Liebe Tagebuchleser
Ich glaube, ich bin der schlauere von uns beiden
. Ja, ja, Ihr glaubt mir nicht? Die ganze Woche habe ich das immer wieder bewiesen. Ich lasse mich nämlich nicht so einfach wieder ins Zimmer zurücklocken, wie mein Bruder. Bakari ist einfach so gutgläubig und meint, wenn das Pflegemami mit unserem derzeitigen Lieblingsspielzeug in unser Zimmer marschiert, dass sie nur mit uns spielen will
. Ich aber, ich weiss ganz genau, dass das nur ein Lockmittel ist. Und darum mache ich es ihr jeden Tag etwas schwerer und renne immer wieder davon. Dummerweise weiss unser Pflegemami aber, wie sie auch mich wieder reinkriegt, nämlich mit frischem Futter. Weil wir ja jeweils in all den Stunden, wo wir im Haus herumrennen, kaum etwas essen (wir haben einfach keine Zeit), haben wir dann irgendwann ziemlichen Hunger und frisches Futter riecht sooo gut. Diese Woche hat uns das Pflegemami auch mal frisches Pouletfleisch angeboten. Wähhh, ich mochte das gar nicht
. Bakari hingegen hat richtig zugeschlagen. Ihm scheint ja auch wirklich alles zu schmecken.



Wir finden es ganz toll, dass wir nun im ganzen Haus sein dürfen. Am spannendsten finden wir ja die Orte, wo wir eigentlich nicht hin dürften. Zum Beispiel im Dachgeschoss auf die Brüstung rauf und in der Küche auf die Kombination. Aber das Pflegemami sieht ja zum Glück nicht immer alles
.


Ich habe es jetzt auch mal versucht, mich mit der „Dame des Hauses“ anzufreunden. Ich bin ihr nachgelaufen, habe sie freundlich im Gesicht beschnuppert und habe ganz zarte Laute von mir gegeben. Das Pflegemami sagte, ich hätte richtig gesungen. Leider hat alles nichts genutzt. Die Orselina will einfach nichts mit uns zu tun haben
.


Nun, vielleicht wird das noch was werden, wenn wir erst einmal kastriert sind (wir müssen nämlich bald zum Tierarzt
). Ich weiss zwar nicht, was das ist, aber danach sollen wir ganz anders riechen.


Es...
Seine neuen Besitzer schreiben uns:
Exakt zum halbjährigen Geburtstag durfte Caruso in seinem neuen Zuhause einziehen. Doch mit den ersten Schritten in sein neues Umfeld hat er nicht bloss ein neues Leben begonnen, sondern ist unmittelbar in unsere Herzen hineingetapst
. Der kleine verschmuste Wirbelwind geniesst seine Zeit gerne ausgiebig mit Kuscheleinheiten seiner neuen Familie oder beim Herumtollen mit seinem neuen Freund und Spielgefährten Jacky.


Das Erkunden der neuen Wohnung und Terrasse ist immer wieder ebenso spannend und äusserst aufregend für Caruso selbst, als auch für uns alle. Caruso hat sich extrem schnell an uns gewöhnt und vertraut uns offensichtlich bedingungslos
.


Es ist wunderschön tagtäglich zu spüren, dass er sich wohl fühlt bei uns und dass er so schnell ein geliebtes Familienmitglied von uns wurde.
Unser Pflegemami tut echt alles für uns
! So hat sie extra einen neuen Katzenbaum gekauft! Einen ganz speziellen mit richtigen Ästen dran! Wir haben ihn gleich ausgiebig beschnuppert, er roch so gut nach Wald und Abenteuer! Mit der Pfote schlugen wir auf die Äste, diese wippten auf und ab, ein Riesenspass!


An einem Abend, als gerade wieder mal „durch-die-Wohnung-Wetz-, Renn-, Spiel-Stunde“ war, ist Aliano in einem Schuss die Tanne hoch, leider war sie noch nicht so gut angemacht und Aliano kam samt Baum wieder runter
! Danach wurde der grüne Baum umplatziert, besser am Boden verankert und oben festgemacht. „Nun könnten wir raufklettern“, hat das Pflegemami gesagt! Aber echt, da haben wir jetzt keinen Bock mehr drauf! Wir machen doch denselben Fehler nicht zweimal
!

Kurz vor Weihnachten wurden Kugeln montiert, zuerst nur mal eine! Ha! Die haben wir schnell wieder entfernt! Es wurden immer mehr von diesen Kugeln bis unser Spezial-Katzenbaum ganz bunt war. Wir haben nichts dagegen, lassen die Sachen da wo sie sind, nur hin und wieder spielen wir mit den unteren Ästen, oder versuchen an eine der oberen Kugeln ran zu kommen, mit einem Luftsprung
!


Als dann noch so eine weisse Decke unter den Baum gelegt wurde, gab es kein Halten mehr, diese Decke war so unglaublich weich, so richtig zum verknuddeln, ein tolles Spielzeug. Mich nimmt ja wunder, was sich das Pflegemami sonst noch so einfallen lässt! Wir sind gespannt!
Bis dahin halte ich aber lieber noch meinen einen Meter Sicherheitsabstand den Menschen gegenüber und lasse mich nur streicheln, wenn ich total relaxt an meinen Lieblingsplätzchen liege!

Wünsche noch schöne Festtage, euer Cooper!
Die neuen Besitzer schreiben:
Hallo Liliane,
wie versprochen ein kurzer Bericht und ein paar Fotos von Layla und Zora (wir behalten die Namen bei).
Als wir vor zwei Wochen am Samstag Abend zu Hause ankamen, ging zuerst alles ziemlich problemlos; die Standorte von Kistli, Wasser und Futter waren schnell gezeigt und verstanden.
Am Sonntag machten wir uns dann etwas Sorgen wegen Layla, die sich fast den ganzen Tag unter unser Bett zurückzog. Sie schien auch Angst vor mir zu haben und verschwand sofort, wenn ich ihr zu nahe kam oder auch nur von weitem direkt in die Augen schaute.
Zum Glück entspannte sich die Situation aber bereits ab Montag darauf sehr schnell. Layla kam immer mehr aus ihrem Versteck hervor und zeigte auch mir gegenüber schon bald keine besondere Scheu mehr. Vielleicht hat das damit zu tun, dass ich den beiden auch manchmal Futter hinstelle
.

Mittlerweile unterscheidet sich das Verhalten der beiden gar nicht mehr so gross, auch wenn Zora immer noch mehr unsere Nähe sucht und Layla eher in Ruhe gelassen werden möchte. Aber auch Layla reagiert zum Teil sichtlich erfreut, wenn wir mit ihr sprechen, kommt auf uns zu und fängt schnell (manchmal schneller als Zora!) an zu schnurren.
Im allgemeinen sind die beiden unzertrennlich, ein Herz und eine Seele
. Wo auch immer eine der beiden hingeht, folgt die andere meist auf Schritt und Tritt. Manchmal putzen sie sich gegenseitig das Fell, was aber auch schnell fliessend in einen Ringkampf übergehen kann. Sie rennen auch sehr gerne hintereinander her, das geht sehr gut rund in der Wohnung herum, und das Sofa und den Kratzbaum können sie als Hindernisparcours benutzen.
Vor allem Zora schläft ziemlich oft zwischen uns auf dem Bett, Layla hat sich auch schon ein paar Mal zu ihr gesellt (vielleicht auch schon öfters, ohne dass wir es bemerkten?)
.
Zu den Fotos: die Kartonschale ist eigentlich zum Kratzen gedacht, aber bisher liegen sie lieber drin… ich hoffe, dass nicht der falsche Eindruck entsteht, sie hätten keine bequemeren Liegeplätze.

Wir waren übrigens am Freitag schon beim Tierarzt für’s Impfen. Er hat uns jetzt nochmals zwei Wurmkuren für beide gegeben, dann sollte das bis auf weiteres erledigt sein. Den Termin für die Kastration können wir Ende Februar kurzfristig machen.
Wir möchten Dir nochmals ganz herzlich danken, dass Du Dich so gut um die beiden gekümmert und uns bei den ersten Schritten geholfen hast. Sie sind eine grosse Bereicherung für unseren Haushalt!
Wir wünschen weiterhin alles Gute mit den beiden neuen Gästen, und euch allen frohe Festtage, guten Rutsch und alles Gute im 2020! Meldet euch, wenn ihr mal in der Gegend seid, wir würden euch gerne das neue Zuhause der beiden zeigen.
Morgen ist Weihnachten. Aber das interessiert hier auf dem Bauernhof niemanden. Ich habe schon seit Wochen Bauchschmerzen und jeden Tag plagt mich der Hunger. Aber auch das interessiert hier niemanden. Zudem wird es immer kälter und sogar das Kuscheln mit meinen Geschwistern hält mich nicht warm genug. Ich bin sehr schwach und ich bin müde
.
Ich weiss nicht wie mir geschieht, aber während ich so vor mich hindöse, werde ich plötzlich am Nacken gepackt, hochgehalten und in eine Transportbox gesteckt. Ängstlich verdrücke ich mich in eine Ecke. Kurze Zeit später befinde ich mich in einem hellen Raum, wo mindestens 4 Leute um mich herumstehen und diskutieren. Später wurde mir erklärt, dass dies beim Tierarzt war. An meinem Hintern und dem Schwanzansatz wird rasiert, gerupft und gerissen. Ich muss die ganze Zeit weinen, weil es so weh macht
. Danach werde ich gebadet und von oben bis unten schamponiert. Nachdem ich trocken gerubbelt wurde, steckt man mir noch etwas Ekliges in den Mund und nach einer halben Ewigkeit sitze ich wieder in der Transportbox. Ich weiss nicht was hier gerade passiert, irgendwie macht es mir Angst, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass nun alles gut kommt
.

Ein paar Stunden später liege ich in einem kuschligen, warmen Bett. Ich habe den Bauch so vollgefressen wie noch nie in meinem bisher kurzen Leben. Im Moment fühle ich mich wohl, aber ich bin müde, sehr müde….
Ich erwache nach vielen Stunden Schlaf und zum ersten Mal nehme ich überhaupt wahr, wo ich gelandet bin. Ich bin in einem warmen Zimmer, mit vielen kuschligen Betten und Decken überall. Allerlei spannende Klettermöglichkeiten und Spielsachen befinden sich im Zimmer. Und immer wieder kommt meine Pflegemami zu mir herein, bringt mir frisches Futter, aber auch so komisches Zeugs, das ich schlucken muss. Finde ich nicht so cool
. Das Schönste ist jedoch, wenn ich mich beim Pflegemami auf dem Schoss einkuscheln kann. Ich kann nicht genug kriegen von ihren Streicheleinheiten, ihrer Wärme und Liebe. So etwas habe ich noch nie gespürt und es fühlt sich so gut und richtig an
.

Heute ist Weihnachten und hier interessiert das jemanden. Denn für meine Pflegemami bin ich das schönste Weihnachtsgeschenk sagt sie mir. Ich glaube, ich beginne gerade jetzt ein neues Leben!
Masou
Am 18.12.2019, haben zwei liebevolle Menschen meinen zwei Brüderchen ein neues Zuhause gegeben. Ich freue mich unglaublich für die zwei beiden
. Die zwei Kleinen haben die Wohnung direkt nach Ankunft ausgekundschaftet. Sooooo viel Platz zum Spielen und Schmusen ist da
!



Diese zwei Menschen haben sie direkt ins Herz geschlossen. Nach etwa einer halben Stunde, nachdem die zwei alles entdeckt hatten, haben sie sich ihren neuen Besitzern zugewendet. Sie fingen an sich zu öffnen. Das Geschmuse war gaaanz gross. Klein Nielson und Käpten geniessen ihre neue Umgebung. Sie blühen auf, spielen, essen, schmusen und schlafen. Wenn jemand nach Hause kommt, begrüssen sie diese herzlich an der Tür und schmusen um die Beine. In der Nacht schlafen sie am liebsten nah bei ihren zwei Menschen
.

Ich wünsche meinen beiden Brüdern und ihren zwei neuen Gefährten alles Liebe und Gute.
Liebe Katzengrüsse, Aaron
Lady Pandora, die liebevoll Pandi genannt wird, begrüsst uns gleich an der Türe. Sie ist immer noch die Neugierige und Vorwitzige, wie ich sie von klein auf gekannt habe. Donna Mafalda, kurz genannt Malfi, hält sich eher im Hintergrund.
Die beiden sind zwei wunderschöne, immer noch sehr süsse Katzenmädchen. Unterscheiden kann man sie allerdings fast gar nicht. Nur wenn man genauer hinsieht, stellt man fest, dass Pandi ein etwas runderes Gesicht hat und etwas fülliger ist als ihre Schwester Malfi.



Man sieht auf den ersten Blick, wie wohl sich die zwei Katzen hier fühlen, das ist definitiv IHR Zuhause, das sie voll in Beschlag nehmen und manchmal auch den Ton angeben
. Pandi springt sogleich mit uns auf das Sofa und lässt sich für das mitgebrachte Spielzeug begeistern. Sie ist immer die erste und muss gleich wissen was läuft. Und wie sollte es auch anders sein, Pandi braucht viel Aufmerksamkeit
. Wenn sie diese nicht bekommt, dann macht sie sich lautstark bemerkbar. Sie ist ein sehr kommunikatives Mädchen. Und manchmal ist sie auch ganz schön beleidigt. Vor allem, wenn ihr Frauchen nach Hause kommt, dann aber gleich wieder weg will
. Da passiert es schon mal, dass die kurz hingelegte Jacke als Toilette missbraucht wird. Wenn es dann wieder ums Kuscheln geht, ist sie Weltmeisterin und schnell verzeiht ihr Frauchen das kleine, scheinbar absichtlich erledigte Geschäft auf der Jacke.



Malfi beobachtet zuerst einmal alles aus der Distanz. Aber es dauert nicht lange, kommt auch sie auf uns zu, das Eis ist schnell gebrochen. Malfi ist eher die Zurückhaltende. Wenn es jedoch um den Haushalt geht, ist sie an vorderster Front. Sie liebt es beim Putzen zu helfen. Am besten gleich auf dem Besen sitzen und sich herumchauffieren lassen
. Aber nein, sie ist nicht etwa unsportlich. Sie ist die athletischere von den beiden, nichts ist zu hoch für sie um hinauf zu springen. Eine etwas spezielle Eigenschaft hat Malfi auch. Sie liebt Brot. Da kann manchmal das Katzenfutter gar nicht mithalten. Kein Brot ist vor Malfi sicher und sie ist der beste Staubsauger, wenn es um Brotkrümmel am Boden geht.


Hallo Büsifans
Wir sind kaum zu bremsen beim Spielen, das geht meistens morgens um 5:00 Uhr schon los
. Nach dem Frühstück halten wir kurz inne bis wir dann weitertoben! Unsere Freundin Scarlett hat eine unbändige Energie und überschreitet ständig die Geschwindigkeitslimite. Gut hat es hier keine Blitzkästen
!


Mein Schwesterchen Luana wird immer anhänglicher und drückt sich oft an die Beine der Pflegeeltern oder legt sich zu ihnen. Manchmal, wenn sie Zeit und Lust hat, klettert sie auch auf sie und lässt sich streicheln und knuddeln. Ich bin noch nicht so weit, aber streicheln und sogar schon etwas knuddeln lasse ich mich auch
.

Am Sonntagnachmittag kam die neue Büchsenöffnerin von Scarlett um sie nach Hause zu holen. Als es dann soweit war wollte Luana auch zu Scarlett in die Transporttasche einsteigen. Ich habe mich aus Sicherheitsgründen zurückgezogen (nicht dass ich auch noch eingepackt werde!
). Durch den Umstand, dass Scarlett nicht mehr hier ist, haben wir nun noch mehr Aufmerksamkeit von unseren Pflegeeltern!
Ganz viele Grüsse
Charly und Luana
Jonny kam sofort zu mir und flanierte mir um die Beine. Elvis war etwas zurückhaltender, doch liess auch er sich schnell streicheln . Er hat ein super weiches Fell, das zum streicheln regelrecht einlädt
.


Jonny ist der grössere Wildfang als Elvis, doch den beiden fällt immer neuer Unsinn ein, den sie anstellen können
. Beide vertragen sich super und schlossen von Anfang an sofort Freundschaft. Die beiden Jungs spielen sehr gerne und machen am liebsten am Abend so richtig Party.

Da Jonny gern überall hochspringt, musste etwas kreiert werden, damit er nicht aus versehen die Herdplatten einschalten kann. Eigentlich weiss Jonny auch genau, dass er nichts auf dem Esstisch verloren hat. Doch zeigte er mir sehr deutlich, was er davon hält und legte sich der ganzen Länge nach genau dort hin
. Elvis lag an seinem Lieblingsplatz in einem Kuschelbett am Fenster und beobachtete genau, was draussen alles vor sich ging. Vielen Dank, dass ich Euch besuchen durfte.

Ich wünsche euch alles Gute und viele schöne Momente.
Schon von draussen sieht man eine grosse Katzenleiter für die beiden Kater. Odin lag auf dem Sofa und machte ein Nickerchen. Er lässt sich von seiner Familie nun bereits streicheln und kommt auch öfters von alleine zu ihnen. Doch bei Fremden ist eher immer noch sehr skeptisch. Odin ist sehr verfressen und probiert auch immer wieder bei seinem Kumpel was zu erhaschen
. Er geht nun öfters nach draussen und dreht dort seine Runden. Doch meistens nur kurze. Jagen geht er noch nicht, doch bringt ihm sein Kumpelchen immer wieder Mäuse zum Spielen mit nach Hause.


Die beiden verstehen sich prächtig und kuscheln oft zusammen. Odin schläft gerne bei seinen Menschen im Bett, doch immer mit einem gewissen Sicherheitsabstand. Er spielt auch immer noch sehr gerne mit Plüschtieren und jagt gerne Bälle durch die Wohnung
.


Ich wünsche Euch alles Gute und weiterhin viel Freude.
