Liebe Tagebuchleser
Diese Woche begann nicht so toll. Zuerst bekamen wir am späten Montag Abend nichts mehr zu essen, sogar unser Trockenfutter war plötzlich weg und auch am nächsten Morgen gab es nichts, dabei hatten wir solchen Hunger
.




Dann kam unser Pflegemami am frühen Morgen mit dem verhassten Staubsauger, nur dass er mir genau da nicht mehr so grosse Angst machte. Also scheuchte mich das Pflegemami ein bisschen, bis ich genug hatte und in der Transportbox verschwand
. Zu meinem Schrecken wurde aber dieses Mal das Türchen zugemacht. Da musste ich einfach das Pflegemami anfauchen – das war ja auch zu beängstigend. Yoshi wurde in eine andere Box gepackt und dann ging‘s zu Tierärztin, wo uns das Pflegemami doch tatsächlich alleine liess. Mehr weiss ich auch nicht mehr, nur dass, als wir wieder wach wurden, unser Popo wehtat und wir sehr schläfrig waren… und dann war plötzlich das Pflegemami wieder da und brachte uns nach Hause
. Wir waren noch ziemlich müde und ruhten uns ein paar Stunden aus
.




Am nächsten Morgen war dann zum Glück wieder alles wie gewohnt und mit jeder Stunde wurden wir fitter
. Wir durften wieder im Haus herumflitzen und uns austoben. Spannend fanden wir vor allem das neue Vogelhaus, das plötzlich draussen auf der Terrasse stand. Wir beobachten seither ganz fasziniert die vielen Vögel, die sich das Futter holen. Die sitzen dann alle im Baum und fressen, da ist richtig was los. Könnten wir die doch fangen
!




Dabei bemerkten wir heute gar nicht, dass die grosse Katze hinter uns stand. Aber leider will sie...
Hallo Leute
Whiskers hat Euch ja schon erzählt, dass wir Besuch bekommen sollten. Da kam also am 1. Januar das Pflegemami mit den beiden Leuten ins Zimmer. Whiskers fand das wohl seltsam, denn er verschwand gleich in einer der Transportboxen, die da rumstehen. Neugierig und forsch, wie ich nun mal bin, habe ich die beiden gleich gegrüsst und mich mit ihnen angefreundet
. Das fiel umso leichter, weil sie mit meiner Lieblingsangel zu spielen begannen. Sie haben sage und schreibe fast zwei Stunden mit uns gespielt – ich war im siebten Himmel und am Schluss ganz schön ausser Atem. Aber es war toll
!!!



Whiskers hätte wohl auch gerne mitgemacht, wagte es aber nicht so recht. Er traut Fremden halt nicht gleich von Anfang an. Trotzdem konnte er es sich nicht verkneifen, immer wieder aus seinem Versteck zu gucken und hin und wieder ein paar Schritte näher zu kommen
.


Jedenfalls fanden uns die Leute richtig süss und so sind wir nun reserviert. Das Pflegemami erklärte uns, dass wir bald aus- und zu diesen netten Leuten ziehen werden.


Zuerst müssen wir aber noch zum Tierarzt und wenn wir uns gut erholt haben, dürfen wir am nächsten Wochenende in unser neues Zuhause ziehen. Bis dahin geniessen wir noch ein bisschen unser Pflegemami, machen ihr Haus unsicher und nerven die Hauskatze
.


Übrigens haben wir gerade erfahren, dass wir neue Namen bekommen werden. Meiner ist neu Yoshi und Whiskers wird Tiro heissen. Das Pflegemami wird uns ab sofort so nennen und wir müssen uns jetzt daran gewöhnen. Aber eigentlich haben wir ja sowieso noch gar nicht so sehr auf unsere Namen gehört
, also wird das schon werden.
Bis demnächst
Euer Yoshi (Bakari)
Hallo liebe Tagebuchleser
Habe ich schon erzählt!? Hier hat es einen Balkon!!! Und wir, vor allem ich (Aliano) finde das mega spitzenmässig
! Am liebsten würde ich den ganzen Tag da draussen sitzen und den Vögeln zuschauen, aber ich gebe zu, es ist einfach zu kalt und ich komme immer wieder gerne zurück in die warme Stube. Mein Pflegemami hatte ja Angst, dass wir uns gleich da irgendwo in den Ecken, wo die Tische und andere Dinge verstaut sind, verkriechen und sie uns dann nicht mehr reinbringt, aber das interessiert uns gar nicht. Wir sind einfach nur fasziniert alles zu beobachten, was da draussen abgeht. Oh ja, das wäre ein schönes Abenteuer, wenn wir da draussen auch mal durch’s Gras streifen könnten… 


Zu unserem Glück ist unser Spezial-Katzenbaum immer noch da, wir lieben es unter ihm zu spielen, über die unteren Äste zu hüpfen und zwischen den Zweigen Versteckis zu spielen. Vor ein paar Tagen hatte unser Pflegemami ein grosses Fest gefeiert. Sie kam mit so einem Ding nach Hause, das in der Luft schwebte, ui hat mir das Angst eingejagt
! Cooper hingegen kannte nichts und ist kurzerhand auf den Tisch gesprungen und hat den Ballon beschnuppert. Echt mutig von ihm!


Auch hat das Pflegemami ganz viele Geschenke bekommen und das Beste war der Ast, den sie mitbrachte, ein stink-normaler Forsythienast. Als sie mit dem ein wenig rumwirbelte, da waren wir beide sofort zur Stelle und sind gemeinsam hinterhergejagt. Das Katzenspielzeug, das sie auch noch bekam, hat uns nur wenig interessiert. Der Ast hat mittlerweile alle kleinen Äste verloren, aber er ist immer noch das beste Spielzeug ever
! Die leere Holzkiste, wo ebenfalls Geschenke drin waren und wegen Platzmangesl kurz auf den Boden gestellt wurde, hat Cooper gleich in Beschlag genommen. Somit ist wohl klar, die bleibt da!


Nun noch zu heute. Heute wurde ich kastriert. Das Pflegemami hat es hinbekommen, uns ohne Stress in die Box zu packen. So ist sie mit uns und unterhaltendem Katzengejammer zum Tierarzt gefahren. Dort wurde Cooper noch genau untersucht, denn das Pflegemami fand es einfach seltsam, dass Cooper nach dem Spielen immer so ausser Atem war. Auf dem Röntgen wurde ein schwarzer Schatten festgestellt und es besteht nun der Verdacht auf eine Lungenentzündung...
Liebe Tagebuchleser
Ich glaube, ich bin der schlauere von uns beiden
. Ja, ja, Ihr glaubt mir nicht? Die ganze Woche habe ich das immer wieder bewiesen. Ich lasse mich nämlich nicht so einfach wieder ins Zimmer zurücklocken, wie mein Bruder. Bakari ist einfach so gutgläubig und meint, wenn das Pflegemami mit unserem derzeitigen Lieblingsspielzeug in unser Zimmer marschiert, dass sie nur mit uns spielen will
. Ich aber, ich weiss ganz genau, dass das nur ein Lockmittel ist. Und darum mache ich es ihr jeden Tag etwas schwerer und renne immer wieder davon. Dummerweise weiss unser Pflegemami aber, wie sie auch mich wieder reinkriegt, nämlich mit frischem Futter. Weil wir ja jeweils in all den Stunden, wo wir im Haus herumrennen, kaum etwas essen (wir haben einfach keine Zeit), haben wir dann irgendwann ziemlichen Hunger und frisches Futter riecht sooo gut. Diese Woche hat uns das Pflegemami auch mal frisches Pouletfleisch angeboten. Wähhh, ich mochte das gar nicht
. Bakari hingegen hat richtig zugeschlagen. Ihm scheint ja auch wirklich alles zu schmecken.



Wir finden es ganz toll, dass wir nun im ganzen Haus sein dürfen. Am spannendsten finden wir ja die Orte, wo wir eigentlich nicht hin dürften. Zum Beispiel im Dachgeschoss auf die Brüstung rauf und in der Küche auf die Kombination. Aber das Pflegemami sieht ja zum Glück nicht immer alles
.


Ich habe es jetzt auch mal versucht, mich mit der „Dame des Hauses“ anzufreunden. Ich bin ihr nachgelaufen, habe sie freundlich im Gesicht beschnuppert und habe ganz zarte Laute von mir gegeben. Das Pflegemami sagte, ich hätte richtig gesungen. Leider hat alles nichts genutzt. Die Orselina will einfach nichts mit uns zu tun haben
.


Nun, vielleicht wird das noch was werden, wenn wir erst einmal kastriert sind (wir müssen nämlich bald zum Tierarzt
). Ich weiss zwar nicht, was das ist, aber danach sollen wir ganz anders riechen.


Es...
Unser Pflegemami tut echt alles für uns
! So hat sie extra einen neuen Katzenbaum gekauft! Einen ganz speziellen mit richtigen Ästen dran! Wir haben ihn gleich ausgiebig beschnuppert, er roch so gut nach Wald und Abenteuer! Mit der Pfote schlugen wir auf die Äste, diese wippten auf und ab, ein Riesenspass!


An einem Abend, als gerade wieder mal „durch-die-Wohnung-Wetz-, Renn-, Spiel-Stunde“ war, ist Aliano in einem Schuss die Tanne hoch, leider war sie noch nicht so gut angemacht und Aliano kam samt Baum wieder runter
! Danach wurde der grüne Baum umplatziert, besser am Boden verankert und oben festgemacht. „Nun könnten wir raufklettern“, hat das Pflegemami gesagt! Aber echt, da haben wir jetzt keinen Bock mehr drauf! Wir machen doch denselben Fehler nicht zweimal
!

Kurz vor Weihnachten wurden Kugeln montiert, zuerst nur mal eine! Ha! Die haben wir schnell wieder entfernt! Es wurden immer mehr von diesen Kugeln bis unser Spezial-Katzenbaum ganz bunt war. Wir haben nichts dagegen, lassen die Sachen da wo sie sind, nur hin und wieder spielen wir mit den unteren Ästen, oder versuchen an eine der oberen Kugeln ran zu kommen, mit einem Luftsprung
!


Als dann noch so eine weisse Decke unter den Baum gelegt wurde, gab es kein Halten mehr, diese Decke war so unglaublich weich, so richtig zum verknuddeln, ein tolles Spielzeug. Mich nimmt ja wunder, was sich das Pflegemami sonst noch so einfallen lässt! Wir sind gespannt!
Bis dahin halte ich aber lieber noch meinen einen Meter Sicherheitsabstand den Menschen gegenüber und lasse mich nur streicheln, wenn ich total relaxt an meinen Lieblingsplätzchen liege!

Wünsche noch schöne Festtage, euer Cooper!
Liebe Tagebuchleser
War das eine Woche! Erst mal mussten wir damit klar kommen, dass wir nur noch zu zweit sind. Die ersten Tage haben wir unsere Brüder echt vermisst
. Irgendwie wussten wir gar nicht so recht, was anfangen. Aber unser Pflegemami hat dafür gesorgt, dass es uns nicht langweilig wurde.


Schon am Tag nachdem Aliano und Cooper ausgezogen waren, wurde nach dem Frühstück die Türe weit geöffnet – wir konnten unser Glück kaum fassen
. Whiskers war ganz überwältigt, da er sich vorher noch nie getraut hatte, auf Entdeckungstour zu gehen. Er brauchte ein paar Stunden, bis er sich ins Erdgeschoss wagte. Aber dann genossen wir die neue Freiheit und erkundeten alles ganz genau. Das Klo im Gäste-WC fanden wir sofort und benutzten es auch. Und habt Ihr schon mal dieses Katzengras probiert? Einfach fantastisch
!




Als wir dann auf die grosse Katze trafen, wollten wir sie natürlich näher kennenlernen, aber wir waren wohl etwas zu forsch, vor allem ich. Sie roch soooo spannend und so lief ich ihr ständig hinterher
. Das gefiel ihr nicht so besonders und so gab es ein bisschen Gefauche. Aber sonst ist nichts passiert
.


Seither dürfen wir immer wieder für längere Zeit frei herumlaufen. Nur nachts, oder wenn das Pflegemami weg muss oder viel zu tun hat (z.B. Weihnachtsguetzli backen) müssen wir in unser Zimmer. Das Pflegemami sagt, wir hätten zu viele Flausen im Kopf und würden zu viel Unsinn anstellen. Es ist aber auch sooo spannend, Treppen rauf und runter, oder durch den ganzen Wohnraum über Tische und Stühle zu flitzen. Da fällt halt schon mal was um oder runter
. Auch vergessen wir vor lauter Aufregung zu essen oder zu schlafen, wenn wir im ganzen Haus unterwegs sind, ausser, dass wir zwischendurch der Hauskatze ihr Seniorenfutter wegessen
.

Liebe Tagebuchleser
So ein Umzug ist schwer, dass kann ich euch flüstern, vor allem wenn man eigentlich gar nicht will
. Getrennt von unseren Brüdern und von unserem geliebten Pflegemami mussten wir uns hier in einer uns völlig unbekannten Umgebung, mit wildfremden Menschen eingewöhnen.
Anfangs war ich (Aliano) mutig und habe alles beschnuppert, aber als das geliebte Pflegemami ging und ich merkte, dass wir hier bleiben müssen, habe ich mich zurückgezogen und als am nächsten Morgen die Badezimmertüre offen stand habe ich mich sogleich hinter die Waschmaschine gezwängt und dort laaaange ausgeharrt. Ich habe ganz klar gesagt: „Hier gefällt es mir nicht
!“ Wenn jemand in meine Nähe kam, habe ich gleich gefaucht, nur um zu sagen: „Bleib weg von mir!“


Cooper hingegen hat festgestellt, dass es hier keine kräftigen Brüder hat, die ihm das Spielzeug streitig machen und ja ich glaube er findet das toll
! Er hat schon vom ersten Abend an mit dem neuen Pflegemami gespielt, bis er völlig ausser Puste war. Auch sonst war er die letzten Tage viel mutiger wie ich, er sitzt sogar schon mit dem Pflegemami auf dem Sofa, natürlich in der anderen Ecke wie das Pflegemami, aber doch auf demselben Sofa, natürlich nur wenn sie keine allzu schnellen Bewegungen macht, sonst, schwups , ist er wieder weg!

Nochmals zu mir, so ein Leben hinter der Waschmaschine und mit soviel Rumgefauche ist ja doch nicht so toll und ich muss sagen, es ist nach genauerem Hinschauen, doch ganz in Ordnung hier
. So habe ich gestern entschieden mein Gefauche sein zulassen und das Pflegemami am Morgen mit einem Schnurren zu begrüssen
! Ja, ja ihr habt richtig gehört! Ich bin zu meinem verschlafenen Pflegemami gelaufen, habe mich streicheln lassen und habe geschnurrt
!!! Mein neues Pflegemami wusste gar nicht, wie ihr geschieht, sie war total überrascht und auch sehr geehrt! Ich glaube das kommt gut hier mit uns!

Wir werden euch weiterhin auf den Laufenden halten.
Euer Aliano und Cooper
Hallo Leute
Wir verstehen überhaupt nicht mehr, was da gerade passiert ist
. Am Montag kam unser Pflegemami und stellte noch eine geöffnete Transportbox in unser Zimmer. Wir haben sie natürlich sofort untersucht und intensiv beschnuppert. Alle haben sie ausprobiert und und sich mal reingelegt. Vor allem Cooper schien sie echt zu gefallen. Wir hatten ja keine Ahnung, was das für uns bedeutet
.



Unser Pflegemami kam ungewöhnlich oft zu uns und hat ganz lieb mit uns gesprochen. Sie hat uns erklärt, dass wir uns trennen müssten und Aliano und Cooper in ein ganz tolles neues Zwischenzuhause ziehen würden. Da hätten sie dann eine ganze Wohnung zur Verfügung und eine liebe Familie mit Kindern, die sich mit ihnen beschäftigen und sie knuddeln würden. Was soll das?



Wir fühlen uns doch hier so wohl und wir lieben unser Pflegemami! Das Pflegemami hatte Tränen in den Augen und wir spürten, dass sie sehr traurig ist. Uns verging sogar etwas die Spiellaune, denn etwas war gar nicht in Ordnung
.



Heute packte dann das Pflegemami Aliano und Cooper in die Transportbox. Auch einige unserer Spielsachen waren plötzlich nicht mehr da. Die Einfangaktion hat mich und Bakari sehr verunsichert. Den ganzen Nachmittag suchten wir nach unseren Brüdern, aber sie waren weg. Wir warteten darauf, dass sie bald wiederkommen, aber nach ein paar Stunden kam nur das Pflegemami allein zurück. Wo waren unsere Brüder
? Das Pflegemami erzählte uns, dass Aliano und Cooper gut in ihrer neuen Pflegestelle angekommen sind und sich bereits getraut haben die Wohnung zu erkunden. Sie würden sich dort sicher wohlfühlen und liebe Schmusebüsis werden. Ha
!


Wir vermissen unsere Brüder, es ist so nichts los, keine Action, nichts. Das Ganze hat aber auch was Gutes:...
Liebe Tagebuchleser
Whiskers hat Euch ja schon aus seiner Sicht erzählt, was in dieser Woche passiert ist. Ich möchte dazu noch einige klärende Worte sagen:
Die vier süssen Jungs kamen zu mir, weil ich als frisch Pensionierte endlich Zeit hatte um mich um Pflegekätzchen zu kümmern, aber vor allem auch weil die vier noch sehr scheu waren und dringend mehr Kontakt zu Menschen brauchten. Sie waren bei ihrem Einzug schon gut 4 Monate alt und es war höchste Zeit, dass sie erfahren, wie toll es ist gestreichelt und geknuddelt zu werden. Einige Bedenken hatte ich, ob sich meine über 14 Jahre alte eigene Katze noch mit vier so lebhaften Jungspunden arrangieren kann.
Die Jungs bekamen ein toll eingerichtetes grosses Zimmer, wo sie alles hatten, was sie brauchten. Das ging auch einige Wochen gut. Die Brüder wurden dank intensiver Beschäftigung und Streicheleinheiten immer zutraulicher und waren sehr verspielt. Vor Unbekanntem hatten aber noch alle mehr oder weniger Angst. Weil sie gerne miteinander herumtoben und ich das meiner Katze nicht zumuten wollte, durften sie das Zimmer nur hin und wieder einzeln verlassen.
Das hat in letzter Zeit vermehrt zu kleinen Machtkämpfen untereinander geführt. Die zwei „Anführer“ haben immer öfters, zwar noch spielerisch, aber doch teilweise heftig miteinander gerangelt und auch die zwei „Schwächeren“ versucht zu unterdrücken. Auch beim Spielen kamen letztere immer wieder zu kurz.
Da wurde mir klar, dass es nicht fair ist, sie weiterhin so zu halten und in Absprache mit Manuela haben wir entschieden, die vier zu trennen und für zwei von ihnen eine neue Pflegestelle zu suchen, da es bisher leider keine Interessenten gibt. Sofort erklärte sich die Pflegestelle ‚Meienfeld‘ bereit, zwei aufzunehmen und ich entschloss mich schweren Herzens, Aliano und Cooper an die Familie abzugeben, wo sie sich die Aufmerksamkeit nicht mehr teilen müssen und Teil eines „normalen“ Familienlebens werden können. Ich bin überzeugt, dass sie sich dort viel besser entwickeln können und auch wenn es mir unendlich schwer fiel sie wegzugeben, bin ich sicher, es ist das Beste für sie. Auch Whiskers und Bakari, die jetzt das ganze Haus zu Verfügung haben werden, wird das bestimmt gut tun und ich hoffe, dass sie den Verlust ihrer Brüder bald überwunden haben und ihre neu gewonnene Freiheit geniessen werden.
Ich vermisse euch ganz schrecklich, meine süssen Buben. Ich wünsche euch ein tolles Leben mit viel Spass und Freude. Ihr werdet bestimmt bald euer Für-Immer-Zuhause finden, denn ihr seid ganz tolle, liebe Katerchen.
Euer bisheriges Pflegemami, Kathrin
Hallo liebe Leser
Heute war es mal wieder soweit, Putztag! Puh, musste das sein
? Aber irgendwie war es heute doch anders. Also, nicht wirklich anders, aber wir hatten alle plötzlich viel weniger Angst. Wir haben aufmerksam zugeschaut und beim Aufräumen geholfen, wo wir konnten
. Der kleine Handbesen ist super spannend. Der riecht nach allem möglichen und eignet sich sogar um mich bürsten zu lassen. Gar nicht so unangenehm, echt! Nur als dann das Staubsaugermonster eingeschaltet wurde, haben wir uns alle ein bisschen zurückgezogen. Irgendwie scheint das Geräusch aber fast einschläfernd zu wirken, schaut euch nur mal Cooper und Aliano an.

Ausserdem haben wir diese Woche auch noch einiges Neues kennengelernt. Vorgestern bekamen wir etwas Rinderhack zu essen, aber wir mochten es nicht besonders
. Nur Aliano schien es zu lieben und schlug sich so richtig den Bauch voll. Er konnte gar nicht mehr aufhören
. Als dann unser übliches Essen kam, genossen wir das richtig. Und wer glaubt Ihr, hat nochmals zugeschlagen? Richtig, Aliano. Ich weiss nicht wo er das alles hingetan hat, jedenfalls hatte er danach einen ganz runden Bauch und mochte nicht mehr spielen
.



Bei meinem letzten Ausflug habe ich ein neues Spielzeug entdeckt, das eigentlich der Hauskatze gehört. Das war so eine lange Angel mit einem Busch Federn dran. Ich war davon so fasziniert, dass ich gar nicht bemerkte, dass mich das Pflegemami damit wieder in unser Zimmer lockte. Mist, da hab ich nicht richtig aufgepasst
. Aber ich kann einfach keiner Angel widerstehen, ich muss diese Dinger, die da dran hängen, einfach fangen, egal was es ist. Nur, als wir wieder im Zimmer waren, stürzte sich Aliano gleich darauf. Wir wussten alle gar nicht, dass er solche Sprünge machen kann. Da hatte keiner von uns mehr eine Chance
.



Dann kam auch noch eine Kollegin vom Pflegemami vorbei. Erst waren alle, ausser ich natürlich, etwas schüchtern, aber als sie mit uns zu spielen begann, war diese Schüchternheit schnell vergessen, wir stehen nun mal auf Spielen
. Ich liess mich natürlich auch gerne streicheln,...
