Liebe Tagebuchleser
Ich möchte Euch gerne mal erzählen, wie so ein ganz normaler Tag bei uns abläuft
. Eigentlich nicht sehr spektakulär, aber doch immer mal wieder anders. Manchmal kommt der Stundenplan durcheinander, weil unser Pflegemami irgendeinen Termin hat. Wir verstehen das zwar nicht, aber wir tragen es ihr nicht nach, wenn die Routine mal durcheinander gerät
.


Am Morgen hören wir immer ganz genau, wenn unser Pflegemami aufsteht. Da kommt sie nämlich aus dem Schlafzimmer und geht erst einmal ins Bad. Wir hören sie auch mit der Hauskatze sprechen. Die bekommt natürlich immer zuerst das Frühstück, gehört sich so, meint sie wohl
. Dann braucht unser Pflegemami auch noch einen ersten Kaffee, weil sie sonst nicht richtig wach wird. Das dauert immer ganz schön lange, dabei müssten dringend unsere Klos geputzt und das Zimmer nach der nächtlichen Spielrunde wieder in Ordnung gebracht werden
. Ausserdem haben wir Hunger, auch wenn wir manchmal unseren Napf nicht ganz geleert haben, möchten wir doch gerne etwas Frisches.


Irgendwann kommt sie dann endlich rein. Aliano, Bakari und Whiskers warten immer schon ganz ungeduldig hinter der Türe und wenn sie aufgeht, stürmen sie auf das Pflegemami los. Ich nehme das etwas gelassener, denn ich weiss ja, dass alles so kommt, wie es kommen muss
. Dann gibt es endlich was zu Essen und wir alle stürzen uns auf den grossen Napf. Der ist so gross, dass wir problemlos alle vier gleichzeitig daraus essen können.



Wenn dann die Klos sauber sind setzt sich das Pflegemami hin und wir alle, manchmal auch ich, lassen uns schmüselen. Bakari, Whiskers und seit neuestem auch Aliano lassen sich so richtig durchknuddeln und bedrängen das Pflegemami richtig
. Dabei bin ich sicher, die warten nur auf ihre Leckerlis
. Denn die gibt es danach immer. Das hat sich so eingebürgert und wir möchten alle nicht darauf verzichten. Leider sind die immer ganz schnell weg – aber wir lieben es! Da komme auch ich ganz nahe heran.

Hallo Ihr Lieben
Eigentlich wäre ich, Aliano, wieder mal dran mit erzählen, denn ich habe viel erlebt
. Aber das Pflegemami möchte auch noch über uns alle erzählen.
Zuerst aber kurz ich: Ihr glaubt es nicht, ich bin zum Schmusekater geworden
! Vielleicht hat mir ja mein Ausflug in die grosse Welt (oder wenigstens ins Bade- und Schlafzimmer
) Selbstvertrauen gegeben. Eines morgens durfte Bakari raus und das Pflegemami sagte, es dürfe noch einer mit. Dass dann allerdings gleich Cooper und ich losmarschierten, stresste sie ein bisschen. Wir fanden es aber toll und untersuchten alles ganz gründlich. Nach einiger Zeit liess sich Bakari einfangen und ins Zimmer zurückbringen, von wo er aber wie üblich immer wieder auszubrechen versuchte. Bei Cooper war es schon etwas schwieriger, aber schliesslich liess er sich mit Leckerlis zurück locken. Nur ich, ich wollte meine temporäre Freiheit nicht so schnell aufgeben und entwischte immer wieder
.


Blöderweise versteckte ich mich irgendwann im Bad und die Türe ging zu. Da musste ich mich geschlagen geben und nach etwas Fauchen liess ich mich widerstandslos hochheben und in unser Zimmer zurückbringen. Eigentlich war ich ganz froh, meine Brüder wiederzusehen.


Ich war dem Pflegemami nicht böse, ganz im Gegenteil, und als es eine richtige Schmuserunde gab, liess ich mich gleich stundenlang streicheln und knuddeln. Seit da stürme ich auch zur Türe, wenn das Pflegemami reinkommt um als einer der ersten geknuddelt zu werden. Die Hände, die da von oben kommen, haben ihren Schrecken verloren
. Ich bin sogar so mutig geworden, dass ich mich seit kurzem traue in unseren Schaukelkorb zu hüpfen.

Diese Woche hat das Pflegemami drei unserer Milchzähne gefunden. Wir werden langsam erwachsen, ja, ja! Allerdings weiss sie nicht, wem sie gehörten, denn so einfach lassen wir uns nicht ins Mäulchen schauen. Aber sie hat schon bemerkt, dass der eine oder andere etwas Mühe hatte, die harten Leckerlis zu zerbeissen, was uns aber natürlich nicht wirklich daran hinderte, sie zu geniessen. Wir sind halt hart im Nehmen.


Ansonsten warten wir halt immer noch auf Besuch. An die Freundin vom Pflegemami, die öfters vorbeikommt, haben wir uns schon ganz gut gewöhnt und finden...
Liebe Tagebuchleser
Diesmal kommt das Tagebuch etwas verspätet. Das Pflegemami hatte am Wochenende soviel zu tun, dass sie nicht dazu kam. Und heute bin ich, Whiskers, wieder mal dran.
Also, ich kann Euch sagen, dass ich, was das Schmusen angeht, mit Bakari gleich gezogen habe
. Wir alle entscheiden zwar selber, wann wir Berührungen möchten, oder wann der Zeitpunkt gerade nicht passt. Wenn wir im Spielmodus sind, und das sind wir oft, lassen wir uns nicht gerne davon ablenken. Mit den Angeln spielen immer noch am liebsten, Mami gibt sich immer unglaublich Mühe, uns damit durch‘s Zimmer zu jagen und natürlich machen wir mit. Wir wollen sie ja nicht enttäuschen
. Sie hofft immer uns damit müde zu machen, aber das gelingt ihr einfach nicht. Wir haben einfach unglaublich viel Energie. Das Pflegemami sucht vor allem bei Bakari immer den Ausschalter, findet ihn aber nie
. Zum Glück ist unser Zimmer so gross, dass wir gefahrlos unsere Energie beim Herumflitzen loswerden können, rauf auf den einen Kratzbaum, runter, quer durchs Zimmer, rauf auf den zweiten Kratzbaum… und alles wieder von vorne! Schaut Euch mal das Video an, das ist nur ein kleiner Ausschnitt
.


Wenn wir dann doch mal ein bisschen entspannen wollen, beobachten wir gerne die Vögel draussen. Auch sonst ist es spannend, was da draussen alles passiert. Da gibt es jeden Tag Menschen, Hunde und Pferde, die vorbei laufen. Wenn wir die Pferde hören, müssen wir sofort auf unseren Kratzbaum und rausschauen
.



Inzwischen hat unser Pflegemami die Gittertüre so verändert, dass sie sie tagsüber oft offen lassen kann – meinte sie jedenfalls. Bakari hat es aber trotzdem geschafft rauszukommen
. Er ist noch immer der mutigste von uns und kann seinen Streifzug durch‘s Haus jeweils kaum erwarten.


Obwohl Bakari und ich uns vom Wesen her sonst ähnlich sind, hatte ich noch nicht den Mut, die Welt ausserhalb unseres Reiches zu erkunden. Aliano und Cooper haben es auch schon gewagt, aber auch sie waren noch nie unten. Wir alle lieben es aber, wenn unser Pflegemami reinkommt und sich mit uns beschäftigt. Alle rennen dann gleich erwartungsvoll...
Hallo Leute
Das war eine aufregende Woche, sag ich Euch
. Zuerst kam unser Pflegemami mit so einem grossen runden Ding, an dem viele interessante Schnüre hingen, ein Korb sei das und der würde nun für uns aufgehängt. Natürlich mussten wir ihr mit den Schnüren helfen, mit dem Durcheinander wäre sie nie allein fertig geworden
. Nun hing dieser Korb da, aber was sollten wir damit anfangen
? Nach ein paar Tagen und nachdem mich das Pflegemami ein paarmal reingesetzt hatte, begriff ich es – eine tolle Schaukel! Nun hüpfe ich ganz allein rein. Meine Brüder haben zum Glück noch nicht rausgefunden wie das geht, also ist das meine Schaukel.


Noch aufregender wurde es, als ich (ausser Aliano wollte ja keiner), endlich einen Ausflug machen durfte, erst mal im oberen Stock. Mann war das spannend
! All diese neuen Dinge und Gerüche! Nach ein paar Tagen ging es dann ins EG, wo ich in der Küche auf die Hauskatze traf. Ich habe ihr gezeigt, dass ich für sie keine Gefahr bin, wir haben uns freundlich beschnuppert und sind dann wieder unsere eigenen Wege gegangen
. Beim zweiten Besuch unten habe ich dann Gas gegeben und alles gründlich untersucht, auch den Kratzbaum am Fenster.


Wahrscheinlich weil eine Freundin vom Pflegemami da war, getraute sich keiner meiner Brüder mitzukommen, obwohl sie genauso gwundrig sind und gerne auf Entdeckungsreise gehen würden. Aber das Pflegemami sagte ihnen, dass jeder mal drankommt, nur nicht alle miteinander. Das Haus sei dafür viel zu gross und freiwillig würde wohl keiner ins Zimmer zurück gehen. Aber ich versuche natürlich immer wieder auszubrechen
.



Obwohl – in dem grossen Zimmer haben wir es wirklich toll, mit vielen Spielsachen, Liege- und Aussichtsplätzen und das Pflegemami kommt auch ganz oft zu uns, spielt und schmust mit uns. Meine grüne Raupe (ihr seht sie auf den Fotos und im Video) ist immer noch mein Favorit, auch wenn ich immer mit allem spiele, was mir in die Pfoten kommt. Aber wir spielen alle sehr gerne, vor allem mit neuen Dingen, wie die Filzbällchen und jeder...
Liebe Tagebuchleser
Heute möchte ich Euch mal aus meiner Sicht von meinen tollen Buben erzählen.
Die vier Jungs waren anfangs unglaublich scheu. Die kleinste schnelle Bewegung hat sie erschreckt. Sogar für Bakari, der an und für sich Menschen mag, war alles zuerst etwas viel und ich fragte mich, wie und ob ich es schaffen würde, ihnen die Angst zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie toll Menschen sind.



Wie zu erwarten war, ist Bakari zuerst aufgetaut. Er ist wie ein kleines Stehaufmännchen, unermüdlich beim Spielen und Herumhüpfen. Er ist mutig, unerschrocken, ziemlich vorwitzig und immer und überall an vorderster Front dabei. Kaum nimmt man ein Spielzeug in die Hand und will damit seine Brüder locken, ist Bakari schon da und hat es sich geschnappt
. Die grüne Raupe ist und bleibt SEINE und wenn er sie hat, trägt er sie voller Stolz und hocherhobenen Hauptes davon. Er ist aber auch grosszügig und lässt zwischendurch seine Brüder damit spielen. Bakari ist der zutraulichste, kommt immer an, wenn man reinkommt und holt sich seine Streicheleinheiten ab
. Dabei schnurrt er ganz laut und spricht manchmal gleichzeitig, was sich lustig anhört. Zwischendurch benimmt er sich manchmal wie ein kleines Baby, drückt seinen Kopf in meine Armbeuge, oder nuckelt am Shirt oder an den Knöpfen und schmatzt dabei genüsslich. Bakari ist einfach zum Knuddeln und ein allerliebster Schatz
.



Aliano und Cooper sind die zwei, von denen ich anfangs glaubte, sie würden sich ganz schnell zu Schmusemonstern ändern. Obwohl sie grosse Fortschritte gemacht haben, sind beide nach wie vor ein bisschen zurückhaltend, legen sich aber mittlerweile in meine Nähe und lassen sich ebenfalls streicheln. Ganz langsam merken sie, dass das gar nicht so übel ist. Geht man aber zu hastig auf die beiden zu, sind sie immer noch ein bisschen ängstlich. Beim Spielen schaut Aliano den anderen immer erst etwas zu, bis ihn dann irgendwann nichts mehr hält
. Dann dreht auch er richtig auf. Auch beim Raufen und Herumdüsen steht er seinen Brüdern in nichts nach.



Hallo liebe Tagebuchleser
Endlich bin ich dran, Euch was zu erzählen. Was hat denn so lange gedauert? Ich bin doch immer als erster dran, ich bin vorwitzig und sehr neugierig und begrüsse das Pflegemami immer mit einem freundlichen Maunzer, oft schon an der Tür. Wie auch immer, jetzt rede ich
!




Unser Pflegemami ist jeden Tag mehr begeistert von uns vieren und unseren Fortschritten. Wir geniessen das tolle Zimmer und die Aufmerksamkeit. Ich würde ja gerne mal einen Abstecher in den Rest der Wohnung machen. Ausser der Türe hat es da auch noch ein Gitter, durch das wir immer neugierig schauen, was im Gang los ist. Eines Abends kam die Katze des Hauses ans Gitter. Whiskers hat sie ganz heftig angefaucht und einen richtigen Buckel gemacht. Das hat ihr glaub ich Angst gemacht
, denn sie ist gleich wieder gegangen. Ein anderes Mal kam sie gar nicht erst bis ans Gitter, weil wir aufgereiht alle dastanden und sie beobachteten. Schade, ich würde sie gerne kennenlernen, aber vier Jungs „im besten Alter“ sind wohl zu viel für sie, sie ist ja auch die Prinzessin und bisher die Alleinherrscherin im Hause.



Unsere Tage verbringen wir mit viel Spielen, Toben, Schlafen und Essen. Ganz besonders mögen wir die Stunde am Morgen, wo wir das Pflegemami richtiggehend belagern und um die Wette schnurren, uns streicheln lassen und zur Belohnung ein paar Leckerli bekommen. Ich und Whiskers sind da immer an vorderster Front. Cooper kommt seit kurzem auch dazu, nur Aliano hält jeweils etwas Abstand. Aber… wir lassen uns alle streicheln und geniessen es inzwischen immer mehr. Ich bin natürlich der Oberschmuser
, auch wenn ich mich, wie die anderen, noch nicht so gerne hochnehmen lasse. Aber es könnte sogar sein, dass Whiskers mich überholt. Seit kurzem geniesst er die Streicheleinheiten immer mehr. Heute ist er dabei sogar eingeschlafen
.



Hallo liebe Leser
In meiner Beschreibung steht, ich sei eine Knacknuss
. Gestern hat diese harte Schale einen ersten kleinen Riss bekommen. Immer nach dem Frühstück sind wir ziemlich relaxt. Das Pflegemami setzt sich dann ganz ruhig zu uns und Bakari sucht ihre Nähe, klettert auf sie drauf und nuckelt an ihrem Shirt
. Dabei schnurrt und maunzt er ziemlich laut und lässt sich mit sichtlichem Wohlbehagen schmüsele.




Zwischendurch kommt er immer wieder zu mir und erzählt mir mit Köpfeln wie toll das ist. Ich schleiche mich also auch immer näher ran, schnurre schon mal, vielleicht gibt es ja Leckerli
. Nach denen bin ich nämlich ganz verrückt, so verrückt, dass ich meine Angst vergesse und sie dem Pflegemami aus der Hand nehme.




Gestern nahm ich also erstmals meinen ganzen Mut zusammen, machte es mir, nur Zentimeter von ihrer Hand entfernt, gemütlich und… liess mich streicheln, einfach so. Ja, wirklich
! Erst war es ungewohnt, aber gar nicht so übel. Ich denke, ich bleibe noch etwas vorsichtig, aber vielleicht geniesse ich es bald. Auch Aliano, Cooper und natürlich Bakari waren, zur grossen Freude unseres Pflegemamis, zum Schmüselen aufgelegt. Als Belohnung bekamen wir dann auch endlich ein paar Leckerli. Heute früh wurde das Ritual wiederholt und ich genoss es richtig ein bisschen. Das Pflegemami hatte wieder eine Riesenfreude an unseren Fortschritten.




Ansonsten haben wir uns super eingelebt, fühlen uns wohl und haben unseren Tagesrhythmus gefunden. Am Vormittag, abends und meistens nachts spielen und toben wir zusammen durch das ganze Zimmer
. Das rumpelt jeweils ganz schön und wenn dann das Pflegemami kommt, muss sie immer ein bisschen schimpfen,...
Hallo Ihr Lieben
Ich muss Euch unbedingt erzählen, wie es uns in den vergangenen vier Tagen ergangen ist.




Ganz einfach – wir finden es toll hier
! Jeden Tag wird wirklich stundenlang mit uns gespielt und immer gibt es wieder ein anderes tolles Spielzeug. Wir liiiieeeeben die Spielangeln
. Bakari ist ganz wild auf eine grüne Raupe und verteidigt sie mit mächtigem Knurren, wenn sie ihm jemand wegnehmen will.



Aliano hingegen mag alles was pink ist. Zuerst hat er sich in ein pinkes Fellmonster verliebt, dem er mächtig zugesetzt hat. Das Pflegemami bekam sogar mal Angst, weil von seinem Mund über die Brust alles rot war. Sie glaubte, er blute irgendwo. Dabei hat er nur dem Monster den Garaus gemacht und ihm nach und nach das Fell ausgerissen. Die pinke Spielangel mit dem Ball und den Fellzotteln findet er ebenso toll.


Ich hingegen habe mich noch nicht so richtig entscheiden können, welches Spielzeug ich am meisten mag. Eigentlich gefallen mir alle und ich will immer gerade das, mit dem einer meiner Brüder spielt. Whiskers fährt total ab auf eine recht grosse Fellmaus
. Mit der kann er sich wirklich stundenlang beschäftigen, schmeisst und wirbelt sie herum, als müsste er sie noch töten. Diese Maus, die fast wie eine Ratte aussieht, gefällt mir auch ganz gut. Drum schnappe ich sie gelegentlich Whiskers weg. Weil er immer noch etwas zurückhaltend ist, lässt er mich dann einige Zeit gewähren, erobert die Maus aber sofort zurück, wenn ich mich nicht mehr interessiere
.
Cooper tötet die Maus: https://youtu.be/Y995764NcNM



Doof ist hier eigentlich nur, dass das Pflegemami immer wieder reinkommt und uns streicheln will....
Liebe Tagebuchleser
Ich weiss, es ist schon eine ganze Weile her, dass ihr von uns gehört habt. Die arme Manu hatte einfach zu wenig Zeit und das ist auch der Grund, weshalb wir in die neue Pflegestelle „Happy Hearts“ zu Kathrin gezogen sind
.
Aber alles der Reihe nach. Die Wochen vergingen, wir spielten, schliefen und assen gut. Aber sonst war es uns manchmal ein bisschen langweilig
. Menschen bekamen wir zwar regelmässig zu Gesicht, aber eben, die hatten wenig Zeit sich mit uns zu beschäftigen. Sie sagten uns, dass im Verein so viel los ist und dass wir umziehen würden, sobald die neue Pflegestelle bereit sei.


Dann, eines schrecklichen Morgens, wurden wir alle in Transportboxen eingepackt. Das war uns überhaupt nicht geheuer, vor allem Whiskers hat mit heftiger Gegenwehr reagiert. Wir wurden irgendwo deponiert bis wir in ein Auto geladen wurden, wo es nach anderen Katzen roch, was uns noch mehr verunsicherte. Wir zogen aber nicht gleich um, sondern mussten zum Tierarzt und wurden dort alle gepiekst. Das hat uns noch weniger gefallen
. Nach einiger Zeit, es mussten ja sieben Katzen versorgt werden, ging es dann endlich in Richtung neues Zwischendaheim. Dort wurden unsere Boxen in einem Zimmer abgestellt, das ganz fremd roch. Die Türen gingen auf, die Klos wurden vorbereitet und die neue Pflegemami verschwand. Langsam kamen wir, einer nach dem anderen raus um uns vorsichtig umzusehen. Bakari, der Mutigste, erkundete natürlich alles als erster. Danach bekamen wir Futter, das wir schon kannten, konnten endlich essen und uns von den Strapazen erholen.


Ihr glaubt es nicht, was es in diesem Zimmer alles zu erkunden gab. So viel Spielzeug, so viele Höhlen und Bettchen. Sobald allerdings unser Pflegemami reinkam haben wir uns sofort unter der Couch versteckt. Zu fremd war alles noch. Aber dieses Versteck blieb nicht lange. Am Nachmittag schon baute das Pflegemami das Klappsofa ab und zurück blieb nur die Matratze. Wir versuchten zwar hinter die Rücklehne zu kommen
, aber das ging leider nicht mehr. Also haben wir uns damit abgefunden und unsere ganze aufgestaute Energie an den Spielsachen und Kratzbäumen ausgelassen. Wir rannten wie wild umher und fanden es immer toller
.

Irgendwann kam dann unser Pflegemami mit noch mehr tollen Spielsachen. Wir lieben Spielangeln und sogar Whiskers konnten denen nicht widerstehen. Mal ehrlich Leute, so schlecht ist es hier nicht....
Liebe Tagebuchleser
Unsere Mama ist sehr jung und hat sich mit uns vier Kids bisher ganz alleine durchschlagen müssen. Es ging ihr nicht so gut und wir alle waren an Menschen überhaupt nicht gewöhnt. Wir wurden in einem Maisfeld gefunden und da schnell gehandelt werden musste, zogen wir bei Manu ein. Unsere Mama ist leider sehr wild und bekam daher auf der Terrasse ein gut geschütztes Plätzchen. Sie wird liebevoll umsorgt und traut sich inzwischen schon etwas näher an die Menschen ran
.


Wir, das sind Aliano, Bakari, Cooper und Whiskers, durften es uns im Haus gemütlich machen. Weil wir das alles überhaupt nicht kannten – was sind das überhaupt für grosse zweibeinige Wesen, die immer wieder ins Zimmer kommen
? – haben vier Brüder uns meistens versteckt oder uns aneinander gekuschelt und ganz vorsichtig geschaut, was da noch kommt. Wenn uns jemand zu nahe kommt, fauchten wir erst einmal.


Das wirklich Tolle ist aber, dass wir immer ganz viel Futter bekommen. Wir werden auch immer wieder mit Spielzeug gelockt, was uns schon sehr spannend vorkommt. Immer öfters machen wir mit
. Aber das mit dem Anfassen und Streicheln finden wir, bis auf Bakari, immer noch sehr merkwürdig und ein bisschen macht es uns auch Angst. Nur Bakari hat wohl herausgefunden, dass es eigentlich ganz schön sein kann und er geniesst die Streicheleinheiten und schnurrt richtig. Auch wir lassen unser Motörchen an, wenn wir gestreichelt werden, aber so geheuer ist uns das alles noch nicht. Vor allem Whiskers will von der Menschenhand möglichst nichts wissen.


Wir werden mal schauen, wie das noch wird und berichten Euch wieder.
Euer Aliano, Bakari, Cooper und Whiskers

