Mia ahnte wohl schon, was passieren würde. Sie ging mir bis zum Kastrationsdatum auffällig aus dem Weg. Am Abend zuvor musste sie dann ins Badezimmer ziehen, weil sie ja nichts mehr essen durfte. Nach 20 Minuten Geschrei wurde sie endlich ruhiger und quetschte sich unter die warme Heizung. Am folgenden Morgen war sie zwar sauer auf mich, aber dafür „fast gar“
.

Nach ihrem Termin wurde sie nochmals ins Badezimmer gesperrt, was sie aber diesmal gar nicht störte, weil sie noch zu beduselt war. Als sie dann am nächsten Morgen ausgenüchtert endlich wieder zu den anderen durfte, war sie zwar noch etwas schlapp, was wie aber nicht daran hinderte, mit den anderen herumzubalgen
. Auch den Rest der Woche lag sie mehrheitlich faul herum, anscheinend hatte ihr die Narkose doch recht zugesetzt. Ihren Kragen nahm sie nach 24 Stunden bereits wieder selbst ab, liess jedoch die Wunde in Ruhe
. Das fand ich zwar gut, auch wenn es witzig gewesen wäre, sie mit dem Kragen zu beobachten
.

Mia scheint ziemlich nachtragend zu sein, denn sie mag mich noch immer nicht besonders, dafür aber sucht sie die Nähe meines Freundes
.

. Eigentlich nicht sehr spektakulär, aber doch immer mal wieder anders. Manchmal kommt der Stundenplan durcheinander, weil unser Pflegemami irgendeinen Termin hat. Wir verstehen das zwar nicht, aber wir tragen es ihr nicht nach, wenn die Routine mal durcheinander gerät


. Dann braucht unser Pflegemami auch noch einen ersten Kaffee, weil sie sonst nicht richtig wach wird. Das dauert immer ganz schön lange, dabei müssten dringend unsere Klos geputzt und das Zimmer nach der nächtlichen Spielrunde wieder in Ordnung gebracht werden
. Ausserdem haben wir Hunger, auch wenn wir manchmal unseren Napf nicht ganz geleert haben, möchten wir doch gerne etwas Frisches.


. Dann gibt es endlich was zu Essen und wir alle stürzen uns auf den grossen Napf. Der ist so gross, dass wir problemlos alle vier gleichzeitig daraus essen können.



. Denn die gibt es danach immer. Das hat sich so eingebürgert und wir möchten alle nicht darauf verzichten. Leider sind die immer ganz schnell weg – aber wir lieben es! Da komme auch ich ganz nahe heran.
























! Und mein Pflegemami überlegt sich gerade fieberhaft, wie sie uns die Wurmkur unterschmuggeln kann, ohne dass wir es merken














