschönes Schildpatt-Kätzchen. Aus dem zweiten Wurf gibt es meinen „Bruder“ Luzifer, seine gleichfarbige Schwester Lia und Viseria. Die drei sind schon etwas grösser als ich. Luzifer ist ein richtiger Rabauke und ein Energiebündel, ständig jagt und spielt er mit uns, wenn wir schlafen wollen! Jedoch lernen wir alle sehr viel von ihm und von Lia! Wie zum Beispiel uns selbst zu putzen, ihn anzufauchen und mit allem was sich bewegt zu spielen! Neben mir ist Zemi die Kleinste der Gruppe, aber viel, viel scheuer als ich es bin. Viseria wird am meisten von Luzifer gejagt, kann aber auch schon super zurückgeben!
Das bin ich, Ana

Meine kleine Schwester Zemi

Luzifer und Lia in Aktion

Meine grosse Schwester Viseria

Zusammen hatten wir eine seeeehr aufregende Woche! Wir wurden abgeholt und in ein neues, vorübergehendes Zuhause gebracht. Auf einmal hatten wir 5 ein tolles, grosses Zimmer nur für uns
!


Natürlich mussten wir uns zuerst eingewöhnen, unsere neue Umgebung erkunden und zusammen mit unserer Pflegemama einen Rhythmus finden. Das pendelte sich aber schnell ein und fast war es, als kannten wir gar nichts anderes. Jeden Morgen kommt sie zu uns ins Zimmer und wird von uns fünf sofort umringt, wir verlangen alle eine Kuschelrunde und selbstverständlich unser Frühstück! Vor allem ich weise sie lautstark darauf hin, dass mein Magen leer ist. Zuerst wurden wir aber in unsere Transportbox gesteckt – einfach so, immer noch mit einem leeren Bauch! – und dann hat Pflegemama immer etwas Lautes angemacht und unser Zimmer geputzt. Nach einer Weile fanden wir heraus, dass dieses „etwas“ ein Staubsauger ist und dazu dient, unser Zuhause schön und sauber zu halten. Uns war das egal, wir ignorierten den Lärm, schliefen und beklagten uns, als sie mal wieder Hallo zu uns sagte. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir wieder raus zu unseren sauberen Toiletten, dem geputzten Boden und – das Wichtigste – zu den gefüllten Futternäpfen!


Hallo liebe Katzenfans
Darf ich vorstellen: Ich bin Django

und das ist meine Schwester Tiffany.

Wir kommen von einem Bauernhof und wohnen nun im Katzenglück. Unsere Mami ist sehr scheu und halbwild, darum hat uns der Bauer eingefangen, damit wir sozialisiert werden. Denkste sozialisiert….
wir sind total verschmust und keine Spur von verwildert
.


In unserer Pflegestelle ist es lässig, denn wir dürfen fast alles anstellen was wir wollen und geben uns die grösste Mühe, die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen. Vor allem ist das Wohnzimmer einfach toll. Wir können den grossen Kratzbaum hinauf und hinunter klettern und von der untersten Etage auf den Boden springen, dann quer über alle Stühle und von dort direkt in die Küche. Der Küchentisch hat es uns angetan, denn wenn alles auf den Boden fliegt und Margot die Hände über dem Kopf zusammen schlägt
, ist die Welt für uns perfekt.
Nachher geht es ins Badezimmer, denn der Wäschekorb ist voll und das darf natürlich nicht sein. Also los und alles ausgeräumt. Damit Margot etwas zu tun hat, verteilen wir alles in der Wohnung und sind nachher müde und erschöpft. Während wir den Schlaf geniessen hat sie Zeit um alles wieder aufzuräumen, damit wir wieder von vorne anfangen können
.

Vor einigen Tagen kam Besuch für uns. Die zwei netten jungen Leute haben sich sofort in uns verliebt und beschlossen, uns ein neues Zuhause zu geben. Allerdings müssen sie warten bis Tiffany operiert ist, denn sie hat einen Nabelbruch und der muss zuerst behoben werden. Sobald sie ein Kilogramm wiegt wird sie operiert und alles ist gut.

Gestern wurden wir das erste Mal geimpft. Wir waren sehr tapfer und haben still alles über uns ergehen lassen
. Alle waren stolz auf uns und haben uns sehr gelobt.
Bis zum nächsten Mal
Euer Django

